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Hundeforum Der Hund
Lotte1973

Aftertumor beim Junghund!

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Hallo,

ich bin neu in diesem Forum und ziemlich verzweifelt!

Vor fast 2 Monaten erhielten wir unseren Traumhund (jetzt fast 7 Monate) aus Griechenland.

Er ist fit wie ein Turnschuh, drahtig, agil, etc.

Vor knapp 3 Wochen stellten wir fest, dass Pinto eine kleine rötliche "Kugel" am After hat, wir gingen sofort zum Tierarzt.

Er untersuchte ihn und meinte zu uns, dass es aussehen würde wie ein kleiner Tumor, aber er es aufgrund seines jungen Alters ausschließen möchte. Pinto wurde medikamentös behandelt, wir gingen mehrfach zur Kontrolle... Der Tumor wurde kleiner (mein Empfinden), aber auch wieder größer!

Am Donnerstag vor einer Woche meinte der Tierarzt, dass er es entfernen muss... Termin gemacht, am Dienstag wurde der Tumor entfernt, ein bisschen war auch an der Haut, was der Doc auch mit entfernte.

Freitag waren wir noch einmal beim Tierarzt, alles prima verheilt, der Hund ist wie eh und je, frisst, schläft, tobt, erledigt sein großes Geschäft. Der Befund war leider noch nicht da!

Am Freitagnachmittag rief uns der Tierarzt an, mit einer niederschmetterten Diagnose, der Aftertumor war bösartig. *heul*

Ob der Tumor weiter gestreut hat, wissen wir noch nicht, weitere Untersuchungen stehen noch an.

Unser Tierarzt hat in seinen 30 Jahren Berufserfahrung noch nie einen so jungen Hund mit dieser Diagnose gehabt, er wollte jetzt am Wochenende Kontakt mit Spezialisten aufnehmen und uns darüber in Kenntnis setzen.

Wir wissen leider nicht, wie es weitergehen soll, auch die Prognosen sehen nicht wirklich rosig aus. Bei einem Menschen hätte man den Dickdarm entfernt und einen künstlichen Darumausgang gelegt!

Hat jemand schon mal einen so jungen Hund mit einem Aftertumor gehabt und kann mir darüber berichten, wie es weitergegangen ist?

Leider wissen wir noch nicht, um was für einen Tumor es sich handelte, wir haben im Schockzustand vergessen zu fragen, was wir aber schnellstmöglich nachholen wollen!

Der Tierarzt hat von einer Chemobehandlung abgeraten, weil es dem Hund und auch uns nicht wirklich viel bringen würde. :(

Wir möchten unseren Schatz nicht verlieren, möchten aber auch nicht, dass er leidet!

Sorry, für den langen Text, bin ziemlich verwirrt, weil es uns absolut fertig macht.

Die Kinder (10 und 11) stellen Fragen, die wir leider nicht beantworten können.

Liebe Grüße

Lotte1973

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Hallo, :winken: und herzlich Willkommen,

...das tut mir echt Leid für euch!!!!! :(

Drücken alle Daumen und Pfoten das der Tumor nicht weiter gestreut hat. :(:(

Fühlt euch ganz dolle von uns getröstet, auch wenn das vielleicht nicht wirklich hilft.

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Hallo Lotto, erstmal ein herziches Willkommen hier.

Das mit deinem Hund ist wirklich niederschmetternd. Krebs ist eine Diagnose die auch beim Menschen JEDEN Alters auftritt schau mal warum wir so viele Kinderstationen der Onkologie brauchen. Ja und gerade weil es noch Kinder sind ist es so erschreckend - genauso wie bei deinem Hund.

Das dein Tierarzt von einer CHemo absehen möchte erscheint nicht unüberlegt. Aber sicher muß man sehen das man das Tier unterstützt. Seit einiger Zeit hat man recht gute Ergebnisse mit Tarantula teilweise wird es direkt in tumoröses Gewebe injektiert teilweise unterstützend in Tablettenform oder Hömopatisch verabreicht. Dein Tierarzt kann dich sicher darüber beraten. Auch gibt es eine Frucht der eine solche Wirkung nachgesagt wird. Leider ohne Wissenschaftliche Studien wie beim Tarantula dessen Wirkung in einer Studie beim Hund in Griechenland nachgewiesen werden konnte. Die Frucht heist Noni http://www.deam.de/heilp/beitrag/noni01.htm ich selber habe keine Erfahrungen damit, möchte dir dir die Information trotzdem nicht vorenthalten.

Ich denke auch das man den Hund genaustens Untersuchen muß ob der Tumor eventuell schon gestreut hat. Aber auch da wird dir der Tierartzt sicher beratend zur Seite stehen.

Ich wünsche dir und dem Kleinen viel Glück und eine hoffentlich noch lange gemeinsame Zeit.

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Hey,

Das mit ddeinem Hund tut mir wierklich sehr leid.

Ich hab ein wenig recherchiert und bin auf 4 behandlungsmethoden gestoßen:

- Operation (der Tumor wird operativ entfernt)

- Strahlentherapie (Anwendung hoher Dosen von Röntgenstrahlen zum Abtöten der Krebszellen)

- Biologische Therapie (Nutzung des körpereigenen Immunsystems zur Krebsbekämpfung)

- Chemotherapie (Medikamente werden zur Abtötung der Krebszellen eingesetzt)

Der Tumor selber wurde ja schon entfernt,daher hilft das euch sicherlich nicht weiter.

