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Hundeforum Der Hund
~Dobiwelpe~

Mein Traum wird wahr - ein eigener Dobi

Empfohlene Beiträge

Ich hatte bis vor eineinhalb Jahren einen Dobermannrüden- unser Amun- mein Seelenhund:)

Leider musste er uns mit fast 9,5 Jahren wegen seiner DCM ( Dobermann Kardiomypathie) verlassen. Er war ein toller Hund!!

Dobermänner sind einfach klasse, ich liebe diese Rasse sehr. Konnte aber nach dem Tod unseres Buben nicht wieder einen nehmen, da ich es nicht ertragen hätte. Außerdem habe ich wahnsinnig Angst wieder einen Dobi an diese Krankheit zu verlieren und wie ich es leider aus meinem Bekanntenkreis schon oft mitbekommen habe, sind die Hunde meist erst 4-6 Jahre alt, wenn sie plötzlich tot umfallen oder Herzhusten bekommen :(

Informiere Dich deshalb genauestens über die Elterntiere, dass sie alle für den Dobermann wichtigen Untersuchungen ( auch regelmäßig Cardio/ Holter) haben, um das Risiko so gering wie möglich zu halten, dass Dein Dobi irgendwann an DCM erkrankt.

Ich wünsche Dir ein gutes Händchen bei der Auswahl des richtigen Züchters und dann ganz viel Freude und eine lange schöne gemeinsame Zeit mit Deiner Dobernase ;)

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Ach du Schande..die arme Hündin.

War die nur zu Besuch oder wurde die auch ausgestellt?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70290&goto=1483962

Am Tag des Hundes wird eigentlich nicht ausgestellt.

Sie war aber ein Besuchshund.

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Hallo nochmal,

unser Dobi-Rüde ist absolut wasserscheu! Er umgeht jede Pfütze und ist sehr auf seine Reinlichkeit peinlichst bedacht. Ansonsten ist er absolut ruhig und ausgeglichen und keine Spur von nervös. Allerdings haben wir von Anfang an darauf geachtet, dass er seine festen Ruhezeiten hat und von niemandem gestört wird, wenn er in sein Körbchen tapst. Hierauf sollte man besonders dann achten, wenn man Kinder hat und durchaus auch den Hund vor den Kindern 'schützen'.

Unser Dobi wurde mit einem Herzfehler geboren, einem sogenannten Ductus Botalli. Das Gefäß zwischen Herz und Lunge hat sich nach der Geburt nicht vollständig geschlossen. Von diesem Umstand wußten wir, noch bevor wir ihn überhaupt das erste Mal sahen. Unsere Züchterin war sehr ehrlich und hat diesen Umstand nicht verschwiegen. Attila war der letzte Welpe seines Wurfes, den niemand haben wollte. Für uns war dies kein Grund, auf diesen wunderbaren Hund zu verzichten! Ganz bewußt haben wir uns für diesen kleinen Goldschatz entschieden, der aus einer wirklich vielversprechenden Verbindung stammt. Wir haben ihn gesehen und uns in ihn verliebt! Im Alter von 4 Monaten haben wir ihn dann an der LMU in München via Herzkatheder operieren lassen. Er bekam einen kleinen Stöpsel in das Herzgefäß eingesetzt, der das Loch verschloss. Heute hat unser Attila eine ganz normale Lebenserwartung, sein Herz hat sich komplett normal entwickelt. Und unsere Verbindung ist ganz besonderer Art. Er ist weit mehr, als nur unser 'Hund'!

Viele Grüße

bombo mit Attila

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Das mit den Herzproblemen habe ich leider auch schon öfter gehört. Und es gibt doch noch eine dobermanntypische Krankheit, die was mit dem schmalen Kopf zu tun hat. Mir fällt der Name gerade nicht ein und ich bin zu faul zum googeln. Hat jemand da schon mal Erfahrungen gemacht? Ist das eine Erbkrankheit? Kann man Hunde darauf testen lassen?

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Hallo

danke für die Antworten.

Das mit der Krankheit habe ich auch schon gelesen und desswegen passe ich noch besser auf bei der Züchtersuche ,damit möchte ich mir verdammt viel Zeit lassen,ich möchte den für mich perfekten Welpen haben und ihn nicht vom ''nächst besten'' Züchter oder Vermehrer kaufen.

@bombo

ich find es super ,dass du den kleinen trotzdem genommen hast.

