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Hundeforum Der Hund
Nicole10

Was geschieht nur mit den Kindern heutzutage?

Empfohlene Beiträge

Ich finde das sich viele Leute auch anstellen wenn es um Kinder geht.

Tut mir leid aber das ist meine Meinung.

Ich will damit niemanden verletzten :Oo
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70309&goto=1483879

Ebenso sehe ich das, dass sich viele viele Menschen sehr anstellen, wenns um Hunde geht ;)

Ich wiederhol er gern nochmal, meine Eltern haben nicht x Bücher gelesen, mir wurden Grenzen gesteckt und zwar bevor es gar auf Kosten den Hundes ging.

Ich glaube nicht, dass es mir geschadet hat. Ich MUSSTE mich an Mittagsruhen halten. Hat mir auch nicht weh getan. Ich habe beigebracht bekommen, dass man mit Mensch und Tier respektvoll und höflich umgeht.

Das ist doch nicht zuviel verlangt oder?

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Ich denke das ist nicht zuviel verlangt!!!!

Nur leider haben die wenigsten Eltern noch vernünftige Werte, die sie weitergeben könnten...!

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Warum dürfen soviele Kinder keine Erziehung und Grenzen mehr geniessen?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70309&goto=1483718

:klatsch: danke für diese Fragen!!

Ich gehöre der "etwas" älteren Generation an, meine Söhne kannten Grenzen und Erziehung.

Sie fragen mich heute fast das gleiche wie du!

Ganz im Ernst, man beobachtet es nicht nur bei Kindern- bei vielen Hunden läuft es auf der gleichen Schiene ab: Nur keine Grenzen, bitte nur kein Stress - Verbote , es könnte Kind ja fürs Leben schädigen. Je mehr darüber geschrieben wird, und " geforscht wird, um so schlimmer wird es für die Kinder- keine Noten mehr - Kind könnte einen Knacks bekommen, kein Nachsitzen , Um Gottes Willen, die beschränkte Freizeit der lieben Kleinen noch mehr einschränken. Das kann man endlos fortführen.

Ich glaube nicht an die Bequemlichkeit, sondern Eltern lassen sich heute von jedem , der vorgibt etwas davon zu verstehen, vorschreiben und aufdrängen, wie sie ihre Kinder zu behandeln haben.

Was dabei herauskommt ist viel schlimmer als ein Verbot oder Grenzen, die sein müssen- es sind Jugendliche, die mit der harten Realität nicht fertig werden, denn sie kennen keine Grenzen, keinen Stress, keine Verbote, aber auf einmal ist all das da und sie werden nicht damit fertig.

Im Prinzip kann man es mit der Hundeerziehung ein bischen vergleichen, ein Hund ohne Grenzen

schwimmt und wird ( wenn nicht absolut souverän) unsicher- was sich in Scheu oder auch Agressivität ( blödes Wort) äussern kann. Aber wir haben ja unzählige Hundeexperten, die uns

mit mahnendem Finger zeigen, wie wir unserem Hund das Leben mit konsequenter Führung ja ach so schwer machen.

Fataler Weise haben wir es genauso in der Kindererziehung, warum?? genau, weil es ja soviele ach so weise Experten gibt, die uns aufdiktieren das Grenzen , Erziehung und Stress unsere Kinder total überfordern.

Arme Welt

lg Hilde

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ganz ehrlich ,so etwas kann ich ehrlich nicht verstehen und beim gedanken an meine Eltern wird mir auch schon schlecht.ich darf alles für sie machen:einkauf hochschläppen spülmaschine einräumen und wäsche waschen,mit dem hund gehen und mich anschließend vom förster beschimpfen lassen weil ich den "bösen" hund frei laufen lasse(natürlich kann ich das verstehen,aber der hund muss halt auch sein "großes Geschäft" machen und das tut der nicht an der leine)dann darf ich vor dem essen den tisch decken und danach wieder abräumen etc...

mache ich auch wohl gerne,aber ich finds nun mal nicht so toll danach ein genervtes "geh mir bloß nicht auf die nerven" oder "ich möchte dich heute Abend nicht mehr sehen ,geh in dein zimmer!" höre.sie setzten mir grenzen,ja,aber ein fünkchen liebe bekomme ich auch nicht alle tage.

Lg

delia+Jesko

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Danke Hilde :)

Aber mal ehrlich, was will man auch erwarten, wenn ein Kind beispielsweise im Bus sitzt ein älterer Herr mit Stock daneben STEHT ... und nichteinmal die Mutter, die danebensitzt auf die Idee kommt ihr Kind zu bitten für den Herrn aufzustehen?

Arme Gesellschaft.

