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Hundeforum Der Hund
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Ich verstehe da was nicht....Sehr intensives Beschnüffeln von Menschen

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Huhu,

heute muss ich auch mal mit einer, vielleicht doofen, Frage melden.

Zoe ist ein sehr Nasenorientierter Hund. Das beschränkt sich aber ausschließlich auf die Kontakaufnahme mit Menschen!

Zoe muss jedem Menschen, der sie begrüsst im Gesicht rum schüffeln. Und zwar sehr tief im Gesicht. Bekannte Nachbarn darf sie hin und wieder begrüssen...die beugen sich dann natürlich auch schon mal zu ihr runter, nicht zuletzt, weil Zoe einen Giraffenhals bekommt um irgendwie ins Gesicht zu kommen mit der Nase. Sobald die Leute dann etwas zu ihr runter gebeugt sind, haben sie ihren endlos langen Collie Rüssel auch schon im Gesicht und werden feinstofflich untersucht. Das Hund ihre Umgebung, Artgenossen und Menschen über Geruch wahrnehmen ist mir klar, es geht eher darum, dass es extremst auffällig ist....

Sie ist dabei ruhig, nicht hibbelig, aber eben sehr, sehr nah!

Gehen wir an Kindern (bekannte Kinder) vorbei, versucht sie auch da (wenn ich sie aus Testzwecken lasse) sofort ans Gesicht zu kommen....

Meine Frage ist nun weniger das warum, ich bin vielmehr etwas hin und her gerissen, ob ich das (sofern das gegenüber kein Problem damit hat) zulassen soll, oder ob es eher eine kleine "frechheit" ihrerseits ist.

Auch das schüffeln an mir, oder den Kindern in der Wohnung ist nach wie vor etwas "schwierig". Beispiel: Zoe liegt auf dem Platz, wird wach und schlurft ein wenig durch die Küche. Ich sitze am Tisch und mach irgendwas, beachte sie aber nicht weiter. Sie kommt zu mir, und fängt an mich anzuschnüffeln... überall, Arme, Beine etc....

Meine Tochter kommt zeitgleich in den Raum...will mir was sagen. Sofort geht Zoe zu ihr, nicht hektisch, und schnüffelt sie von oben bis unten ab.

Würde man sie lassen, würde sie das 30 mal täglich immer und immer wieder so machen.

Sohn kommt in den Raum, will sich was zu trinken vom Tisch nehmen, Zoe geht hin und schnüffelt ihn ab.

Mein Gefühl sagt mir, dass das nicht ok ist. Sie dringt jedesmal massiv in den Individualbereich ein, und das unaufgefordert.

Aber vielleicht sehe ich das zu kritisch, oder gar falsch? ich kenne dieses Dauerbeschnüffeln von meinen anderen Hunden nicht.

Auch wenn wir raus gehen... gehen wir in den Vorraum, und sie sitz oder steht hinter mir. Während ich mir die Jacke anziehe, werde ich von hinten abeschnüffelt...

Irgendwie stört es mich, da ich überhaupt nichts dagegen habe, wenn sie in der Küche z.B. neben mir steht, oder bei irgendwas zusieht. Nur dieses dauernde, penetrante abschnüffeln von mir, oder auch Gegenständen....

Sie ist dabei niemals hoch gefahren, und natürlich kann ich sie auch davon abhalten, bzw. das Verhalten unterbrechen. Aber sie macht es immer wieder...und bevor ich es so unterbinde, dass sie es nie wieder tut, möchte ich verstehen, warum sie es überhaupt tut. Also, das sie damit Gerüche aufnimmt ist klar, aber ich finde sie Distanzlos!

sehe ich das falsch?

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mmh...mein erster Gedanke war, ob mit ihren Augen alles ok ist?!

Ich persönlich würde das extreme beschnüffeln unterbinden. Klar mal kurz "anschnüffeln" und "lesen" was Frauchen grad getrieben hat, ist völlig ok, aber mehrmals täglich, nur weil man den Raum mal verlassen hat oder Hundi geschlafen hat? Das finde ich auch komisch.

