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Hundeforum Der Hund
Stenoek

Junger Rüde wird häufiger gebissen :-(

Empfohlene Beiträge

Hallo,

mein 8 monatiger "Rüde" Sammy..ich setze das mal in " weil er ja grad erst begreift, was er eigentlich ist..;-) wird seitdem er das Beinchen hebt, häufiger von anderen Hunden gebissen.

Ich finde das natürlich nicht so toll, weil ich echt daran arbeiten musste, dass er so unkompliziert auf alle zugeht. Er hatte anfangs totale Panik vor allen Hunden! Die konnten noch so klein und so jung sein..Mittlerweile ist sein Verhalten echt super! Freudig geht er auf jeden zu und wenn er merkt, dass mit dem Gegenüber nicht so gut Kirschen essen ist, dann zeigt er gleich seine Unterwürfigkeit und versucht der Situation aus dem Weg zu gehen.

Was ich dann unmöglich finde, wenn eine Bordeauxdogge, ein Stafford oder eine Bulldogge ihn dann einfach überwalzt, er quiekend am Boden liegt (mit seinen 9 Kilogramm) und er dann mit Blessuren im Gesicht davon kommt.

Muss das wirklich sein? Merkwürdig ist ja auch, dass eben "immer" diese berühmt berüchtigten Rassen sich so verhalten..ich bin wirklich nicht vorurteilsbehaftet, bestimmten Rassen gegenüber..aber die Besitzer sind doch das Problem! Genau diese Leute gehen komischerweise mit ihren Hunden NICHT zur Hundeschule!!!! Genau diese Hunde laufen grundsätzlich nicht an der Leine!! Komisch..trotz Leinenpflicht..finde das echt Scheisse und das musste ich jetzt mal eben loswerden. Jedesmal ist Sammy total verstört und braucht wieder'ne Weile, bis er sich normalisiert hat.

Jetzt meine Frage, was kann ich in solchen Situationen tun? Achja..bekomme dann ein Schulterzucken als Reaktion, oder ein:"Der hat ja noch Welpenschutz!" haha :wall: Wenn ich mit solchen Leuten ins Gespräch komme, dann gucken die immer ganz verwundert, wenn das Thema Hundeschule angesprochen wird. Das bräuchten sie nicht..der Hund hört auch so! :Oo Suuuuper..aber andere Leute anpinkeln, anrempeln und meinen Hund niedermachen..

Also, gibt es etwas, dass ich dagegen tun kann??? Will Sammy jetzt auch nicht immer von den Hunden wegziehen..bringt ja auch wenig, wenn sie nicht angeleint sind..Er soll ja seine Erfahrungen machen, aber doch nicht so!

LG Stenoek

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Hallo,

mein Beaglerüde wurde in dieser Phase des Erwachsenwerdens auch mehrmals von sehr viel größeren Rüden gebissen. Er ist als Beagle sehr friedlich, beinahe aggressionslos und wehrt sich halt auch nicht. Ich glaube das bietet gerade erwachsen gewordenen Rüden eine gute Angriffsfläche.

Noch heute ist er oft Zielscheibe, aber mittlerweile anders und mittlerweile wurde er auch oft genug gepackt dass er sich im Notfall auch wehrt bis ich eingreifen kann. Aber das finde ich immer wieder beeindruckend: Wenn ICH den anderen Hund dann weg ziehe weicht meiner sofort zurück. Er würde niemals von sich selbst aus kämpfen. Wenn überhaupt verteidigt er sich. Und das bringt ihm wohl die Prügel ein.

Die Hunde der "die machen das unter sich aus" Fraktion suchen sich gezielt Opfer die nicht kämpfen wollen. Bei den anderen wäre ein Kampf schliesslich viel zu riskant.

Jetzt bin ich gerade mit meinem Schäferbaby in dieser Phase und es ist zum Haare raufen. Der arme Kerl traut sich nicht mehr in den Garten wenn der Nachbarshund (auch nur angeleint) drin ist, weil der ihn immer packt. Natürlich könnte ich den Nachbarshund einfach machen lassen, irgendwann würde er sich schon wehren, es geht ja um seine Existenz. Aber will ich das? Ich bin froh dass meine Hunde dermaßen pazifistisch sind und fördere das wo ich kann. Und eigentlich erwarte ich von den anderen Hundehaltern dass sie ihre Hunde einfach bei sich halten wenn die nicht so friedlich sind.

Ich wünsch dir starke Nerven und viel Glück.

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Hallo!

Hast du schonmal probiert die anderen Hunde zu blocken, sodass sie erst gar nicht mehr zu deinem Hund gelangen?

