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Hundeforum Der Hund
Tröte

Spike wird immer ängstlicher

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Guten Morgen zusammen,

jetzt muß ich doch mal fragen.

Und zwar wird unser Spike immer ängstlicher.

Ich glaube es ist seit dem letzten Silvester.

Als es anfing zu Knallen, war ich bei ihm und hatten den Fernseher an, er lag die ganze Zeit

unter meinen Beinen und hat gezittert wie Espenlaub.

Am nächsten Morgen wollte er schon gar nicht mehr in den Garten zum Pippi machen.

So weit gut, hab ich gedacht, war ja Silvester.

Eine Woche später, fing er schon an ängstlich und nervös zu sein, als wir angefangen haben uns an zuziehen, um auf einen Geburtstag zu gehen. Wir haben das einfach ignoriert.

Jetzt ist es wohl so, sobald Spike merkt, das im Dorf irgendetwas los ist, sei es Karneval oder Maifeier oder so, will er Abends nicht mehr in den Garten.

Wir lassen ihn eigentlich Abends immer gegen 22.30 Uhr noch mal im Garten Pippi machen, das funktioniert aber mittlerweile kaum noch, wenn in der Nähe irgendetwas los ist.

Er zieht dann den Schwanz ein, legt die Ohren an und verschwindet in sein Körbchen.

Gestern Abend auch, obwohl wir alle im Garten waren, wir saßen um ein Feuer drumherum, eigentlich kennt er das und will dann auch immer bei uns sein, gestern Abend nicht, er war die ganze Zeit im Haus und kam nur hin und wieder, irgendwie verängstigt raus, guckte sich um und raste wieder ins Haus.

Wenn es hier irgendwo knallt, kriegt meine armer Spike fast ne Herzattacke und vorgestern reagierte er schon total panisch als er Morgens hörte, das die Müllabfuhr kam.

Ich hab das Gefühl, das wird immer schlimmer.

Habt ihr ne Idee wieso das so ist?

Kann ich da was gegen tun und ihm irgendwie helfen oder sollte ich es einfach ignorieren?

Wäre um gute Tipps echt froh.

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Das hört sich nicht gut an. Es gibt aber geeignete homöopathische Mittel, die Angstzustände relativ gut in den Griff bekommen.

Wichtig ist aber, dass Du Spike in solchen Angstzuständen nicht unterstützt. Wenn Du ihn dann betüdelst oder stark versuchst ihn zu beruhigen, bestätigst Du nur seine Angst. Ich weiß, dass das schwer fällt, muss aber leider sein.

Meine Bubbi hatte schlimme Böller- und Schießangst. Ich hab immer wieder bei youtube Silvesterkracherei abgespielt. Anfangs leise, dann immer lauter. Dabei einen auf lustig gemacht und ihm Kuchen reingeschoben.

Es ist jetzt zwar nicht völlig weg, aber viel besser. Bei uns in der Nähe ist ein Schießstand, er hat fühlt sich zwar nicht wohl wenn die da rumschießen, aber er bekommt keine Panik mehr.

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Es sind ja nicht nur Knaller, sonder auch Musik.

Wenn im Dorf jemand ne Party macht,mit lauter Musik,

dann scheint fas so als wenn ihm das schon unheimlich ist.

Laute Musik, kennt es, das ist für ihn auch okay, solange die hier bei uns im

Haus ist.

Draußen, ist das für ihn allerdings schlimm.

Was mich einfach auch erschreckt hat ist, das er jetzt schon anfängt, beim Müllauto zu reagieren.

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Bei Spike ist es der Lärm ansich. Das macht ihm einfach Angst. Wenn z.B. das Müllauto kommt, dann lenk ihn in dieser Zeit ab. Ab so, dass er den Mullwagen mitgekommt, aber merkt, dass nichts Schlimmes passiert.

Ich hatte mit meiner Rhea kleine Erfolge mit Arsenicum Album. Das muss aber nicht das richtige Mittel für Spike sein. Frag mal Deinen TA.

Rhea war komischerweise mutiger, wenn sie ihr Lieblingsspielzeug bei sich hatte. Die war aber eine komplette Angstneurotikerin. Angst vor fremden Hunden, Menschen, Lärm - eigentlich vor allem. Das war auch der Grund, warum ich sie damals bekommen hab.

Lass es bei Spike nicht soweit kommen.

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Hallo!

Ist das auch so, wenn du mit ihm draußen unterwegs bist? Wenn du mit ihm

spazieren gehst, wie reagiert er dann auf laute Geräusche? Wenn er z.B. den

Müllwagen auch sieht, geht das? Oder gar nicht?

Wenn du ihn abends nicht alleine in den Garten schickst sondern ihn anleinst und

einfach eine kleine Runde mit ihm gehst, ist er dann auch so ängstlich?

Bleibt er ansprechbar wenn er solche Geräusche hört?

