Jump to content
Hundeforum Hundeforum
Muulli

Oh, mein Gott, was nun...Junghund erschreckt Kind!

Empfohlene Beiträge

So eine Situation kann Dir überall und jederzeit passieren. Davor ist kein Hundehalter geschützt. Klar, dass man ganz schnell in die Gefahr läuft, mit seinem Hund auffällig zu werden.

Das Nachrennen wurde von Deinem Hund wirklich als Spielaufforderung gesehen. Natürlich hätte er sich Abrufen lassen müssen!

Dein Hund ist in der Hundeschule, er ist dort bekannt und man wird sich im Zweifel darauf berufen können und auch auf die Aussagen der Ausbilder.

Es ist nichts passiert und das ist mal wichtig.

Für die Zukunft - Schleppleinentraining und Du bist auf der sicheren Seite.

Mach Dir nicht so einen Kopf!

Gruß Christa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallöle,

das ist mir mit meiner Smilla auch passiert.

Kind und Hund stießen zusammen - beide erschrocken und jeder in die andere Richtung schreiend/bellend davon gelaufen.

Es erfolgte Anzeige der Mutter.

Anzeige lautete auf "Hund hat Kind erschreckt".

Ich musste zum Ordnungsamt, wurde unterwiesen und seit dem hat Smilla eingetragene Leinenpflicht in diesem Ort.

Edith:

Mein Hund hat eine erfolgreich abgelegte Begleithundeprüfung und diese Auflage.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

In fast allen landeshundegesetzen (auch in der Gefahrhundeverordnung von S-H) gelten Hunde u.a. schon dann als "tatsächlich gefährlich", wenn sie Menschen in "gefahrdrohender Weise" anspringen.

Die "gefahrdrohende Weise" ist Ermessenssache - es muss dafür nichts weiter passiert sein, es reicht, dass der "Angesprungene" sich bedroht gefühlt hat.

Kein Nicht-Hundler muss sich mit Hundeverhalten auskennen, denn Hundehalter haben die Aufsichtspflicht und die Haftung, egal ob derjenige nun vor Angst Herzklabastern bekommt

oder (je nach Hundegewicht) hinfällt oder "nur" seine Kleidung beschmutzt ist. Jeder Mensch hat das Recht, von freilaufenden Hunden unbehelligt zu bleiben.

Insofern ist sehr wohl was passiert und man kann nur hoffen, dass die Mutter das nicht überbewertet und anzeigt. Insofern war es schonmal vollkommen richtig, sich zu entschuldigen.

Sollte eine Anzeige nachkommen, werden sich die Behördenmitarbeiter ein Bild vom Hund

machen. Insofern würde ich ab sofort gezieltes Rückruftraining mit bestimmten (gestellten) Auslösereizen wie z.B. Jogger, spielende oder rennende Kinder usw. anfangen - natürlich gesichert mit Schleppleine.

Ich hab hier auch so einen pubertierenden Schnösel, bei dem ich sehr vorausschauend agieren muss, quasi den ständigen Rundum-Blick habe, ob und wer sich nähert, weil er als Welpe alle Menschen toll fand (und die ihn ...). Inzwischen wird durch rechtzeitige Ablenkung zwar alles ignoriert, aber leider würde er immer noch zu solchen Menschen hinrennen, die ihn ansprechen oder locken oder auch zu Kindern, die Ball spielen.

Gerade kürzlich mit einem Nachbarn getestet, der sich auch noch lockend auf die Oberschenkel

schlug, mit den Händen fuchtelte und im nächsten Moment Pfoten auf seinen Schultern und ne Zunge im Gesicht hatte ... und sich dann prompt bei mir beschwerte, aber auch ein Collie ist mit 10 Monaten noch nicht perfekt in jeder Situation. Wir arbeiten also auch dran und inzwischen funktioniert zumindest der Rückruf sehr gut, wenn ICH gut aufpasse oder ganz zur Not sogar selbst in die entgegengesetzte Richtung renne - da bin ich dann GsD schon wichtiger als alles andere (zumal ich selten renne und das "was Besonderes" ist ...).

Ich wünsch Dir und vor allem Deinem Hund, dass es nochmal glimpflich verläuft.

Man lernt nie aus und "das hat er ja noch nie gemacht" sollte möglichst nicht vorkommen.

LG

Marita

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sowas kann vorkommen sollte aber nicht.

Warum springt er denn Leute an? Weil er es nicht gelernt hat das es verboten ist. Dann verbiete es ihm. Und gut ist.

Ansonsten Leine ein Leben lang, die Alternative ist besser erziehen!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe auch inzwischen einen regelrechten "Scanblick" drauf, ist im Wald manchmal schwierig alles im Auge zu behalten. Deshalb sind die Punks (10 Monate) außerhalb meines Grundstücks an der Schlepp und wir trainieren den Rückruf bis zum Abwinken.Trotzdem kann mal was passieren, in dem Sinne wie Marita beschrieben. Da hilft nur eine reuevolle (und das ist echte Reue bei mir!) Entschuldigung, meist will der andere ja gar nicht mehr.

