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Hundeforum Der Hund
LiaLin

Belgier? Oder was würde passen?

Empfohlene Beiträge

Hallo Zusammen

Hier geht es nicht um mich, sondern um meinen besten Freund.

Er möchte sehr gerne einen eigenen Hund, und nun ist er bald mit der Uni fertig und wird dann arbeiten und hat so auch das Geld für einen Hund.

Er ist ein grosser Fan von belgischen Schäferhunden ( Tervueren und Groenendael) und hätte auch gern so einen oder einen DSH. Es soll auf jeden Fall ein Welpe vom Züchter sein und eher ein Rüde.

Wenn er arbeiten geht passe ich auf den Welpen auf, er ist also nie allein und hat zwei gut sozialisierte erwachsene Hunde um sich ;) Die Betreuung ist also kein Problem.

Aber, ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, das die Belgier sehr viel Beschäftigung brauchen und ich weiss nicht, ob das dann klappt.

Er würde natürlich in die Hundeschule usw und wäre auch bereit mit dem Hund 2x die Woche ins Agi oder was auch immer zu gehen, sowie jeden Abend Kopfarbeit mit dem Hund zu machen.

Da er ja den Tag über bei mir ist, werde ich natürlich auch Gassi mit ihm gehen, als Welpe natürlich noch kurz, wenn er ausgewachsen ist wären es so ca 3-3.5 Stunden Gassi am Tag wobei dazwischen immer wieder kleine Spiele usw sind, also nicht nur marschieren ;)

Er hatte übrigens noch nie einen Hund, aber seine Eltern hatten früher 2 Belgier.

Was meint ihr dazu?

Ich kenn mich mit der Rasse nicht sooo gut aus, bin eher so der Jagdhundefan, meint ihr das klappt?

Und wenn nicht, gibt es ähnlich aussehende Alternativen?

Es muss auf jeden Fall Stehohren haben und er darf nicht zu eigensinnig sein und nicht jagen, also eher leichter erziehbar..

Was meint ihr?

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wenn er bereit ist mit dem Hund zu arbeiten, dann sehe ich kein Problem...

wichtig ist in meinen Augen, den Hund nicht mit Programm zu ueberfordern... Belgier sind tendenziell eher Hibbelhunde... also lieber weniger und das konzentriert, als permanentes Dauerfeuer an Belustigung...

Beim Agi wuerde ich sehr auf den Trainer achten... wichtig ist auch hier vor allem Ruhe und ein fundierter Aufbau... sonst puscht das Training nochmal mehr...

Aber wie gesagt, wenn er sich mit dem Hund beschaeftigt, dann sehe ich da kein Problem!

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Die Belgier, die du beschreibst. sind gar nicht so schlimm und anstrengend. Nicht zu vergleichen mit einem Mali, bei dem gibt es ganz andere Hintergründe.

ich denke schon das ein Groenendael oder Tervueren passen ohne dass man gleich nur noch auf dem Hundeplatz wohnt und ewig Erfahrung hat. DSH finde ich wesentlich anstrengender.

Mir sind bisher nicht viele Belgier untergekommen die kein Mali waren, vielleicht so 10-13 aber die waren alle völlig unkompliziert und leichtführig. Für den Sport wären sie mir zu öde.

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Ich bin mit einer Tervuerenhündin groß geworden. Sie zog als Welpe bei uns ein, da war ich so ca 14, glaub ich. Sie war ein wunderbarer Hund, leichtfüßig, elegant, intelligent, leichtführig. Sie wurde hauptsächlich von mir und auch etwas von meinem jüngeren Bruder erzogen, ohne Hundeschule, aus dem Bauch heraus, sie lernte schnell und voller Freude. Wir waren nie auf einem Hundeplatz mit ihr, aber viel Bewegung hat sie schon bekommen und auch gebraucht. Tägliche Radltouren, tägliches Üben von ein paar Sachen, viel im Garten toben, später auch mit unserem Zweithund, der 2 Jahre später dazu kam. Sie wurde 14 Jahre alt.

Fazit: sie war leicht zu erziehen, aber stellte schon Ansprüche, was Bewegung und geistige Auslastung anging. Sie war der perfekte Familienhund. :-)

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Die Rasse "Belgier" würde man einem unerfahrenen HH nicht gleich empfehlen.

Da Du Hundeerfahrung hast, denke ich das Du da klarkommen kannst.

Wie "fleisig Dein Partner" mit dem Hund dann ist wenn er da ist, bei einem Vollzeit-Job, müsste man im Vorfeld doch genauer überlegen.

LG

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Hey

Danke für eure Antworten :)

Ja ich hab ihm schon gesagt, das er dann auch was machen muss ;) Wir haben mehr oder weniger eine WG, aber ich hab ihm gesagt, die Kopfarbeit usw macht er ;)

Weil meine Hunde sind ganz andere Hundetypen, sie brauchen viel Bewegung, haben aber eine Konzentrationspanne von ca. 5min, dann haben sie von Kopfarbeit auch genug.

