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Hundeforum Der Hund
vilweniger

Fragen zum Komm bzw. Bleib

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo,

ich hab hier zwar schon einiges gelesen, möchte aber gerne noch mal konkret nach fragen.

Marlowe ist seit gut 3 Wochen bei uns, inzwischen ist er 12 Wochen alt. Innerhalb der Wohnung

hält er sich meist im Wohnzimmer auf, das möchte ich auch so beibehalten. In diesem Raum klappt der Befehl Komm gut. Allerdings haben wir auch noch eine Katze, die wird in der küche gefüttert. Auch wenn ich den Futterapf der Katze hochstelle, nutzt Marlowe jede Gelegenheit, um in der küche zu kommen und mal zu sehn, ob nicht doch jemand vergessen hat den Napf weg zu stellen. Und dann hab ich mit Komm keine Chance. Ich hab ihn dann zurück geholt und mit dem Wort Bleib auf seine Decke gesetzt. Ist das sinnvoll, wenn ich das immer wieder wiederhole? Ich meine, wird er irgendwann kapieren, das er beim Befehl Bleib auf seine Decke zurückzieht?

Allerdings sollte er ja auch innerhalb der Wohnung auf Befehl kommen, wie übe ich das mit ihm?

Ich geh dreimal am Tag mir ihm raus. Nachdem mein Mann selbstständiger Steinmetz ist, haben wir einen riesengroßen Hof. Zuerst geh ich einige Runden mit Marolwe, dabei kann er frei laufen, schnüffeln. Allerdings laufe ich einfach weiter wenn er sich zuweit entfernt, oder ewig an einer Stelle festklebt. Ich wechsle die Richtung, wenn er an mir vorbei rennt. Danach nehm ich ihn an die Leine. Er bekommt viel Leine, wenn ich dann mit ihm Komm üben will. Das übe ich 4-5 Mal. Wenn er überhaupt nich reagiert, hole ich ihn wortlos mit der Leine zu mir. Am Schluss laufen wir noch eine Runde an ganz kurzer Leine, so dass er immer neben mir laufen muss, dabei sage ich ab und an das Wort Fuss und lobe ihn, wenn er brav neben mir läuft, ohne zu ziehen, oder hoch zu springen?

Paßt das alles so, oder ist alles noch zu bald? Ich bin absoluter Neuling und do ziemlich unsicher.

Danke im Voraus .

lg

vilweniger

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Hallo,

nur kurz, da ich eigentlich keine Zeit hab:

Für mich ist dieses Wort oder Kommando "bleib" das unnötigste auf der Welt. Möchte ich, dass der Hund auf seine Decke geht, dann gebe ich ihm ein entsprechende Kommando, z.B. eben "Decke" oder ähnliches. Dort hat er dann zu bleiben (auch ohne ein extra Kommando), bis ich ihm mit einem anderen Komanndo (z.B. Lauf) die Freiheit gebe, wieder aufzustehen und herumzulaufen.

Das mehrmalige Kommando "Fuß" ist genauso unnötig. Einmal "Fuß" und erst bei einem freigebenden Kommando (z.B. wieder "Lauf") darf er sich entfernen.

Wichtig ist, den HUnd immer überschwenglich zu leben, wenn er etwas richtig macht.

Du musst aber beachten, dass dein kleiner mit 12 Wochen noch ein "Kleinkind" ist und du ihn auf keinen Fall überfordern solltest. Aber mit der Zeit wird er die Kommandos sicher lernen, deine Ansätze sind im Grunde schon recht gut.

:winken:

Rosi

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Hallo,

ich kann jetzt nicht erkennen, ob Du was falsch machst. Im Gegenteil: die Ansätze sind sehr gut. Was mir aber zwingend auffällt, ist, dass Du den erst 12 Wochen jungen Hund sehr forderst und viel von ihm erwartest.