Aber ich dachte mir besser als nichts und falls der Tumor wierklich schon gestreut haben sollte und neue Tumore entstehen wisst ihr wie ihr wenigstens wie ihr es noch behandeln könntet.

Aber das wollen wir nicht hoffen und wünschen euch viel Glück

Delia+Jesko:(

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Danke,

vielleicht kann uns das ja helfen

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Hallo Lotte,

erst mal herzlich Willkommen hier im Forum!

Die Diagnose tut mir sehr leid und hier sind Daumen und Pfoten gedrückt, dass der Tumor noch NICHT gestreut hat!

Dies wird Dein Tierarzt anhand bildgebender Diagnostik (heißt: Röntgen, Sonographie = Ultraschall und ggf. MRT/ CT) feststellen. Zusätzlich kann er evtl. die Lymphknoten biopsieren.

Sollten dann Metastasen festgestellt werden, so kann man über weitere Verfahrensweisen (Chemo, Bestrahlung... etc) sprechen.

Zunächst einmal hoffen wir aber das beste, ihr habt schnell gehandelt, der Tumor wurde schnell entfernt... Es MÜSSEN keine Metastasen vorhanden sein!

Lass das alles erst mal abklären und versucht (ich weiß, leichter gesagt als getan) euch nicht allzu verrückt zu machen!

Eurem Hundi geht es im Moment gut? Dann genießt diese Zeit aus vollen Zügen!!!!

Meine Gedanken und gute Wünsche sind bei euch!

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Unserem Hund fehlt es an nichts, ihm geht es absolut gut, umso schwerer ist es zu verstehen!

Positiv können wir derzeit wenig denken.

Das einzig Positive, was ich sehe ist, dass es in Griechenland wohl keiner bemerkt hätte und er dort elendig verreckt wäre...

Das ist sooo unfair, da will man einem Hund ein schönes Zuhause geben und ihm helfen (okay, egoistisch sind wir auch, weil wir ja einen Hund wollten) und dann wird man nach nicht mal 2 Monaten so gestraft!

Ich hoffe, dass er nicht gestreut hat und wir unseren Pinto noch viele Jahre haben!

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Ich hoffe, dass er nicht gestreut hat und wir unseren Pinto noch viele Jahre haben!
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70368&goto=1485968

Und daran haltet euch erst mal fest!

Auch die schlimmsten Tumore, sind keine Wunderdinger, die sich über Nacht im ganzen Körper verteilen!!!

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(bearbeitet)

falls Du diese Seite noch nicht kennst, empfehle ich sie mal als erste Anlaufstelle: http://www.krebs-beim-hund.de

Dort gibt es auch ein kleines Forum.

Wichtig wäre, dass Dein Hund entsprechend seiner Erkrankung richtig gefüttert wird.

Einen kleinen Einblick über wichtige Grundsätze der Fütterung eines krebskranken Hundes findest Du hier: http://www.barfers.de/barf_bei_krebs.html

Da steht nichts wirklich völlig Falsches drin, aber so 1:1 kann man das auch nicht übernehmen und es gibt noch einiges mehr zu beachten, vor allem die individuellen Gegebenheiten des Patienten.

Wenn Frisch-Fütterung für Dich absolut überhaupt gar nicht in Betracht kommt, versuche ein Futter zu finden, das möglichst wenige Kohlenhydrate enthält.

Z.B. Orijen und einige Futter von Wolfsblut oder das Krebsfutter von greenheart http://www.hundefutter-natur.de.tl/Spezialfutter.htm

Welches davon ist egal, sie haben alle Nachteile, wegen der ich sie nicht füttern würde, aber sie sind in diesem Fall besser als die Sachen, die Du beim Tierarzt kaufen könntest.

Wenn Du Dich für Frischfütterung entscheidest, kannst Du Dich zum einen selbst einlesen, was natürlich, je nach Vorwissen, etwas dauern kann, oder Du wendest Dich an einen Diätetik-Berater für Hunde. Leider ist es nicht ganz leicht, hier die Spreu vom Weizen zu trennen.

Wenn Du der Schulmedizin vertraust, könnte Frau Dr. Dillitzer www.futtermedicus.de passen oder auch Prof. Zentek an der Uni Berlin.

Nicht-tierärztliche Futterberatung gegen Geld bekommst Du bei Susa Pieler www.tierischgesund.com. Sie kennt sich auch gut mit Phytotherapie aus, falls Dir das zusagt. Ebenfalls gegen Geld, aber sympathischerweise gegen eine Spende an den Tierschutz, kann Dir im Boxermaus-Forum geholfen werden http://boxermaus.forumieren.de/forum

Da war eine Freundin von mir. Der Hund hatte zwar eine andere Krankheit, aber dem haben die dort super geholfen und die sollen auch super nett sein dort.

Dann möchte ich Dir die Horvi-Enzym-Therapie empfehlen. Hier mal die Homepage des Herstellers der Präparate: http://www.horvi-enzymed.nl/

Man braucht aber auch dringend jemanden, der sich damit auskennt und erstmal entscheiden kann, ob die Mittel überhaupt für das Tier passen.

Leider kenne ich niemanden mehr, der sich bei Tieren damit auskennt.

Aber da könnte das Gesunde Hunde Forum nützlich sein. Dort findest Du sicher jemanden, der einen Therapeuten kennt.

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es handelt sich um ein Lymphom... :-( Bösartig

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