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vreni76

Welche Hunde brauchen wir? Spezialisten oder Familienhunde?

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Hi, das interessiert mich. Was meinst Du mit "gescheitert"?

Viele Grüße Chrystal
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70392&goto=1486648

Damit meine ich das dort vor allem Hunde herauskommen die nicht im geringsten des selbst erfunden Rassenstandards entsprechen.

"Bellt kaum" steht im Standard das steht für mich eher für Geschäftemacher als für seriöse Zucht.

Die Zahl kranker Tiere ist recht hoch, die Zahl von Tod Geburten leider auch.

Gleiches gillt aber auch für Melmsheimer, Wäller und sonstige Kunstprodukte, das können tolle Hunde sein, als Individuum, wenn man aber einsieht das es keine Rasse ist sondern ein Mischling, und Mischlinge können bzw. sind sehr tolle Hunde unter Umständen. Ich will hier aber keine ELO ja nein Diskussion wenn du magst machen wir ein Thema darüber auf.

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Hi,

ja, ist vielleicht tatsächlich mal interessant, aber jetzt nicht unmittelbar dringend für mich, da ich Momentan keinen anderen Hund suche.

Ich habe bisher eben nur Gutes über ELOs gehört (lieb, nett, leicht erziehbar,...), deshalb hat es mich interessiert.

Viele Grüße Chrystal

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Ich finde auch es braucht beides.

Leider lese ich immer mehr Anzeigen wo Rassen wie BC oder Aussie oder auch kleine Terrier als Familienhund angepriesen wird, hütet nicht, bellt nicht, jagd nicht, ist nicht stur, hat keine Persönlichkeit mehr usw...

Ich kann was Zuchtlinien angeht nicht wirklich mitreden, denn ich habe zwei Promenadenmixe, die aber beide Jagdtrieb haben, stur sind und eigensinnig.

Ich denke es gibt keine schwierigen Hunde, nur Besitzer und Hund die nicht zusammenpassen. Und das kommt davon, das sich die Leute keine Gedanken machen vor dem Kauf. Es geht nur nach dem Optischen oder irgenteiner Mode und fabelhafter Züchterbeschreibungen, nicht nach dem wahren Charakter. Man sollte sich bevor man einen Rassenhund holt sich mit der Geschichte usw der Rasse auseindandersetzen finde ich.

Ich mag sehr viele Jagdhunderassen, da gehört aber nunmal der Jagdtrieb dazu und entweder man kann damit umgehen oder nicht und wenn nicht, soll man sich eben keinen Jagdhund holen.

Das wegzüchten dieser Eigenschaften finde ich total daneben :(

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Ich stelle mir grade vor, es käme jemand auf die Idee, beim Cattle die Eigenständigkeit, den "Humor" (der manchmal rabenschwarz sein kann ;) ) wegzuzüchten, weil er dann einfacher ist! Gruuuselig! :o :o :o

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Ich warte auch drauf, dass der Tierarzt irgendwann vor der Kastrations-OP den kleinen "Zusatz" anbietet, doch auch gleich das Jagd-Gen zu entfernen. Ist ein kleiner Eingriff und beeinträchtigt den Hund den Rest seines Lebens natürlich überhaupt nicht....

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@Crystal: :klatsch: Und am besten auch noch gleich die Persönlichkeit..Damit fällt dann die Erziehung viiiel leichter und der Hund merkt gar nix davon :wall:

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Hi,

ja, ist vielleicht tatsächlich mal interessant, aber jetzt nicht unmittelbar dringend für mich, da ich Momentan keinen anderen Hund suche.

Ich habe bisher eben nur Gutes über ELOs gehört (lieb, nett, leicht erziehbar,...), deshalb hat es mich interessiert.

Viele Grüße Chrystal


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70392&goto=1486657

Ja es sind ja im Grunde auch meist gute Hunde. Aber eben nicht immer. Und diese Versprechen sind doch Blödsinn :)

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@Crystal: :klatsch: Und am besten auch noch gleich die Persönlichkeit..Damit fällt dann die Erziehung viiiel leichter und der Hund merkt gar nix davon :wall:

Und damit wären wir wieder bei der Rasse "Steif" ;)

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Ich würde erstmal niemand das recht absprechen wollen einen Hund zu besitzen obwohl es für das Tier oft besser wäre.

Da hast Du leider soooo Recht,

und es sind leider nicht wenige Hunde die ....sich den falschen HH ausgesucht haben ... .