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Das ist ein gutes Beispiel! Da würde ich aber eher selbst aufstehen, dem Herrn den Platz anbieten und selbst stehen, meinem Kind vorleben und ein Vorbild sein, anstatt es dem Kind einzutrichtern und mich selbst nicht an meine "Regeln" und "Wünsche" in einem höflichen, respektvollen und rücksichtsvollen Umgang mit unseren Mitmenschen halten... :)

(Je nach Alter halt. Einen Teenager würd ich wohl auffordern. ;) )

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Klar ist ja bei den Minis nun auch kein Ding, den Zwerg eben auf den Schoss zu nehmen oder wie auch immer ;)

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ganz ehrlich ,so etwas kann ich ehrlich nicht verstehen und beim gedanken an meine Eltern wird mir auch schon schlecht.ich darf alles für sie machen:einkauf hochschläppen spülmaschine einräumen und wäsche waschen,mit dem hund gehen und mich anschließend vom förster beschimpfen lassen weil ich den "bösen" hund frei laufen lasse(natürlich kann ich das verstehen,aber der hund muss halt auch sein "großes Geschäft" machen und das tut der nicht an der leine)dann darf ich vor dem essen den tisch decken und danach wieder abräumen etc...

mache ich auch wohl gerne,aber ich finds nun mal nicht so toll danach ein genervtes "geh mir bloß nicht auf die nerven" oder "ich möchte dich heute Abend nicht mehr sehen ,geh in dein zimmer!" höre.sie setzten mir grenzen,ja,aber ein fünkchen liebe bekomme ich auch nicht alle tage.

Lg

delia+Jesko
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70309&goto=1483935

Ich muss jetzt doch ein bischen schmunzeln- das sind alles Dinge, die für mich als Kind selbstverständlich waren- ausser Spülmaschiene, die hatten wir damals nicht. Für den Hund wäre ich damals dankbar gewesen und hätte ihn mit Freuden ausgeführt- trotzdem wusste ich mich immer von meinen Eltern geliebt.

Stell doch mal eine ehrliche Liste auf, was tun meine Eltern für mich, auf was müssen sie wegen mir verzichten und was leiste ich. Wenn man schon bei den "Pflichten" auflisten ist.

Glaubst du, du hast später jemanden, der dir das "alles" erledigt?

Das ist auch so eine Geschichte, wie bringe ich einem Menschlein bei , ein vollwertiges Mitglied einer Gemeinschaft zu sein- mit allen Rechten UND Pflichten.

Zugegeben, durch meine Hunde habe ich gelernt auch meine Kinder wirklich zu loben ( Schande über mein Haupt) auch Eltern sind gestresst und vergessen es leicht, aber lieben werden sie dich sicher!

lg Hilde

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Oh, die lieben Kinderchen.

Ich kann mich an ein Ereignis aus meiner Kindheit erinnern, bei dem meine Oma mir - und das war eine der ganz, ganz seltenenen Gelegenheiten - mit der flachen Hand einen Schlag auf den Hintern verpasst hat, weil ich absichtlich mit einem Fuß in eines ihrer Blumenbeete gestiegen bin. Weh getan hat es nicht, aber es hat so Eindruck auf mich gemacht, dass ich das nie wieder getan habe.

Begleitet wurde das natürlich im Vorfeld und im Nachgang damit, dass meine Oma mir immer Respekt vor Tier, Mensch, Natur, Umfeld ganz allgemein vorgelebt hat. Das ging soweit, dass ich mich einmal nicht getraut habe, eine Bremse, die auf meiner Hand saß, wegzuschlagen und mich stattdessen stechen ließ - ok, da habe ich dann vielleicht was falsch verstanden.

Auf die Idee, durch Blumenbeete zu toben oder rgendwelche anderen der beschriebenen Dinge zu machen, wäre ich im Leben nicht gekommen. Was hat nun meine Oma so besonders gemacht in ihrer Erziehung?

1. sie war immer da - ich war mir kaum alleine überlassen

2. sie war immer geduldig und liebevoll

3. sie hat von mir Mithilfe in Haushalt, Garten etc. verlangt aber ich habe das trotzdem nie als Zwang angesehen

4. noch so viele andere Dinge (Oma, wenn ich das hier fertiggeschrieben habe, rufe ich Dich gleich mal an und lade mich zum Kaffee und ratschen ein).

Es war also ein gesund ausgewogenes Verhältnis von Liebe, Disziplin, Grenzen und Nachgiebigkeit.

Ich denke, dass ist der Schlüssel, sowohl bei Hunden als auch bei Kindern.

Ich begegne meinem Hund mit Liebe, verlange aber auch Disziplin von ihm - wenn es darauf ankommt, muss sie parieren, setze ihr Grenzen (nicht jagen) und bin aber auch regelmäßig nachgiebig. Wenn es ihr denn so viel Freude macht, durch den Graben zu toben, dann ist eben mal wieder eine Autorreinigung fällig....

Wohl gemerkt, die Ausgewogenheit zwischen Strenge und Nachgiebigkeit ist wohl der entscheidende Faktor. Ein Element alleine führt zu unerzogenen Kindern, ebenso eine falsche Zusammensetzung der Elemente.

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Kommt mir sehr bekannt vor! Ich kann das auch nicht verstehen bin ja selber Kinderpflegerin von Beruf und habe eine Tochter ( allerdings erst 12 wochen). Mir geht es auch richtig auf den Geist wenn Kinder von Zuhause eine Ich darf ALLES! Einstellung mitbringen , mit solchen Kindern kann man nur schwer arbeiten.

Die Tochter einer Nachbarin wiegt zB 36kg bei einem alter von 4 Jahren! Ist null erzogen und darf alles in sich reinstopfen wenn sie schreit sie will was süßen springt Mama ich kann und will sowas nicht verstehn

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