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polar-chat.de  Der Hund
Maly

Hund hat Angst, warum nur?

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(bearbeitet)

Hallo alle zusammen.

Ich wusste nicht genaus in welche Kategorie ich das hier schreiben sollte, aber ich hoffe das passt hier.

Also es geht um meinen 9 Monate alten Riesenschnauzer.

Seit ca. 2 Wochen hat Max Angst wenn wir unsere "kleine Runde" laufen.

Ich beschreibe am besten erstmal den Weg...

Es ist ein Rundweg, der um ein eingezäuntes und mit Büschen umrundetes Grundstück auf dem Ziegen und Ponnys von unserem Nachbar stehen geht. Am Ende des Grundstücks, auf der anderen Seite des Weges ist dann eine Koppel und eine freie Wiese an deren Seite noch ein Spazierweg abgeht.

Seit Neuestem will Max nicht mehr diese Runde laufen. Ungefähr bei der Hälfte des Weges (bevor wir auf die Seite der Koppel kommen) weigert er sich weiterzugehen. Da ist es auch egal von welche Seite wir kommen. Das erstemal ist er mir fast ausgebüchst, weil ich ihn schon abgeleint hatte. Als ich dann stehen geblieben bin ist er dann ganz langsam und mit eingezogenem Schwanz und angelegten Ohren zu mir gekommen und hat sich an mich gedrückt, wollte aber auf keinen Fall weitergehen. Das geht jetzt schon ne ganze Weile so und ist auch nicht besser geworden. Jetzt habe ich eine andere Gassigängerin getroffen, bei deren Hund es genauso ist. Der darf jetzt nur noch an der Leine laufen, weil er sonst abhaut. Auch die alte Hündin eines Freundes, der zu Besuch war, ist an der Stelle an der Max nicht mehr weiter will nicht weiter gegangen.

Ich weiß einfach nicht woran das liegen kann... es riecht etwas nach Fuchs, aber davor haben die Hunde doch nicht solche Angst?! Vor allem läuft Max an der Stelle an der es so riecht problemlos vorbei. Liegt es an den Elektrozäunen? Aber die waren vorher überhaupt kein Problem.

Vielleicht hat ja jemand von euch ne Idee.... ich hab echt keinen Plan.

Die Gassirunde: bei X geht er nicht weiter

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haha ach je....

LG

Maly & der Angsthase ;)

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Ich hatte ein ähnliches Problem mit einem Bahnübergang, an dem Bauarbeiten stattgefunden haben. Ziehen und zerren brachte garnichts, dafür aber Calming Signals. Ich bin bis kurz vor den Punkt, an dem Paula bockte, gegangen und habe den Bahnübergang - oder Paula - beschwichtigt. Habe kräftig gegähnt und eine Verbeugung (auf den Knien, Arme nach vorne gestreckt) gemacht und entweder dem Bahnübergang gezeigt, dass wir nix tun oder halt Paula, dass ich zur Kenntnis nehme, dass sie sich fürchtet, dort aber nichts ist, was sie zu fürchten hat. Hat geklappt. Sie ist mir dann langsam nach, aber immerhin nach.

Wäre zumindest einen Versuch wert.

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Das mit dem Elektrozaun würde Sinn machen, wenn er da mal rein gelaufen wäre...

Da aber wohl einige Hunde an der Stelle verweigern hat vllt jemand etwas hin gesprüht ? Hundehauab Spray oder sowas? Vllt damit die Zäune/Pöle nicht ewig vollgepisst werden?

Gruß Iris

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Die Hunde wittern da bestimmt was. Was das ist?

Ich hatte da auch mal so ein Erlebnis. Wir waren auf einer Ausstellung in der Nähe gab es Schräbergerten. Meine Kids gingen mit den Hunden Gassie und kamen zurück und berichteten von eben solchen Verhalten.

Die Hunde waren angeblich nicht für auch nur einen Schritt mehr zu bewegen gewesen. Da ich dieses nicht kannte aber wußte das sie sehr feine Instinkte besitzen wollt ich es genau wissen und bin da mit den Hunden hin. Gleiches Spiel also hab ich die Hunde den Kindern in die Hand gedrückt und hab mich umgeschaut. Da stand ein alter schon lange abgemeldeter PKW. Direkt unter dem Kofferraum eine Blutlache Im Kofferraum Autoreifen aber sonst nix zu sehen. Der Wagen musste bewegt worden sein.

Mir ließ das Ganze natürlich keine Ruhe. Also ging ich gleich nach der Show zur Polizei und erklärte den Sachverhalt. Kam mir richtig blöde dabei vor und dachte die lachen mich jetzt aus. Tatsächlich stoß ich auf offene Ohren. Beide Herren dort waren Diensthundeführer und fragten direkt nach für was meine Hunde alles Ausgebildet seien. Aber da gabs nix wie Leichenpürhund etc.

Also fuhren die dort hin. Sie fanden im Kompost eines der Grundstücke die Gedärme von einem Lamm. Mann hatte an der Stelle ein Tier geschächtet. Die Hormone des Todeskampfes das Blut all das haben meine Hunde wahr genommen und als Gefahrensituation gewertet.

Es gab in der Folgezeit noch viele Begebenheiten in denen mich meine Hunde warnten und ich habe gelernt mit jedem einzelnen Mahle mehr auf sie zu horchen.

Fragd doch einfach mal dem Besitzer der Wiese/Koppel ob da was gewesen ist. Ob er gespritzt hat ... Vielleicht musste eines der Tiere dort Notgeschlachtet werden?

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Ich hab an beim Lesen gedacht,

vielleicht stehen an den Stellen die Trafos für den Elektrozaun im Gebüsch irgendwo.

wir haben die solche Trafos mal angesprüht, damit keine anderen (Wild-)tiere daran gehen.