Gewisse Regeln sind natürlich einzuhalten und völlig klar, ein Welpe ist neugierig und wird sich für das Futter der Katze in der Küche natürlich interessieren.

Wenn Du draußen an der langen Leine das "Komm" übst und Du musst ihn zu Dir herranziehen, dann würde ich ihn mit einem Spieli oder Leckerli belohnen. Später reicht ein "fein" und vielleicht "streicheln".

Ich persönlich würde Dir jedoch empfehlen nicht an der Leine zu ziehen, sondern Richtungswechsel einschlagen und den Hund bereits im Ansatz des Herankommens loben.

Gruß Christa

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(bearbeitet)
Allerdings sollte er ja auch innerhalb der Wohnung auf Befehl kommen, wie übe ich das mit ihm?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70264&goto=1482518

Na erst einmal nicht in der Situation, wo er am Katzennapf hängt ;) Da ist die Verlockung größer als dein "Komm", wie du gemerkt hast und du machst dir zusätzlich jedes mal, wenn der nicht kommen will/kann dein Kommando kaputt ;)

Wenn der so auf Katzenfutter abfährt würde ich das zum "Komm" üben nutzen. Hock dich, hohe Stimme freundlich rufen und Kafu bestätigen. Ein Bröckchen reicht ja völlig in der Menge schadet es auch nicht.

Was ebenfalls gut ist, rückwärts von Hund weg bewegen, wenn du ihn rufst und er guckt, dich an , dann weg von ihm, Blickkontakt halten. Ist er bei dir loben natürlich Blick abwenden.

Ob du das so in der Wohnung oder Draussen machst ist egal. Mach dich kleiner oder/und geh Rückwärts vom Hund weg, nach dem Ruf. Das beschleugnigt ihn und macht dich unwiderstehlicher ;)

Zum "Bleib" ja sicher kannst das sagen.. ist dem Hund völlig Schnuppe ob du bleib/küß mich/auf die Decke oder, was immer sagst :) Nur dann sage das auch nur dann, wenn er auf die Decke soll.

Für deinen Hund bedeutet das Wort "Bleib" dann allerdings das er auf die Decke gehen soll und nicht "Bleib wo du bist".

Gruß Iris

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Wenn du das "Komm" draußen trainierst mach es doch mal so: Rufe dann "komm", wenn er von hinten zu dir aufschließen soll. Das ergibt für einen Hund meist mehr Sinn am Anfang. Mit langer Leine kannst du dann auch ganz leicht (wenn er nicht sofort loslaufen sollte) seine Aufmerksamkeit noch zusätzlich erregen, in dem du ihn ein bisschen in seiner "wichtigen Handlung" unterbrichst. Ein ganz ganz leichtes Schütteln der Leine reicht da oft schon. Aber wirklich leicht und kein Ruck am Halsband.

Die Idee von Iris mit Katzenfutter zu bestärken finde ich gut. Wenn er so geil darauf ist würde ich das auch durchaus nutzen. Eventuell ist das Katzenfutter dann auch nicht mehr so interessant, weil er es eh ab und an bekommt ;)

Beim "bleib" würde ich es nicht über ein Kommando erarbeiten. Also ich ganz persönlich. Kann man machen, ist auch sicherlich nicht falsch, aber ich mache es gern anders. Ich führe den Hund dahin wo er bleiben soll und zeige ihm mit meiner Körpersprache, dass er dort bleiben soll. Will er sich von da weg bewegen belege ich die Wegbewegung dann negativ mit einem kleinen Störsignal (ist bei mir zum Beispiel ein tiefes "hööööy") und führe ihn wieder zu diesem Fleck und lasse ihn dort kommentarlos.

Du siehst: 138 Wege führen nach Rom. :) Aber deine Ansätze finde ich nicht verkehrt. Gib deinem kleinen Welpling noch ein bisschen Zeit, dann wird er das schnell erlernt haben!

