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Hundeforum Der Hund
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Ist mein Hund möglicherweise allergisch?

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Sieh es mal anders, Karosa: Ich muss eh etwas tun, damit es meinem Hund besser geht. An den Umweltbedingungen kann ich nichts ändern - er muss Gassi gehen und ich kann nicht nur durch die Straßen laufen, um Gräser und Co. zu meiden, dann würde er bald seelisch krank werden.

Flöhe hat er nicht, dagegen wird er behandelt.

Trockenfutter bekommt er nicht; also auch keine Futtermilben.

Weitere Vermutung sind Hausstaubmilben, die aber als einzige Erklärung nicht ausreichen und an denen ich ggf. dann auch nichts ändern könnte.

Es geht ihm mit dem Hill`s eindeutig besser, also kann die Spur nicht so ganz falsch sein.

Sollte sie wieder in eine Sackgasse münden, dann ist der Allergietest angesagt, aber ich will auch hier offen sein: Ich bin finanziell nach dem letzten Jahr mit dem dauerkranken Hund, in welchem es kaum eine Untersuchung gibt, die wir NICHT haben machen lassen, echt total am Ende und ich muss einfach abwägen, was ich grad noch berappen kann. Im Grunde KANN ich schon jetzt nichts mehr wuppen...

Da ist es für mich derzeit vielleicht zwar aufwändiger, so vorzugehen wie im Moment, aber auch kostengünstiger - und solange ich sehe, dass ich meinem Hund damit nicht schade (eben WEIL sich positiv was tut und ich nun auch wirklich strikt mich NUR an das eine Futter halte), tue ich ja nichts Schlimmes.

Aber sei sicher - wie eben schon erwähnt: Führt das nun auch in den nächsten 2-3 Wochen nicht zu einem deutlichen Erfolg, dann lasse ich die Blutuntersuchung machen, wovon auch immer, aber irgendwie wird auch das noch gehen müssen.

Doch bis dahin bleibe ich erst einmal auf einer Spur, die so GANZ falsch vielleicht nicht ist.

Eiky

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Nun bekommt mein Hundi seit 2 Wochen Hill`s i/d und es geht ihm eindeutig sehr viel besser.

Vor allem der kurze Zwischenfall mit dem verspeisten Tannenzapfen, der seinen Magen völlig aus dem Kurs warf, hat mir das gezeigt - da traten sämtliche alten Symptome massivst wieder auf.

Aber sonst hat sich alles gegeben: Kratzen, Übelkeit, Magenschmerzen, Schlappheit - es geht ihm einfach nur gut. Das Fell glänzt, die Kotmenge hält sich in Grenzen (da hatte ich ja befürchtet, es könne sich wieder ins Extrem steigern, doch das tut es nicht), er ist fit und hat eine Riesenappetit.

Ich zögere nun ehrlich gesagt wirklich, ihn da einer erneuten Veränderung in Kürze auszusetzen, so wenig ich dieses Futter schätze.

Aber er hat schon SOviel mitgemacht, dass ich eher auf sein Befinden hören mag als denn auf Tabellen und Richtlinien.

Dennoch - ich frag nun einfach mal nach, denn eigentlich sollte in einer Woche die erneute Umstellung zum Barfen erfolgen:

Was würdet IHR in meinem Fall tun?

LG

Eiky

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Auch, wenn ich auf Hill´s nicht so stehe: Never change a running system :)

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Hm, sehe ich derzeit auch so, Skita. Ich denke, ich warte einfach mal ein Vierteljahr ab und wechsele erst dann. Wie siehst du das?

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Vielleicht hängt der Juckreiz auch gar ned mitm Futter bzw. der Reaktion aufs Barfen zusammen:

Das Pfotenbeißen hat meine auch immer wieder mal im Herbst und im Frühjahr -- laut unserem Tierarzt behandelt er in dieser Zeit auch vermehrt genau solche Fälle. Er meinte, dass es beim Hund immer irgendwelche Sachen gibt, die jucken - wenn aber mehrere zusammenkommen und er öfter anfängt sich zu kratzen/beißen, dann entwickelt er relativ schnell eine Routine. An den Pfoten schlecken/beißen sie meistens weil sie am einfachsten hingelangen können - weil das Kratzen wenn's juckt ja mehr psychologisch is als irgendwas, quasi nach dem Motto "Es juckt IRGENDWO also kratz ich mich IRGENDWO"

Also die Dinge die "zusammenkommen können" sind laut Tierarzt Milben, Pollen, vermehrte Flohaktivität (heißt nicht, dass der Hund Flöhe hat, aber ein Flohbiss draußen hier und da is ja normal), verstopfte Analdrüsen und vl auch eine unterschwellige Futtermittelallergie, die ihm im normalen Alltag KEINE Probleme bereitet, aber dann durch das Ungleichgewicht eventuell auch mitspielen kann.

Er meinte allerdings, dass Allergietest das Letzte is was man machen sollte - wegen der Kosten und auch weil eigentlich jeder Hund irgendwie eine leichte allergische Reaktion zeigt, die aber eigentlich nicht allein ausschlaggebend ist.

Kurzum: Wir bekamen den Rat im Herbst und Frühjahr sehr genau zu sein bei Flohkontrolle und Flohmittel (besser alle 3 Wochen, nicht alle 4 wie's auf der Packung steht) und wenn das Kratzen/Beißen akkut is, kann man auch eine juckreizstillende Spritze geben (weil es wichtig is, sie den Juckreiz vergessen zu lassen, damit das Kratzen/Beißen keine Angewohnheit wird) und zur Sicherheit gab's noch Tabletten, von denen sie eine pro Tag bekommt wenn sie doch weitermachen sollte, danach eine halbe.

Die Tabletten haben bei ihr toll gewirkt - hatte vom letzten Herbst noch einige übrig und die dieses Frühjar, als es angefangen hat wieder gegeben. Sie war sofort entspannter.

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Da es sich aber VÖLLIG gegeben hat seit der Umstellung, wäre es mehr als unwahrscheinlich, wenn DA kein Zusammenhang bestände.

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