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Hundeforum Der Hund
vreni76

Welche Hunde brauchen wir? Spezialisten oder Familienhunde?

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In einer Hundefachzeitschrift habe ich gerade einen interessanten Artikel darüber gelesen, der mich zum Nachdenken bewegt hat.

Da heutzutage (gefühlt) viel mehr Menschen aus verschiedenen Gründen einen Hund haben möchten, ist die Frage, welche Hunde braucht der "Normalhundehalter" eigentlich?

Auch wenn Hunde oft noch rein nach Optik ausgesucht werden - welche Rassen würde man überhaupt als "Familienhunde" empfehlen können?

Der Klassiker: Familie, zwei Kinder, wünscht sich einen Hund (Ersthund). Die Ansprüche an diesen hören sich eigentlich nicht so hoch an, sind es aber doch. Der Hund soll möglichst nicht haaren, nicht bellen, nicht jagen, muss lieb zu Kindern (der berühmte Kinderkumpel) sein, selbstverständlich "nicht aggressiv" und mit allen Hunden verträglich, er soll einfach dabei sein und leicht erziehbar. Sind diese Ansprüche überhaupt realistisch?

Bräuchten wir nicht viel mehr Rassen, die das ansatzweise leisten können? Machen Leistungszuchten und Spezialisten-Hunde heute überhaupt noch Sinn?

Her mit euren Meinungen, ich bin sehr gespannt.

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Also aus meiner Sicht haben wir schon längst diese Rassen auf dem Markt.

Sie heißen Steif ;-)

Mal im erst, was wäre denn wenn alle Hunde diese Forderungen erfüllen würden?

Es gäbe doch gar kein Polar-chat mehr. Kein mein Hund macht , ist ...

Hundesportler hätten gar nicht mehr die Möglichkeit individuelle Sportarten auszuüben, Diensthunde jeder Art wären ausgerottet, vielleicht gäbe es dann nur noch Besuchshunde im Altenheim?

Nein, nein lasst mal lieber die Vielfalt bestehen und uns über unsere Hunde die so gar nicht in unsere Gesellschaft passen ärgern ;-)

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Ich finde ja auch, dass diese Erwartungen an einen Hund mit überlegter Hundehaltung nichts zu tun haben.

Aber wie man sieht, stellt sich der Markt auf solche Kunden ein, denn viele Hunde werden heutzutage auch schon so beworben siehe die ganzen Doodles und anderen Mixe, die auf einmal alle als der ideale Familienhund gelten. Am liebsten will man keine Arbeit und kein Geld investieren. Die Erwartungshaltung an den Hund sind heute schon sehr groß, aber wie sieht es eigentlich damit aus, was der Hund von UNS erwarten kann?

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Marke Steiff war auch mein erster Gedanke.

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hallo zusammen!

zuallererst brauchts mal Hirn bei der Hundewahl wuerd ich sagen :D

ich kenne keinen einzigen Hund, der diese Forderungen erfuellen wuerde... man muss schon echt was dafuer tun...

welche Rasse ist denn unter Garantie vertraeglich mit Artgenossen? und welche hat denn auf der Stirn stehen nett mit Kindern?

Keine einzige... man muss sich schon mit dem Tier beschaeftigen wollen, damit das klappt...

Meiner Meinung nach kann jeder Hund der perfekte Familienhund sein, wenn man weiss, auf was man sich mit ihm einlaesst...

nehmen wir mal den Cattle:

im besten Falle ein unaufdringlicher Begleiter, der mit Kindern super zurechtkommt,nicht zu viel bellt, der Jagdtrieb ist handlebar und mit den meisten Artgenossen kann er gut umgehen... (zwar manchmal etwas lauter, aber ohne irgendwelche Verletzungen)

im schlimmsten Falle ein zickiges Tier, was jede Verfehlung mit heelen ahndet... geht jagen, klaefft hysterisch, ist hyperaktiv und holt immer mal wieder Fahrradfahrer vom Rad :kaffee:

Wie sich der einzelne Hund entwickelt liegt ganz stark am Halter, weil dieser ihm Grenzen und unangebrachtes Verhalten aufzeigen und ihn wirklich fuehren muss... tut er das, dann ist es der perfekte Hund...

und so ist das doch mit allen Rassen, oder? urspruenglich hatten alle mal einen Zweck zu dem sie gezuechtet wurden... die dafuer benoetigten Eigenschaften passen halt zum einen Halter mehr, zum anderen weniger... man sollte sie sich anschauen und danach entscheiden...

tut man das nicht: dann viel Spass :D

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Wir brauchen beides denke ich.

