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Hundeforum Der Hund
Manko16

Angst vor freilaufenden Hunden, wie bekomme ich das in den Griff?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo,

ich bin neu in diesem Forum, moechte mitreden, weil ich vor kurzen eine schlechte Erfahrung gemacht habe.

Ich habe eine Malteser Huendin, ein Jahr alt. Sehr untertänig, sehr lieb. Bellt nicht,aber neugierig, will sooo gerne mit anderen Hunden spielen.

Sie hat auch keine Angst, geht auf alle freundlich zu,aaabber es lief ein Schaeferhund ohne Begleiter alleine rum , rannte ohne zu stoppen auf uns zu.

Ich habe an der Haltung gesehen, was dieser Hund wollte, habe meinen Hund hoch genommen, mich abgewendet, aber der Hund sprang dann an mir hoch, knurrte mir ins Ohr, habe ihn angeschrien, klappte auch gut. Er liess uns in Ruhe.

Aber nun habe ich Angst vor alle loslaufenden Hunden, hatte ich davor nicht, wir haben auch noch einen grossen Jagdhund, ich bin ziemlich sauer, weiss nun nicht ,wie ich dieses Gefühl wieder los werde.

Jemand eine Idee?..

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Einzige was mir einfallen würde, wäre wieder positive Erfahrungen zu sammeln.

So banal es vielleicht auch klingt, da musst Du als Hundehalterin leider Gottes durch.

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nur, um es besser zu verstehen:

war der große Jagdhund dabei, als das passiert ist?

wenn ja, wie hat er sich denn verhalten?

und warum hast du deinen Hund hochgehoben?

den fremden Hund zu vertreiben und auf Abstand halten reicht normalerweise,

das geht ohne Hund auf dem Arm auch besser.

und auch zum Verständnis: hat jetzt dein Hund Angst,

oder hast du Angst?

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Aber nun habe ich Angst vor alle loslaufenden Hunden, hatte ich davor nicht, wir haben auch noch einen grossen Jagdhund, ich bin ziemlich sauer, weiss nun nicht ,wie ich dieses Gefühl wieder los werde.

Jemand eine Idee?..
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70467&goto=1488873

;)

Ich denke auch .. suche Dir nette Hundebesitzer, mit netten Hunden, und verschaffe Dir und Deinem Hund positive Erlebnisse mit anderen Hunden :)

Und ich meine, dass auch wenn man weiss, dass es falsch ist, den Hund auf den Arm zu nehmen, es eine ganz menschliche Reaktion ist, wenn man son Lütten da unten hat und ein Schäfi in eindeutiger Haltung angelaufen kommt ;)

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Ja, das stimmt schon,

man muß sich zwingen, den Hund nicht hochzunehmen.

hab die kleene Frida mit 10cm Körpergröße

und danach die noch kleiner Mini Piroschka auch nie hochgenommen,

obwohl mir manchmal danach war.

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Naja ... dann frag mal einige, die Hunde solcher grösse verloren haben, weil sie sie NICHT hochgenommen haben :(

Ich habs mit meiner Hündin auch nie .. und die war als Welpe wien Meerschweinchen. Aber da kommt man halt manchmal nicht gegen an den Hund schützen zu wollen.

Wichtig ist, dass die Halterin jetzt wieder sicherer wird und damit ihrem Hund Sicherheit vermittelt denke ich :)

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Hallo,

i ich bin ziemlich sauer, weiss nun nicht ,wie ich dieses Gefühl wieder los werde.

Jemand eine Idee?..
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70467&goto=1488873

Gehe ins Tierheim, arbeite dort in Deiner Freizeit mit und lerne Hunde kennen. Und in Zukunft nie einen Hund auf den Arm nehmen, sondern Dich zwischen dem ankommenden und Deinem Hund stellen.

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(bearbeitet)

Ja, so war ich auch. Immer große und kleine Hund gehabt, nie wäre ich auf die Idee gekommen meinen Zwerg auf den Arm zu nehmen. Dann ist mein Chi totgebissen worden. An der Leine, auf dem Boden, wir standen ruhig vor der Haustür haben uns unterhalten und haben den Hund alle nicht kommen sehen.

Manko, ich verstehe Dich soooo gut und Du hast mein volles Mitgefühl. Denn seit dem war nichts mehr wie vorher.

Im ersten Jahr habe ich Panikattacken bei jedem freilaufenden Hund geschoben, der auf uns zugerannt kam. Selbst bei Hunden, die ich vom sehen kannte und bei Hunden, die mit anderen meiner Hunde und Pflegehunde schon gespielt hatten. Manchmal habe ich die Leute wirklich hysterisch angebrüllt, sie sollen ihren Hund an die Leine nehmen :( Und ich bin mehr und mehr jedem freilaufenden Hund ausgewichen. Und ja, ich habe sie Reflexartig hochgerissen, wenn ein Hund auf uns zugerannt ist. :(

Nach ein paar Monaten wurde das aber wieder besser. Auch weil ich mich wirklich zusammen gerissen habe. Ich bin bewusst nicht mehr ausgewichen, habe an Ellis Leinenpöbelei gearbeitet (die sie leider schon mitgebracht hat), habe wirklich, versucht ruhig und selbstsicher zu sein.

Jetzt sind wir im 3. Jahr. Seit einigen Monaten bin ich soweit, dass ich Elli ohne Leine laufen lasse. Im Urlaub jetzt habe ich es drauf ankommen lassen. Sie lief ohne Leine in Kroatien und hatte viele Hundekontakte. Sie machte viel Lärm, hat sich aber sofort beruhigt und sogar mal hier und da sich beschnuppern lassen. 2 kleine Macho-Schnösel waren bisserl sehr aufdringlich, da habe ich sie aber sofort aus der Situation geholt in dem ich sie mit meinem Körper getrennt habe und zügig weiter gegangen bin. Dieses Wochenende waren wir ohne Leine im Ostpark und Hundeprobleme waren bis auf 2 mal Wuff und bisserl Bürste keine Probleme mehr, selbst auf engen Wegen. Und für mich auch nicht.

Mein Rat: Versuch Dich zu überwinden. Versuche Deinen Hund nicht auf den Arm zu nehmen. Ich weiß, es ist schwer. Wer diese Panik nicht erlebt hat, kann das schwer verstehen. Wenn es nicht so gut klappt, lauf kleine Bögen aber weiche anderen Hunden nicht ganz aus. Kommt ein Hund auf Dich zu gestürmt, bring Deinen Hund hinter Dich. Versuch Dir ins Gedächtnis zu rufen, das die meisten Hunde doch wirklich nichts böses wollen, selbst dann nicht, wenn sie angestürmt kommen.

Ich pfeife bei Hundbegegnungen bewusst heiter vor mich hin *gg. Alter Trick aus der Bodenarbeit mit den Pferden. Selbst wenn man wütend oder angespannt ist, kann man nicht gleichzeit Pfeifen und mit den Zähnen knirschen. Das tut der Körpersprache gut.

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