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Hundeforum Der Hund
DagLis

Zeit zu entscheiden? Die Entscheidung ist gefallen, er durfte gehen!

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Grüße zusammen...ich habe vor zwei Jahren hier schon einmal Hilfe und Rat gefunden- ich weiß gar nicht mehr unter welchem Account- Namen...ich habe hier viel in letzter Zeit gelesen...und ich weiß: die Entscheidung müssen wir treffen, niemand nimmt sie uns ab...viele schreiben: wenn der Hund leidet, sollte man es tun. Wenn er Schmerzen hat.

Zu unserer nun 15 Jahre alten Tibet- Terrierin...Buffy war immer ein Springinsfeld, bis sie vor einem Jahr das Vestibularsyndrom erwischte.

Wir haben seit dem tausende Euro in den homöopathischen Tierarzt gesteckt, der Buffy wieder gut auf die Beine brachte.

Organisch ist unser Hund in Ordnung, die typischen Alterserscheinungen wie Arthrose sind lästig, aber Buffy bekommt Meloxivet, Karsivan und Dexporon, regelmäßig Vitalspritzen, Ozontherapie, Basenpulver, Schindlers Mineralien...

Buffy war immer ein schlechter Esser, seit der Homöopath sie behandelt, fraß sie gern. Am liebsten mit frisch gepresstem Biomöhrensaft obendrauf.

Neuerdings nimmt sie ab und ist nur noch ein ziegendürres mageres Ding.

Selbst die Lieblings- Leckereien interessieren sie kaum...sie kann irgendwie (oder will?) nicht besonders begeistert etwas mit dem Maul aufnehmen.

Die Zähne könnten besser sein, aber mehr als Zähneputzen ist nicht machbar, Narkose riskiert kein Tierarzt mehr.

Meist füttern wir mit der Hand.

Vor dem Napf geraten oft ihre Beine durcheinander und sie kippt ggf. nach vorn.

Ihre Kopfhaltung ist wieder schief.

Sie läuft im Kreis, torkelt, taumelt, kommt schwer hoch, lässt sich am liebsten von uns hinlegen, kommt auch nur sehr schwer runter.

Geht gerade mal mit auf die Wiese vor der Tür, löst sich nicht mehr gezielt, interessiert sich selbst für ihre liebsten Hundefreunde nicht mehr, schnuppert fast gar nicht mehr...

Sie war nie kommunikativ mit Menschen- immer ganz cool. Wir können in ihren langsam trüben Linsen nicht sehen, was andere sagen: wenn der Hund nicht mehr will.

Ihr Hören/ Sehen ist miserabel: sie reagiert kaum auf Geräusche, deren Richtung sie offenbar nicht eingeordnet bekommt.

Sie ist, wenn man sie nicht festhält/ berührt, nicht wirklich ansprechbar/ reagiert nicht.

Begrüßungen sind lang schon nicht mehr, seltenst ein Hauch...Ohren, die wie früher hochgehen- nichts mehr.

Wenn sie nicht schläft, rennt sie ununterbrochen in Kreisen...

Wir sind ratlos.

Vieles sind sicherlich Alterssachen- und doch- wann wissen wir, ob aus Hundesicht das Hier und Jetzt für unseren starrköpfigen Flitzer nicht mehr schön ist?

Man kann sie nicht einen Moment allein lassen, damit sie sich nicht verfängt, verheddert, stolpert...der Tierarzt ist prima, aber er hat einen anderen Ansatz: solange der Hund laufen kann, lösen kann, isst und schläft sind seine Bedürfnisse erfüllt.

All das kann unser Mädchen meist nur noch mit Hilfe.

Sie hat ein neues Führ- Brustgeschirr, an dem wir sie unterstützen, damit sie nicht fällt...

Wir wissen nicht weiter.

Wir sagen mittlerweile oft: schliefe sie doch nur ein, dann hätte uns jemand die Antwort gegeben..müssen wir entscheiden? Und anhand welcher Punkte?

Ich weiß, aus der Ferne kann man das schlecht sagen, und doch, ich musste es mit anderen teilen, die den selben Ansatz haben wie wir.

Vielleicht weiß einer von Euch Rat...

Wir sitzen hier und weinen...15 Jahre lang war sie Tag und Nacht bei uns...

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Hallo,

ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schrecklich der Zustand von Buffy für Euch sein muss und eigentlich halte ich nicht viel davon, gute Ratschläge für und wider Einschläfern zu geben.

Da Du ja aber im Grunde gezielt danach fragst, mache ich es jetzt doch.

So wie Du Buffies Leben jetzt beschreibst, erinnert es mich sehr an die 16 jährige Hündin einer Freundin, nach wiederholtem Auftreten des Vestibularsyndroms immer nochmal mehr oder weniger "auf die Beine gestellt", am Schluss aber eigentlich nur noch eine Hülle. Irgendwie war das, was diesen Hund einmal ausgemacht hatte, nicht mehr da. Sie hat gefressen, aber rein mechanisch, sie wusste nicht mehr, was sie da eigentlich tat. Sie war orientierungslos, brauchte bei allem Hilfe, aber das schlimmste war, dass da keine Verbindung mehr war zu ihren Menschen, die sie immer sehr geliebt hatte.

