Jump to content
your dog ...  Der Hund
Whyona

Whyona's Stress im Alltag (etwas längerer Beitrag)

Empfohlene Beiträge

So ich schreib mal in diese Rubrik, denke passt am ehesten.

Ich mache mir ja schon seit geraumer Zeit Gedanken um Whyona und habe auch schon einige Dinge im Alltag umgestellt. Vor allem weil mir vor ein Paar Wochen so richtig vor Augen geführt wurde wie viel Stress sie schon bei alltäglichen Situationen hat, die ich einfach als Aufregung (Belgier sind halt so :wall: ) abgetan hatte.

Ich erhoffe mir hier ein paar unvoreingenommene Tipps und Gedankenanstösse in die richtige Richtung, ob ich irgendwas übersehe, als Besitzer hat man ja oft ne RosaroteBrille auf, wenns um den eigenen Hund geht. So als Info, ich kann ehrliche konstruktive Kritik vertragen.

Ich will wirklich was ändern, da ich Whyona den Stress echt ersparen möchte. Weil im grossen und ganzen, denke ich einfach dass sich der Stress (ob positiv oder negativ) einfach zu fest angehäuft hat und sie damit einfach immer schlechter umgehen kann.

Erstmal ein paar Eckdaten zu Whyona. Sie ist eine Tervueren Hündin, geboren 2002, wurde mit 5 jahren kastriert. Sie hatte mit knapp 2 Jahren erste epileptische Anfälle, ist aber seitdem mit Medikamenten gut eingestellt ( im Moment 2 x 50mg Aphenylbarbit pro Tag) und hatte seit sie 4 Jahre alt ist, keine grossen Anfälle mehr.

Sie hat schon eine leichte Trübung im rechten Auge, wo ich das Gefühl habe, dass es schleichend schlechter wird. Bei zu grosser Belastung und Stress (physisch wie psychisch) zeigt sie eine schwäche an den Hinterläufen (zitter, einknicken). In den nächsten Tagen werde ich da noch zu einer Therapeutin gehen um auszuschliessen, dass etwas mit dem Bewegungsapparat an sich nicht in ordnung ist.

Ansonsten ist Whyona eine verspielte schnell lernende, leicht erregbare Hündin, die tendenziell eher unsicher ist. Sie lebt seit sie 9 Wochen alt ist bei mir und ist mein erster Hund.

Ich versuch einfach mal unser jetziges zusammenleben zu beschreiben. Veilleicht fällt dem einen oder anderem was auf. Falls jemand was genaueres über früher wissen möchte, bin ich gerne bereit auf Fragen zu antworten, aber jetzt alles aufzuzählen was war, würde etwas den Rahmen sprengen.

Ich wohne in einer WG (wir sind zu 3.). Meine Mitbewohner gehen auch Abends, wenn ich arbeiten bin mit Whyona ne kurze Runde laufen. Ansonsten liegt die Erziehung und Beschäftigung bei mir.

Zu Hause:

Sie schläft zu Hause sehr viel. Sie hat eine Box im Schlafzimmer und ein Körbchen im Wohnzimmer, aber sie darf liegen wo sie will, solange sie mir nicht im Weg rumliegt, da steht sie aber auch von alleine auf wenn jemand da durch will. An ihren Ruheplätzen wird sie in frieden gelassen.

Wenn ich arbeite, dann ist sie 4-5h allleine, was ohne Probleme funktioniert. Meistens wenn ich anfange mich parat zu machen geht sie schon von selbst in mein Schlafzimmer und legt sich hin ohne dass ich sie schicken muss.

Wenn ich sie ausserhalb der Arbeit alleine lasse (also ausserhalb der gewohnten Routine), kommt es ab und zu vor dass sie anfängt etwas hochzufahren, nervös hin und her zu laufen und ich sie dann auch ins Schlafzimmer schicken muss. Manchmal fängt sie dann auch an zu fiepen. Aber sie beruhigt sich schnell und es alle nachbarn sagen, dass sie sie noch nie bellen gehört haben.

Sie wartet artig beim Futter zubereiten (sie wird Teilgebarft) und wartet zum fressen auf die Freigabe. Wenn sie dürfte würde sie, wenn wir essen, betteln, sie lässt sich aber gut wegschicken.

Auf geräusche von draussen reagiert sie manchmal mit knurren (hebt aber oft nicht mal den kopf). Ich ignoriere das, in der Regel beruhigt sie sich schnell. Oder ich horche kurz auf das geräusch und sage dann ruhig "ist ok geh liegen", und dann ist meist auch ruhe.

