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polar-chat.de  Der Hund
MaikeH

"Morgen ist es soweit" oder "Was hab ich mir nur dabei gedacht...?"

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...als ich im Dezember meiner Tierärztin zugesagt hab, dass ich eine Hündin aus dem Tierheim von Kreta bei mir aufnehmen würde. Das Problem, die Süße ist nach Schüssen auf den Kopf erblindet :[:heul: . Und morgen ist es also nun soweit. Mannomann, kommt mir grad der Mut abhanden. Puhu, ich hoffe nur, dass ich mich da nicht übernommen hab, und dass alles gut geht. Ich hab doch überhaupt keine Erfahrung mit blinden Hunden. Hab mir zwar ein Buch gekauft, allerdings war das nicht grade hilfreich :??? Ich brauch jetzt dringend ein paar aufmunternde Kommentare :(:Oo Also los, tut euch keinen Zwang an :klatsch:

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Also unser Nachbarhund und der Hund 2 Häuser weiter sind beide blind! Und ich kann nur sagen die beiden kommen bestens damit klar du musst nur beim Auslauf viel mit Stimme arbeiten dann klappt das schon! =)

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Mein beiden Hunde (vor Merlin) ein Schäferhund und ein kleiner Mischling waren auch beide blind. Zwar erst im Alter, aber das ist ja egal. Mein Schäferhund wurde zusätzlich noch taub, was sehr sehr schwer war. Aber zum Glück kam beides so schleichend das wir uns beide mehr und mehr darauf einstellen konnten...

Einen blinden Hund zu haben ist einfacher als Du denkst. Wirklich. Mach Dir da mal nicht ZU viele Sorgen. In wenigen Tagen weiß der Hund wo und wie die Möbel in Deiner Wohnung aufgestellt sind. Und rempelt dann kaum noch dagegen. Auch den selben Gassiweg kennen die Hunde sehr schnell. Treppen, Hausecken etc...

Man kann sie halt nur nicht so belanglos ableinen. Dazu würde ich wirklich warten bis die kleine Deine Stimme genau kennt und auf rufen zu Dir kommt. Oder am sichersten eine Schleppe... damit hast Du sie immer im Griff. Bevor sie in Gefahr gerät...

Mehr gibt es da eigentlich nicht... der Hund "sieht" schon irgendwie mit der Nase und dem Gehör. Die kriegt ganz schnell ein richtiges Gefühl für ihre Umgebung und in wenigen Wochen wirst Du uns dann sicher berichten das es alles nicht so wild ist ;)

Fühl Dich mal ganz fest gedrückt. Es gehört viel Mut dazu. Nicht nur ein Hund aus Tierhilfe aufzunehmen, sondern auch einen mit so einem Handicap...

Aber ich bin mir sicher das Du das meistern wirst, und die Kleine wird Dir dabei helfen... :kuss:

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Du schafftst das. Ich glaub fest an dich.

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Oh nicht so schlimm. Ich bin auch "blind". Ein richtiger Blindfisch.... :D

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Na das es dann im Alltag irgendwann klappt, ach, da bin ich eigentlich ganz zuversichtlich. Aber grad in der ersten Zeit....wie soll ich ihr denn klar machen, wo die Möbel stehen, damit sie nicht ständig dagegenrempeln muß? Oder wie kommen wir die ersten Tage die Treppe runter zum Pipi machen? Oder noch viel früher..wenn ich sie morgen aus der Praxis hole, wie bring ich sie dann ins Auto? Schließlich kennt sie das ja noch nicht und weiß nicht, wie sie einsteigen soll, und mich kennt sie auch nicht, so dass ich sie ohne Probleme hochheben könnte!! :??? Oh Mann, ich hoffe nur, dass das alles gut geht. Also, mal tief durchatmen :kaffee:

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Wenn Du sie morgen aus der Praxis holst, wird die Tierärztin Dich doch bestimmt unterstützen. Die kennt doch die Hündin auch schon ein wenig oder? Dann kann sie Dir sicher auch sagen, wie sie auf das Hochheben reagiert. In der Praxis wurde sie sicher auch schon öfter hoch genommen.

Ich würde ein Kommando einführen z.B. "Vorsicht!", wenn sie gerade Gefahr läuft irgendwo gegen zu laufen. Oder auch "Stufen hoch" bzw. "Stufen runter", wenn ihr auf eine Treppe trefft, natürlich bei Treppen an der Leine mit Geschirr und langsam gehen.

Du schaffst das! a020.gif

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:respekt:

und ich bin überzeugt dass ihr beide es schaffst.

Wer sich so engagiert, da kann man dem Hund nur gratulieren dass er so einen Platz gefunden habt. Ich wünsche euch, dass ihr wirklich schnell und gut zueinander findet.

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(bearbeitet)

Unsere (blind, Schüsse im Kopf, Spanien) hat das alles vom ersten Tag an "fast" wie ein sehender Hund gemacht.

Wir haben uns um ihre Blindheit irgendwie gar keine Gedanken gemacht und brauchten das auch bisher fast nie.

Sunny geht unbekannte Gegenden selbstständig ziemlich vorsichtig ab. Besonderheiten zeigen wir an (wenn z.B. etwas mittig im Raum steht), d.h. wir gehen mit ihr dahin, stubsen es einmal an (klopfen davor, rütteln, etc.) so dass sie weiß, da ist etwas. Das vergisst sie dann auch nicht mehr. War sie irgendwo bereits mal, dann bewegt sie sich wie ein sehender Hund. Sie weiß wo jedes Möbelstück ist.

Ins Auto und die Treppen hoch haben wir sie am Anfang getragen, da sie dies nicht kannte. Das hatte aber eher weniger etwas mit ihrer Blinheit zu tun. Treppen haben wir aber vom ersten Tag an geübt, nach 1-2 Wochen ist sie die dann auch gegangen. Ins Auto wollte sie ganz bald nicht mehr gehoben werden, insofern springt sie das nun auch.

Im Umgang macht es wirklich fast keinen Unterschied. Wenn man mal umdekoriert, muss man halt bescheid sagen und ein paar wichtige Kommandos (Vorsicht, Achtung, Stopp) sollten halt recht bald, sehr gut geübt werden, wenn sie auch frei laufen soll.

Lg Tina

Edit: Hatte gestern im Garten ein Longierzirkel aufgebaut. Als Sunny gerade gebracht wurde, dachte ich, "oh den musst du abbauen", konnte mich aber noch nicht aufraffen und bin mit in den Garten. Sunny ging genau bis zum Zirkel, schnupperte dort entlang und kippte dann einfach eine Stange um (die einzige, die sich nicht wirklich in den Boden rammen lässt) um und hatte ihren Eingang, dann war das Teil uninteressant. Sie hat genau gerochen, das dort was steht und wo es lang geht. Sie ist nicht einmal unbewusst ans Band geraten.

Statt dessen klaute sie das Geschenkband, was noch draußen stand und haute damit ab. Ich habe also vor 2 Min eine wilde Verfolgungsjagd auf Socken im Garten hinter mir. Der Sieg war nicht einfach! ;)

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Ich kann dir leider keine Tipps geben, aber ich würd mich sehr sehr freuen, wenn du uns weiter erzählst, wie die Kleine angekommen ist und was du erlebt hast!

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