Ich habe mich damals sehr zurückgehalten, denn ich denke, diese Entscheidung kann nur derjenige treffen, der sein Leben mit dem Hund geteilt hat, aber ich weiss, wenn es mein Hund gewesen wäre, hätte ich nicht so lange gewartet.

Ich war schon viele Male gezwungen, diese furchtbare Entscheidung zu treffen und glaube mir, ich bin auch zutiefst davon überzeugt, dass "man ein Leben nicht wegwirft, weil es etwas beschädigt ist" und dass es viele Varianten von Lebensqualität gibt. So wie Du es beschreibst, glaube ich aber, Buffy hat gar keine mehr, ihr ist nichts geblieben, von dem, was für sie wichtig ware und wahrscheinlich wäre es für sie jetzt wirklich eine Erlösung, wenn sie gehen könnte.

Diese Entscheidung kann Euch, die ihr die Verantwortung für dieses Leben habt, aber niemand abnehmen!

Ich wünsche Euch, das ihr die Entscheidung trefft, mit der ihr in der Zukunft gut leben könnt, es ist mit die schwerste, die es gibt!

Liebe Grüsse

Christiane

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Hallo Christiane,

vielen Dank für deine Worte.

Ratschläge für und wider...das ist es weniger. Deine Mühe hat uns ein paar Aspekte mehr aufgezeigt, es richtig zu machen. Im Umfeld reagieren die Leute teilweise ohne Verständnis- ein Schildchen "Ich bin alt, na und?" am Geschirr wäre wohl das Richtige gewesen.

Aber mittlerweile erscheint es uns eben ein wenig mehr als "nur" das "Ich bin alt".

Wir werden noch ein wenig weiter warten...aber just in den letzten Wochen hat sie deutlich abgebaut.

Dein Beispiel mit der "Hülle" und dem "mechanischen Fressen" trifft es auch hier...aber welche Rolle spielt z.B. die Wärme jetzt dieser Tage?

Buffy ist tatsächlich nichts mehr von dem geblieben, was sie einst ausgemacht hat- selbst richtig Schütteln klappt nicht mehr.

Aber an manchen Tagen ist sie stabiler als sonst- dann macht uns das wieder Mut, dass es auf dem Niveau eine Weile stagnieren könnte.

Und dann kommen Tage, wo man sie fast nur tragen muss, wo sie kaum vernünftig laufen kann.

Heute Abend hat sie ihren Möhrenbrei begeistert (tw. ohne Hilfe) gefressen.

Und ist Fressen nicht evtl. ein Zeichen von Lebensfreude?

Ich glaube, mir war es einfach wichtig, mich hier mit Menschen auszutauschen, die sensibel für dieses Thema sind so wie die meisten hier.

Klar: entscheiden müssen wir voraussichtlich am Ende.

Und dennoch haben wir Sorge, dass wir eine falsche Entscheidung treffen- so oder so.

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Hallo ,

die Entscheidung fällt schwer wir haben sie im Oktober getroffen unsere 11,5 Jahre alte Hündin hat vor schmerzen nach meinem Sohn geschnappt er hat sie weder berührt noch bedrängt.....Sie hatte schwer Arthrose und hatte sich in den letzten 2 Wochen extrem im Charakter verändert.... ein liebes Muttertier das alles adoptierte wollte nichts mehr wissen und so weiter....

Wir haben sie gehen lassen .....

Nachdem was du über Deinen Hund schreibst, ich an Deiner Stelle würde sie erlösen......

Liebe Grüße und sei Stark....ein Tier darf erlöst werden der Mensch muß leiden bis zum Schluß........

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ohje, ich versteh deine Zerrissenheit... Auf der einen Seite sollen unsere hUnde nicht leiden (meine haben immer das Versprechen dass sie dass nicht müssen von mir) aber wenn die Zeit dann kommt und man beginnt über das Unvermeidliche nachzudenken...

Es ist so schwer, niemand kann dir wirklich helfen. Ich war vor 2 Jahren (Mist es ging genau vor 2 Jahren los) genau in der gleichen Situation. Ich fragte und niemand konnte mir helfen. Ich habe gewußt dass es bald soweit ist aber ich habe auch immer noch gehofft und die winzigen lichten Momente genossen. (Bei uns war es ein Hirntumor- Symptome dem sehr ähnlich wie du sie beschreibst) Eine gute Freundin sagte mir ich solle mir und meinem Tarzan vertrauen, er sagt wenn er nicht mehr kann und will und ich werde es spüren. Tja hab ich gedacht und nicht daran geglaubt. 5 wochen später war der Moment gekommen. Am Tag zuvor hab ich noch vor Freude geweint weil es ihm besser ging und dann am nächsten Morgen nach einer recht schönen entspannten Pippirunde ein epiletischer anfall. Alptraum und da wußten wir bis hier hin und nicht weiter. Eine halbe Stunde später war meine beste Freundin, seine TÄ, hier und hat ihm geholfen. Er war wirklich nach der ersten beruhigungsspritze so entspannt wie die 5 Wochen davor nie. Es war genau der richtige Moment auch wenn es jetzt sehr viel Überwindung kostet das zu schreiben. Aber ich kann dir nur raten, versprich ihm dass er nicht leiden muss und sei bereit ihn gehen zu lassen wenn er nicht mehr mag.

