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Hundeforum Der Hund
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Bessy ist zur Regenbogenbrücke übergegangen :-(

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Auch unsere Große Maus und Kämpfernatur Bessy ist von uns heute früh um kurz nach 1 gegangen. Wir sahen keinen anderen Weg mehr - als den Gang zum Tierarzt anzupeilen, als sie nur noch lief, lief und lief, das über Stunden..... Wir konnten machen was wir wollten. Mit ihr ins Bett gehen, streicheln, reden, schmusen und raus an die frische Luft, ne Runde spazieren, wieder heim immer noch dasselbe, von daher gingen wir zum TA, der Gottlob We-Schicht hatte. Als wir dort anriefen um zu sagen, dass wir kommen, war von unserer Großen weit und breit keine Spur. Sie war in ihrem Bettchen und schlief... Siebter Sinn ????? Das hielt jedoch nicht lange und das Ganze ging wieder von vorne los. Erneuter Anruf, dass wir nun doch kommen, nachdem wir vorher abgesagt hatte. Ich meinte jedoch - Untersuchung ok - Narkose nein, da sie ja schon 15 Jahre und 9 Monate alt war. Und wir Angst hatten, dass sie die Narkose nicht überstehen würde.

Dort angekommen, schilderten wir, was sich zugetragen hatte. Auch dass sie heftiges Nasenbluten hatte, der nicht zu aufzuhören schien, dann jedoch wo plötzlich wie dieser kam, wieder wech war.... Er zog das Untersuchungsprogramm ab. Lunge abhorchen, Augen und Zähne untersuchen. Beim abhorchen kam ihm jedoch etwas komisch vor, sodaß er uns zu einer Röntgenaufnahme riet. Wurde gemacht und das Ergebnis war gut.

Es stellte sich nun die Frage. Warum sie lief, lief und lief..... Er meinte sie wäre desorientiert und sie wäre nur noch Haut und Knochen. Was wir nicht so richtig bestätigen könnten, denn sie hatte guten Appetit. Er meinte jedoch zu dem Blut aus der Nase, dass ein Tumor in der Nase als auch im Kopf dahinter stecken könnte.

Er meinte, dass er Bessy weiter mit Medikamenten behandeln könnte, sich jedoch der Zustand dadurch nicht wirklich verbessern würde und langfristig würden sie keine Wirkung zeigen und es wäre nur noch ein hinauszögern. Ich hinterfragte was er im Klartext damit sagen möchte. Er meinte es wäre besser Bessy zu erlösen.... Oh Gott.... ich dachte noch an Telefongespräch, dass ich keine Narkose für Bessy wünschte, weil sie sonst nicht mehr aufwachen würde und er kam dann mit Euthanisieren....

Wir beratschlagten uns im Wartezimmer, wogen ab was überwiegt. Wieviel schöne Zeiten hatte sie die letzte Zeit gehabt und wieviel schlimme/schlechte.... Das letztere traf leider zu, wenn wir ehrlich zueinander waren.

So gaben wir nachdem wir noch uns im stillen von Bessy verabschiedet hatten das grüne Licht zum erlösen. Wir hatten auch ausgemacht, dass wir das zusammen durchstehen und Bessy nicht allein lassen werden, beim letzten Gang. Und da lässt uns etwas nicht los. So wie verfahren wurde.

Sie bekam zuerst die Beruhigungspritze, das war auch ok, aber das danach, das in unseren Augen der blanke Horror. Nachdem Bessy schlief, rasierte er ihr an der linken Vorderpfote etwas Fell ab um besser die Nadel um Euthaniseren setzen zu können, da kam er jedoch in unseren Augen nicht richtig ran und dann kam dies...... Der Tierarzt machte sich am Brustkorb von Bessy zu schaffen, suchte die Stelle wo das Herz ist und stach dort hinein. Uns blieb fast die Luft weg. Das kennen wir eigentlich anders. Ist das eine Alternative Methode, von der wir nichts wissen. Und wir machen uns jetzt einen Kopf weil wir das nicht unterboten haben, aber wir waren so fertig und konnten keinen klaren Gedanken fassen, erst als alles hinter uns drei war, dann kam uns das erst. Das Bild geht uns nicht mehr aus dem Kopf..... Und schlechtes Gewissen haben wir allemal..... Wir können nur hoffen und beten, dass Bessy davon nichts mitbekommen hat auch wenn sie schon betäubt war.

