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polar-chat.de  Der Hund
piper1981

Wohnen auf dem Land/in reizarmer Umgebung - Geht ihr extra z. B. in der Stadt/Hundeparks/Bahn usw. üben??

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Oder reicht es euch wenn Hund in eurer Umgebung ,in dem Leben was ihr führt klarkommt , sich eurem Tagesablauf anpasst ?

Ich wohne recht ländlich in einer Neubausiedlung, wo die Hunde sich mit spielenden Kindern , bellenden Hunden hinterm Zaun und hin und wieder freilaufenden Hunden ohne Besitzer auseinandersetzen müssen.

Ich habe ein 5er-Rudel .Fremde Kontakte also eigtl nicht nötig. Wir gehen aber trotzdem regelmässig zur Hundeschule.

500m durch die Siedlung dann sind wir aufm Feld , man kann stundenlang laufen ohne jmd zu treffen, gelegentlich trifft man mal auf Hofhunde,frei oder mit "Zaunhalsband", ansonsten nur Pferde, Kühe usw.

Einerseits toll wenn man Hund hat der fremde Hunde anpöbelt und noch Einen der mit manchen Menschen ein Problem hat , anderseits blöd weil Übungsmaterial fehlt...

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:winken:

ich wohne ähnlich wie du, nur Kühe sind hier sehr selten. :D

Ich übe nicht extra mit den Hunden, nehme sie aber durchaus mal mit, wenn es sich ergibt.

Beispiel: Ich muss meinen Sohn nach Wiesbaden zum Arzt fahren, nehme die Hunde mit und gehe während seiner Behandlungszeit in Innenstadt und Kurpark ein bisschen herum.

Auch gehe ich ab und zu bei uns im Ort an der Durchgangsstraße mit Bus- und Lastwagenverkehr, damit die Hunde nicht nur verkehrsberuhigte Bereiche kennen.

Beide Hunde haben aber auch keine Probleme mit solchen Dingen.

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Hallo,

wir wohnen hier auch sehr ländlich. Treffen tun wir so gut wie nie jemanden, außer vielleicht Hasen und Rehe.

Als unser Spike noch klein war, da sind wir auch überall mit ihm hingefahren.

Wir haben auch gedacht, er muß ja alles mal kennen lernen.

Heute ist er 7 Jahre alt und wir nehmen ihn so gut wie nie mit, da wir wissen, das es für ihn nur Stress ist und das muß er ja nicht haben.

Ich glaube schon das er für einen Hund wichtig ist, alles mal erlebt zu haben.

Aber es muß nicht sein Leben lang so sein.

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Hallo Sandra,

unser Midas kam auch erst zu uns, als wir schon auf dem Land gewohnt haben. Micky kannte die Stadt sozusagen schon, ist aber immer etwas gestresster dort. Ich nehme an, sie hat ruhiger gewohnt, bevor sie (mit etwa 8 Jahren, als wir noch in der Stadt lebten) zu uns kam.

Da wir öfter mal in der Stadt sind, war mir auch wichtig, dass Midas das von Klein auf kennen lernt. In unserem Fall war es aber auch leicht umsetzbar, weil wir ihn sowieso immer mitgenommen haben.

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Hallo,

wir wohnen auch auf dem Land und meine Hündin hat ein Problem mit anderen Hunden. Ich kann so gehen, das ich keinen einzigen Hund treffe.

Allerdings fahre ich 2-3 x die Woche in ein Hundeauslaufgebiet mit ihr und nehme sie auch mit in die Stadt usw. damit sie sich auch daran gewöhnt.

Der Cockerrüde kommt aus Düsseldorf und kennt das alles. Solche Dinge bringen ihn gar nicht aus der Ruhe.

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hey

wir wohnen auhc ziemlich ländlich zwischen wiesen und bäumen.

wir betreiben dummyarbeit immer uaf dem feld das direkt vor unserem haus liegt und wir sind auch gut zufrieden damit aer damit es nie langeweilig wird,fahren wir auch mal in eine andere umgebung,allerdings lieber da wo eben keine hunde sind weil unser hund fremde rüden nicht so mag und ich jedenfalls seine 40 kilo auch nicht immer stoppen kann.

Also ich würde lieber weiterhin die wiese nutzen,bei so nem großen rudel ist es eher schwer alle woanders mit hin zunehemn oder?

lg

delia+jesko;)

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Auch hier ist Land und auch ich habe ein Rudel (etwas größer als deins). Ich nehme meine Hunde wann immer ich kann mit und hänge dann auch gerne eine extra Schulstunde an. Zug, Bus, Kaufhäuser, Brücken, Treppen, Aufzüge, Rolltreppen, Baumärkte, Parks, Hundebegegnungen und sogar extra auf Feste. Eben das volle Programm. Aber auch alles in Maßen. Manchmal aber selten nehme ich mir auch mal frei ;-) Ich denke das die Hunde alles kennen lernen sollten und auch für die die es eigendlich immer als normal hatten und inn und auswendig kennen muß ich es ab und an wiederholen. Ansonsten viel Wald und Wiese in absoluter Einsamkeit wie ich und sie es lieben.

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hey

wir wohnen auhc ziemlich ländlich zwischen wiesen und bäumen.

wir betreiben dummyarbeit immer uaf dem feld das direkt vor unserem haus liegt und wir sind auch gut zufrieden damit aer damit es nie langeweilig wird,fahren wir auch mal in eine andere umgebung,allerdings lieber da wo eben keine hunde sind weil unser hund fremde rüden nicht so mag und ich jedenfalls seine 40 kilo auch nicht immer stoppen kann.