Ich finde es gut, dass Du nach Mutter und Kind Ausschau halten willst, versuche ihnen in Ruhe zu erklären, dass Dein Hund noch jung ist und Du deswegen dummerweise kurzfristig die Kontrolle über ihn verloren hast, was Dir nach wie vor sehr leid tut. Biete ihnen an, Deinen Hund kennen zu lernen, aber akzeptiere, wenn sie das nicht möchten.

Ich drücke die Daumen, dass da nichts weiter kommt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

das hoffe ich auch

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Sowas kann vorkommen sollte aber nicht.

Warum springt er denn Leute an? Weil er es nicht gelernt hat das es verboten ist. Dann verbiete es ihm. Und gut ist.

Ansonsten Leine ein Leben lang, die Alternative ist besser erziehen!!
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70370&goto=1485982

Meintest Du mich ?

Es war ein abgesprochener Test mit dem Nachbarn (der meine Hunde sehr gern mag und mit dem Test einverstanden war), der MIR aber gezeigt hat, dass mein Hund bei überschwänglichem Anlocken doch noch sehr emotional und überfreudig, wenn auch respektlos, reagieren KANN, auch wenn er sehr wohl weiss, dass er nicht Anspringen darf.

Ich teste viele Dinge und Situationen, die im Alltag vorkommen können, sehr gern mit Leuten, die ich kenne, um zu schauen, wo man an der Zuverlässigkeit noch arbeiten muss.

Waren Deine Hunde unter einem Jahr schon temperamentlos und absolut zuverlässig ?

LG

Marita

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn das Kind wirklich Autist ist, dann kann diese Begegnung ganz ganz schwerwiegend gewesen sein. Bei einem normalen Kind kommt man da schon eher mit Erklärungen heran und kann die Mütter beruhigen und mit ihnen sicherlich reden. Aber bei einem autistischen Kind kann das um einiges schwieriger sein, bzw. kann das für das Kind wirklich Folgen haben, die sich keiner von uns ausmalen kann. Ich möchte gar nicht erst wissen mit was die Mutter dann umgehen muss. Eventuell war das ein Rückschritt für Jahre....

(interessant, dass das hier anscheinend keiner für relevant hält...)

Ich würde dich bitten OHNE Hund Ausschau nach Mutter und Kind zu halten. Und wenn du den Hund dabei hast, dann leine ihn kurz woanders an und mute diesem Kind bitte nicht noch einmal zu in seiner eigenen welt so einen Schock erleben zu müssen. Damit wirst du dem Kind keinen Gefallen tun. Auch nicht, wenn du nur nett vorbei gehen willst. Es gibt nicht umsonst Menschen, die jahrelang studieren und sich in diese Welt vertiefen um hoffentlich (!) dann den Kindern passend helfen zu können.

Schau, ob du die Mutter in naher Zukunft findest, entschuldige dich und rede mit ihr. Eventuell kannst du ihr ja nahe legen nicht direkt an dieser Wiese vorbei zu gehen, wenn da eh schon mehrere Hundehalter sind.

Ich habe letztes Jahr mit einem autistischen Kind gearbeitet, dass panische Angst vor Hunden hatte. Und da wäre "mal nett mit dem Hund ruhig vorbei gehen" ganz falsch gewesen! Ganz, ganz falsch! Und ich will mir nicht ausmalen was das Anspringen eines Hundes bewirkt hätte *seufz*

Gut finde ich aber, dass du mit deinem Hund eine Hundeschule besuchst und auch bei dieser Situation nicht nur stehen geblieben bist und abgewartet hast. Viele hätten nicht mal versucht die Situation zu retten. Die meisten hätten es unter "passiert halt" abgelegt. Arbeite weiter an dir und deinem Hund und ich denke du wirst solche Situationen demnächst besser/anders meistern.

Grüße

Saskia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe schon gelesen, dass das Kind Autist ist, aber das ändert ja nichts an den Fakten für den Hundehalter: Hund war kurzzeitig außer Kontrolle, hat eine "Dummheit" gemacht, Halterin ist sich ihrer Schuld bewußt und arbeitet an dem Problem.

Natürlich ist es so für das Kind um ein vielfaches schlimmer, aber trotzdem kann die Halterin die Zeit nicht zurückdrehen und es ungeschehen machen.

Deswegen war es für michin Bezug auf das Verhalten des Hundes und der Halterin absolut unerheblich, ob das Kind autistisch ist oder nicht, wobei ich mir sehr wünsche, dass das bei dem Kind keinen größeren Schaden angerichtet hat! Gerade wegen der eventuellen Folgen für das Kind finde ich es gut, dass sie weiter nach Mutter und Kind Ausschau hält!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@saskia: Danke für die näheren Erläuterungen. Ich kenne zwar Autismus, aber weiß nicht wie schlimm sowas ist. Ich denke so geht es hier vielen, wenn man nicht direkt damit zu tun hat ist man sich der Tragweite nicht bewusst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.