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polar-chat.de  Der Hund
Nicole10

Was geschieht nur mit den Kindern heutzutage?

Empfohlene Beiträge

Huhu zusammen,

Mich beschäfftigt was, das ich schon lange beobachte.

Warum bekommen soviele Kinder keinerlei Grenzen mehr gesetzt?

Warum werden soviele Kinder von klein auf so erzogen, dass sie der Nabel der Welt sind?

Sowas frage ich mich, da ich schon lange vor Ort sehe, wie Kinder jeden Alters egal ob mit KiGa-Betreuer oder Eltern mit Knüppeln kreischend durchs Unterholz rasen und auf allem rumprügeln.

Wie Eltern mit Kindern an Ententeichen stehen und zuschauen, wie die lieben kleinen die Enten mit Steinen und Stöcken bewerfen.

Wie Kinder in Begleitung Erwachsener im Wald Deodosen zerschlagen.

Wie mit Kindern im Wald eine Lagerfeuerchen gemacht wird (VOR dem Regen natürlich)

All das stört die brütende Tierwelt ganz sicher nicht :Oo

Aber geht man mit nem Offline Hund am Ententeich vorbei, der sich nen Dreck für ne Ente intressiert, dann ist das Geschrei riesengross. DIE ARMEN ENTEN.

Ich weiss, dass man Mensch und Hund nicht vergleichen soll, aber WO ist da der Unterschied?

Ich will niemanden angreifen, erhoffe mir aber Antworten von Eltern, die mir sagen können, was heute anders ist als früher...

Mir hat man als Kind erklärt, dass ein Tier Respekt verdient. Das man keine Pflanzen zerschlägt. Das es andere Spiele gibt als nur doof rumzuschreien und auf irgendwas rumzuprügeln.

Warum ist das vielfach heute nicht mehr so?

Warum muss ich mich mit meinen Hunden in den Busch schlagen, weil 5 jährige Pökse mit Sandschaufel "bewaffnet" kreischend auf meine Hunde zurennen, die Mutter steht daneben und sagt KEINEN Ton :Oo

Bellt aber ein Hund und sei es nur aus Spielfreude, und ein Kind ist in der nähe... kommen gelinde gesagt "dämliche" Kommentare.

Ich bin es Leid mich wie ein Verbrecher behandeln zu lassen, weil ich Hundefreund bin und welche halte.

In meinen Augen geht es nur mit Rücksichtnahme ALLER Seiten.

Es gibt hier nicht einen Waldweg mehr auf dem man einfach mal seine Ruhe hat.

Es gibt riesige Spielplätze hier im Wald mit sehr sauberen Toiletten, warum hält man sein Kind dann 3m daneben ab? Und das nicht nur fürs kleine Geschäft...

Warum dürfen soviele Kinder keine Erziehung und Grenzen mehr geniessen?

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Warum dürfen soviele Kinder keine Erziehung und Grenzen mehr geniessen?

Weils bequemer ist, wenn man sie einfach machen lässt.

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Ja prima, dann lass ich doch meine Hunde auch in Zukunft einfach machen ;)

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Ich weiß, aus Sicht einen KiTa-Praktikanten, das heutzutage die antiauthoritäre Erziehung bevorzugt wird.

Das Kind soll sich bitte frei entfalten können.

Zuviele Grenzen hindern die Entwicklung..usw.

Es sind aber auch soviele (besonders junge) Eltern bereits so abgestumpft gegenüber dem Verhalten ihrerer Kinder.

Wenn der Steppke in der Bahn fremde Leute schubst und tritt, wird das ignoriert oder es kommt ein halbherziges " Lass das bitte, Flori..."

Wehe man greift da als fremder Mensch in die Erziehungsmethoden ein (weils vielleicht auch mal weh tut, ständig den Kinderfuß auf den Zehen zu spüren) - da wird aus Lethargie plötzlich ein Bärenmutterinstinkt.

Und dann wundert man sich, wenn schon im Grundschulalter eine permanente "Du kannst mich mal"-Haltung des frei entfalteten Nachwuchses zum Vorschein kommt.

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"warum hält man sein Kind dann 3m daneben ab" - hoffentlich haben sie wenigstens Tüten dabei :Oo

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Warum bekommen soviele Kinder keinerlei Grenzen mehr gesetzt?