Unsere Hunden schenken uns soooo viele schöne Momente, wir müssen ihnen dann dafür aber auch unsere Liebe zeigen und die Selbstlosigkeit an den tag legen, die wir so an ihnen lieben.

Ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft für die kommende Zeit!

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Hallo,

ihr Ärmsten, was für eine besch... Situation!

Ich denke nicht, dass "noch fressen" immer ein Zeichen von Lebensfreude ist, noch nicht mal immer von Lebenswillen.

Bei der alten Hündin meiner Freundin hat diese Nahrungsaufnahme damals ,zumindest auf mich,

eher den Eindruck gemacht, als würde ihr Körper eben ganz mechanisch immer noch das tun, was er eben 16 lange Jahre getan hat, Nahrung aufnehmen und runterschlucken!

Am schwersten zu ertragen fand ich die Tatsache, dass sie irgendwie den Kontakt zu ihren Menschen verloren hatte, sie kam mir sehr einsam vor. Das ist natürlich Quatsch, das weiss ich, aber es hat sich so angefühlt.

Das mag sich jetzt krass anhören, aber wenn sie so orientierungslos durch die Wohnung lief, erinnerte sie mich immer an einen Zombie. Ihre Seele war schon ganz woanders, so man daran glaubt, dass es selbige gibt!

Wir selber mussten letzten Sommer unseren 11 jährigen Rottweiler wegen eines Gehirntumors einschläfern lassen, da war die Entscheidung auch ganz schwer zu treffen.

Er hatte wohl keine Schmerzen, hat immer sehr viel und unnatürlich tief geschlafen, aber er hat ab einem bestimmten Stadium z.B. nie mehr wieder mit dem Schwanz gewedelt, er war in seiner eigenen Welt! Ohne uns, sozusagen ganz allein. Als er immer unsicherer auf den Beinen wurde, immer schwächer und taumeliger, haben wir ihn gehen lassen, obwohl er noch mit wahrem (nicht normalem) Heisshunger gefressen hat.

Wir mussten vorher diesen Weg schon mit einigen Hunden und Katzen gehen, aber diese Entscheidung war eine der schwierigsten! Man muss danach mit ihr leben, so oder so, und das macht Angst, das weiss ich!

Du hattest Recht, hier zu schreiben, ich denke, die meisten hier haben das schon mal mitgemacht und konnen verstehen, wie Du Dich fühlst.

Ich denke, Du wirst noch mehr Antworten bekommen.

Schreib weiter hier, wenn Du magst. Ich würde gerne wissen, wie es Euch weiterhin geht!

Liebe Grüsse!

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Habt Dank für Eure Worte.

Uns ist klar, dass das nicht mehr allzu lange gehen wird...selbst Stagnation wäre kein Zustand....es ist ganz offenbar das Hoffen auf Besserung, und das ist nicht sehr realistisch.

Gestern Abend ging sie für ihre Verhältnisse gut zur Wiese, ja, wir haben sogar eine Minirunde um die Häusergruppe gemacht. Allerdings lief sie wie ein kleiner Automat, immer wieder musste sie in der Richtung etwas korrigiert werden, sie schnüffelt nicht, interessiert sich für nichts. Zuhause legt man sie dann in ihre Kissen und da bleibt sie genau so liegen- wirkt aber durchaus zufrieden...

Heute Nacht war sie unüblicherweise einige Male auf und hechelte und drehte Kreise. Ich habe sie dann hingelegt und zufrieden schlief sie weiter.

Ihr Atem geht oft so rasch, dass ich denke, sie müsste bald hyperventilieren...die Ärzte haben zu diesem Phänomen aber nichts herausgefunden.

Wir sind uns auf jeden Fall einig, dass wir keine "großen" Sachen mehr machen lassen und die laufende, wohltuende Behandlung beim Homöopathen fortsetzen.

Wir wollen aber auf jeden Fall diese Woche noch einmal mit ihm sprechen- und mit seiner Frau, die sehr sensibel wirkt und eher den psychologischen Ansatz beim Tier betrachtet.

Fakt ist, wenn wir zwischen all den Tränen versuchen sachlich zu resümieren: Buffy kann allein nichts mehr- sie benötigt Hilfe beim Lösen (festhalten, damit sie nicht umpurzelt), Laufen (festhalten, damit sie nicht stolpert und die Richtung beibehält), Hinlegen (sie dreht Kreis und Kreis und kommt nur schwer runter- der Kissenberg ist so weit gestreut, dass sie definitiv einen Treffer landen muss und auf den Kissen zu liegen kommt, wenn sie es allein versucht), Essen (fällt fast in den Napf, muss mit der Hand gefüttert werden).

Eigentlich war das für mich immer der Punkt....an dem...und nun ist es so weit und doch- man denkt: aber geht doch irgendwie noch...und wenn sie mal nicht heftig atmet und stattdessen entspannt schlummert, schaut sie aus wie ein Welpe mit dem kurzen Pelz, dann ist doch alles gut...

Lockenwolf bringt es auf den Punkt: Zerrissenheit.

