Jump to content

Schön, dass Du hier bist! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
appideaf

Bessy ist zur Regenbogenbrücke übergegangen :-(

Empfohlene Beiträge

Auch unsere Große Maus und Kämpfernatur Bessy ist von uns heute früh um kurz nach 1 gegangen. Wir sahen keinen anderen Weg mehr - als den Gang zum Tierarzt anzupeilen, als sie nur noch lief, lief und lief, das über Stunden..... Wir konnten machen was wir wollten. Mit ihr ins Bett gehen, streicheln, reden, schmusen und raus an die frische Luft, ne Runde spazieren, wieder heim immer noch dasselbe, von daher gingen wir zum TA, der Gottlob We-Schicht hatte. Als wir dort anriefen um zu sagen, dass wir kommen, war von unserer Großen weit und breit keine Spur. Sie war in ihrem Bettchen und schlief... Siebter Sinn ????? Das hielt jedoch nicht lange und das Ganze ging wieder von vorne los. Erneuter Anruf, dass wir nun doch kommen, nachdem wir vorher abgesagt hatte. Ich meinte jedoch - Untersuchung ok - Narkose nein, da sie ja schon 15 Jahre und 9 Monate alt war. Und wir Angst hatten, dass sie die Narkose nicht überstehen würde.

Dort angekommen, schilderten wir, was sich zugetragen hatte. Auch dass sie heftiges Nasenbluten hatte, der nicht zu aufzuhören schien, dann jedoch wo plötzlich wie dieser kam, wieder wech war.... Er zog das Untersuchungsprogramm ab. Lunge abhorchen, Augen und Zähne untersuchen. Beim abhorchen kam ihm jedoch etwas komisch vor, sodaß er uns zu einer Röntgenaufnahme riet. Wurde gemacht und das Ergebnis war gut.

Es stellte sich nun die Frage. Warum sie lief, lief und lief..... Er meinte sie wäre desorientiert und sie wäre nur noch Haut und Knochen. Was wir nicht so richtig bestätigen könnten, denn sie hatte guten Appetit. Er meinte jedoch zu dem Blut aus der Nase, dass ein Tumor in der Nase als auch im Kopf dahinter stecken könnte.

Er meinte, dass er Bessy weiter mit Medikamenten behandeln könnte, sich jedoch der Zustand dadurch nicht wirklich verbessern würde und langfristig würden sie keine Wirkung zeigen und es wäre nur noch ein hinauszögern. Ich hinterfragte was er im Klartext damit sagen möchte. Er meinte es wäre besser Bessy zu erlösen.... Oh Gott.... ich dachte noch an Telefongespräch, dass ich keine Narkose für Bessy wünschte, weil sie sonst nicht mehr aufwachen würde und er kam dann mit Euthanisieren....

Wir beratschlagten uns im Wartezimmer, wogen ab was überwiegt. Wieviel schöne Zeiten hatte sie die letzte Zeit gehabt und wieviel schlimme/schlechte.... Das letztere traf leider zu, wenn wir ehrlich zueinander waren.

So gaben wir nachdem wir noch uns im stillen von Bessy verabschiedet hatten das grüne Licht zum erlösen. Wir hatten auch ausgemacht, dass wir das zusammen durchstehen und Bessy nicht allein lassen werden, beim letzten Gang. Und da lässt uns etwas nicht los. So wie verfahren wurde.

Sie bekam zuerst die Beruhigungspritze, das war auch ok, aber das danach, das in unseren Augen der blanke Horror. Nachdem Bessy schlief, rasierte er ihr an der linken Vorderpfote etwas Fell ab um besser die Nadel um Euthaniseren setzen zu können, da kam er jedoch in unseren Augen nicht richtig ran und dann kam dies...... Der Tierarzt machte sich am Brustkorb von Bessy zu schaffen, suchte die Stelle wo das Herz ist und stach dort hinein. Uns blieb fast die Luft weg. Das kennen wir eigentlich anders. Ist das eine Alternative Methode, von der wir nichts wissen. Und wir machen uns jetzt einen Kopf weil wir das nicht unterboten haben, aber wir waren so fertig und konnten keinen klaren Gedanken fassen, erst als alles hinter uns drei war, dann kam uns das erst. Das Bild geht uns nicht mehr aus dem Kopf..... Und schlechtes Gewissen haben wir allemal..... Wir können nur hoffen und beten, dass Bessy davon nichts mitbekommen hat auch wenn sie schon betäubt war.

Mir fließen nur noch die Tränen... die wollen einfach nicht versiegen. Der Verlust ist einfach unbeschreiblich groß. Sie hinterlässt eine große Leere. Alles hier erinnert uns an sie. Ich sagte gestern noch zu meiner Mum. Am liebsten würde ich ausziehen. Ich weiß, das klingt blöde.... Aber..... Wir hoffen, wir werden eines Tages in der Lage sein, dass wir uns an die schönen Dinge mit Bessy erinnnern und Trauer sowie der Schmerz in den Hintergrund rücken werden.... Es ist momentan überhaupt nicht vorstellbar. Vor allem auch deshalb weil wir vor 3 Jahren schon unsere Teddy auf tragische Weise verloren haben und da hatten wir ja noch unsere Große. Und nun ist niemand mehr da. Das ist fast noch schlimmer..... und nur um den Schmerz und der Trauer wegen, wollen wir uns nicht gleich wieder einen neuen Hund zulegen. Das wäre Verrat an Bessy, zumal sie noch nicht mal 24 Stunden von uns gegangen ist.