Warum werden soviele Kinder von klein auf so erzogen, dass sie der Nabel der Welt sind?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70309&goto=1483718

Weil manche meinen, dass das gut für das Kind (Hund) sei. Weil es "einfacher" ist. Weil sie sich nicht durchsetzen wollen (oder können). Aus Angst, aus Scham.

Weil durch die technisierte Zeit das adäquate Kommunizieren von Angesicht zu Angesicht verlernt wurde.

Verstehen tue ich das schon lange nicht mehr - weder beim Kind, noch beim Hund...

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Natürlich haben sie keine Tüten dabei :Oo

Das darf dann der böse Hund auffressen oder sich drin rollen ;)

Ich bin wirklich bald soweit damit ans hiesige Forst bzw Grünflächenamt zu gehen. Damit nicht nur HH kontrolliert werden, sondern auch Verbotsschilder aufgestellt werden, das Unterholz zu betreten.

Hier muss man sich von Zwergen zwischen 5 und vielleicht 7 Jahren auf Gehwegen im Wald mit dem Fahrrad in die Hacken fahren lassen und darf höchstens noch Danke sagen :Oo

Oh Susi wenn ich dieses "frei entfalten" schön höre, wirds mir ganz anders *kopfschüttel*

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Ich sehe das anders.

Ich empfinde meine Miteltern meistens eher als zu autoritär. Die einen auf eine liebevolle Art mit einem Ziel, die anderen auf eine lieblos desinteressierte Art a la "Hauptsache ich habe meine Ruhe". Ich persönlich erziehe meine Kinder so wenig wie möglich, es gibt nur wenige Momente in denen ich autoritär auftrete. Ich bringe meinen Kindern Respekt und Liebe entgegen und - oh Wunder - sie bringen ihrer Umwelt ebenfalls Respekt und Liebe entgegen.

Man muss an Kindern nicht ständig rumerziehen. Das sind keine Hunde, sie haben die gleichen geistigen Möglichkeiten wie wir Erwachsenen. Man muss einfach ein gutes Vorbild abgeben. Und das ist viel schwieriger.

Es bringt nichts einem Kind zu verbieten den Hund zu quälen wenn man es selber "klapst". Es bringt nichts einem Kind zu sagen es muss ehrlich sein wenn man selbst ständig lügt.

In der Kindererziehung ist Authentizität und Vorbild der Weg der zum Ziel führt. Und damit sind viele Erwachsenen völlig überfordert.

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Ja prima, dann lass ich doch meine Hunde auch in Zukunft einfach machen ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70309&goto=1483732

Ist auch nicht mein Weg..., aber viele Eltern gehen diesen halt. Ändern kann mans nicht. Da wird die Verantwortung lieber in die Hände von Kindergärtnerinnen und Lehrern gegeben. Obwohl insbesondere in der Schule der Auftrag nicht "Erziehung" lautet... Was will man da noch machen? Ein vernachlässigender Erziehungsstil mit "Ist mir doch egal"-Haltung überträgt sich nunmal auf die Brut, die dann auch entsprechend "Ist mir doch egal" nachlebt, weil sie es vorgelebt kriegt. Sehr schade.

Es kommt aber auch immer drauf an, welche Ansprüche und Erwartungen man selbst an die Erziehung seines Kindes/Hundes stellt. Für mich ist mein Hund z.B. gut erzogen, für Andere ist sie sicher eher ein negativeres Beispiel. Alles eine Sache der Ziele, Erwartungen und Prioritäten. So ists auch beim Kind.

Womit ich jetzt nicht die wirklich vernachlässigenden Erziehungsstile in Schutz nehmen möchte. Im Leben nicht. Aber es gibt auch gut gezogene Kinder, bei denen man es vielleicht nicht auf den ersten Blick sieht, weil die Eltern in dem Moment ein anderes Ziel verfolgen als man selbst würde, und die auch mal einen schlechten Tag haben. Das ist der größte Unterschied: Die einen haben ein Ziel, die Anderen nur eine Ausrede. ;)

Kinder & Hunde erziehen ist ganz einfach - man muss sich nur vorstellen, dass es nicht die eigenen sind.

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Darum habe ich das auch bewusst nicht verallgemeinert ;)

Im Moment fällt es hier einfach geballt auf. Wie rücksichtslos manche ihre Kinder "erziehen" ....

Und ja es nervt mich gewaltig!

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