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Hundeforum Der Hund
Bisbee

Balljunkie! Kalter Entzug - und nun?

Empfohlene Beiträge

Hallo Ihr Lieben!

Ich hatte mir meine Annie in der Vergangenheit aus Unwissenheit zu einem "Extrem-Balljunkie" herangezogen und wurde dann mit den für diese Hunde typischen Verhaltensweisen konfrontiert, die mir gar nicht gefallen haben (absolute Fixierung auf den Ball, dauerndes Angespannt-sein wärend des Spaziergangs, extremes Verteidigen des geliebten Objektes u.s.w.)

Nun hat Annie einen "kalten Entzug" hinter sich und auf unseren Spaziergängen machen wir hin und wieder Suchspiele, die sie auch gerne macht...

Aber irgendwie hat es mir ja früher auch immer Spaß gemachr, mit ihr und dem Ball zu spielen, und daher frage ich mich, ob man nun nochmal von vorne anfangen kann...

Weil ihr das jetzt für den Rest ihres Lebens ganz zu nehmen, möchte ich irgendwie auch nicht...

Wenn ich das Ganze jetzt vielleicht "in Maßen" anbiete und niedrig dosiere?

Und wenn ich sie auch nicht mehr so künstlich hochfahre (das habe ich früher so gemacht und tut mir jetzt so leid!), sondern relativ ruhig an die Sache rangehe?

Wenn ich mich heute besser durchsetzen kann, was das Beenden des Spiels betrifft?

Wenn ich darauf achte, dass Annie MICH ansieht und nicht nur den Ball?

Was meint Ihr dazu?

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Warum muss es denn ein Ball sein?

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Wie wärs mit ein wenig Impulskontrolle ? ;) Dh. du wirfst den Ball , sie darf aber erst los wenn er gelandet ist , selbst dann würd ich sie noch mindestens 10 sekunden warten lassen. Und beim zurückbringen des Balls kannst du sie ja auf halber Strecke ablegen , also Distanzkontrolle. Mein Balljunkie spielt maximal noch einmal im Monat mit dem Ball und dann machen wir nie nur stupides Werfen sondern immer soetwas. Auch mal Ball verstecken o.Ä. Wären jetz so meine Ideen ;)

Lg TripleJ

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Das mit dem Ball ist Leider wie mit dem Alkohol beim Alkoholiker.

Las es

Spiele andere Dinge Fährte und und und

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..hier wurde der Ball vor kurzem durch Frisbees ersetzt. Pädagogisch wertvoller, von Anfang an sorgfältiger Aufbau, klare Regeln, deutlicher Spielbeginn und sehr deutliches Ende und was soll ich sagen, es ist cool, macht Spaß und der Hund ist wieder happy. :)

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Danke für Eure Antworten!

Das mit der Impulskontrolle habe ich früher auch schon mit eingebaut, aber da ist Annie fast "geplatzt" vor lauter Aufregung...

Also an Frisbee hab ich auch schon gedacht, aber ich vermute, dass sie dann auch wieder so "Objekt bezogen" wird...

Hm, wenn die Mechanismen ja tatsächlich wie bei unseren menschlichen Süchten ist, dann sollte ich es vielleicht wirklich einfach lassen...

Werde mich dann weiterhin auf "Schnuppereien" konzentrieren und schauen, was man da so alles machen kann...

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Hm, wenn die Mechanismen ja tatsächlich wie bei unseren menschlichen Süchten ist, dann sollte ich es vielleicht wirklich einfach lassen...


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70564&goto=1491916

Ehrlich gesagt denke ich das auch. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie wieder in die alten Muster zurück fällt.

Es gibt so extrem viele tolle Trainingsmöglichkeiten in der Nasenarbeit, wie z.B. Fährten, Futterbeutelsuche, Gegenstandssuche, Revieren, Mantrailing und selbst ausgedachte Suchspiele.

Vielleicht machen deinem Hund ja auch "Sortierarbeiten" Spaß: Dabei soll er lernen, Dummys in einen Eimer zu legen. Wenn er das kann, kannst du immer mehr Eimer dazu nehmen und ihn quer über eine ganze Wiese zu den verschiedenen Eimern lotsen. Der Vorteil: Er muss dabei sehr aufmerksam und konzentriert sein und gut auf dich achten.

Oder ihr longiert mal...etc pp

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Wie wärs mit ein wenig Impulskontrolle ? ;) Dh. du wirfst den Ball , sie darf aber erst los wenn er gelandet ist , selbst dann würd ich sie noch mindestens 10 sekunden warten lassen. Und beim zurückbringen des Balls kannst du sie ja auf halber Strecke ablegen , also Distanzkontrolle. Mein Balljunkie spielt maximal noch einmal im Monat mit dem Ball und dann machen wir nie nur stupides Werfen sondern immer soetwas. Auch mal Ball verstecken o.Ä. Wären jetz so meine Ideen ;)

Lg TripleJ
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70564&goto=1491865

So HÄTTE man es zu Anfang machen können und sollen. Nachdem das Kind jetzt in den Brunnen gefallen ist, würde ich mich tunlichst davor hüten!!!!

Klar, kann man gelegentlich Alkohol trinken und es ist nicht schlimm! Für einen Alkoholiker ist es schlimm und kann/wird zu einem Rückfall führen. Bei einem Balljunkie ist es genauso! Das Wort Junkie ist KEINE Übertreibung! Diese Hunde sind süchtig, genauso wie ein Mensch süchtig werden kann und genauso wie bei diesen heißt das, dass sie dies ein Leben lang sind.

Und die Sucht bezieht sich nicht auf den Ball. Der Hund hat das Gefühl nur mit dem Ball verknüpft. Sie sind süchtig nach der Hormonausschüttung und deswegen sollte man auch keine anderen Dinge werfen!

Lg Tina

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Nein ich bin ehrlich und finde du solltest es dem Hund nicht ganz nehmen...

Ich habe auch einen Balljunkie, aber wir haben das ganz gut im Griff, das Spiel wird beendet wenn ich das will, der Ball kommt in die Jackentasche und Hund kann sich auf dem Spaziergang dann ganz entspannt anderen Dingen witmen.

Das habe ich immer ganz konsequent durchgezogen.

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*kopfschüttel*

KEIN Hund braucht für sein Glück Bälle! Mal ganz davon abgesehen, dass ich es nie verstanden habe und nie verstehen werde, warum Mensch daran überhaupt Spaß hat seinem Hund eine derart stupide Tätigkeit ausführen zu lassen, sollte man viellt. einfach mal an den Hund denken.

Erst baut Mensch Bockmist ( sonst wäre es nicht so weit gekommen!) und dann muss er es dem Hund noch zusätzlich schwer machen, indem er es immer wieder anfacht.

Eine sinnvolle Auslastung ist es eh nicht, also dient es keinem Zweck. Spaß hat der Hund im eigentlichen Sinne auch nicht. Den Spaß meint nur der Mensch zu sehen!

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