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Hundeforum Der Hund
Frl.Witzig

Welpe bejuckelt Wilma

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Wie ihr ja vielleicht schon wisst hat meine Tante nun einen Australian Shepherd Welpen, gerade 9 Wochen alt.

Heut beim spielen auf der Wiese hat der doch tatsächlich angefangen Wilma zu bejuckeln! blamage.gif

Und Wilma ist so ein Lamm, die legt sich ja sofort auf den Rücken und lässt sich alles gefallen.

Warum macht der Kleine das? Und wie reagiert man da am besten?

Ist das tatsächlich schon Dominanzverhalten? Soll ich das dulden?

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Finn hat damit auch sehr zeitig angefangen, bei ihm war es in der Welpengruppe reines Macho-Gehabe und er hatte es immer auf einen Labrador abgesehen, der sowieso die ganze Zeit die Opferrolle einnahm.

Ich hab es unterbunden und, wenn er sich zu sehr hochgepusht hat, ihn aus dem Geschehen genommen.

Ob das aber in eurem Fall nicht nötig ist, weiß ich nciht, mir hat das nur überhaupt nicht gepasst.

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Ich hab es unterbunden und, wenn er sich zu sehr hochgepusht hat, ihn aus dem Geschehen genommen.

Und wie hast du es unterbunden? Ihn immer wieder weg genommen oder nur ein Verbot ausgesprochen? Würde mich mal kurz Interessen, Hatte früher auch son Kleinen der nicht amit aufhörte.

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Ja, das war echt lustig, in so einem Welpenauslauf, in dem alle Hunde durcheinander wuseln. :D

Ich bin wirklich hinterhergelaufen und hab ihn runtergeschubst, manchmal auch gekssscht oder "Nein!" gesagt.

Das hat ganz gut gefruchtet, aber manchmal habe ich ihn auch einfach an die Leine genommen und bin am Rand stehen geblieben.

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Ich finde, dass das gerade bei Welpen ein natürliches Verhalten darstellt. Auch Verhaltensweisen aus dem Funktionskreis "Fortpflanzung" werden beim Spiel mit eingebaut und geübt. Das ist nichts ungewöhnliches und ich würde das in dem Alter keinesfalls ständig unterbinden. Auch ein Welpe muss die Möglichkeit haben, sich selbst auszuprobieren und darf nicht ständig Frust erfahren.

Im Spiel wird eine Bandbreite verschiedener Verhaltensweisen gezeigt, wie z.B. Beutefangverhalten, Jagen und eben auch Aufreiten. Das macht ein Spiel aus.

Mit Dominanzverhalten hat das rein gar nichts zu tun. Dominanzverhalten beschreibt immer eine situative Beziehung zwischen zwei Individuen. Der, der sich situativ durchsetzt, ist in dem Fall dominant. Einem anderen Hund gegenüber wäre er vielleicht situativ nicht mehr dominant.

Dominanz ist somit keine Charaktereigenschaft und DEN dominanten Hund gibt es nicht.

Aufreiten KANN eine Verhaltensform einer dominanten Handlung sein, sieht dann aber auch anders aus als sexuell motiviertes Aufreiten.

Aufreiten wird sehr oft wechselseitig im Spiel von Hunden, auch von erwachsenen gezeigt und hat oft gar keine sexuelle Intention und ist manchmal auch nur Übersprungshandlung oder dient dem Stressabbau.

Ich würde erst eingreifen, wenn ein Hund im Spiel mit anderen nichts anderes mehr zeigen kann als Aufreiten (ab einem gewissen Alter aber auch erst), denn dann kann es sein, dass er permanent Stress hat oder zur Hypersexualität neigt.

Mit 9 Wochen darf und muss ein Welpe solche Verhaltensweisen zeigen, dies ist wichtig für seine Entwicklung. Da haben wir als Mensch einfach nicht einzugreifen, genauso wenig wie bei aggressiven Verhaltensweisen. Heute ist es ja leider so, dass kaum ein Hund mehr Knurren oder Zähne zeigen darf. Dies wird schon bei Welpen im Ansatz abgebrochen. WIE sollen Hunde sonst kommunizieren? Nimmt man ihnen die natürliche Aggression, wird man später unter Umständen ein Problem haben.

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Ich würde es sofort unterbinden.

Denn er lernt das es okay ist und zwar sehr schnell, du wirst dadurch sehr schnell sehr viele Probleme bekommen. Ein Rüde egal ob jung ob alt ob fremd ob eigen, der auf eine Hündin drauf will bei mir. Der fliegt in hohem Bogen runter, und zwar so das er in Zukunft nicht einmal mehr daran denkt.

Das sind Dinge die sind Rotzfrech egal wie süß es ausschaut.

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Nimmt man ihnen die natürliche Aggression, wird man später unter Umständen ein Problem haben.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70464&goto=1489305

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Ich kann damit Leben zu sagen Hunde regeln das unter sich.

Kannst du es auch? Das bedeutet dann Natürliche Selektion der Stärkste Überlebt.

