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Hundeforum Hundeforum
Nicole10

Was geschieht nur mit den Kindern heutzutage?

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Man kann es auch anders, die Welt hat sich anders entwickelt, strenge von früher (damit muss nich unbedingt Gewalt gemeint sein) gibbet nicht mehr /kaum.

Früher war es in Opas Zeiten ein MUSS zur Kirche zu gehen, alles machen was die Eltern sagen sonst gibbet nen hieb (Opa wird 90).

In der ZEit meiner Mutter gabs keine Gewalt mehr, aber da hätte sich nen Jugendlicher trotzdem niemals getraut den Eltern zu widersprechen. (Meine Mutter wird 50)

In meiner Zeit (ich werde 22), ist es schon Normal gewesen, das man ab 15 ne "Ich bin schon Erwachsen, lass mich" Einstellung hat.

UND so eine Einstellung kommt immer früher, die ganze "Umwelt" ist nicht mehr so streng und voller regeln, drum machen sich es "neue" Eltern einfacher die Kinder einfach machen zu lassen.

Es sind aber auch viele Gesetz gar nicht so streng, bzw werden streng geahndet.

Mit 16 schon Bier trinken dürfen. Trotzdem kommen immer früher Kinder an hartes Zeug.

Vergleicht man das mit anderen Ländern, sieht man doch das D auch irgendwie "weich" ist.

Das sich ein Kind frei entfalten/entwickeln soll/kann ist eine Gute Idee, aber unter unseren heutigen wird nicht immer was Gutes drauf, da sehr viele DURCH fehlende Regeln abrutschen. Meine Meinung.

Nicht jeder ist so wie ich.

Ich hätte auch mit 15/16 auf Parties gehen können, meine Eltern wären nie sauer gewesen, wenn ich alles mögliche AUSPROBIERE (auch Drogen gemeint :Oo ) aber sowas liegt mir nicht, ich bin kein Mitläufer, der nur trinkt weils in der Gruppe "Spass" macht. Es schmeckt mir nicht drum nach mir die Sintflut :D

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Also bei meinem Praktikum im Kindergarten konnte ich feststellen, das sich die Zwerge dort besser benommen haben, wenn die Eltern nicht dabei waren.

Es wurde einfach nicht disskutiert, wenn es Essen gab, hat man sich an den Zisch zu setzen und wenn dann nicht mitgegessen wurde, musste man trotzdem sitzen bleiben, bis alle fertig waren.

Notfalls wurde eben 10mal hintereinander wieder auf den Stuhl gesetzt.

Auch das Anziehen klappte ohne große Disskussion.

Sobald dann die Eltern da waren, gab es eine 180 Grad Wanderung.

Es wurde mit den Eltern gebockt, beim Anziehen konnte man zusehen wie die Mütter teilweise hinter den Sprößlingen nachjagen durften - eben das normale Alltagsverhalten zuhause.

Mehr als Kopfschütteln war da meist nicht drin..von meiner Seite aus.

Und ich kenne auch liebe Kinder!

Ich mag Kinder ja auch (solange sie von ihren Eltern irgendwann wieder mitgenommen werden).

Wenn ich merke, dass so ein Zwerg gerne meine Hunde streicheln möchte und sich nicht traut, dann frage ich oft von mir aus, ob den gestreichelt werden will.

Viele sind dann auch ganz ruhig und sehr vorsichtig beim Streicheln.

Mein Nachbarsjunge hier im Haus, ist noch einer von der Sorte, der mir normalerweise auch von alleine die Tür aufhält, wenn er sieht, dass ich reinwill.

Leider ist das eben nicht mehr allzu häufig anzutreffen.

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Manchmal ist das kleine Wort "Kompromiss" auch eine Möglichkeit, da hat man wenigstens einen Schritt auf das Kind zu gemacht. Ab einem gewissen Alter funktioniert das. Aber in Situationen, wo es einfach wirklich wichtig ist das es so läuft wie ich das möchte, wird dann nicht mehr diskutiert. Nicht nach dem Motto: "Bleib an der Strasse stehen !"- "Nö ich hab keine Lust, warum sollte ich das dann tun??" Ich glaub diese Grenze Stellt keiner in Frage und so sollt es auch in anderen Bereichen sein.