Heute werden Hunde gezüchtet ohne das Sie auch nur im Geringsten einen nutzen erbringen, wie du sagst dieser doodle Wahn oder die ELO Geschichte, die man glaube ich als gescheitert betrachten kann.

Es passieren aber auch Dinge die Gezüchtet werden ohne Druck und Grund:

Bsp. Aussies werden dahin verändert, das Sie keinen Schutztrieb mehr haben, da kann man auch gleich einen 3 Beinigen Hund züchten. Jemand der keinen Hund mit Schtztrieb möchte oder braucht soll sich einen holen der zu ihm passt und nicht Züchter dazu zwingen Hunde zu züchten die Zuchtfehler sind und damit verloren für die Rasse sind. Der VDH hilft hier übrigens fleißig mit.

Zu allen Zeiten wurden Hunde "auf Ihre Verwendung hin gezüchtet", wie der Mensch Sie brauchte, zur Arbeit als Hofhund, Herdenhund, Jagdhund oder auch als "Gesellschafter-Hund".

Diese Gesellschafter-Eigenschaften hat es auch schon immer bei den Arbeitshunden gegeben, weil die bissig und scharf bei der Arbeit und zahm aber wachsam zu den Füßen seines Herrn sich Verhalten können mussten. Die Hunde hatten einen 24 Stunden-Arbeitstag.

Wir leben heute dicht-gedrängt aufeinander und da stören die Wachsamen die Nachbarschaft und beim Spaziergang darf der Hund nicht mehr Jagen, .... und deshalb müssen die bei uns und in unserer Zeit "nach Christi Geburt" lebenden Hunde andere Eigenschaften haben.

Sollten Sie in früheren Zeiten unseren Schutz zuallererst gewährleisten, wollen wir es so ausgeprägt nicht mehr.

Diese "veränderten Anforderungen" wurden zu jeder Zeit bei der Züchtung berücksichtigt.

Um keine Ratten im Haus zu haben wurde der kleine Terrier (wie der JRT) herausgezüchtet, weil er klein, stets flink+schnell und besonders rattenscharf sein musste, für seine Aufgaben-Verwendung.

Nach der Erfindung von Rattenfalle, Rattengift und durch moderne Baustoffe nun so abgedichtete Baukörper und gewerbsmäßige Schädlingsbekämpfer, hat der "quirlige Terrier sein Hauptaufgaben-Feld" verloren.

Als Schoßhund+Spielzeug hat er nun seine Überlebens-Nische gefunden.

Hält er im Garten "den Kompost-Haufen rattenfrei" kann er sich noch etwas ursprünglich Verhalten,...

Die Züchter reagieren hier auf den Markt, so gibt es beim Aussie mittlerweile Linien die als Therapie Hund Linien bezeichnet werden, das mit einem Hund der von der Grundanlage her genau das Gegenteil ist, das finde ich schon sehr pervers.

In einer Anzeige las ich:

Aussie aus hervoragenden US Showlinen, der Ideale Fam Hund, bellt kaum keinerlei Schutz und Hütetrieb, sehr ruhiges Wesen.

Vor 20 Jahren, wäre jemand mit so einer Anzeige aus dem VDH geflogen, und zwar Hochkannt.

Hier werden nur die niederen Bedürfnisse einiger Menschen bedient. Das sehr man dann in den Städten wenn Weimeraner gelangweilt im Schicki Micki Cafe liegen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70392&goto=1486628

Wie früher reagieren die Züchter, und wenn Sie es nicht täten würde vermutlich keiner den Hund haben wollen und das würde am Ende zum Verlust der Rasse führen.

Das Weimaraner wegen Ihrem einzigartigem Aussehen mit einem schmucken Halsband nur noch mit den Pfoten auf Teppichen laufen dürfen, ist eine Randerscheinung.

Solange er Fasanan, Hasen und Füchse gibt werden die Hunderassen auch immer gebraucht und dafür weiter erhaltend gezüchtet.

Mode-Erscheinungen gefährten eine Hunderasse erst dann ernsthaft,

wenn die MODE zur Alltags-Lebensbedingung des Hundes mutiert.

LG :winken:

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Steiff - Die sind aber immer so bewegungsfaul. Ich würde eine Kreuzung aus Flurry (kennt ihr den noch? Dieses nervende Fell-Vieh mit Batterien drin aus meiner Kindheit) und Steif (wg. dem schöneren Fell) und ferngesteuertem Auto (lässt sich super auf Distanz steuern) bevorzugen.

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