Das sie im Gesicht schnüffeln will, finde ich auch etwas distanzlos. Ist sie ein verfressener Hund? Also sie vielleicht eurem Athem riechen?

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(bearbeitet)

Dur wirst lachen, ich habe mir wirklich nun schon einige Gedanken gemacht, und tatsächlich ihre Augen untersuchen lassen. O.B. Hatte nämlich auch erst gedacht, dass sie schlecht sieht...aber nö, alles supi.

Verfressen ist sie nicht. Ich denke, es geht nicht um Essen´s Geruch o.ä.

Ja, das Distanzlose dabei ist wirklich mein Problem.

Und das ich mir eben nicht sicher bin, ob ich es unterbinden soll...

Wenn ich auf dem Sofa sitze, fern sehe, kommt sie irgendwann ins WoZI. Steht vor mir, sieht mich an....keine Reaktion meinerseits. Dann fängt sie an mit dem abschnüffeln....reagiere ich nicht, und lasse das quasi über mich "ergehen", latscht sie auch wieder davon.

Ich kann das Verhalten in keine Kategorie stecken....

Wir reden hier nicht von einem kurzen Schnüffeln, zum Abchecken, wo Frauchen überall so war oder so...wir reden hier von einem Spürhnd bei der Arbeit. :D Lasse ich sie, werden daraus locker 2-3 Minuten akribisches Beschnüffeln....und dabei fährt sie wirklich mit der Nase über die Haut (ja schön nass).

Ansonsten ist sie kein Hund, der auch sonst viel über die Nase arbeitet, also keine Fährten aufnimmt oder so.

Sie schnüffelt sich selten unterwegs mal fest. Das Problem bezieht sich eher auf Menschen. Gehen wir raus in den Garten, und Bekannt sitzen schon unten, geht sie auf diese zu, und schnüffelt erstmal die Beine entlang...wollen die Leute sie dann streicheln, schnüffelt sie während des Kraulens an Armen, Gesicht etc. weiter.....

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Das kann ich auch nicht wirklich einordnen.

Meine Dana macht das z.B., wenn ich von meinen Eltern wieder komme seit diese auch eine Hündin haben.

Die zwei kennen sich zwar schon, aber haben mM nach noch nicht wirklich geklärt, wie sie zu einander stehen. Wenn ich dann von meinen Eltern wieder komme, schnüffelt Dana mich auch sehr innig ab. Ich lasse, dass dann kurz zu, aber schicke sie nach 1min oder so weg.

Könnte es evt. mit Kontrolle zu tun haben?

Oder könnte es vielleicht ein versuch sein Aufmerksamkeit zu erhaschen?

Macht sie das schon immer so oder hat sich das verhalten langsam eingeschlichen und gefestigt?

(Mal so als Denkanstöße :) )

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Zoe war ein Kontroll Freak, als sie hier ankam. Sie konnte nicht allein sein, war permanent Distanzlos, maßregelte mich beim Heim kommen etc.pp.

Das alles haben wir in den Griff bekommen, und sie hat sich wirklich untergeordnet, ist sehr ausgeglichen geworden, und es gibt keine Level 10 Situationen mehr bei uns. Wirklich total entspanntes Leben mit ihr....

Bis auf dieses "abschnüffeln". Das war von Anfang an so....

Schicke ich sie weg, "rast" sie auf ihren Platz, als hätte ich sie verprügelt. Irgendwann schläft sie dann....nach nem Stündchen wird sie wach, tippelt durch die Gegend und kommt dann von hinten an meinen Stuhl und drückt mir die nasse Nase an Bein, Rücken, Arm oder ähnliches.