Hunde Leben bei uns mit uns, ergo nach unseren Regeln wir halten Sie in Gefangenschaft und da gibt es Regeln. Ein Hund der früh das raufen lernt wird es nicht lassen im Alter nur weil er es als Junghund ausgiebig genossen hat.

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Ich finde, dass das gerade bei Welpen ein natürliches Verhalten darstellt. Auch Verhaltensweisen aus dem Funktionskreis "Fortpflanzung" werden beim Spiel mit eingebaut und geübt. Das ist nichts ungewöhnliches und ich würde das in dem Alter keinesfalls ständig unterbinden. Auch ein Welpe muss die Möglichkeit haben, sich selbst auszuprobieren und darf nicht ständig Frust erfahren.

Im Spiel wird eine Bandbreite verschiedener Verhaltensweisen gezeigt, wie z.B. Beutefangverhalten, Jagen und eben auch Aufreiten. Das macht ein Spiel aus.

Mit Dominanzverhalten hat das rein gar nichts zu tun. Dominanzverhalten beschreibt immer eine situative Beziehung zwischen zwei Individuen. Der, der sich situativ durchsetzt, ist in dem Fall dominant. Einem anderen Hund gegenüber wäre er vielleicht situativ nicht mehr dominant.

Dominanz ist somit keine Charaktereigenschaft und DEN dominanten Hund gibt es nicht.

Aufreiten KANN eine Verhaltensform einer dominanten Handlung sein, sieht dann aber auch anders aus als sexuell motiviertes Aufreiten.

Aufreiten wird sehr oft wechselseitig im Spiel von Hunden, auch von erwachsenen gezeigt und hat oft gar keine sexuelle Intention und ist manchmal auch nur Übersprungshandlung oder dient dem Stressabbau.

Ich würde erst eingreifen, wenn ein Hund im Spiel mit anderen nichts anderes mehr zeigen kann als Aufreiten (ab einem gewissen Alter aber auch erst), denn dann kann es sein, dass er permanent Stress hat oder zur Hypersexualität neigt.

Mit 9 Wochen darf und muss ein Welpe solche Verhaltensweisen zeigen, dies ist wichtig für seine Entwicklung. Da haben wir als Mensch einfach nicht einzugreifen, genauso wenig wie bei aggressiven Verhaltensweisen. Heute ist es ja leider so, dass kaum ein Hund mehr Knurren oder Zähne zeigen darf. Dies wird schon bei Welpen im Ansatz abgebrochen. WIE sollen Hunde sonst kommunizieren? Nimmt man ihnen die natürliche Aggression, wird man später unter Umständen ein Problem haben.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70464&goto=1489305

Mal ganz OT.

Vreni ich muss dir mal sagen dass deine Beiträge immer einfach nur klasse und sehr sehr lerreich sind :)

Du erklärst echt toll und gezielt, ich für meinen Teil lese sehr gerne deine Beiträge.

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Nimmt man ihnen die natürliche Aggression' wird man später unter Umständen ein Problem haben.

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Ich kann damit Leben zu sagen Hunde regeln das unter sich.

Kannst du es auch? Das bedeutet dann Natürliche Selektion der Stärkste Überlebt.

Hunde Leben bei uns mit uns, ergo nach unseren Regeln wir halten Sie in Gefangenschaft und da gibt es Regeln. Ein Hund der früh das raufen lernt wird es nicht lassen im Alter nur weil er es als Junghund ausgiebig genossen hat.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70464&goto=1489321

Genau so habe ich es nicht gemeint. Ich meine, dass wenn man ständig jedes Verhalten unterbinden will, man schnell einen Triebstau beim Hund verursachen kann. Und dass Hunde alles unter sich ausmachen sollen, habe ich auch nie behauptet. Denn das würde, wie Du schon sagst, die natürliche Selektion mit einbeziehen. Darum ging es in meinem Beitrag aber nicht. Ich bin der Meinung, dass junge Hunde durchaus auch die Möglichkeit haben MÜSSEN, verschiedene Verhaltensweisen spielerisch zu erlernen und man kann ihnen nicht jede Form der Aggression oder Sexualität nehmen. Wer sind wir denn, dass wir uns das Recht dazu raus nehmen.

Bei einem 9 Wochen alten Hund würde ich mir da erst mal wenig Gedanken machen. Nehmen bestimmte Verhaltensformen ungesunde Außmaße an, muss man sicherlich auch als Mensch mal regulieren, vielleicht auch schon bei dem ein oder anderen sehr jungen Hund.

Aber letztendlich habe ich das ja allen schon in meinem ausführlichen Beitrag geschrieben, warum das so wichtig ist und dass viele Aufreitsequenzen im Spiel gezeigt werden und dieses in den wenigsten Fall einen sexuellen Hintergrund hat.

So gestern noch gehört bei einem Vortrag von Günther Bloch und Udo Gansloßer.

Und dem ist nicht hinzuzufügen, wie Günther sagen würde.

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so ist es

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