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Hundeforum Der Hund
Sequana1970

Nachbarin droht unseren Hund abschaffen zu lassen!

Empfohlene Beiträge

@Steffen:

So wie du das beschreibst, gebe ich dir Recht, aber wieviele Leute müssten dann ihren Hund abgeben? 70%?

Es soll ja auch HH geben, die etwas verstehen und dann auch durchaus in der Lage sind "Umzudenken". Und so lange würde ich auf jeden Fall abwarten, sonst gibt es bald kaum noch Hunde in deutschen Haushalten.

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An dem Problem würde nicht gearbeitet werden, wenn sich niemand beschweren würde. Somit ist das Problem für den Hund als solches nicht erkannt worden und es bestand im Vorfeld offensichtlich keine Bereitschaft, das Problem für den Hund zu lösen.

So wird jetzt nur aus Angst vor der Nachbarin gehandelt, nicht im Sinne des Hundes.

Wer sich so gleichgültig seinem Tier gegenüber verhält, sollte sich keins halten.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70410&goto=1487101

natürlich werde ich das "alleine bleiben" auch weiterhin mit ihm üben.

Das hört/liest sich wiederum doch danach als ob das Problem erkannt wurde, auch vor der Beschwerde, ergo sehr wohl eine Bereitschaft bestand.

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Darf gar nicht dran denken den Hund abgeben zu müssen.

Wäre aber das beste für den Hund!

Dein Hund hat während deiner Abwesenheit offensichtlich ein psychisches Problem (hätte er keins würde er in sich ruhen und nicht jammern). Schuld an diesem Problem bist allein DU!

Da du bisher offensichtlich nicht in der Lage warst' das Problem als soches zu erkennen, offensichtlich auch nicht willens oder in der Lage bist, das Problem zu beheben (psychische Probleme löst man nicht mit Erziehung und schon gar nicht mit Antibellhalsbändern), ist für den Hund meiner Meinung nach das beste, ihn in adäquate Hände abzugeben. :kaffee:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70410&goto=1487080"

Quatsch! Wissen darüber wie Hunde lernen reicht auch und ist nicht ganz so dramatisch ;)

Hunde lernen häufig ritualisiert, d.h. morgens ist nicht das Gleiche wie nachmittags und abends.

Da du morgens arbeitest, hat dein Hund dies regelmäßig geübt und beherrscht es nun. Er "weiß", dass du wiederkommst und kann entspannen. Nachmittags und abends sind- wie du selber schreibst- Ausnahmesituationen, das gilt dann auch für den Hund und er ist beunruhigt, hat Verlassensängste, hat kein Ritual, an dem er sich festhalten kann!

Das musst du ihm geben.

Ich würde folgendes machen:

1. Mit der Nachbarin sprechen. Klingel an, nimm eine Packung Schoki mit und erkläre ihr, dass sie recht hat und du an dem Problem arbeiten willst, dafür aber noch für wenige Wochen ihre Unterstützung brauchst.

2. Wenn du von der Arbeit kommst, kümmere dich um deinen Hund, geh mit ihm gassi, laste ihn aus!

3. Ist er ausgelastet und zur Ruhe gekommen, dann gib ihm etwas Nettes zum Kauen -sag am besten einen festen Satz (z.B. Komme gleich wieder) und gehe KURZ raus! Eine Minute reicht!!!

4. Geh wieder rein und ignoriere ihn, falls er kommen sollte. Auch wenn er bereits jaulen sollte (ideal wäre es, wenn du wieder drinnen bist, bevor er es tut) kannst du trotzdem rein gehen, aber sprich ihn erst an, wenn er wieder völlig ruhig ist.

5. Mache das mehrfach am Tag, aber nie wenn der Hund eh gerade aktiv ist! Und am Anfang wirklich nur sehr kurz.

6. Hast du das Gefühl, dass es deinen Hund nicht mehr sonderlich interessiert, dass du gehst, weil es normal ist, dann verlängere die Zeit LANGSAM.

7. Die Kauartikel würde ich der Zeit, die du weg bist, anpassen. Sprich- da du am Anfang nur kurz gehst, auch nur eine Kleinigkeit geben. Später- wenn du länger weg bist, dürfen es dann Sachen sein mit denen er einige Minuten beschäftigt ist.

8. Lasse ihn solange du dies trainiertst NICHT allein- außer zu der Zeit in der du arbeiten bist.

9. Solltest du ihn - warum auch immer- allein lassen müssen, dann gib ihm NICHTS zum Kauen und sag den Satz NICHT. Am besten wäre es aber, wenn du dies def. ausschließen könntest!