Mir fließen nur noch die Tränen... die wollen einfach nicht versiegen. Der Verlust ist einfach unbeschreiblich groß. Sie hinterlässt eine große Leere. Alles hier erinnert uns an sie. Ich sagte gestern noch zu meiner Mum. Am liebsten würde ich ausziehen. Ich weiß, das klingt blöde.... Aber..... Wir hoffen, wir werden eines Tages in der Lage sein, dass wir uns an die schönen Dinge mit Bessy erinnnern und Trauer sowie der Schmerz in den Hintergrund rücken werden.... Es ist momentan überhaupt nicht vorstellbar. Vor allem auch deshalb weil wir vor 3 Jahren schon unsere Teddy auf tragische Weise verloren haben und da hatten wir ja noch unsere Große. Und nun ist niemand mehr da. Das ist fast noch schlimmer..... und nur um den Schmerz und der Trauer wegen, wollen wir uns nicht gleich wieder einen neuen Hund zulegen. Das wäre Verrat an Bessy, zumal sie noch nicht mal 24 Stunden von uns gegangen ist.

Wie seid ihr mit dem Verlust Eures Familienmitglieds umgegangen????

Traurigen Gruss

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Mit Tränen in den Augen habe ich die Geschichte deiner Süßen gelesen - und nehm dich in Gedanken jetzt einfach mal ganz, ganz fest in den Arm.

Ja, das tut weh, so unsagbar weh, ich weiß....Nicht deinem Hund, denn sie ist nun zuhause bei dem, der sie schuf und liegt sanft und geborgen in Seinen Armen.

Ihr geht es nun gut,

Aber euch - bis dieser Schmerz nachlässt, vergeht viel Zeit. Ich habe den Eindruck, dass es dir gut tut zu schreiben - wenn dem so ist, dann tu es einfach. Schreib von deinem Hund, von deinen Gefühlen, schrei deine Not hier heraus.

Einen unendlich hilflos - traurigen Gruß

Eiky

PS: Bitte keinen Kopf aber wegen der Spritze ins Herz - ich weiß, es sieht grausam aus und der Tierarzt hätte euch zumindest vorwarnen müssen, um euch den Schock zu ersparen. Aber es gibt Hunde, bei denen dies so besser ist und nein, sie hat, da sie die Beruhigungsspritze vorher bekam, nichts mehr davon gespürt, es geht schneller als über das Bein. Ich hoffe, dass du zumindest diese innere Qual nun loslassen und um deinen Hund ohne Selbstvorwürfe trauern kannst.

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Hallo,

tut mir so leid für Dich! :(

Wie man damit umgehen kann? Tja - also ich für meinen Teil nur sehr schlecht. Aber selbst ich kann Dir sagen: die Zeit heilt alle Wunden....

Viele Grüße und viel Kraft,

Ruth

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Hallo liebe Moni,

lang ists her und oft habe ich in letzter Zeit an Dich und Deine Maus gedacht ob es euch gut geht und nun lese ich das hier :-( ich bin bestürzt und erschrocken und unendlich traurig zugleich! Leider bin ich in letzter Zeit nicht auf dem neusten Stand was die gesundheit Deiner Maus angeht,aber das was ich lesen musste scheint die letzte geimeinsame Zeit mit Bessy von vielen traurigen,erschütternden und ermüdenen Ergeignissen geplagt zu sein. Irgendwie habe ich das Gefühl mir fehlen die richtigen Worte die Dir helfen könnten damit umzugehen,wobei gibt es in so einer Stunde überhaupt die richtigen Worte? Ich weiß es nicht :-( entschuldige fals es doch nicht die richtigen sein sollten.

Kuschel Dich ganz tief in eine Decke,vielleicht an dem Platz an dem Bessy am liebsten gelegen hat und erinner Dich an die vielen vielen schönen,lustigen und spannenden Momente die Du mit Bessy und auch Teddy zusammen gehabt hast! Weine dabei,lache dabei oder sei einfach nur in Dich gekehrt und still wenn es Dir dabei hilft über die trauer und den Schmerz drüber hinwegzukommen! Ich wünschte ich wäre in irgendeiner Form Gedanklich oder per Mail bei euch gewesen!

Ich drück Dich ganz ganz lieb und denk an Dich! Sollte ich Dir irgendwie helfen können,melde Dich bei mir!

Liebe grüße Julia

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Das tut mir sehr leid für euch.

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Hallo,

es tut mir sehr leid für Euch, ich habe das schon viele Male durchstehen müssen und weiss, wie Ihr Euch jetzt fühlt!

Es gibt keine Worte des Trostes für diesen Verlust, aber vielleicht doch für den Ablauf:

Macht Euch keine Sorgen, es ist nicht so unüblich, die letzte Spritze ins Herz oder die Leber zu geben. Die Hunde sind in so tiefer Narkose, bzw. manchmal auch schon in so einem schlechten

Zustand, dass es für den Tierarzt schwierig sein kann, eine Vene zu finden.

Egal, wohin diese letzte Injektion auch gegeben wird, der Hund hat schon eine Überdosis Narkosemittel intus und mit 100 % Sicherheit merkt er davon nichts mehr!

Natürlich hätte der Tierarzt Euch vorwarnen müssen, dass gehört einfach dazu, schon um Euch Gelegenheit zu geben, für einen Moment woanders hinzusehen, denn der Anblick ist schwer zu ertragen. Aber Euer Hund war da schon so weit weg, dass Ihr Euch seinetwegen darüber wirklich keine Gedanken machen müsst! Ist ja so schon schrecklich genug!