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(bearbeitet)

Also ich lasse Kontakt mit mir fremden Hunden gar nicht erst mehr zu. Ich lasse sie nur zu Hunden, wo ich weiss dass die Begegnungen "entspannt" (zumindest in meinen Augen) verlaufen.

Mit der Zeit kennt man ja die Pappenheimer in der Gegend und ich weiss wen ich von ihr fernhalten muss und bei wem ich sie lieber frei lasse und einfach weitergehe und somit, wenn auch meist nur kurz, nen Kontakt zulassen kann.

Ist Whyona angeleint, kommt kein Hund zu ihr hin.

Wenn die anderen Hundehalter nicht auf meine Bitte reagieren (eigentlich unverschämt, dass man trotz angeleintem Hund noch immer darum bitten muss :motz: ), ihren Hund zu sich zu nehmen reagieren, kenn ich mitlerweile nix mehr um die anderen Hunde von Whyona fern zu halten. Es kommt kein Hund zu ihr hin, basta. Wobei ich da versuche zu erkennen ob es einfach ein unerzogener Hund ist, der eher entspannt dahergelaufen kommt, oder zB ne Hündin, die schon steif daher kommt und die Bürste hoch stehen hat, und demenstsprechend handle.

Kann ich es nicht einschätzen oder habe ein ungutes Gefühl, drehe ich auch schon mal um. Da ist mir die unversehrtheit meiner Hündin doch wichtiger.

Meist wenn man schon vor den eigenen Hund steht sich gross macht und hau ab keift, gehen die Hunde und ansonsten sind die Halter meist plötzlich sehr schnell im Hundeaufsammeln. Dabei sehe ich doch wirklich nciht sooo furchterregend aus :???:D

Ich würde auf keinen Fall zulassen, dass dein Hund dauernd drunterkommt. Mach ein für alle mal deutlich, dass du das nicht willst, gegenüber dem Hundehalter, aber auch dem anderen Hund.

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Hallo,

wurde/wird dein Hund richtig gebissen?

Musste er genäht werden und/oder hatte er ernsthafte Verletzungen?

Ich störe mich etwas daran, wenn immer gleich von "er wurde gebissen" gesprochen wird, wenn es um Hundekommunikation geht, die vllt. in manchen Situationen heftig(er) aber im Rahmen ist.

Ich verstehe aber deine Sorge und auch deinen Ärger.

Nur das Problem ist: Du kannst die anderen HH nicht ändern.

Du kannst nur dich und deinen Hund schützen und ihm Kontakte ermöglichen, in denen er Problemlösungen selbst finden kann, weil die Kräfteverhältnisse stimmen und der andere Hund auch klar im Kopf ist.

Sogesehen würde ich einfach die Kontakte mit den Hunden meiden, die sich so verhalten, wie du es nicht willst.

Warum lässt du deinen Hund umwalzen?

Ich würde nun nicht gerade zutreten @Steffen, denn nicht immer kommen Hunde mit böswilliger Tötungsabsicht auf den eigenen zu :Oo

Desweiteren kann das mal kräftig nach hinten losgehen, wenn man an de Falschen gerät.

Ich spreche das aus Erfahrung.

Als ich mit meinem Hund in der Bahn saß (er trug einen Maulkorb), schoss an einer Station ein Ridgeback in den Wagen (ohne Leine/ohne MK) und stürzte sich auf ihn (der sich ja nicht mal wehren konnte).

In dem Fall trat ich zu, einfach weil ich mir nicht zu helfen wusste und der andere HH nicht in Sicht war. Ende vom Lied: Eine klaffende Wunde am Oberschenkel, die genäht werden musste.

Deshalb würde ich aber nicht alle Hunde wegtreten, nur weil ihre HH sie nicht erzogen haben.

Man erkennt ja, wie der Hund drauf ist und was für eine Absicht er verfolgt.

Warum also nicht einfach weitergehen und sich darum kümmern, dass der eigene Hund ruhig ist?

Wenn der Andere nun doch aggressiv ist/wird, kann man ja immernoch handeln.

Grundsätzlich gehe ich aber lieber potentiellem Stress aus dem Weg- auch im Sinne meiner Hunde.

Was wäre ich für ein mieser Hundeführer, wenn ich uns bewusst in Gefahr bringe?

Und das kann mitunter der Fall sein, wenn ich frontal dem auf uns zu kommendem Hund entgegensteuere, der offensichtlich nicht unter Kontrolle ist.

Da gehe ich einen Bogen und gut ist.

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Bist du sicher, dass du deinen Hund wirklich richtig lesen kannst?

Hier auf der Hundewiese sind es die Junghunde, die einfach äußerst respektlos (von Haltern gerne auch freudig genannt) auf erwachsene Hunde zu laufen. Da gibt es dann schon mal gepflegt eine Ansage von den älteren Hunden.