Manchmal fängt sie einfach aus dem nichts aus sich (meist vorne an der Brust) zu lecken. Oft muss ich sie ansprechen, dass sie damit aufhört.

Ab und zu kommt sie mal an um geknuddelt zu werden, manchmal nehm ichs an und ansonsten trollt sie sich wieder. Sie darf auf Bett und Sofa lässt sich aber ohne Probleme auch davon abhalten oder wieder runterschicken.

In letzter Zeit fängt sie auch an nervös zu werden, zu knurren und teilweise auch zu bellen wenn man am Telefon redet. Keine Ahung ob sie dann das Gefühl hat, dass jemand anderes da sein müsste.

Besucher sind unser eigentliches Problem zu Hause, beginnt schon beim klingeln, sie dreht dann ziemlich hoch ist sehr aufgeregt und bellt herum.

Sie reagier aber nicht agressiv auf Besucher, egal ob sie sie kennt oder nicht, sie würde sofort hingehen und hochspringen oder sich an die Person drücken.

Ich kann sie auf ihren Platz schicken (muss aber sehr nachdrücklich sein), aber sie hört trotzdem nicht auf zu bellen auch wenn sie auf dem Platz bleibt. Wenn es nur der Postbote ist, dann beruhigt sie sich schnell wieder, wenn ich die Türe wieder zugemacht habe und sie merkt, dass da keiner reinkommt.

Wenn der Besuch reinkommt, kann es sein, dass sie noch eine ganze Weile bellt. Meist in so Intervallen, also sie bellt 2, 3 mal hört kurz auf bellt wieder und so weiter.

Ich muss extrem darauf achten, dass ich bei allem sehr ruhig aber bestimmt agiere. Sobald ich mich darüber aufrege, dass sie bellt und genervt reagiere schraubt sie wieder höher.

Ich warte bis sie sich etwas beruhigt hat (wirklich entspannt ist sie dabei aber trotzdem nicht) lasse sie kurz mit dem Besuch kontakt aufnehmen (je nach dem wer es ist) und dann ist meistens gut und sie geht sich hinlegen.

So das war mal teil 1, Fortsezung folgt .......

entschuldigt dass es doch etwas länger wird als geplant, aber ich möchte ein möglichst detailiertes Bild geben, damit ihr mir evtl helfen könnt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was ist Deine Frage!?

Wie beschäftigst Du Deinen Hund?

Ich hatte auch einen Tervueren (Rüden), der wollte aber richtig arbeiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So zweiter Teil

Spazieren gehen

Momentan gehe ich an der 6m Schlepp spazieren, schon seit ein paar Wochen. Sie kennt das Kommando "bei mir" (sie soll an meiner Seite laufen), was sie mal besser mal schlechter annimmt, auf ok darf sie vorlaufen. Momentan siehts auch so aus, dass sie immer bis ans ende der Schlepp vorläuft (ohne daran zu ziehen) und dann entweder langsamer läuft, so dass der Abstand gleich bleibt, oder anfängt rumzuschnüffeln. Lasse ich die Schlepp fallen, macht sie sofort einen grösseren Abstand. Eigentlich hätte ich gerne dass sie Automatisch den 6m Radius einhält, aber ich erhoffe mir dass sie das mit der Zeit kommt. Wenn sie am schnüffeln ist, dann bleib ich auch einfach mal bei ihr stehen und warte bis sie fertig ist und dann laufen wir weiter. Ich möchte bei einem solchen "normalem" Schnüffel/Geschäftchenmachen Spaziergang einfach hektik wegbringen, ich will dass sie sich einfach entspannt.

Sie reagiert auf ein "hier" (bei Menschen, Hunden) , manchmal langsamer, manchmal schneller, es scheint mir als ob sie erst wirklich sicher sein will, dass es nichts "gefährliches" ist , manchmal brauch ich ein zweites Kommando damit sie auch wirklich kommt und nicht wie ein Stein stehen bleibt.

Irgendwo ist das der Wurm drin, aber ich weiss grad nicht wo. Vielleicht hat mir hier jemand einen Tipp

Ansonsten kuckt sie schon ab und an nach mir. Auch wenn ich mich verstecke, sucht sie sofort nach mir. Aber sobald sie mich wieder sieht kann es sein, dass sie nicht ganz herkommt sondern dann gleich wieder weitergeht. So ala, ah sie ist ja noch da also alles io.