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(bearbeitet)

Wie seid ihr mit dem Verlust Eures Familienmitglieds umgegangen????

Als erstes Mal, sehr viel Kraft wünsche ich dir jetzt.

Und zu der obrigen FRage.

Ich habe mir aus lauter Trauer Bilder des HUndes raus gesucht. Und mich an den schönen Zeiten erfreut.

Und innerhalb zwei Wochen zog ein neuer ein.

Für einen "neuen" muss man sich finde ich bereit fühlen.

Den SAtz: Zeit heilt Alle Wunden, kann ich nicht zu stimmen. Denn wenn ich an JEDES Tier was je bei mir lebte und "ging" nun denke, bleibt die Trauer um das Tier. Jedes Tier hat SEINE eigene Art gehabt und mich mit seinen "Macken" glücklich gemacht.

Ich habe aber nach vorne geschaut und auch selbst gemerkt, das MIR auch was fehlt.

Das Spazieren gehen, egal wie langweilig oder anstrengend es war, es fehlte mir.

Mein Zimmer, war sooo leer.

Ich kann einfach nicht ohne ein Tier und habe mich damit "angefreundet" einen neuen Hund auf zu nehmen.

Dem ich ja wiederum auch ein neues schönes Leben bieten kann. Ich sehe es also nicht als "ersetzen" an. Denn das kann man kein Tier, egal wie schnell man sich ein neues holt oder doch Jahre dazwischen liegen.

Ich finde es gegenüber deiner Bessy keinen Verrat, wenn du dir einen neuen holen würdest. ES spricht ja keiner von direkt morgen :)

Du hast Gute und schlechte Zeiten mit ihr durch lebt, ihr hattet zu zweit sehr viele gemeinsame Erlebnisse. Die bleiben Ewig in Erinnerung. (An solchen Erlebnissen, erinner ich mich gerne)

:kuss:

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Hallo Moni,

es tut mir unendlich leid für Dich, und weiss wie Du Dich jetzt fühlst. Lasse Dich mal unbekannter Weise drücken und trösten. :kuss::kuss:

Also, ich weiss es nicht anders, als das es so ist, wenn kein Zugang gefunden wird dann kommt das was ihr erleben musstet, aber normalerweise schickt der Tierarzt einen aus dem Behandlungsraum. Ich selber musste das schon ein paar Mal über mich ergehen lassen.

Ich wünsche Deiner Bessy eine gute Reise über die Regenbogenbrücke, wo es ihr ganz bestimmt besser geht. Denke immer daran, dann tut es nicht ganz so weh. :(

Ich wünsche Dir viel Kraft dazu!!

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Guten morgen alle zusammen,

zuerst mal ganz lieben Dank für Eure Worte, die uns gut taten und auch zu lesen war, wie man damit umgehen soll oder kann mit dem schmerzlichen Verlust. Jeder trauert irgendwie anders. Das schlechte Gewissen das wir hatten, als unsere Maus die letzte Spritze direkt ins Herz bekam, legt sich ein wenig, jedoch das Bild will nicht verschwinden, weil es einfach zu brutal war - die Handlung - dass sie jedoch nichts mehr mitbekommen haben soll, ist für uns schwer vorstellbar, auch wenn sie schon betäubt war. Dass unsere Tierarzt auch so gar nichts gesagt hatte, das fand ich nicht richtig...

Ach mann mir fließen schon wieder die Tränen.....Ich bin einfach am Ende....

Der erste Morgen ohne unsere Maus... Keine Bessy guckt ums Eck, wenn wir aufgestanden sind. Das ist einfach unvorstellbar und ich kann es einfach noch nicht realisieren. Denke jeden Augenblick müsste sie aufkreuzen und ihren Gassigang einfordern oder niesen so wie sie es in der letzten Zeit vermehrt tat. Nix mehr aufwischen, wenn Sie in der Nacht in die Wohnung gemacht hatte. Spazieren gehen mag ich auch nicht mehr, da hier bei uns so viele Hundis herumlaufen.... und spazieren ohne Hund ist für mich ohnehin schwer vorstellbar. Das kann ich ohnehin nicht nachvollziehen (noch nie). Wie man allein spazieren gehen kann. Wir sind mit Bessy und ehemals auch mit Teddy bei jedem Wetter raus und das war einfach herrlich, auch wenn es manchmal anstrengend war oder nicht, egal wie....

Ich kann momentan nicht weiterschreiben.... Werde mich jedoch wieder melden, wenn ich die Kraft habe....

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Ich hab es gestern schon gelesen, es tut mir unendlich Leid für euch.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft, das erlebte zu verarbeiten.

Fühl dich ganz fest gedrückt. :knuddel :knuddel :knuddel

Du brauchst Zeit, gib sie dir. :kuss:

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