Wir stehen das erste Mal vor einer solchen Situation und ja, wie wir alle könnten wir dicke Bücher füllen mit 15 Jahren Hundegeschichten...

Einerseits fühle ich mich wie ein ****, - ich kann doch nicht sagen: bring den Hund um! Wer bin ich, das zu entscheiden...

Dann denke ich an meinen Vater, der im März dieses Jahres wirklich elend sterben musste und kein Arzt im Krankenhaus durfte tun, was sich alle für ihn wünschten, und wir warteten drei Tage auf den endgültigen Tod.

Mein Herz ist so schwer.

Gern berichte ich weiter...und seid alle bedankt, auch wenn wir einander fremd sind, so hat Eure "Anwesenheit" hier etwas verdammt Tröstliches!

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(bearbeitet)

Hallo du,

ganz ehrlich - dein Hund ist alt und es ist einfach so, dass es irgendwann zuende geht. Und viele Hunde erreichen dieses Alter gar nicht erst. Sie hatte schöne 15 Jahre, und auch das kann weiß Gott nicht jeder Hund von sich behaupten. Es ist O.K., wie es ist!

Sieh es doch mal so: Ihr haltet sie ja nicht vom Sterben ab. Meine Tierärztin sagt immer, sterben könne man notfalls auch ganz von alleine.

Du schreibst, dass sie eigentlich nichts mehr ohne Hilfe kann. Die Frage ist aber: Will sie noch?

Bei meiner Fricka habe mir gesagt: Wenn sie nicht mehr schlafen kann (vor Schmerzen) oder nicht mehr aufstehen WILL oder nicht mehr rausgehen WILL, dann ist es soweit.

Letztendlich war es dann leider Gottes der erste Punkt, der schließlich den Ausschlag gegeben hat.

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute!

Nachtrag: Wenn du magst, dann schau mal hier rein - ich habe damals viele tröstliche Worte in diesem Forum bekommen. Dort habe ich auch geschrieben (S. 15), wie der Abschied war. Wenn du das nicht lesen magst, kann ich das aber auch verstehen. :knuddel

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Doppelpost

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Vielen lieben Dank.

Die zentrale Frage: will sie noch.

Wie weiß man es?

Das eben ist es ja- wenn sie es deutlich machen würde...da kennt man den Hund doch schon so lange, aber ich bin so unsicher...was ich vergaß zu erwähnen: Buffy hat lehrbuchmäßig kognitive Dysfunktion- Demenz. Es hat sich langsam entwickelt und trotz aller Bemühungen denke ich, erfüllt sie mittlerweile sämtliche Kriterien, die man so nachlesen kann.

Und dann denke ich an meine 92jährige Schwiegermutter, die- drei mal tgl. Pflegedienst, ja- aber die noch alleine lebt.

Sie sitzt den ganzen Tag auf dem Sofa, schaut auf dem Balkon den Gartenvögeln zu und lebt gern. Sagt sie.

Aber wie ist das bei einem Hund...?!

Schmerzen hat unser Mädchen offensichtlich nicht.

Aber sie ist vollkommen desinteressiert- ob wir raus gehen oder nicht, egal.

Sie ist ein kleiner Automat, oder, wie schrieb Ninchen oben, ein kleiner Zombie...es ist schwer festzustellen, da Buffy immer so ein katzenhaftes Wesen hatte- cool sein und nicht zu sehr zeigen, dass man sein Rudel liebt.

Sie hat als Welpe in der Welpenschule versucht herauszufinden, wie man über den Zaun (oder drunter durch) kommt statt sich für die anderen Welpen zu interessieren.

Sie mit Leckereien zu locken war stets vollkommen unmöglich.

Sie hat einem nur selten in die Augen geschaut- das war ja jedesmal die größte Liebeserklärung!

Sie wedelt nicht mehr.

Seit dem Vestibularsyndrom bellt sie nicht mehr.

Und während ich hier schreibe, frage ich mich, woran sie sich eigentlich noch efreut und ob das Erfreuen Voraussetzung ist und ob ich weiß, woran sie sich erfreut.

Am Langschlafen am Wochenende? Das fand sie immer schon toll.

Daran bei uns zu sein?

Selbst der Garten freut sie nicht mehr- ihr altes Revier.

So viel spricht dagegen, dass Buffy noch Lust am Leben hat- und doch, was ist, wenn ich die falsche Perspektive habe? Etwas übersehe?

Sie hat sichtlich keine Schmerzen (aber weiß man es sicher?).

Sie ist alt, superdement und ...und?

Verzeiht, dass ich meine Gedanken hier so ausbreite...aber ich frage mich eben, ob sie es nicht durchaus genießt, zu kuscheln (früher hat sie das mal geduldet, war aber nie ein Schmuser, heute schläft sie brummend ein auf dem Arm beim Kraulen) oder mit der Hand gefüttert zu werden...bei uns zu liegen und so weiter...vielleicht ist es okay so für sie?