Hundebegegnungen

Sie wurde letztes Jahr an der Leine gebissen. Ich lasse keine anderen Hunde an sie heran, wenn ich sie an der Leine habe, ansonsten würde sie schnappen, wenn der andere Hund sie bedrängen würde. Sie verhält sich neutral an der Leine, lässt sich an anderen Hunden vorbeiführen, wenn möglich mach ich einen leichten Bogen.

Im Freilauf ist es recht unkompliziert. Sie ist eher vorsichtig und weicht eher mal aus, spielt nicht wirklich mit andere Hunden, ausser sei kennt sie gut. Wenn ich den Hund kenne und weiss dass er rüpelig oder agressiv ist vermeide ich begegnungen, oder dann splitte ich.

Katzen sind unser Horrorszenario.

Als Vorinfo, sie ist mit 6monaten mit einer Katze aneinandergeraten und folgendes Verhalten hat sich in den darauffolgenden Jahren schleichend entwickelt. Es ist mir klar dass ich hier keine Wunder zu erwarten habe.

Wenn sie eine riecht/spürt dann fängt sie schon an nervös zu werden, und teilweise herumzuknurren, bürste zu stellen.

Wenn sie eine sieht prescht sie in die Leine und bellt was das zeug hält. Mitlerweile bin ich soweit, dass ich, wenn sie in der Leine hängt, mit "Fuss" und Leinenzupfern sie dazubringe an meine Seite zu kommen und so die Situation verlassen kann. Sie ist zwar immer noch auf 180, und knurrt und hibbelt aber sie kommt mit mir mit. Wichtig dabei ist, dass ich wirklich ruhig bleibe, ansonsten push ich die dermassen hoch, dass dann gar nichts mehr geht. Ich hab von "Alphawurf", strenges "nein", Schnauzengriff alles schon hinter mir, was aber die ganze Sache nur noch schlimmer gemacht hatte.

So wie es jetzt funktioniert, habe ich mich erst mal damit arrangiert und habe sie in Gegenden mit Katzen eh an der Leine.

Sie reagiert bei allem was für sie nach Katze aussieht.

Bei Rehe (hat Whyona bis jetzt nur im Wildpark gesehen) reagiert sie gar nicht, auch auf Pferde und Rinder zeigt sie kein Interesse, eher weicht sie denen aus, sogar bei neugeborenen Kälbern.

Mir ist in den letzten Monaten aufgefallen, dass sie im ersten Moment ab und zu bei kleinen Hunden, Vögeln, anderem Kleingetier oder auch Gegenstände auch so reagiert, bis sie merkt uups doch keine Katze. Ich habe das gefühl dass es an den schlechter werdenden Augen liegen könnte.

Menschenmengen / Ungekannte Orte

Whyona hatte angefangen mit etwa einem Jahr sich unwohl zu fühlen bei unbekannten Orten, wo viele Menschen/Hunde/Lärm waren. Ich habe dann soche Orte gemieden, was es natürlich nicht besser machte.

Sie fängt dann an zu hecheln, sichert die Umgebung ab und ist auch nicht in der Lage zu spielen. Sie nimmt zwar Futter an (je nach dem), aber ich möchte eigentlich in Zukunft nicht mehr ungeplant in solche Situationen gehen. Ich nehme Whyona eigentlich nirgens mit (Restaurant, etc) da lasse ich sie lieber zu Hause. Sie hat auch schon als Welpe niemals draussen geschlafen, dass kenn ich überhaupt nicht von ihr. Ab und an kriegt sie es hin sich hinzusetzen oder hinzulegen.

Ich habe mir aber vorgenommen, in ganz kleinen Schritten, ihr da den Stress zu nehmen.

Vielleicht fällt ja jemandem von euch noch was dazu ein, hatte evtl das selbe Problem mit eurem Hund?

Schuss/Knall Angst

Seit sie knapp 2 Jahren zeigt sie Panik bei Schüssen / Knallern / Gewitter. Das haben wir aber halbwegs hinbekommen mit hilfe von Eiweiss Tabeltten vom TA, Spagyrik, T-Shirt anziehen und Körperkontakt zu mir. Sie kann sich so zu Hause wenigstens hinlegen und sogar ab und zu schlafen. Anfangs tigerte sie Stundenlang in der Wohung rum ohne zu fressen und zu trinken.