Dosierte Konfrontation mit dem Angstauslöser wird wahrscheinlich der Weg sein,

ist jedenfalls die Erfahrung die ich mit meinem Sensibelchen Sandro gemacht

habe. Sonst greift die Angst auf immer mehr Situationen über, merkst du ja auch

gerade.

Jede erfolgreich durchgestandene "Gefahr" stärkt das Selbstbewußtsein.

LG Sabine

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Ich würde mal einen Hörtest machen, ihn sehr leise rufen, wenn er nicht Dein Gesicht siehst , wenn Du gelassen am Schrank oder so hantierst., also in Situationen, in denen Du ihn üblicherweise nicht rufst.

Kann, aber muss nicht sein, dass irgendetwas mit dem Ohr nicht stimmt

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Guten Morgen, meine hatte bis letzten Sylvester keine Angst vor Knallern, bis um 22:00 Uhr mein Mann kurz mit ihr im Garten war, das sie sich vor der Knallerei noch mal lösen kann, und ihr irgend weilche Idioten einen Knaller direkt vor die Füße geworfen haben.

Seit dem ist die Welt nur noch gefährlich.

Sie hat vor allem und jeden Angst besonders schlimm ist es im Dunkeln, auch zu Hause wenn mir was runterfällt ist das Erschrecken enorm.

Ich Arbeite dagegen mit positiver Stärkung und Bachblüten, es geht schon besser aber ich denke so einige Sachen dauern länger oder wenn wir Pech haben klappt das garnicht.

Ich drück dir die Daumen das du das mit Spike hinbekommtst, wenn du dann mal Tips hast wäre es toll wenn du die mitteilen könntest. :klatsch:

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Solche Ängste werden in der Regel schlimmer.

Wie genau Du vorgehen kannst, ist auf die Ferne echt schwer zu sagen.

Bei uns haben auch homöopathische Mittel super geholfen.

Eins ist aber immer gleich: lass Deinen Hund nicht wegrennen (fliehen). In der Regel sind es für den Hund existenzielle Ängste, soll heißen, er hat wirklich Angst um sein Leben. Und Wegrennen bedeutet dann für den Hund, dass nur die Flucht ihm das Leben rettet. Aber Du solltest ja diejenige sein, die das tut.

Die Idee mit ihm abends angeleint durch den Garten zu laufen, finde ich super gut.

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Hallo,

einen Punkt zum Überlegen hätte ich noch. Auch wenn Spike eigentlich noch nicht so alt ist - aber ich habe das bei Bekannten zweimal erlebt dass die Hunde auch relativ ängstlich wurden, und zwar als bei beiden ihre Hörkraft (und bei dem einen gleichzeitig auch die Sehkraft) nachlies. Die Tierarzt meinte zu den einen HH damals dass der Hund eben vieles nicht mehr so richtig einschätzen kann und dadurch einige unsicher und auch ängstlich werden können.

Sie hatte dann zu einem leichten homöopathischen Mittel geraten - welches weiss ich aber nicht mehr. Dies zeigte auch Erfolg, auch wenn der Hund immer noch etwas ängstlicher und vorsichtiger blieb als früher. Die andere Bekannte hatte dann später (ohne TA) einfach das gleiche ausprobiert und auch dort hat es die Symptome verringert.

Du kennst Spike ja gut, vielleicht achtest du mal darauf ob die Ursache bei ihm möglicherweise auch durch sowas verursacht werden kann - und ggfs das beim Tierarzt mal mitbesprechen.

LG

Helge

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Vielen Dank, schon mal für eure Gedanken.

Hm, wie reagiert er wenn er draußen den Müllwagen sieht?

Er regiert vorsichtiger Aufmerksamkeit, so als wenn ihm das nicht geheuer wär.

Den Tip werde ich mal versuchen, wenn wieder irgendwas im Dorf ist, dann werde ich ihn

an der Leine in den Garten führen, vielleicht klappt das ja.

Spike hat auch Angst vor Elektronzäune z.B.

Da nehme ich ihn schon mal an die Leine aber geheuer ist ihm das auch nicht.

Ich gehe immer ganz bewußt recht nah an den Zaun, so das er merkt das der mir nichts tut.

Das ist auch schon ein bisschen besser geworden.

Knallt es draußen, dann scheut er, wie ein Pferd, anders kann ich das irgendwie nicht beschreiben.

Aber wenn ich dann mit ihm rede, bleibt er bei mir.

Ich habe oft das Glück, wenn es irgendwo knallt, das er in dem Moment an der Leine ist.

Da läßt er sich auch eigentlich schnell beruhigen. Er merkt halt, das ich da bin.

Das mit dem leisen rufen werde ich mal testen, was soll mir das denn sagen?

edit, achso, noch vergessen:Meine Freundin meint, das Hunde im Alter halt mimosenhafter werden.

Und ich glaube 7 Jahre ist für seine Größe ja auch nicht gerade jung, oder?

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