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Ich hatte zu diesem Thema ein interessantes Interview gelesen, in dem sinngemäß folgendes gesagt wurde:

In unserer Gesellschaft haben Erwartungsdruck und Erfolgsdruck zugenommen, die Menschen sind untereinander eher Konkurrenten und es gibt weniger Miteinander. Werte wie Gemeinschaftsinn und Rücksichtnahme verlieren hier an Wert.

Durch diese soziale Verarmung gewinnt das Kind/der Hund Wichtigkeit in der Funktion als Freund-/Partnerersatz, auf dessen Zuneigung, Bestätigung und Liebe der Mensch regelrecht angewiesen ist, weil das Leben das sonst nicht bietet. Deswegen fallen Auseinandersetzungen mit Kind/Hund schwer, weil sie anstrengend sind, und die Angst, die Liebe zu verlieren, groß ist.

Kinder werden häufig um ihre Meinung gefragt und alles durchdiskutiert, obwohl sie in frühen Phasen noch gar nicht in der Lage sind, die Konsequenzen ihrer Entscheidung zu begreifen, sie entscheiden lediglich nach Lust und Vorteil für den Moment, weswegen solche Diskussionen oder Wahlfreiheiten eigentlich widersinnig sind. Sie lassen die Kinder aber als vollwertige Partner erscheinen, die sie aber einfach nicht sein können. Mit Hunden ist es nicht unähnlich.

Ich fand das sehr gescheit.

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@ mialour: Ja, diese Untersuchungen kenne ich auch (und beschäftige mich aktuell gerade auch damit). Es sind im Prinzip auch alles allgemeingültige Dinge, die sich eigenltich jeder Denken können sollte. Aber die heutige Elterngeneration ist wohl beruflich so eingebunden, dass eben die Zeit für die Kinder massiv fehlt.

Ich denke das ist (leider) ein Irrglaube.

Sicherlich erscheinen die Dinge durchweg logisch und man müsste vielleicht sogar annehmen, dass die Umsetzung jedem Elternteil "im Blut liegt" aber wenn man sich ganze Familien (auch und gerade über mehrere Generationen) anschaut, dann sieht man meist auch gleich, wo der Hase begraben ist.

Ein Alltagsbeispiel dafür liefern meine Nachbarn.

Dabei handelt es sich um ein großes Haus direkt neben unserem, in dem drei Generationen leben.

Die Großeltern, die Eltern und die zwei kleinen Kinder.

Leider Gottes liegt ihr Hof direkt neben unserem Wohnzimmer und man muss die Fenster schließen (im Sommer besonders toll) wenn auch nur zwei von der Familie draussen sind.

Es handelt sich um die Eltern der Mutter und eigentlich hört man auch nur die Großmutter, die Mutter und die beiden kleinen Jungs. Die zwei Frauen haben Stimmorgane- das habe ich noch nicht gehört.

Es wird sich eigentlich fast nur schreiend "unterhalten" und die Männer sind beide vollkommen unterdrückt.

Am "spannendsten wird es, wenn die Kinder ihr Planschbecken draussen aufgebaut haben und die beiden Frauen sie "beaufsichtigen".

Es ist ein einziges: "Luuuuuucassssss lassss das!!!!".... "Leeeeeon, du sollst deinen Bruder nicht immer untertunken!".... und ungefähr alle 2 Minuten heult einer der beiden und es wird sofort und immer interveniert.

Verständnis dafür, warum sich die Kinder wie verhalten hat keine der Frauen.

Darum verhalten sich die Jungs auch wie die Axt im Wald.

Es ist also auch eine große Frage der "generationsübergreifenden Erziehungsmethoden".

Entweder man lernt daraus und verhält sich fast gegenteilig zu dem, wie man selbst erzogen worden ist oder aber man ist mitunter fast ein Abbild seiner Mutter/seines Vaters.

Was aber machen Eltern, die beide vollzeit arbeiten und auf das Geld angewiesen sind?

Das ist keine Sache, die einer gelungene Erziehung im Weg stehen muss.

Meine Eltern waren auch beide berufstätig und nach der Trennung war ich fast nur allein Zuhause, weil meine Mutter Vollzeit gearbeitet hat/arbeiten musste.