Diese Trafos machen teilweise auch hohe kaum hörbare Geräusche,

und sie ticken so rhythmisch.

Vielleicht hat der Bauer die Geräte neu positioniert?

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@Andrea2011:

Also ich hab das jetzt schon 2 mal so gemacht, dass ich ein, zwei Schritte von ihm weg bin und mich dann hingehockt habe. Er ist dann zu mir gekommen und hat sich an mich gedrückt. Wir sind dann so lange sitzen geblieben (ich hab mit ihm geredet und mich ganz locker ausgestreckt) bis er sich entspannt hat, d.h. er hat sich hingelegt und hat mich zum Spielen augefordert usw. In dieser Art haben wir die Runde dann geschafft, das hat allerdings 30 Minuten länger gedauert als sonst und war natürlich weder für ihn noch für mich sonderlich toll, aber ich dachte halt wenn er sieht dass da nichts ist würde er sich vielleicht entspannen. Ist aber nicht so. Die Strecke die er nicht geht sind vielleicht so 30 Meter, danach gibt er kurz Gas um da wegzukommen und dann ist er wieder ganz normal. Das Problem ist, dass ich ja nicht genau weiß, was ihm Angst macht.

@Chubais: er ist ein mal an den Elektrozaun gekommen, aber das ist schon ne Weile her und bei den darauffolgenden Gassirunden war alles ok, er ist halt nur vom Zaun weggeblieben. Hm das mit dem Hundespray könnte sein. Allerdings glaub ich nicht dass der Besitzer von dem Grundstück das gemacht hat, weil er selber einen Hund hat und die Hunde die Zäune sowieso nicht erreichen können wegen den Büschen. An die Koppel pieselt eh keiner, die Pferde sind nämlich etwas stinkig drauf. ^^

@COMpanion:

Ist ja heftig. Aber ich denke nicht, dass es bei mir so etwas ist. Ich kenne die Tiere und da sind alle noch da. Ich werde ihn aber trotzdem mal bei Gelegenheit fragen. :think:

Das was mir am meisten einleuchtet wäre dieses Hundespray, auch wenn ich nicht weiß wer das genau an diesen Stellen hingemacht haben könnte. Die Gegend ist menschenleer und die Hunde stören auch niemanden. Außerdem hätte diese Person dann genau an 2 gegenüberliegenden Grundstückseiten sprühen müssen. Das ist ja schon etwas seltsam.

Es gibt übrigens auch Hunde (3 Goldies und so zwei Mischlinge) denen das gar nichts ausmacht. :think:

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@calua: das könnte sein... die haben letztens auch die Hecke geschnitten. Vielleicht habe sie da auch was am Zaun gemacht. Ob das zeitlich zusammenpasst weiß ich nicht genau, könnte aber sein. Gut, dann werde ich das mal in Erfahrung bringen. Danke :)

Edit: Mir ist grade eingefallen, dass die Zäune um das Gelände gar keine Elektrozäune sind. Das weiß ich, weil ich ofter die Ziegen sehe, wie sie sich dranlehnen um an Blätter ranzukommen. Das sind normale (hohe) Maschendrahtzäune mit ein bisschen Stacheldraht oben.

Vielleicht ist da aber auch ein Wildtier verendet. Da riecht es ja nach Fuchs. Aber würde das Hunden solche Angst machen? :???

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Sorry möcht jetzt nicht Goldibesitzer verletzen aber an denen solltest du nicht den Maßstab setzen die sind in der Regel so degenerativ in ihren Instinkten runtergezüchtet- der Preis für den Super Familienhund NR 1.

Ein Fuchs kann das ganz sicher bewirken. Der makiert sicher sein Revier vielleicht hat er auch gerade Junge. Aber wie du schreibst geht er ja an der Stelle wo es nach Fuchs riecht ohne Probs vorbei.

Versuch doch mal Folgendes. Gehe mit deinem Hund ein paar Meter vom Weg ab wenn möglich also falls da nicht auch Zäune etc sind über Wiesen und Felder. Damit es überhaupt mal klar wird ob es Zaun Weg und dieses Grundstück ist.

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hahaha naja, sind ja nicht nur Goldies sondern auch Mischlinge die das nicht juckt ^^ muss mal fairer Weise gesagt werden. :D lol

Aber das ist ne gute Idee, ich muss dann zwar über nen Acker laufen, aber ein Verusch ist es wert.

Ich hab das Pferd auch mal von hinten aufgezäunt, bin um unser Kaff rumgelaufen und bin dann den Weg bergab, an der Koppel entlang und nur an einer längsseite entlang gelaufen. Da hat er keine Angst gezeigt. Zumindest ist es mir nicht aufgefallen.

Hier mal ein Bild. Dieses Stück (und noch ein bisschen mehr) will er nicht mehr laufen.

links ist das Grundstück mit den Ziegen. Wie man sieht ist die Hecke ziemlich dicht. Rechts ist die Koppel mit den Pferden und der Weg der nach oben techts führt ist der Weg den ich mal testweise runtergelaufen bin. Also zumindest an der Koppel kann es nicht liegen.

max2011164.jpg

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So was ähnliches hatte ich mit meiner Hündin auch mal erlebt. Sie wollte unter keinen Umständen die Bahngleise überqueren. Am Ende musste ich sie sogar rübertragen, obwohl wir den Weg täglich gingen.

Des Rätsels Lösung war, das an dieser Stelle jemand unter den Zug gekommen ist und getötet wurde, das hatte sie wohl gerochen.

Vielleicht wurde dort auf der Weide auch ein Tier getötet, hast du die Möglichkeit beim Besitzer nachzufragen?

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