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Hundeforum Der Hund
gast

"Bei Fuß" = unnatürlich?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich gestehe. Ich bin ein "Bei-Fuss"-Fan. Ich finde es toll wenn Hunde perfekt bei Fuss laufen. Es ist nicht nur praktisch in puncto Kontrolle sondern sieht auch toll aus. So weit so gut.

Dennoch:

Ist "korrektes Bei-Fuss-Laufen" nicht eigentlich komplett meschugge?

Eigentlich benimmt sich ein Hund, der korrekt bei Fuss läuft hochgradig frech und wird in dem Verhalten bestätigt. Frech?

Er unterschreitet katastrophal die Individualdistanz des Rudelführers.

Er "pöbelt" quasi. Er fixiert. Etc.

Wie seht ihr das?

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Ich muss sagen,dass das Fuss-Kommando das am wenigsten benutzte Kommando von uns ist.

Selbst wenn sie neben mir laufen soll, dann hol ich sie mir rechts ran,anstatt links.

Zu Deiner Frage: Ich denke nicht das der Hund mich abdängt oder fixiert.

1) Weil ich nicht einen ganzen Spaziergang über "Fuss" laufe und

2) habe ich das dem Hund so beigebracht und er tut es kurzzeitig genau so wie ich es will...

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"sondern sieht auch toll aus"

Das ist für mich kein Grund ein Kommando aufzubauen, zumal ein zuverlässiges "Fuß" mit Anhimmeln ja doch recht umfangreich ist vom Übungsaufwand her.

Meine Hunde können kein Fuß. Bzw. für Pluto heißt das Kommando so irgendwie um mich rum auf Armlänge Abstand laufen und Ewok kann das korrekte Fuß für ein paar Meter, mir fehlt aber irgendwie die Motivation das auszubauen. Auf den Platz gehen wir nicht und im Alltag brauch ich es nicht. Wenn uns jemand begegnet leine ich entweder an oder laufe einen Bogen und pfeif die Hunde hinterher. Der Aufwand das den Hunden beizubringen steht in keiner Relation zu dem Nutzen den es für uns hätte. Und ich bin auch einfach kein solcher Detailfutzie, als dass mir das Üben des Kommandos Spaß machen würde.

Drum lassen wir es, bzw. machen es gelegentlich wenn wir Bock haben und werden wohl nie Fußweltmeister werden.

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Du meinst die Obedience-Fussposition und -haltung? Fixieren und poebeln ist es aber doch auch aus Hundesicht nicht? Moeglicher Weise ein unhoefliches Eindringen in den persoenlichen Bereich des Hundefuehrer, fast ein Abdraengen.

Der Rest der Koerperhaltung ist aber entspannt und drueckt moeglicher Weise sogar Freude aus.

Unnatuerlich ist die Position allemal. Aber so ist das eben mit konditioniertem Verhalten.

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Hey

So habe ich das noch gar nie betrachtet, hat aber was..

Meine Hund können nicht perfekt bei Fuss laufen. Wenn ich Fuss sage heisst das ca. einen Meter ( nicht mehr) neben mir herlaufen und mein Tempo halten ( also nicht nach vorne usw).

Für mich reicht das, auch wenn es nicht viel mit dem echten bei Fuss zu tun hat.

Wenn beim Gassi gehen Jogger oder so entgegenkommen, rufe ich beide ran und sie müssen dann sitzen bleiben bis die Person(en) vorbei ist.

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Also bei mir sieht das fuß so aus der Hund läuft auf Kniehöhe, berührt meinen fuß egal wo ich hingehe und mich wende.

Der Blick muß bei mir dabei immer nach vorne sein, ich korrigiere meine Hunde wenn sie mich dauernd fixieren ( machen sie eh den ganzen Tag hihi.)

Ob es ein eindringen ist int. Ansatz werde mal drüber schlafen.

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na ja so einiges was wir den Hunden zumuten ist hochgradig unnatürlich ( btw was ist natürlich bei einem Kunstwesen wie einem Hund?? )

Aber ich denke das ist es was sie ja so wunderbar macht ..die Anpassungsfähigkeit :D

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Unterscheidet sich das nicht auch noch bei den Rassen?

Also DSH läuft doch dann anders als Mali oder ???

Bei Chico reicht mir auch das Fuß-laufen ohne anhimmeln.

Ist aber auch n Dackelmix.

Reicht mir wenn er mich "vernünftig" anguckt wenn er sitz bzw. platz macht.

Scheint einfach zu schwierig für ihn zu sein beim laufen.

Und um nochmal zur Ausgangsfrage zu kommen : Ja im Prinzip ist bei Fuss unnatürlich. Aber das sind andere Kommandos auch. Von daher ...

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Musste noch nie eine Prüfung laufen, in der das "unnatürliche" Fuß, bei dem der Hund um den Hundeführer "gewickelt" ist und gegen einen Laternenpfahl rennen würde, weil er ihn nicht kommen sieht, gefordert war.

In meiner Begleithundeprüfung sollte der Hund freudig links neben dem Hundeführer gehen und "bei ihm sein". Also nicht vorpreschen, nachtrotten oder am Boden rum rüsseln.

So wende ich Fuß im Alltag und auf dem Platz gleichermaßen an.

Obedience ist für mich wie Buchhaltung... nicht mein Ding.

Und ja, ich finde es unnatürlich, aber gar nicht so auf die aufgeführten Dinge bezogen, denn die kann man ja örtlich so verknüpfen, dass der Hund prima unterscheiden kann, was er wo darf, und was nicht.

LG Anja

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(bearbeitet)

Ja, der Meinung "unnatürlich" schließe ich mich an.

Man, wie hab ich es damals zu Hundeplatzzeiten schon gehasst, 51 Schritte geradeaus...

und mein Sam, der sich oft genug beim 49. Schritt schon setzte, weil er mir doch

zeigen wollte, wie gut er das auch schon alleine kann ... :D

Allerdings war er (so Günther Bloch später ...) intelligent genug, mich nicht ständig anzuhimmeln - vor uns hätte ja ein Abgrund sein können.

Mein jetzt 10jähriger Quincey legt Wert auf "Anhimmeln" - er bot es irgendwann als Junghund von sich aus an und ich tu ihm den Gefallen - allerdings "arbeiten" wir nur, wenn wir unterwegs sind und "Fuß" nur, wenn sich die passende Situation dafür bietet. Ich bin generell eher Freund guter Erziehung und nicht guter Dressur (wobei ich aber Hunde habe, die gern etwas lernen, also mach ich mit ...)

Im Grunde genommen ist es "aus Hundesicht" gegenüber dem Hundeführer genauso respektlos wie Vorsitzen (dem HF dadurch den Weg nach vorn versperren). DAS verlange ich nach Rückruf aber trotzdem - bricht mir keinen Zacken aus der Krone und ist bequemer zum Anleinen, hat mit "Unterordnung" aber aus Hundesicht genauso wenig zu tun wie "distanzloses vor die Füße und an die Knie drängeln und fixieren".

Aber es gibt aus Hundesicht noch viel mehr, mit dem wir uns eigentlich ständig zu Dummköpfen degradieren. Aber gegen Bezahlung tun ja auch wir Menschen einiges, was nicht wirklich sinnvoll oder schlau ist ... ;)

LG

Marita

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