Denn mal ganz ehrlich die von dir genannten Rassen deinem Hund etwas böses wollten, dann hätte er nicht nur ein paar Blessuren am Kopf - solche Macken entstehen meistens, wenn ein Junghund völlig artgerecht, mal die Zähne eines Erwachsenen Hundes zu spüren bekommt durch einen Schnauzengriff.

Ansonsten: wenn dein Hund derzeit der Opfertyp ist, dann laß ihn einfach nicht zu unbekannten Hunden oder Hunden, wo dir das Verhalten nicht gefällt.

So verringert sich der Stress sowohl beim Hundehalter, wie auch bei deinem Hund ;)

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Junimond, ich kann mir schon auch vorstellen, dass der Hund gemobbt wird.

Gerade solch unsichere/ängstliche Hunde sind gern mal Opfer von Möchtegern-Proll-Rüden (wie meiner einer war :Oo ).

Und da viele HH der Mobber leider dazu neigen, das Verhalten ihrer Hunde runterzuspielen oder gar nicht erst zu sehen ("ach die spielen aber schön", wenn der Hund gejagt wird), kann man von deren Seite oftmals auch nicht viel Unterstützung erwarten.

Da heißt es dann: Selbst eingreifen (den eigenen Hund aus dem "Spiel" nehmen und den anderen blocken bzw. den HH bitten, ihn ranzunehmen) und/oder der Situation aus dem Weg gehen/sie verlassen.

Es klingt aber auch im ersten Beitrag danach, als wenn der Hund der TE aufgrund seines Alters und seines Gewichts durchaus einen körperlichen Nachteil gegenüber massigerer Rassen/Hunde hat und ihm das zum Verhängnis wird.

Da würde ich dann einfach auch darauf achten, mit wem mein Hund in Kontakt tritt und dass sich die Hunde in seiner Gewichtsklasse befinden oder wenigstens anständig spielen und mit ihrer Masse umgehen können.

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Junimond, ich kann mir schon auch vorstellen, dass der Hund gemobbt wird.

Gerade solch unsichere/ängstliche Hunde sind gern mal Opfer von Möchtegern-Proll-Rüden (wie meiner einer war :Oo ).

Und da viele HH der Mobber leider dazu neigen, das Verhalten ihrer Hunde runterzuspielen oder gar nicht erst zu sehen ("ach die spielen aber schön", wenn der Hund gejagt wird), kann man von deren Seite oftmals auch nicht viel Unterstützung erwarten.

Da heißt es dann: Selbst eingreifen (den eigenen Hund aus dem "Spiel" nehmen und den anderen blocken bzw. den HH bitten, ihn ranzunehmen) und/oder der Situation aus dem Weg gehen/sie verlassen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70349&goto=1485179

Hallo,

genau das war bei meinem Junghund auch der Fall. Er zeigte diese Unsicherheit wohl so offensichtlich, dass andere Hunde ihn dann angegangen haben und ich ihn auch schützen musste.

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(bearbeitet)

Hallo Stenoek,

magst Du mir mal per PM schreiben, wo Du genauer wohnst? Evtl. hatte ich mit den gleichen Idioten auch schon meine Probleme und wir könnten das gemeinsam beim Ordnungsamt angehen. Mich alleine nimmt die zuständige Trulla da leider nicht für voll. Was ich die schon angerufen und ihr Briefe geschrieben habe... Ich lass Dir dann auch ein paar mehr Infos zukommen. ;)

Bis dahin alles Gute und v.a. gute Nerven. Ich kann Dich nur zu gut verstehen..

@Alle anderen: In Kiel ist das mit den wildgewordenen SoKas und anderen großen aggressiven Hunden, die mitten in der Stadt unkontrolliert und leinenlos herumrennen leider teilweise ein großes Problem. :( Ich kann selber ein langes Lied davon singen. Wie einige vielleicht mitbekommen haben, wurde selbst mein großer DSH-Rotti-Mix von so einem durchgeknallten Köter fast totgebissen und ich selbst hatte auch schon einen im Bein zu hängen. Seitdem bin ich auch WIRKLICH vorsichtig geworden, was das Abwehren solcher Hunde angeht. Gerade die o.g. Kombination von Hunderassen lässt mich da aufhorchen. Vielleicht sind es die gleichen Hunde, die ich meine, und die sind wirklich nicht ganz richtig im Kopf. Leider. Die Halter natürlich genauso wenig.

Ich kann nachvollziehen, was über die Reaktionen geschrieben wurde, die ein ängstlicher Hund bei anderen auslösen kann, aber das muss in dem Fall nicht der einzige Grund sein.

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