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Hundeforum Der Hund
Tanja81

Gibt es Stimmungsschwankungen/Depressionen bei Hunden?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

mich würde einfach mal interessieren ob es Stimmungsschwankungen/Depressionen bei Hunden gibt.

Ich frage aus diesem Grund, da mir meine Hündin seit Ende Dezember immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Ende Dezember ist meine große Hündin plötzlich verstorben, seitdem ist Lucy "komisch". Es ist aber nur immer wieder tageweise so. Sie ist dann sehr jammerig mit winseln, anhänglich wenn es besonders schlimm ist verkriecht sie sich bei mir. An manchen Tagen verweigert sie ihr Futter und frisst dann erst am nächsten Tag. Tierärztlich wurde alles abgeklärt Blutwerte alle im Normbereicht, US+Röntgen o.B.

Sie frisst sehr viel Gras, fast jeden morgen.

Sie folgt mir dann an ihren "Jammertagen" überall hin und lässt mich nicht aus den Augen, ich kann sie in solchen Situationen schon in ihren Kennel schicken aber mit den Blicken werd ich dann verfolgt.

Ich weiss nicht ob es noch ein Teil ihrer Trauerphase ist oder müsste diese nicht schon abgeschlossen sein? Wenn ausversehen mal der Name meiner großen Hündin fällt, läuft Lucy zur Türe und wartet dort :(

Nur wenn wir draussen unterwegs sind uns sie mit anderen Hunden spielen kann, dreht sie richtig auf und ist wieder meine alte Lucy wie ich sie kenne "rotzfrech". :D

Vielleicht könnt ihr mir helfen, wäre für jeden Ratschlag dankbar.

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Ratschläge hab ich leider keine, außer sie evtl. etwas mehr auszulasten oder sie mal nem THP vorzustellen.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, das das mit dem Verlust des anderen Hundes zusammen hängt. Warum sollen Hunde nicht auch trauern?

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@Muck: was meinst du mit mehr auslasten? Kopfarbeit? Ich gehe mit Lucy zwischen 2-3h spazieren, spielen will sie absolut nicht ist auch nicht dazu zu animieren, Kopfarbeit z.B. Leckerlisuche ect. dreht sie sich rum und denkt sich ihren Teil, dann legt sie sich in ihren Kennel und fängt wieder an ihre Pfoten aufzuknuspern :(

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Es gibt doch spezielle homöopathische Mittel gegen Trauerphasen etc.

Ich würde auch zum Tierheilpraktiker gehen.

Die arme Lucy :(

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Kommt bei dir denn wieder ein Zweithund in Frage?

Hat Lucy schonmal als Einzelhund gelebt? Oder war die große Hündin immer da.

Vielleicht möchte sie einfach wieder ein "Geschwisterchen"? :???

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Lucy hat noch nie als Einzelhund gelebt, sie war immer mit ihrer Schwester (also meiner körperlich größeren Hündin) zusammen, seit Geburt an waren sie keinen Tag getrennt.

Mein Tierarzt sagte zu mir, wir dürfen nicht vergessen nicht nur wir haben ein Familienmitglied verloren, für Lucy ist es wahrscheinlich noch schlimmer es ist ein Teil von ihr mitgestorben und genau so verhält sie sich auch. :(

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Auf jeden Fall trauern auch Hunde! Es sind genauso soziale Wesen wie wir!

Es ist eine gute Idee, ihr vielleicht mit homöopathischen Mitteln über diese Zeit zu helfen-denn seelische Belastungen machen auf Dauer auch Tiere krank....

Ich drück euch die Daumen, dass es bald besser wird!

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Selbstverständlich gibt es auch Stimmungsschwankungen beim Hund und Depressionen auch. Die Diagnose ist aber sehr schwer zu stellen.

Sie hat ihre Schwester verloren, das ist für einen Hund auf jeden Fall ein Grund zu trauern. Und bei einigen dauert es vielleicht auch länger, vor allem bei Geschwistertieren. Hat sie ihre tote Schwester gesehen oder war sie einfach nicht mehr da?

Eine Behandlung mit Homöopathie oder Bachblüten kann durchaus Sinn machen, muss aber auf jeden Fall von einem guten Tierheilpraktiker begleitet werden. Ebenso wie eine medikamentöse Behandlung durch einen TA, was aber die wenigsten können und ich auch nicht genau weiß, ob das wirklich Sinn macht (es gibt Antidepressiva für Tiere).

Mit Zylkene oder DAP kannst Du es unterstützend auch versuchen.

Ansonsten gibt ihr Zeit, kümmer dich um sie, umsorg sie aber nicht zu sehr und sieh zu, dass ihr euren gewohnten Alltag wieder findet.

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Lucy hat von Mimi Abschied nehmen können, sie hat auch als Mimi das letzte mal gekrampft hat angestubst, so als würde sie sich verabschieden

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@Muck: was meinst du mit mehr auslasten? Kopfarbeit? Ich gehe mit Lucy zwischen 2-3h spazieren, spielen will sie absolut nicht ist auch nicht dazu zu animieren, Kopfarbeit z.B. Leckerlisuche ect. dreht sie sich rum und denkt sich ihren Teil, dann legt sie sich in ihren Kennel und fängt wieder an ihre Pfoten aufzuknuspern :(
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70453&goto=1488308

Ja, ich meinte etwas mehr Kopfarbeit. Das sie an den Pfoten knabbert zeigt ja schon ganz deutlich, das sie psychisch nicht auf dem Damm ist.

Wenn sie sich aus Futterspielen nichts macht, dan versuchs doch mal mit intelligenzspielzeug. Meine waren darauf immer ganz wild.

Oder geh mal in eine Hundeschule und lass dir zeigen was du noch mit ihr machen könntest, das sie auf andere Gedanken kommt.

Wie ist es bei dir? Du trauerst doch sicherlich auch noch. Hunde haben ja sehr feine Antennen, kann sein, das sie das spürt und "sich dann um dich kümmern möchte". Du schreibst ja das sie zu dir kommt und kuschelig ist.

Wie gesagt, es gibt sehr gute Mittel zur Unterstützung, die man während der Trauerphase geben kann...beiden, Mensch und Hund.

Ich hoffe ihr findet eine Lösung.

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