Beschäftigung

Ich traininere Fährte und Unterordnung für die BH, Schutzdienst habe ich erst mal auf eis gelegt, und ich vermute das wird auch so bleiben. Ausserdem kleine Tricks, oder auch mal Agi for Fun. Ich arbeite hier nur über Positive Bestätigung oder dann mit Abbruch einer Übung und neubeginn.

Sie ist konzentriert bei der Sache (belohnung über Futter oder Ball), aber man merkt dass ihre Ausdauer und Konzentration mit zunehmendem Alter abnimmt. Ich werde sie auch keine Prüfungen mehr laufen lassen, nur schon weil die ganze Atmosphäre viel zu viel Stress für sie wäre.

Übungseinheiten werden mit Ritual angekündigt und auch wieder beendet.

Also alles in allem habe ich das Gefühl, dass das Stressniveau einfach zu hoch war/ist.Eigentlich (ja ja was für ein Wort)funktioniert der Alltag, aber wenn ich mir so die einzelnen Situationen ankucke, denke ich dass da doch was im argen liegen muss. Und irgendwie steh ich noch etwas auf dem Schlauch und hab den Schlüssel noch nicht gefunden. Denn ich habe so das gefühl, dass sie zwar eine Bindung zu mir hat, aber nicht unbedingt das Vertrauen, dass ich auch alle regeln kann.

Phuu wieder so lang geworden, aber das wars erst mal von mir und ich bin auf Gedankenanstösse neugierig.

lg

Nathalie mit Whyona

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

@kimi

Hab bei einigen Dingen dick markiert was mir am wichtigsten ist. Aber im grossen und ganzen geht es mir darum, dass anderen vielleicht etwas auffällt was an meinen Augen vorbeigeht, weil man als Besitzer doch etwas voreingenommen ist.

Beschäftigung habe ich im 2. Beitrag noch aufgeführt.

Meine will schon auch arbeiten, darf sie ja auch, aber das kann ich nur an ihr bekannten Plätzen wo sie sich sicher fühlt (bei mir zu Hause, oder im Verein auf dem platz). Beim "Arbeiten" habe ich eigentlich keine Probleme, das macht sie echt toll.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Grüße,

ich grübel gerade - mal so als ersten Input: hast du mal versucht, ob sich ihr Verhalten bessert/ändert, wenn du euer Programm absolut auf Sparflamme fährst, so 2-3 Wochen?

Gesundheitlich abgescheckt? Schilddrüse - wird ja immer gerne empfohlen ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@junimond

Also Schilddrüse sind ok. Das hab ich als wir einen grosses Bluttest gemacht habe (wir kontrollieren ja auch immer die Epi Werte) ankucken lassen.

Also ich habe aus dem Grund jetzt seit 2 Wochen den Schutzdienst auf Eis gelegt. Meinst du ich sollte alles erst mal weglassen. Also nur Spazieren gehen??

Wobei Fährten denke ich tut ihr gut, da arbeitet sie mitlerweile sehr ruhig und konzentriert.

Unterordnung wäre allerdings ein Faktor. Vor allem wenn ich mit Beute bestätige fährt sie natürlich trieblich hoch, hat sie ja auch so gelernt, wäre eigentlich auch so erwünscht. Ich möchte ja dass sie während dem Training aktiv ist.

Nun ja wirklich was zu verlieren habe ich ja nix. Es geistert halt einem immer so im Kopf, von wegen der Belgier braucht beschäftigung und so. Aber das bringt ihr ja auch nix wenn der Stresspegel dann dauernd zu hoch ist.

Und da muss ich auch mein eigenes Ego mal beiseite schieben, ich mach halt gerne was mit ihr.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe ein paar Fragen:

1. Kennst du das Buch "Stress beim Hund"? Vielleicht wäre dies eine interessante Lektüre für dich.

2. Hast du ein Entspannungssignal aufgebaut, welches sie recht gut beherrscht?

3. Hast du bezüglich des Katzen "nur" mit Korrektur gearbeitet oder hast du auch versucht ihr die evtl. Angst/Unsicherheit vor Katzen zu nehmen?

4. Warum läuft sie an der SL?

5. Bietest du ihr eine Alternative, wenn du das Gefühl hast, dass sie auf "Hier" nicht reagieren kann, weil sie die Augen nicht von der Gefahr abwenden mag? Heißt: Hast du mal versucht ein "Warte" anzubieten und zu ihr zu gehen, weil es u.U. tatsächlich zu viel von ihr verlangt ist, sich abzuwenden? Wenn du das hast, reagiert sie dann dadrauf?

