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Hundeforum Der Hund
gast

Günther Bloch versus Hundeschule - Rückkommen nach Ausbüchsen

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Hallo,

ich habe zwar nich das Problem, dass sich mein Hund wegrennt, da er immer in meiner Nähe ist, aber ich bin auf einen Punkt gestossen, der mich verwirrt, da er gegensätzlich ist.

Günther Bloch schreibt in seinem Buch "Wölfisch für Hundehalter", dass es durchaus auch mal nicht schaden könnte, einen Hund der beispielsweise wegrennt um zu jagen und nach einer halben Stunde wieder auftaucht einfach nicht anzunehmen sondern wegzuschicken. Er schreibt es könne Wunder wirken, da der Hund sich vom Rudel bzw. Familie (Bloch weigert sich gegen den Begriff Rudel) ausgeschlossen fühlen würde, da er sich entfernt hat.

Jeder Trainer (zumindest mir bekannte) und nahezu jedes Hundebuch schreibt. Das Zurückkommen soll ein freudiges Erlebnis einer Party gleich werden, selbst wenn der Hund gerade vier Kaninchen erlegt hat. Begründet wird dies mit der minimalen Zeitspanne während der Hund Handlungen verknüpfen kann. Der Hund könne als das Wegschicken oder anderes Strafen nicht mit seinem Weglaufen oder Jagen verknüpfen.

Das ist Gegensatz pur. Wat denn nu?

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Günter B. Ist auch nicht everybodys Darling.

Muß er auch nicht, die Hundeschule im Dorf sollte es aber sein.

Und seit dieser Leckerchen Wahn in den 80ern Einzug gehalten hat ist ja böse angucken schon gewalttätig.

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Finde ich gar nicht so verkehrt, was der Bloch da von sich gibt *grins* So ähnlich funktionier es ja beim Join up (und es funktionier!)

http://de.wikipedia.org/wiki/Join-Up-Methode

Wenn mein Hund mich verarscht und ein Spielchen treibt, komm ich oder komm ich nicht, fang mich doch, dann ist das Zurückkommen bestimmt kein freudiges Ereignis ;-) Er wird dann eher ignoriert (wobei ich da mit einem Hüter nicht wirklich mitreden kann - ich würde es wahrscheinlich so machen)

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ich bin schon auch der Meinung das man einem Hund zeigen darf das man sauer ist, solange es nicht die Regel ist und alles auf Strafen pp aufgebaut ist.

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Hallo,

also auch wenn ich das Problem nicht habe :klatsch: würde mein Hundi nach unerlaubter Abwesenheit sicher keine Party bekommen. :wall: In der Zeit wäre ich sicher schon ettliche Male fast einem Herzkasper erlegen. Aufnahme ins Rudel ja, aber ignorieren und das spürbar. :so Allen ach so großen Fachleuten zum Trotz; hört auf euer Bauchgefühl ... ihr kennt euren Hundi am besten und man kann weder Kinder noch Hundis nach Büchern erziehen :Oo Grüßele Nana

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@dogmen

Ich sags mal so G.B hat schon viel Mist vom Stapel gelassen und mein Verhältniss zu ihm gegenüber ist nicht das Beste aber wo er recht hat er recht.

Allerdings wäre meine Praxis eher schon mein Mißfallen zum Ausdruck zu bringen so wie es auch meine Hunde auch tun würden.

In einem Rudel werden Ranghöhere und Gleichrangige begrüßt aber verduftet so einfach ein "kleinerer" bekommt er eher einen Rüffel. Das darf aber auch nicht von dauer sein nach jeder Schelte folgt immer ein "ich hab dich lieb" bei den Hunden ein Schlecken der Augenpartie und Ohrenputzen ein aufmunterndes Spiel.

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Jeder Trainer (zumindest mir bekannte) und nahezu jedes Hundebuch schreibt. Das Zurückkommen soll ein freudiges Erlebnis einer Party gleich werden, selbst wenn der Hund gerade vier Kaninchen erlegt hat. Begründet wird dies mit der minimalen Zeitspanne während der Hund Handlungen verknüpfen kann. Der Hund könne als das Wegschicken oder anderes Strafen nicht mit seinem Weglaufen oder Jagen verknüpfen.