Also ich würde lieber weiterhin die wiese nutzen,bei so nem großen rudel ist es eher schwer alle woanders mit hin zunehemn oder?

lg

delia+jesko;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70313&goto=1484039

Meine hat auch gut 40 kg und ist nicht immer verträglich. Deshalb arbeiten wir ja dran.

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(bearbeitet)

Hallo Sandra,

ich bin ja eher eine Verfechterin dessen, dass der Hund alles erleben sollte, was ihm gut tut. :) Am besten gleich als Jungspund an alles gewöhnen, so gibts später keine Probleme. Leider ist das ja nicht immer möglich, wenn man schon einen älteren Hund übernimmt. Mit meiner alten Lady, die ich damals mit 10 Jahren übernommen hab (also der Hund war 10 :D ) ging das leider auch nicht mehr. Man konnte sie mit zu Freunden nehmen, auch mal in eine größere Runde, aber mit ihr bin ich nicht mehr doll herumgereist.

Beim Schnuffi war das zum Glück anders. Der hat, sobald er alt genug war, alles kennengelernt. Ich hab ihn von ganz klein auf immer mit dabei gehabt. Als er ca. 10 Wochen war, war bei uns Stadtfest. Auch da hab ich ihn mitgeschleppt (man muss dazu sagen, dass er mich schon ganz von Anfang an kennt und so viel Vertrauen zu mir hatte, dass das für ihn nicht stressig war), im größsten Trubel war er aber auf dem Arm. Er kommt schon immer mit auf Feten, Grillpartys usw. Wir sind schon tausende von Kilometern Zug gefahren, Hund unterm Sitz am Dösen - das ist alles ok für ihn, weil er von Anfang an gelernt hat, dass das nichts besonderes ist. Ich halte ihm natürlich die Leute vom Leib und bitte Sie, ihn nicht zu stören, wenn er vor sich hin döst.

Man muss nur eben erkennen, wenn es dem Hund zuviel wird, und ihn mal aus der Situation rausnehmen. Z.B. hatten wir am WE eine große Gartenparty mit lauter alten Freunden, die alle meinen Hund auch schon ewig lange kennen - sind quasi auch seine alten Menschenfreunde. Das war toll, er hat sich gefreut wie ein Schneekönig und ist dann gern vor lauter Freude mal ein bisschen hochgedreht. Dann kam er in eine ruhige Ecke auf seine Decken und ich bin bei ihm geblieben, bis er sich wieder beruhigt hat. So machen wir das auch schon immer. Auch wenn wir halt in einer größeren Stadt sind, kann man sich mal eine ruhige Ecke suchen, wenn es Hund zu viel wird.

Bei meinem merkt man, wie gut ihm der ganze Input tut. Er ist eben super gerne überall dabei, hat keine Angst und freut sich, wenn er mittendrin sein kann. Hauptsache, er ist bei mir und alle haben ihn gern. :)

Ich finde, solche "Übungen" stärken die Bindung ungemein, da sich Hund sehr an einem orientiert. Außerdem kann sich eben vieles verändern und was machst Du, wenn Du halt mal vom Lande wegziehen musst? (Was ich Dir nicht wünsche!!) Sicher ist es für einen Hund, der auf dem Land großgeworden ist nicht optimal in der Stadt, aber wenn er es schon von früher kennt, kann er sich dran gewöhnen. Meiner ist zu Hause in der Pampa auch glücklicher als hier, es ist ok hier für ihn, solange ich um ihn herum bin.

Hier gab es doch letztens ein Video von mehreren kleineren Hunden in der Stadt unterwegs und der eine hatte Angst vor einem Springbrunnen? Weiß nicht mehr, von wem das gewesen ist. Ich kann mir das bei meinem irgendwie überhaupt nicht vorstellen. Der guckt, ob ich mich vor irgendwas fürchte und wenn nicht, fürchtet er sich auch nicht. Und wenn doch, gehe ich zum unheimlichen Ding hin und zeig ihm, dass es ihm nix tut. :) Aber Hunde sind eben verschieden. Ich weiß nicht, ob das so in der Natur der "Rasse" liegt, nicht so misstrauisch zu sein, oder eben an seiner sehr vielfältigen Prägung und der Erfahrung, dass er mir trauen kann. Das entwickelt sich aber halt auch erst mit der Zeit.

Edit: Mit anderen Rüden ist das auch so eine Sache. Die sind ihm auf engem Raum in der Stadt meistens auch zu viel. :( Kann ich aber echt verstehen, nach dem, was uns schon alles passiert ist. Auf freier Flur sind Begegnungen meistens kein Problem und manche mag er sogar. Solang genug Platz zum ausweichen ist.

My 2 Cents.

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Hallo Sandra,

ich wohne sehr ähnlich wie du.

Ich habe vom Welpen an extra Stadtfahrten mit Daphne gemacht, Fußgängerzone, Bahnhof, Tauben angucken und Enten im Stadtpark. Brauchen tun wirs eigentlich nicht, aber ich möchte sie gern überall mithinnehmen können. Deshalb soll sie sich an alles gewöhnen.

Bei meinem alten Hund hab ich nie drüber nachgedacht, der blieb dann zu Hause oder kam zur Oma. Er war nur zu Besuchen bei Freunden dabei, nie zum Einkaufen. Stadtspaziergänge waren für ihn Horror, deshalb wollte ich es ihm auch nicht antun. Er hat es in jungen Jahren aber auch nicht kennengelernt.

Heute bin ich älter, mein Leben und meine gesamte Planung hat sich geändert, eine Oma gibt es nicht mehr. Deshalb versuche ich meinen Hund so zu erziehen, dass es mehr Spaß als Streß ist, sie dabeizuhaben. Für sie, für mich und meine Umwelt.

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