Von dem Züchter find ich es auch super ,dass er's gesagt hat und nichts verheimlicht hat

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Die Krankheit heißt Kongenitales Vestibularsyndrom. Ich kannte mal einen Dobi, der sowas hatte. War nicht schön mit anzusehen. :( Er drehte sich ständig im Kreis und fiel um. Das war auch einer der wenigen unberechenbar aggressiven Hunde, die mir bisher untergekommen sind. Ob das mit der Krankheit zusammenhing kann ich nicht sagen.

Du wirst schon einen guten Züchter finden und dann viel Spaß mit dem Hundekind. Vergiss die Fotos nicht! ;)

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Die Erkrankung heißt Head-bobbing/ Kopftremor. Hierzu läuft eine Studie von Frau Wolf an der Ludwig-Max.-Universität in München. Auch wir nehmen an dieser Studie teil, wobei Attila daran nicht erkrankt ist. Typisch für Dobis ist auch das Wobbler-Syndrom, was mit der Halswirbelsäule zusammenhängt. Unser kleiner Mann hat eine Kyphose (umgangssprachlich Scheuermann genannt) und eine beginnende Spondylose. Leider auch eine typische Dobierkrankung. Scheinbar hat er überall sein Pfötchen gehoben, als es Krankheiten zum Verteilen gab (...). Trotzdem ist er unser absoluter Goldfloh, den wir bedingungslos lieben!

Die typische Herzerkrankung ist DCM. Diese ist oft unbemerkt und die meisten daran erkrankten Hunde sterben in jungen Jahren; sie fallen einfach tot um beim Spielen, Toben, Gassigehen.

Selbstverständlich waren sowohl Mutter, als auch Vater von unserem Attila alle kardiologisch untersucht worden (eine Vorgabe vom Dobermannzuchtverein) und ohne Befund, trotzdem schließen all diese Untersuchungen das Risiko der Erkrankung bei den Welpen leider nicht aus.

Aber ich denke, man darf da nicht zu schwarz sehen. Auch für uns zählt letztlich die Qualität des Zusammenseins mit unserem Hund und nur in zweiter Linie die Quantität.

Viele Grüße

bombo mit Attila

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oh man :(

das hört sich ja nicht gut an

ich hab auch totale Angst davor,auch wenn es nicht jeder dobi hat ,aber es ''kann''immer was kommen/dasein was krankheiten betrifft.Aber wenns demnach gehen würde ,dürfte man sich garkeinen (rasse)Hund kaufen.

Wenn ich Glück habe ,dann besuch ich die Tage noch einen Züchter und wenn ich ganz viel Glück habe ist sogar der passende Welpi dabei :-)

Werde mir dann die Elterntiere sowie auch die Welpen und die ''Umstände'' genaustens anschauen.

Lg

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Ooooh ist der schön!!!

ich liebe Dobermänner...tolle Hunde.

Ich wünsche dir eine super Zeit mit diesem tollen Hund!

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Meine Erfahrung:

Freunde von uns haben eine Dobi-Hündin. Sie ist nun mit 7 akut an Wobbler erkrankt.

Als sie mit ihr in der Klinik und in der TiHo Hannover für die 2. Meinung waren, wurde ihnen gesagt, daß grundsätzlich ALLE Dobermänner diese Wobbler- Veranlagung in sich tragen. Es kommt bei einigen halt nicht zum Ausbruch- Bandscheibenvorfall oä.

Das liegt an der veränderten Wirbelsäule, dei eben alle haben.

Ebenso kommen die og. KH recht häufig vor. Die meisten Dobis werden nicht älter als 8, 9 Jahre.

Zum der Hündin:

Sie ist im Haus super lieb, lebt mit einem Mali-Rüden zusammen. Sehr "fleißig" will alles, das sofort und zu 100%. (Wir vermuteten schon, sie hat ADHS)

Sie arbeitet bei uns in der Rettungshundestaffel (und wird jetzt immernoch bespaßt- so gut es geht).

Sie lernt(e) eher langsam und gelerntes wurde von ihr gerne immer wieder variiert- also 198 x eine Sache gemacht, aber HEUTE mal anders...:-) ganz nach belieben.

Sie hat einen hohen Jagdtrieb, verbunden mit einem enormen Bewegungsbedürfnis.

Hohe Reizschwelle, aber WENN das Fass voll war, dann hört sie nicht einfach auf!! Das kann plötzlich, ohne ersichtlichen Grund sein.

Fremden Menschen gegenüber eher unsicher bis ängstlich, ebendso fremden Hunden gegenüber.

Bekannten Hunden und Menschen gegenüber eher gelangweilt.

Kann Dir nur raten, schau die ganz viele Dobis an- bei Privatleuten sowie bei Züchtern und entscheide dann!

LG

Tanja

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