Ach, fühl ich mich jämmerlich :(

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Das wollte ich auf jeden Fall, nur hat mich ihre Kollegin ein paar Tage zuvor sehr verunsichert mit der Aussage, dass die Tiere oft mehr leiden würden wenn Besuch kommt und wieder geht als wenn man gar nicht erst auftaucht. Ich war eigentlich davon überzeugt das mein Baby mehr leiden würde wenn ich nicht komme, habe mich aber leider von diesem Kommentar so verunsichern und beeinflussen lassen, dass ich schließlich die Ärztin fragte, ob Aufregung die Leber evtl. zum nachbluten bringen könnte und sie sagte das könnte passieren und betonte noch wie schade es doch wäre wenn ich sie am nächsten Tag abholen könnte  und meine Kleine nach meinem Besuch den restlichen Tag weint. So entschied ich mich schweren Herzens ihr was zu kochen und es in der Klinik abzugeben ohne sie zu besuchen. Ich fragte die Sprechstunde noch ob ich sie sehen könnte ohne dass sie mich sehen kann, sie verneinte, hat mir aber angeboten mit meinem Handy ein Bild von ihr zu machen. Als ich sie auf dem Foto sah konnte ich seit langem wieder lächeln, sie machte einen super Eindruck. Ich konnte es nicht abwarten sie am nächsten Tag endlich nach Hause zu holen.   Am nächsten Morgen wartete ich sehnlichst auf den Anruf der Klinik, ich war soooo nervös und bereitete zu Hause schon alles für meinen kleinen tapferen Patienten vor. Ich hatte mich sooo darauf gefreut sie wieder bei mir zu haben, sie gesund zu pflegen und zu verwöhnen. Endlich klingelte das Telefon, die Arzthelferin am anderen Ende der Leitung  sagte mir das es meiner Kleinen nicht gut geht, die Leber etwas nachgeblutet hat, man sie nochmal operieren müsste falls die Blutung stärker wird und nicht aufhört, außerdem würde sie nichts essen und ihre roten Blutkörperchen wären zu niedrig was auch erklären würde warum sie etwas Blut im Urin hätte. Sie sagte mit meinem Einverständnis würden sie ihr eine Bluttransfusion geben. Unaufgeklärt und nichtsahnend welch Komplikationen solch eine Bluttransfusion mit sich bringen kann, willigte ich sofort ein. Sie sagte ich soll meine Kleine besuchen kommen und ihr was zum essen mitbringen. In Panik machte ich ihr schnell was zum essen  und mein Bruder hat mich in die Klinik gefahren damit ich keinen Unfall baue.   Als wir in der Klinik angekommen sind holte man sie sofort und drückte sie mir in die Arme und ließ uns in einem Behandlungszimmer mit ihr alleine. Die folgenden Szenen waren herzzerreißend und verfolgen mich, noch nie habe ich meine Kleine so gesehen. Mein Bruder hat direkt angefangen zu weinen. Sie war in Angst und Panik, ihr ganzer Körper zitterte wie ich es vorher nie erlebt habe. Sie wimmerte, nicht wie ein Hund sondern wie ein Mensch, wie ein Baby. Ich kann mir nicht erklären wie ich so ruhig bleiben konnte aber ich bin so dankbar das ich es war.   Ich habe ihren zitternden, wimmernden Köper festgehalten und versuchte sie zu beruhigen. Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen das sie ein Halsband anhatte welches wirklich viel zu eng angelegt war. Während mein Bruder sie davon befreit hatte, habe ich weiter beruhigend auf sie eingeredet. Nach einer Weile hörte sie auf zu zittern, sie wurde ruhig, dass Wimmern hatte sich gelegt. Ich setzte sie auf den Boden auf ein Handtuch weil ich Angst hatte ihre Narbe zu drücken. Sie saß da, ich streichelte sie und sagte ihr Dinge die sie versteht, ich sagte ihr das wir bald in den Garten gehen und das wir bald nach Hause gehen, sie schaute mich mit schräg gehaltenem Kopf aufmerksam an.   Nun war sie beruhigt, sie wimmerte zwar nicht mehr durchgehend aber immer mal wieder. Ich habe versucht sie zum essen zu bewegen aber jeder Versuch scheiterte. Immer wieder wieder tippte sie mich mit ihrer Pfote an was bedeutete das sie an der Brust gestreichelt werden möchte, im Nebenzimmer bekam in der Zwischenzeit ein anderer Hundi Besuch und sie schaute aufmerksam schnüffelnd in diese Richtung, Kleinigkeiten die mich etwas aufatmen ließen. Dann kam die Arzthelferin zurück und sagte ich solle mich langsam verabschieden denn sie muss zurück an die Bluttransfusion und da sie auch bei mir nichts gegessen hat müssten sie meine Kleine Zwangsernähren. Sie legte ihr wieder das Halsband an, diesmal aber schön locker. Sie nahm mein Baby auf den Arm und ich verabschiedete mich mit den Worten dass ich bald da bin, was sie versteht. Dann lief sie mit ihr weg. Wir hatten keinen Blickkontakt mehr aber ich konnte noch sehen wie sich ihr kleiner Kopf suchend nach mir drehte. Es hat mir regelrecht das Herz zerfetzt das ich nicht bei ihr sein durfte, gerade jetzt wo sie mich so sehr brauchte.   Total geschockt zu Hause angekommen lief es mir bei dem Gedanken an eine Zwangsernährung eiskalt den Rücken runter. Ich machte mich sofort daran ihr was Neues zu Kochen, zu pürieren und zu verflüssigen, packte alles ein und machte mich wieder auf den Weg zur Klinik, in der Hoffnung ihr die flüssige Nahrung selbst per Pipette einflößen zu dürfen. Dort angekommen durfte ich sie nicht mehr sehen und nur das Essen abgeben. Ich sollte mich bitte gedulden bis zum nächsten Tag weil die Bluttransfusion mehrere Stunden dauern würde.   