Das ist Gegensatz pur. Wat denn nu?

Das ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn.

Hunde lernen ganze Ketten. Als Beispiel: Hund steht irgendwo mitten im Acker oder auf einem Kompost und haut sich den Bauch voll (mit was auch immer). Halter steht geduldig am Weg und wartet auf Hund. Der kommt, wenn er nix mehr zu futtern findet, irgendwann mal wieder......und dann macht Halter noch Party und gibt dem Hund Kekse.

Nu dürft Ihr raten, was Hund da wohl gelernt hat.

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@ Gundi

der Hund hat gelernt mein Halter ist ein Typ der mir das fressen nach schleppt.

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Das ist meiner Meinung nach absoluter Blödsinn.

Hunde lernen ganze Ketten. Als Beispiel: Hund steht irgendwo mitten im Acker oder auf einem Kompost und haut sich den Bauch voll (mit was auch immer). Halter steht geduldig am Weg und wartet auf Hund. Der kommt, wenn er nix mehr zu futtern findet, irgendwann mal wieder......und dann macht Halter noch Party und gibt dem Hund Kekse.

Nu dürft Ihr raten, was Hund da wohl gelernt hat.

Auf diese Kernfrage läuft es denke ich hinaus.

Ich bin durch diesen Gegensatz etwas irritiert. Ok. Wenn man also zugrundelegt:

1. Hund verzieht sich und geht fleissig jagen.

2. Hund kommt nach ner Stunde wieder.

3. Hund wird ignoriert oder anders bestraft (Ignoranz ist ja bestrafe)

4. Hund lernt, dass es Stunk gibt wenn er sich verzieht.

Dann müsste dieser Logik folgend auch zum Beispiel gelten.

1. Hund macht in die Wohnung.

2. Hund spielt ne halbe Stunde.

3 Hundehalter bemerkt Haufen.

4. Hundehalter bestraft Hund.

5. Hund lernt zumindest die Kette. Ich mache in die Wohnung und spiele, dann gibt es Stunk.

Dieser Aussage dürfte jeder widersprechen ( ich auch ). Wo ist der Unterschied?

Versteht ihr was ich n icht verstehe? ;)

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Also, ich würde mit Sicherheit keine Party feiern, wenn mein Hund ewig lange weg ist und 4 Kaninchen erlegt hat. Warum auch? Fürs Zurückkommen, wenn der Hund entscheidet, wann?

Dann lieber gar nicht kommentieren, weder freuen noch schimpfen, es hin nehmen und noch mal überdenken, ob man am Rückruf oder am Abbruchsignal noch mal arbeiten muss.

Hab den Absatz des Buches gerade nicht im Kopf. Günther Bloch wird sich da mit Sicherheit auf Wolfsverhalten beziehen und dieses beobachtet haben. In einer Gemeinschaft kann halt nicht jeder einfach machen, wonach im gerade der Sinn steht. Damit eine Gruppe funktioniert, müssen sich alle auch an Gruppenregeln halten. Ein Wolf, der immer quer schlägt, bringt keinen Nutzen für das Allgemeinwohl und wird wohl irgendwann auch die Gruppe verlassen oder sogar verlassen müssen, denn es gilt: alle für einen, einer für alle. Wer das nicht berücksichtigt, ist nicht gruppenkompatibel. Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass die These des Wegschickens auch für unsere Haushunde Sinn machen kann.

Ich denke schon, dass Hunde das verknüpfen können und es im richtigen Gesamtkontext sehen können. Schließlich haben sie auch die Aufgabe, den Anschluss zu halten und können nicht erwarten, dass man artig auf sie wartet und sie dann auch noch fürs Kommen lobt und ne Pary feiert. Zudem ist das Jagderlebnis eh schon selbstbelohnend genug, der Hund ist im Glücksrausch, er wird mit diesem Gefühl zurück kommen. Das muss man da ja nicht noch mehr pushen. Erst recht nicht, wenn der Hund nicht wieder aus dem Jagdmodus wechseln kann.

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