Grüße

Saskia

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Danke für Eure Antworten,

mir war schon klar, das alles noch Zeit braucht. Ich will ja gar nicht überstürzen, will nur die Ansätze, die schon da sind nicht durch falsche Kommantos oder Verwirrung kaput machen.

lg

Birgit

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Hallo,

also eine Anleitung wie ich das "kommen" bzw. den Rückruf aufbauen würde habe ich hier geschrieben:

http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70111&page=3#1480649

Sicherlich gibt es viele Wege.

Einige Anmerkungen von mir.

Den Befehl "Komm" würde ich sofort vergessen und umbenennen, da man das Wort im Alltag zu häufig benutzt ohne dass es einen Sinn macht bzw. ein Kommando darstellt und man das Kommando "Komm" damit versaut. Außerdem neigt der Mensch zu blödsinnigen Aussagen wie "Komm, hau ab da".

Das "Bleib" ist ein Kommando was der Hund nicht braucht, aber manch einer Mensch. Grundsätzlich hat ein Hund ein Kommando solange auszuführen bis es aufgehoben. Beispielsweise solange doof in der Gegeng zu sitzen bis er eine Freigabe erhält. Da viele Menschen einfach vergessen Kommandos aufzulösen und der Hund ja nach einem Platz im Wald nicht liegenbleibt bis er irgendwann verhungert ist und somit das Kommando selbst irgendwann auflöst kann ein "Bleib" dem Menschen helfen zu differenzieren. Der Hund braucht es eigentlich nicht.

Das "Bleib" würde ich aber so nicht üben, da der Hund den Begriff "Bleib" mit "Geh auf Deine Decke" verbindet und nicht mit "Bleib genau da wo du bist bis ich Dir was anderes sage".

Evtl. hilft das...

Ansonsten gibt es Türen die man schliessen kann, außerdem sollte man einem Hund allein durch heraustragen aus der Küche sowie Körpersprache vermitteln können, dass die Küche tabu ist. Sowieso solltest Du einen Raum,. idealerweise die Küche zur Tabuszone für den Hund erklären.

Stichwort Priviliegen und Randordnung.

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guten Morgen,

@dogmen, stimmt schon, ich muss mich richtig anstrengen, um nicht ständig die Auflösung einer Übung zu vergessen :wall: , da werd ich noch an und mit mir arbeiten, das lohnt sich für uns beide

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Hallo,

nur kurz, da ich eigentlich keine Zeit hab:

Für mich ist dieses Wort oder Kommando "bleib" das unnötigste auf der Welt. Möchte ich, dass der Hund auf seine Decke geht, dann gebe ich ihm ein entsprechende Kommando, z.B. eben "Decke" oder ähnliches. Dort hat er dann zu bleiben (auch ohne ein extra Kommando), bis ich ihm mit einem anderen Komanndo (z.B. Lauf) die Freiheit gebe, wieder aufzustehen und herumzulaufen.

Das mehrmalige Kommando "Fuß" ist genauso unnötig. Einmal "Fuß" und erst bei einem freigebenden Kommando (z.B. wieder "Lauf") darf er sich entfernen.

Wichtig ist, den HUnd immer überschwenglich zu leben, wenn er etwas richtig macht.

Du musst aber beachten, dass dein kleiner mit 12 Wochen noch ein "Kleinkind" ist und du ihn auf keinen Fall überfordern solltest. Aber mit der Zeit wird er die Kommandos sicher lernen, deine Ansätze sind im Grunde schon recht gut.

:winken:

Rosi
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70264&goto=1482537

das unterschreibe ich mal

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@Röschen und ganstoll0:

einmaliges Komanto für Fuß ect. ist mir klar, aber ich dachte beim Erlernen ist es sinnvoll, immer dann wenn der Hund etwas Neues richtig macht, mit dem entsprechenden Komanto mehrmals zu bestätigen.

vilweniger

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