Du baust damit ein Ritual auf. Dem Hund gibt es Sicherheit und Halt. Er "weiß" dann was kommt. Übst du oft und kurz genug, dann sollte es nach einiger Zeit für ihn normal werden auch tagsüber mal allein zu sein.

Da es beim Training aber dazu kommen kann, dass er zwischendurch immer mal wieder jault - wie gesagt, optimal wäre es, wenn du es schaffst, dass dies nicht passiert!- MUSST du vorher mit der Nachbarin sprechen, die denkt sonst nämlich, du würdest sie mit Absicht ärgern!

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Steffen, so gedacht, müssten ziemlich viele Menschen ihre Hunde besser abgeben.

Ich weiß was du meinst, aber, es fällt eben nicht jedem leicht, drüber nach zu denken, wo die Ursache für solch ein Verhalten liegen könnte.

Davon abgesehen, liegt das Problem des allein sein´s, selten beim allein sein. (Versteht das irgendwer?)

Soll heißen, es wird dir, liebe TE nix bringen, nur am "allein sein" zu basteln. Es liegen wahrscheinlich ganz andere Ursachen zu Grunde, die sich eben nur in diesem Problem spiegeln.

Überdenke einfach mal grundsätzlich euren Alltag, euren Umgang, was willst du vom Hund, was will der Hund von dir.

Höre ihm doch einfach mal zu.

Ich wünsche deinem Hund, dass dir ein Licht aufgeht.

@Stürmchen: Was du auflistest, ist ein "Übungs-Programm" für Hunde, die das allein sein nicht gelernt haben. Ich denke, dass das Problem für den Hund nicht daran liegt, dass er nur Vormittags allein sein kann, und nachmittags dann nicht mehr.

Ich glaube, hier spielen ganz andere Dinge mit eine Rolle.

Und du kannst das Übungs-Programm 100 male durchlaufen...wenn etwas in der Beziehung im wesentlichen nicht simmt, wird der Hund davon nix haben.

Vertraut mir ein Hund, kann ich ihn zu jeder Tages UND Nachtzeit allein lassen, ohne dass er "Streß" bekommt.

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Das hört/liest sich wiederum doch danach als ob das Problem erkannt wurde, auch vor der Beschwerde, ergo sehr wohl eine Bereitschaft bestand.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70410&goto=1487112

Das Problem ist offensichtlich schon älter..... :kaffee:

Warum wird erst jetzt daran gearbeitet?

.....

Unser Dackelmix lebt jetzt seit ca. 3,5 Jahren bei uns..............Dann jault er aber wirklich über einen langen Zeitraum............Vorher hat es nie gestört......


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70410&goto=1486964

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meine gute Freundin hat auch das Problemm mit dem bellen , hat auch einen Brief bekommen von der Hausverwaltung. Gelöst hat sie das ganze so: einen Hundesitter ( je nach dem wer nicht arbeiten muss) solang es nicht klappt und einen Hunde-Menschen-trainer. Und natürlich Auslastung muss sein.

Ich finde sogar sehr nett von der Nachbarin dir den Brief zu schicken als der Hausverwaltung.

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.... wieviele Leute müssten dann ihren Hund abgeben? 70%?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70410&goto=1487109

Steffen, so gedacht, müssten ziemlich viele Menschen ihre Hunde besser abgeben.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70410&goto=1487115

Ja, so ist das offensichtlicn. Guckt euch doch hier und auf den Straßen um! :kaffee:

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Zum Thema:

Sucht euch eine Hundeschule. Und übt das dort gelernte sonst ist der kleine wirklich weg.

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Nicole, warum rollst du mit den Augen?

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Da will jemand an dem Problem arbeiten .....

An dem Problem würde nicht gearbeitet werden' wenn sich niemand beschweren würde. Somit ist das Problem für den Hund als solches nicht erkannt worden und es bestand im Vorfeld offensichtlich keine Bereitschaft, das Problem [b']für den Hund[/b] zu lösen.

So wird jetzt nur aus Angst vor der Nachbarin gehandelt, nicht im Sinne des Hundes.

Wer sich so gleichgültig seinem Tier gegenüber verhält, sollte sich keins halten.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70410&goto=1487101

Auch wenn ich nicht gerne zustimme zu sofortigen abgeben, hat Steffen aber Recht. :Oo

Vorher wurde der Hund dem Stress ausgesetzt, es war ja "normal" und jetzt wo es zu spät sein kann will man dran arbeiten :???

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