Vorallem aber brauchne wir Halter die auf die Bedürfnisse der Hunde eingehen,

und sich nicht damit schmücken einen Gebrauchshund zu führen der dann aber von diesem keine Anlagen mehr hat. Bsp. gibt es genügend. Beisp. Labbi, Schäferhunde (alle Rassen).

Es ist wichtig das bei Gebrauchshunden die Eigenschaften erhalten bleiben.

Für alle anderen gibt es Gesellschaftshunde.

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Bevor es zu Diskussionen kommt.

Ja ich glaube das Gebrauchshunde in einer Fam glücklich sein können, aber nur dann wenn man auf ihre Bedürfnisse eingeht.

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Das Post von neeroa unterschreib ich mal ohne Enschränkung!

Ich fände es ohne diese Rassen- /Mix-Vielfalt auch ziemlich langweilig in der Hundeszene.

Klar es gibt immer wieder Leute, die sich eine Rasse anschaffen, die von den Anforderungen nicht passt, aber würde jemand, der keine Lust hat mehr in seinem Hund zusehen als die Vervollkommnung der braven Biedermannfamilie (Haus, kleiner Vorgarten, 2 Kinder, ein Hund...) mit diesem "vollkommenen Hund" denn klar kommen? Spätestens, wenn er mal eine Blasenentzündung hat, pieselt er doch auf den hübschen Teppich.

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Der Klassiker: Familie, zwei Kinder, wünscht sich einen Hund (Ersthund). Die Ansprüche an diesen hören sich eigentlich nicht so hoch an, sind es aber doch. Der Hund soll möglichst nicht haaren, nicht bellen, nicht jagen, muss lieb zu Kindern (der berühmte Kinderkumpel) sein, selbstverständlich "nicht aggressiv" und mit allen Hunden verträglich, er soll einfach dabei sein und leicht erziehbar. Sind diese Ansprüche überhaupt realistisch?

Na sicher ist das realistisch ... so propagieren doch viele "Züchter" einer bestimmten Hunderasse und der Ersthundbesitzer geht auch damit ab ... ;)

... es ist schon wie Neeora geschrieben hat ... man sollte sich schon VOR der Anschaffung umfassende Informnationen über das Objekt der Begierde einholen ... aber leider ist das in sehr, sehr vielen Fällen leider nicht der Fall

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Also müsste sich die Einstellung der Hundehalter ändern und nicht die Zucht sich den Vorstellungen der Menschen anpassen? Scheinbar läuft es aber genau anders herum. Es werden schon seit einigen Jahren Hunde kreiert, die "auf Familientauglichkeit" gezüchtet werden, nimmt man mal den Eurasier, den Elo und solche Hunde. Genau bei diesen finde ich aber, dass die Ausgangsrassen dies schon gar nicht erfüllen können und der "Rassestandard" überhaupt noch nicht gegeben ist. Ebenso wie bei dem ganzen Doodle-Wahn.

Eigentlich müssten doch die Menschen dann einen Hund aus der Kategorie "Gesellschaftshunde" nehmen, da gibt es ja genug, allerdings sehen die sich alle recht ähnlich und sind auch eher klein. Was ist, wenn man einen großen Hund möchte? Und auch bei diesen Hunden, die eigentlich nur dafür gezüchtet wurden, dem Mensch Gesellschaft zu leisten, sind doch einige hausgemachte "Problemhündchen" dabei.

Natürlich wünscht man sich, dass Hundekäufer mehr auf die Anforderungen des Hundes eingehen und sich mit dem Thema Erziehung auseinandersetzen. Alle anderen bräuchten dann eigentlich auch gar keinen Hund, oder?

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