Nach 23 Uhr in der Nacht klingelte das Telefon. Der Nachtdienst teilte mir mit das mein kleiner Engel einen starken Krampfanfall hatte, sie ihr ein entkrampfendes Medikament gespritzt haben und sie in einem akut kritischen Zustand ist. Ich machte mich sofort auf den Weg in die Klinik. Während der Fahrt habe ich nochmal angerufen um mich nach ihr zu erkundigen, sie sagten mir dass mein Baby nun bewusstlos wäre. Ich fragte wie bewusstlos? Wurde sie in Narkose gelegt? Nein sagte sie, würden sie ihr keine Medikamente geben und sie beatmen, wäre sie schon tot. Ich traute meinen Ohren nicht!   Es dauerte noch 20 Minuten bis ich da war. Mein kleiner Engel lag auf der Seite, wurde künstlich beatmet und ich konnte ihren Puls hören als ich den Raum betrat. Sie sagten mir das ihr Herz in der Zwischenzeit aufgehört hätte zu schlagen und sie wiederbelebt wurde, ihr Herz würde nun zwar schön schlagen aber sie kann nicht selbständig atmen. Ich streichelte sie und redetet mit ihr, in diesem Moment konnte ich hören wie ihr Puls schneller anstieg. Man sagte mir dass ihr Körper eine Gegenreaktion auf die Bluttransfusion hatte und sie ihr gerade ein Gegenmittel gespritzt haben sie aber nicht darauf anspricht, außerdem hätten sie auch gerade einen Ultraschall gemacht und mit der Leber wäre alles in Ordnung. Herz Kreislauf Schock.   Sie sagte wenn das Herz nochmal stehen bleiben würde sehen sie keinen Sinn weiter etwas zu tun und fragte wie lange sie überhaupt noch beatmen sollen. Ich war wie gelähmt! Ich soll jetzt nach Hause gehen sagte die eine. Ich erwiderte dass ich nicht gehen möchte. Hier können sie nicht bleiben sagte sie mir. Ok dann gehe ich ins Wartezimmer oder nach draußen rauchen. Sie sagte sie kommt in 15 Minuten und gibt mir Bescheid was sich getan hat. Ich lief draußen auf und ab, von links nach rechts, von rechts nach links. Ich war wie in Trance. Nach 15 Minuten kam sie raus und teilte mir mit das der Zustand unverändert wäre und fragte wie lange sie noch beatmen sollen. Ich konnte nicht antworten. Ob ich ihr ein Limit geben könnte wie lange sie noch beatmen sollen fragte sie, 30 min.? 1h? Wieder konnte ich nichts sagen. Ich bat sie weiter zu machen und nicht nach 1 h aufzuhören sondern mir Bescheid zu geben was los ist. Ich wollte nochmal mein Baby sehen. Nur ein paar Minuten sagte sie. Wieder habe ich sie gestreichelt und mit ihr geredet und wieder konnte ich hören wie sich ihr Puls erhöht. Dann sagten sie mir sie müssen mein Baby auf die Intensiv Station legen zum beatmen. Wieder habe ich mich wegschicken lassen und habe meine Maus im Stich gelassen.   Nach 10 Minuten haben sie mich dann schon angerufen und mir gesagt dass ihr Herz wieder stehen geblieben ist und sie nicht mehr zurückkommt. Dann habe ich mein mein Baby abgeholt, tot.   Die Ärztin die, die Op durchgeführt hatte, versicherte mir gleich in der Klinik zu sein falls es zu Komplikationen kommen würde. Ich war da, sie nicht.     Ich mache mir massive Vorwürfe. Jeder Gedanke fängt mit hätte oder wenn an.   Ich frage mich ob es was geändert hätte wenn ich sie am ersten Tag besucht hätte. Es tut mir so leid was ich meinem Baby angetan habe! Ich bereue es so mich überhaupt für die Op entschieden zu haben. Das Schlimmste für mich ist das sie lange gelitten hat und sie mit sich alleine war, in einer Umgebung vor der sie sich immer gefürchtet hat. Sie hat mir vertraut und ich habe sie im Stich gelassen. Sogar als sie im Sterben lag habe ich mich wieder wegschicken lassen.   Ich wünschte ich wäre energischer gewesen und hätte bei meinem Besuch sofort nach meiner Ärztin verlangt, die mir ganz genau erklärt was hier los ist, oder gefragt wann sie denn zuletzt ein Schmerzmittel bekommen hat, wann sie den nächsten Ultraschall bekommt, darauf bestanden das sie kein Halsband tragen muss, sie hatte doch sowieso schon Schmerzen an der riesigen Narbe, einen Venenzugang, sie wusste wahrscheinlich gar nicht wie liegen oder sitzen, alles muss gestört und geschmerzt haben und dann noch zu allem Überfluss ein Halsband das zusätzlich  stört und drückt.   Man geht halt einfach davon aus dass die schon wissen was zu tun ist und alles machen um zu helfen, dazu kommt das man manchmal selbst durch seine eigene Angst wie gelähmt ist und evtl. Dinge übersieht oder verpasst.   Was mir ganz besonders zu denken gibt ist die Bluttransfusion. War eine Transfusion überhaupt notwendig? Kommt diese nicht erst in den Einsatz bei massivem Blutverlust und wäre das der Fall gewesen, dann hätten sie doch wieder operieren müssen. Wurde die Entscheidung nur wegen der niedrigen roten Blutkörperchen getroffen, denn im Nachhinein weiß ich das dies hätte auch medikamentös hätte behandelt werden können.   Ich wusste nichts von Komplikationen bei einer Transfusion, die Ärzte aber schon. Wurde sie nicht richtig überwacht und untersucht? Warum haben sie erst gemerkt das meine Kleine das Blut nicht verträgt als sie schon im sterben lag? Warum haben sie auch erst dann im Ultraschall gesehen das ihre Leber in Ordnung war. Wurde über Stunden Blut in sie reingepumpt obwohl sie keins verloren hat?   Ich habe einfach das Gefühl das hier etwas schief gelaufen ist.   Es ist jetzt 8 tage her und ich bin immernoch fassungslos, ich möchte endlich aus diesem Alptraum aufwachen aber es ist kein Traum. Keiner aus der Klinik hat mich seither angerufen, als ich die Ärztin letzte Woche sprechen wollte hieß es dass sie die ganze Woche im Urlaub ist, dass erklärt natürlich auch warum sie mich seit Samstag nicht mehr selbst angerufen hat und nicht wie zugesichert da war als es zu Komplikationen kam.   Was mich auch sehr erschüttert hat war das Verhalten der beiden Tierarzthelferinnen/ Ärztinnen die an diesem Abend Dienst hatten.   Ich vermisse meinen kleinen Engel so sehr.  