Da ist ein Belgeir schon was ganz anderes, aber er hat sich das schon überlegt und sich auch einige Sachen auf dem Hundeplatze angeschaut, sehr toll fand er Agi und Schutzhundeausbildung. Aber ich denke das kommt dann auch noch auf den Hund an ;)

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Eins vorweg: alles, was ich hier schreibe, basiert auf meiner persönlichen Erfahrung mit meinem Tervueren und anderen langhaarigen Belgiern, die ich so kennengelernt habe. Und wenn ich schreibe "Der Belgier ist...", dann ist dabei gedanklich immer ein "zumindest meiner persönlichen Erfahrung nach" hinzuzufügen. Ich behaupte also nicht, dass das, was ich sage, der Weisheit letzter Schluss ist.

Einen interessanten Aspekt in deinem Beitrag finde ich, dass dein Bekannter einen langhaarigen Belgier oder einen DSH möchte. Klar, man kann mit unterschiedlichen Hundetypen klarkommen, aber ihm sollte bewusst sein, dass DSH und langhaariger Belgier ein Unterschied wie Tag und Nacht ist.

Von der Beschäftigung her sehe ich absolut kein Problem. Hat man einen Belgier, erzählen einem immer alle möglichen Leute, dass man den ständig beschäftigen müsste, ist aber gar nicht so. Klar braucht der Belgier mehr, als nur auf dem Sofa rumzuliegen und einmal am Tag eine Runde um den Block zu drehen, aber eigentlich sind Ruhe und Konzentration viel wichtiger als Dauerbespassung, sonst werden die eh schon hibbeligen Tierchen noch hibbeliger.

Ein "Problem" kann allerdings bei den Langhaar-Belgiern das Nervenkostüm sein. Bei ziemlich vielen ist es nämlich vor allem eins: nicht vorhanden. Von daher kann man sich drauf einstellen, einen Hund zu bekommen, der mit so manchen Dingen ganz ohne schlechte Erfahrungen ein Thema hat. Die Sensibilität der Belgier ist einerseits schön, weil sie in vielen Fällen zu äusserst kooperativen Hunden führt, andererseits aber halt manchmal auch ein Hindernis.

Ich find's jetzt nicht schlimm, aber manche Leute finden so einen pienzigen Hund wie meinen ganz fürchterlich nervig. Muss man halt wissen, ob man damit leben kann. ;)

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Ich schliess mich hier Iris an.

Der Belgier braucht schon beschäftigung, aber meistens wird eben zuviel gemacht, vor allem Dinge die den Hund noch mehr pushen. Wichtig ist, wenn er denn Agility machen möchte, als Ausgleich Tätigkeiten, die ruhe und konzentration fördern, machen (Fährten wäre da ne variante).

Und die meisten Belgier müssen lernen, was sich entspannen heisst und wie man ruhe hält.

Oft bietet sich der Belgier sehr an was zu machen, da er sehr schnell lernt, aber in der Regel sind sie doch eher spät so richtig erwachsen und dann auch Kopfmässig gereift. Also nicht zu früh zu viel machen, sonst verheizt man sie schnell mal.

Was ich noch auch noch wichtig finde ist, sei sorgfältig bei der zuchtauswahl. Nicht nur dass sie öfters wenig Nervenstärke besitzen, sind einige exemplare, die ich kennengelernt habe äusserst ängstlich gewesen, was ich sehr schade finde.

Wenn es bei mir wieder nen Tervueren geben sollte, dann nur einer aus Arbeitslinie und keine reine "schönheitszucht".

Abschliessend würd ich sagen ist ein Belgier sensibel (man muss darauf eingehen können), sehr sehr reaktionsschnell und am liebsten würden sie noch mit auf Klo kommen, aber wenn du ihr Vertrauen hast, gehen sie für dich durchs Feuer.

Zum DSH kann ich nicht viel sagen, ausser dass ich ihn als tollen Allrounder für Alltag und Sport kennengelernt habe, der in meinen Augen doch mehr Nervenstärke besitzt als der Belgier, aber irgendwie ist er einfach nicht meins.

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Jeder Hundebesitzer hatte irgendwann seinen ersten Hund! So, wie DU es schilderst, ist es ja keine spontane Entscheidung, sondern es scheint gut überlegt zu sein. Natürlich kann Dein Freund Fehler machen, aber kann man das nicht auch nach 25 oder 40 Jahren Hundeerfahrung?

Fast jede Rasse hat Eigenheiten, die sie im Auge ihrer "Verfechter" als Ersthund für ungeeignet scheinen lassen. Aber jeder fängt irgendwo, irgendwann an. Und dann besser mit dem Traumhund (egal, welcher "schwierigen" Rasse) als mit von der "Vernunft" aufgezwungener Kompromiss!

Dein Freund hat doch in Dir eine kompetente Beratung, ansonsten, wenn sein und Dein Bauchgefühl nicht reicht, gibt es Hundeschulen, Trainer und, und, und!

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@Lindowyn: Sorry für OT.

Was ist eigentlich aus dem Hund geworden, den Du gefunden und Jimmy getauft hast?

Ich frage nur, weil das Thema Hund gefunden :( untergegangen ist und der Hund in Deinen Schilderungen nicht mehr erwähnt wird.

Würde mich wirklich interessieren, was aus ihm geworden ist.

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