Lg Tina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Klar fahren die Belgier schnell hoch und gerade deswegen kann es durchaus sein, dass man meint mehr tun zu müssen, denn natürlich "gibt" es der Hund, wenn man es möchte.

Ich weiß natürlich wirklich nicht, ob ich da richtig liege, aber ich würde ersteinmal wirklich nur Fährte machen und ansonsten einfach mal sozusagen mit dem Hunden draußen die Seele baumeln lassen.

Ist einen Versuch wert zu sehen, ob sich die Lage dann etwas entspannt.

Und zu Katzen *zwinker* müßtest du mal hier vorbei kommen. Ich habe hier draußen zwei Nachbarkatzen rumlaufen - hervorragende Übungsobjekte, weil die soetwas von cool drauf sind.

Meine Hunde haben sich auch immer tierisch aufgeregt, doch die Katzen sind so dreist, die bleiben einfach sitzen und fangen an sich zu putzen (die eine Katze lebt mit einem Hund zusammen, bei der anderen weiß ich nicht).

Das hat meine Hunde so irretiert, dass sie sich mittlerweile garnicht mehr aufregen. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke erst mal für euer Interesse :)

Ich habe ein paar Fragen:

1. Kennst du das Buch "Stress beim Hund"? Vielleicht wäre dies eine interessante Lektüre für dich.

Das steht schon zum lesen parat, bin aber noch nicht dazu gekommen. War letztens an einem Seminar unsichere und ängstliche Hunde und da kam auch das Thema Stress auf, das hat mir sehr die Augen geöffnet. Da wurde mir auch das Buch empfohlen.

2. Hast du ein Entspannungssignal aufgebaut, welches sie recht gut beherrscht?

Nein, das kennt sie nicht. Irgendwo hab ich mal was darüber gelesen, ist aber schon ne Weile her. Ich geh nochmals Googeln.

3. Hast du bezüglich des Katzen "nur" mit Korrektur gearbeitet oder hast du auch versucht ihr die evtl. Angst/Unsicherheit vor Katzen zu nehmen?

Ja ich habe bisher nur so gearbeitet, da ich keine Ahung habe wie das anders gehen soll, da sie auch schon auf weit entfernte Katzen reagiert, egal ob sie sich bewegen oder nicht.

Ach ja auf Katzen im korb (beim TA) reagiert sie nur mit nervosität, aber beginnt nicht zu kläffen.

Und wenn die Katze weg ist, beruhigt sie sich auch wieder.

4. Warum läuft sie an der SL?

Ich möchte ihr einen kleineren Radius angewöhnen. Ausserdem hat es bei uns in der Gegend öfters Katzen (um diese Jahreszeit sowieso) und da sie in letzter Zeit auch auf kleine Hunde etc reagiert, möchte ich sie gesichert wissen.

5. Bietest du ihr eine Alternative, wenn du das Gefühl hast, dass sie auf "Hier" nicht reagieren kann, weil sie die Augen nicht von der Gefahr abwenden mag? Heißt: Hast du mal versucht ein "Warte" anzubieten und zu ihr zu gehen, weil es u.U. tatsächlich zu viel von ihr verlangt ist, sich abzuwenden? Wenn du das hast, reagiert sie dann dadrauf?

Daran habe ich gar nicht gedacht. Habe immer auf mein "hier" bestanden.

Aber ich werde es das nächste mal versuchen. Weil sie geht ja nicht weiter drauf zu sondern bleibt stehen. Mal sehen wie sich das umsetzen lässt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@junimond

Das ist ein Argument. Ich werd mich zusammenreissen und mich aufs Fährten beschränken. Jetzt hat es ja viel Wiese, da kann ich regelmässig gehen.

Bin gespannt ob sich nur schon dadurch etwas ändert.

Ja so Katzen wären praktisch. Bis jetzt ist nur eine einzige stehengeblieben (ist aber schon über 2jahre her), Whyona war da auch ohne Leine, und Whona ist bis auf ein paar cm an sie ran und hat sie angekläfft. War ich damals froh hat sie sie nicht gepackt, das wär der Horror gewesen.

Ansonsten laufen die immer alle davon un dann erledigt sich das ganze sowieso. Dummerweise sieht Whyona die Katzen meist vor mir und ich krieg meist erst mal nen halben Herzinfarkt, wenn sie so losprescht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.