      in Regenbogenbrücke

    • Schwere Entscheidung

      Hallo ihr Lieben, Meine Hündin Cara, Jack Russel Mix mit 14 Jahren, hat gerade eine schwere Zeit. Meine arme Maus ist gerade läufig und was deswegen alles gerade passiert bringt mich zum weinen. Angefangen hat es kurz vor der Läufigkeit. Sie hat nach dem pieseln nachgetröpfelt. Sie hatte es bei ihrer letzten Läufigkeit schon, aber dieses mal war es extremer. Also ab zur TÄ. Abgetastet, Urinprobe und Blutbild = alles ok. Hmm, gut, vielleicht durch die Läufigkeit plus alter vielleicht wirklich inkontinent. Nach einigen Tagen dann der Schock. Cara presste und presste, ich dachte mir noch, das gibt's doch gar net das die kleine Verstopfung hat und plötzlich guckte etwas aus der Scheide raus. Natürlich, wie Solls auch anders sein, ist Sonntag morgen um halb 7. Gleich den Nottierarzt angerufen und hingedüst. Ich hatte wirklich gedacht, jetzt ist es vorbei. Diagnose vom TA: Scheidenprolaps! Er hat dann mit dem Finger, entweder Blase oder Gebärmutter, wieder eingeführt und dieses "Ding" ist dann auch zurück "geploppt". Extra noch ne Runde gegangen und nochmal geschaut, alles am richtigen Fleck. Inkontinenz war auch ab da komplett verschwunden. Dann war Cara endlich richtig läufig. Mitte der Woche fing es an, dass sie mehr wie sonst getrunken hat. Aus Angst vor einer Gebärmutterentzündung wieder ab zum TA. Wieder Blut abgenommen, abgetastet, etc.. TÄ sagte ich soll sie weiter beobachten da alles unauffällig ist, aber die Gefahr einer Entzündung natürlich weiterhin besteht. An diesem Abend hat die Trinkerei dann nach gelassen. Dann heute wieder der Schock. Cara tröpfelte wieder extrem nach dem pieseln. Keine Schmerzen oder ähnliches erkennbar, wie beim letzten mal. Da mir der TA erklärt hatte, was ich tun soll wenn der scheidenprolaps wieder passiert, habe ich mir nen sterilen Handschuh angezogen mit Vaseline und gefühlt. Die Gebärmutter oder die Blase, wir wissen es ja nicht genau, war kurz vor dem Scheidenausgang. Wie der TA mir vorher gezeigt, ganz ganz leichten druck ausgeübt und die Gebärmutter IST sofort wieder zurück geploppt. Cara sich danach riesig gefreut und erstmal ein Mega leckerlie und schmuserunde bekommen. Bitte versteht mich nicht falsch, ich würde im Leben nicht an meinem Hund selbst rumdoktern. Ich bin selber Krankenschwester und würde nieeemals etwas tun, wo mir der TA vorher nicht gezeigt hat, ich mir nicht zutraue oder ich meiner Maus weh tun würde. Problem war aber, dass genau der TA Notdienst hat, wo die Cara schon längst gestorben wäre, wenn ich auf ihn gehört hätte! Dann heute Abend der Supergau. Dieses blöde Teil ist wieder am Ausgang der Scheide. Es hat also dieses mal überhaupt nicht gehalten. Das letzte mal hatte es 2 Wochen gehalten. Der TA sagte mir, dass durch die Läufigkeit die Festigkeit des Bindegewebes gestört ist und es dadurch dann zu einem Prolaps kommen kann es aber auch passieren kann, dass es gar nicht mehr hält und sie operiert werden muss. So nun das Dilemma. Vor 3 Jahren hatte sie ein Gesäugetumor. Dieser wurde rausoperiert und während der Narkose ist mein Mäuschen Bradykard geworden und haben deswegen "schnell" fertig gemacht und zugenäht. Daher da nicht kastriert worden. Die op hatte ca 1 Stunde gedauert. Lt den TÄ hatte Cara nur die "Narkose eines Hasen". Was soll ich jetzt tun? Wenn man nur sehen würde, dass sie a) die Gefahr einer Gebärmutterentzündung hat und diesen Scheidenprolaps würde ich sie sofort operieren lassen. Aber sie hat ihr Alter. Sie hat die letzte Narkose schon fast nicht überlebt. Ich habe immer gesagt, ich lass sie erst operieren wenn ich entscheiden müsste zwischen Tod oder OP. Aber ich kann doch nicht alle paar Stunden diesen Prolaps wieder reinschieben. Sie ist sonst fit. Sie läuft noch 1,5 bis 2 Stunden spazieren mit flotten Tempo und spielt auch mit ausgewählten Hunden. Sie zeigt ohne Ende Lebensfreude. Ich kann es doch nicht einfach drauf ankommen lassen und schauen was passiert. Aber ich kann es mir auch nicht verzeihen, wenn ich sie operieren lasse und sie stirbt dann in der Narkose. 3 Ärzte haben unabhängig voneinander gesagt, dass sie die op überstehen würde. Wir hatten im November ein Echo machen lassen. Eine Herzklappe schließt nicht komplett, aber es wäre noch nicht so schlimm das sie Medikamente oder ähnliches bräuchte. Aber die letzte Narkose war doch schon so knapp. Habt ihr erfahrung mit einem scheidenprolaps? Was würdet ihr tun. Ich gehe natürlich nicht nach dem was jetzt hier geschrieben wird, aber vielleicht ist das ein oder andere Argument dabei, wo mir die Entscheidung erleichtern könnte. Morgen um 10 haben wir TAtermin. Ich habe Angst davor. Traurige Grüße