Es kommt ja sehr darauf an, wie man die verbleibende Zeit mit dem Kind gestaltet.

Es gibt sicherlich enorm viele Eltern, die sehr viel Zeit für ihre Kinder *hätten*, diese aber dennoch nur für dem PC oder Fernseher sitzen.

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Man muss sich seine Zeit nur vernünftig einteilen - wir sind auch beide berufstätig (Mein Mann voll, ich 25 Std.). Es kommt doch nicht auf die Quantität der gemeinsamen Zeit an sondern auf die Qualität!!!

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Ich versuche meine Tochter auch so zu erziehen das sie sich "frei Entfalten" kann aber nur bis zu einem gewissen Punkt und dazu gehört für mich:

1. Respektieren und Achten von Tieren und Menschen

2. Höflichkeit gegenüber anderen Menschen, ja ich lege Wert auf Bitte und Danke und so ein Krams ;-)

3. man achtet auf seine Umwelt/Natur, schmeisst keinen Müll weg usw.

Meine Kurze ist eine Räuberpuppe vorm Herrn aber das hat sie GsD gelernt ;-) Ich bin sicherlich in vielen Sachen keine strenge Mami und lasse mein Kind auch gerne mal Sachen ausprobieren aber wie gesagt, bei manchen Sachen gibts kein Wenn und kein Aber...

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Was aber machen Eltern, die beide vollzeit arbeiten und auf das Geld angewiesen sind?

Rosi
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70309&goto=1483806

Das ist DER Grund, weshalb ich KEINE Kinder habe, ich bin beruflich zu stark eingespannt! Ich habe mich für meinen Beruf und damit gegen eigene Kinder entschieden, auch wenn mir früher immer wieder von allen Seiten gesagt wurde: Wenn man will, kann man alles organisieren, andere Mütter sind auch voll berufstätig (Sind sie dann auch noch immer wirklich die "Mütter", oder haben sie nur Kinder in die Welt gesetzt?)

Wenn ich mich für Kinder entschieden hätten dann absolut, also nicht mit gar nicht arbeiten, aber mit höchtens Teilzeit und das bis die Kinder 15 oder 16 wären. Ich bin zu egoistisch um andere Leute meine Kinder großziehen zu lassen! Wenn man Kinder hat, Vollzeit arbeitet und keine Zeit hat, muß man mit den Folgen leben!

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Hab ja eben erst mein Praktikum in einer Erziehungsberatungsstelle beendet und auch so meine Beobachtungen gemacht..

Es gab da die Eltern, die aufgrund der eigenen schlechten Erfahrungen meinten, ihrem Kind keinerlei Verbot auferlegen zu können. Oft betraf das die Mütter. Diese waren meist sehr führsorglich und bemüht, dem Kind alles Recht zu machen.

Dann gabs noch die, die eigentlich den ganzen Tag Zeit hatten (arbeitslos, und nein, nicht alle sind so..) und froh schienen, wenn sie das Kind beim getrennt lebenden Elternteil unterbringen konnten, weil sie dann ihre Ruhe hatten. Die haben so gut wie nichts mit den Kindern gemacht, sich aber gewundert, warum's mit den Kindern so stressig ist.

Zu einer anderen Gruppe gehören die Eltern, die sich ZU viel informieren und irgendwann gar nicht mehr wissen, was richtig und was falsch ist.

Da gibts sicher noch mehr, aber die sind mir vorwiegend aufgefallen.

Ich musste dort übrigens unheimlich viele Parallelen zur Hundeerziehung feststellen. Da ich selbst keine Kinder habe, war das für mich schon sehr interessant (und teilweise witzig).

Edit: meine Schwester und ihr Freund haben eine gut erzogene Tochter trotz Vollzeitjobs ;)

Obwohl mein Schwesterlein schon gerne Teilzeit arbeiten würde...

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@ mialour: Sag mal, wohnst du in meiner Nähe? Sowas hab ich hier auch!

@ monijo: Es stimmt schon, es kommt auf die Qualität an, aber gerade diese ist oftmals leider nicht zu finden, aus welchen Gründen auch immer. Aber ich efrahre leider zu häufig, dass gerade dann die Qualität zu anstrengend für die Eltern ist und darunter die Beziheungsqualität leidet.

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