Aufmerksamkeit? Mhm, kann schon sein. Ich weiß, dass ich sie mit einer eindeutigen Ansage relativ schnell da habe, dass sie sich das nicht mehr heraus nimmt. Ich wollte halt nur mit anderen abwägen, ob es sich tatsächlich um ein Distanzloses, schlechtes Benehmen handelt, oder ob ich das falsch interpretiere. Für mich sieht es eben so aus....sie ist zu nah, sie wurde nicht von mir dazu aufgefordert oder eingeladen, und auch Besuchern ist sie damit mächtig auf die Pelle gerutscht. Bei Besuchern hab ich das dann so geregelt, dass sie sie einfach nicht mehr begrüssen darf....weil dieses abchecken einfach den normalen Rahmen sprengt...

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War das auch schon so, als sie noch die anderen Verhaltensweisen gezeigt hat?

Also Distanzlosigkeit, kontrollieren, maßregeln etc oder ist das erst aufgetreten seit du das unterbunden hast?

Wenn das neu ist würde ich vermuten, dass es nun ihre Ersatzhandlung ist, um noch ein gewisses Maß an Kontrolle zu behalten/überhaupt zu haben oder aber dass sie jetzt erst anfängt mal ihre Nase einzusetzen bevor sie anderweitig handelt.

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Das war von Anfang an so...ist aber nicht so extrem aufgefallen, weil die anderen Baustellen ja wesentlich heftiger und massiver waren, sodass ich mich eher auf anderes konzentriert hatte.

Zu Anfang dachte ich auch noch, dass es daran liegt, dass sie in einer neuen Umgebung ist.

Das glaube ich mittlerweile, nach Monaten, nicht mehr!

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Obwohl es distanzlos wirkt, glaube ich nicht daran, weil sie es scheinbar auf eine sehr feine und zurückhaltende Art macht, nicht um Kontrolle auszuüben, sondern vielleicht eher um sich über etwas zu vergewissern. So kommt es mir vor.

Es scheint für sie sehr wichtig zu sein. Deswegen, und weil es keine dominierende oder kontrollierende Art ist, würde ich es als ihre persönliche Macke sehen und sie nur abweisen, wenn es nervt. Es gibt so viele Dinge, deren Ursache wir nicht kennen, deswegen wäre ich im Zweifel lieber großzügig als auf Verdacht etwas abzustellen, nur weil ich Sorge habe, ihr Verhalten könnte eine Unverschämtheit sein.

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Wenn sie so nasenorientiert ist, warum versuchst du nicht, sie im ZOS zu unterrrichten und ausbilden zu lassen. Das Schnüffeln im Gesicht lasse ich bei meinen beiden nur dann ganz kurz zu, wenn ich längere zeit weg war (eine Woche mit den Schülern auf Klassenfahrt o.ä.) Ansonsten wird es rigoros abgelehnt, zur not mit Beiseite schieben des Hundes und auf seinen Platz verweisen. Fremde, dazu zähle ich alle Personen, die nicht zur engsten Familie gehören, dürfen niemals im Gesicht beschnuppert werden. Hände, Beine sind ok.

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Karosa, danke. Deswegen sagte ich ja, ich weiß, dass ich es abstellen kann, möchte nur nichts fehlinterpretieren, und ihr etwas unterstellen, was es eben nicht ist.

Deshalb habe ich erstmal um Meinungen gebeten....

Manu, sie ist ansonsten kein sehr starkt Nasenorientierter Hund. Draussen nimmt sie keine Fährten auf, Suchspiele beschäftigen sie nur ganz kurz. Sie ist der Hund, der es erfüllend findet einfach nur lange, gemeinsam Spazieren zu gehen. Sie kann aportieren, tut es aber nicht (und zwingen werde ich sie nicht), weiß, was "Such" bedeutet, macht es aber eben nicht mit dem Elan wie es sein sollte, verliert schnell die Lust.

Einzig beim Clickern legt sie los...das passt ihr gut....doch da müssen wir langsam vorgehen, weil sie eben extrem zum hochdrehen neigt! Deswegen würde wohl ZOS nix für sie sein

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