      in Hunde im Alter

    • Ich kann mich nicht entscheiden ...

      Hallo Fories,Mitinsassen und Verrückte!      Ich weiß einfach nicht für welche Rasse ich mich entscheiden soll.Ich bin mir ein paar Tage,ja auch Wochen sicher , DER ist es! aber dann plötzlich werde ich unsicher. So kenne ich mich gar nicht,im Leben habe ich immer sofort klare Entscheidungen getroffen und bin dabei geblieben.   Ich möchte gern einen Rassehund,ich möchte gern in einen Verein,ich möchte gern ausstellen,ich möchte aber nicht züchten! Das ist klar und wurde in den letzten 3 Jahren auch nie verworfen.   Ich möchte mich sportlich betätigen,besonderes Interesse hätte ich an Trailen,Fährten,Tunierhundesport usw. Sachen die ich in einem Verein erlerne. Ich war bis jetzt eigentlich immer ein Einzelgänger bzw. habe ich mich immer auf mich selbst verlassen. Ich habe nun aber vermehrt das Gefühl,das so 1-2 mal wöchentlich,andere Leute "ertragbar" sind.   Ich habe ein kleines Haus mit großem Grundstück,lebe ländlich,Hundesportverein sowie Hundeschule sind quasi ums Eck.   Ich schwärme für Malinois,Groenendael,Herder,Hovawart.Rassen die gefordert und gefördert werden sollten. Tolle Rassen! Überall wird aber davor gewarnt,das es keine Anfängerhunde sind. Auch nicht mit Hundeschule u. Verein im Rücken?   Wie schaffe ich es mich festzulegen? Ich möchte ungern nach einem Jahr sagen "Mist,ist wohl doch nicht meine Rasse!" Habt ihr alle "eure" Rasse gefunden,wo ihr sagt "Ja,immer wieder!" o. habt ihr euch erstmal für eine "leichtere" Rasse entschieden und plant für später dann den eigentlichen Wunschhund ein?       Grüße Swenja

      in Der erste Hund

    • Mein Hund, die allerbeste Entscheidung

      Ich bin so froh. Floyd ist unser erster Hund und jetzt ein Jahr alt. Wir unternehmen so viel jeden Tag und er bringt uns so viel Freude. dank Ihn geht es mir besser und habe meine psychische Erkrankung super gut im Griff. Nun ist mein Mann an COPD erkrankt (Raucherlunge, Emphysem). Der Arzt war hoch begeistert dass wir einen Hund haben. Die beste Therapie meinte er. Tatsächlich läuft mein Mann viel mit ihm und jetzt muss er noch steigern. Unglaublich was so ein Tierchen Alles vermag. Ich bin so dankbar. Ich wünsch Euch Allen einen schönen Abend.

      in Der erste Hund


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