Wie seid ihr mit dem Verlust Eures Familienmitglieds umgegangen????

Traurigen Gruss

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mit Tränen in den Augen habe ich die Geschichte deiner Süßen gelesen - und nehm dich in Gedanken jetzt einfach mal ganz, ganz fest in den Arm.

Ja, das tut weh, so unsagbar weh, ich weiß....Nicht deinem Hund, denn sie ist nun zuhause bei dem, der sie schuf und liegt sanft und geborgen in Seinen Armen.

Ihr geht es nun gut,

Aber euch - bis dieser Schmerz nachlässt, vergeht viel Zeit. Ich habe den Eindruck, dass es dir gut tut zu schreiben - wenn dem so ist, dann tu es einfach. Schreib von deinem Hund, von deinen Gefühlen, schrei deine Not hier heraus.

Einen unendlich hilflos - traurigen Gruß

Eiky

PS: Bitte keinen Kopf aber wegen der Spritze ins Herz - ich weiß, es sieht grausam aus und der Tierarzt hätte euch zumindest vorwarnen müssen, um euch den Schock zu ersparen. Aber es gibt Hunde, bei denen dies so besser ist und nein, sie hat, da sie die Beruhigungsspritze vorher bekam, nichts mehr davon gespürt, es geht schneller als über das Bein. Ich hoffe, dass du zumindest diese innere Qual nun loslassen und um deinen Hund ohne Selbstvorwürfe trauern kannst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

tut mir so leid für Dich! :(

Wie man damit umgehen kann? Tja - also ich für meinen Teil nur sehr schlecht. Aber selbst ich kann Dir sagen: die Zeit heilt alle Wunden....

Viele Grüße und viel Kraft,

Ruth

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo liebe Moni,

lang ists her und oft habe ich in letzter Zeit an Dich und Deine Maus gedacht ob es euch gut geht und nun lese ich das hier :-( ich bin bestürzt und erschrocken und unendlich traurig zugleich! Leider bin ich in letzter Zeit nicht auf dem neusten Stand was die gesundheit Deiner Maus angeht,aber das was ich lesen musste scheint die letzte geimeinsame Zeit mit Bessy von vielen traurigen,erschütternden und ermüdenen Ergeignissen geplagt zu sein. Irgendwie habe ich das Gefühl mir fehlen die richtigen Worte die Dir helfen könnten damit umzugehen,wobei gibt es in so einer Stunde überhaupt die richtigen Worte? Ich weiß es nicht :-( entschuldige fals es doch nicht die richtigen sein sollten.

Kuschel Dich ganz tief in eine Decke,vielleicht an dem Platz an dem Bessy am liebsten gelegen hat und erinner Dich an die vielen vielen schönen,lustigen und spannenden Momente die Du mit Bessy und auch Teddy zusammen gehabt hast! Weine dabei,lache dabei oder sei einfach nur in Dich gekehrt und still wenn es Dir dabei hilft über die trauer und den Schmerz drüber hinwegzukommen! Ich wünschte ich wäre in irgendeiner Form Gedanklich oder per Mail bei euch gewesen!

Ich drück Dich ganz ganz lieb und denk an Dich! Sollte ich Dir irgendwie helfen können,melde Dich bei mir!

Liebe grüße Julia

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das tut mir sehr leid für euch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

es tut mir sehr leid für Euch, ich habe das schon viele Male durchstehen müssen und weiss, wie Ihr Euch jetzt fühlt!

Es gibt keine Worte des Trostes für diesen Verlust, aber vielleicht doch für den Ablauf:

Macht Euch keine Sorgen, es ist nicht so unüblich, die letzte Spritze ins Herz oder die Leber zu geben. Die Hunde sind in so tiefer Narkose, bzw. manchmal auch schon in so einem schlechten

Zustand, dass es für den Tierarzt schwierig sein kann, eine Vene zu finden.

Egal, wohin diese letzte Injektion auch gegeben wird, der Hund hat schon eine Überdosis Narkosemittel intus und mit 100 % Sicherheit merkt er davon nichts mehr!

Natürlich hätte der Tierarzt Euch vorwarnen müssen, dass gehört einfach dazu, schon um Euch Gelegenheit zu geben, für einen Moment woanders hinzusehen, denn der Anblick ist schwer zu ertragen. Aber Euer Hund war da schon so weit weg, dass Ihr Euch seinetwegen darüber wirklich keine Gedanken machen müsst! Ist ja so schon schrecklich genug!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Wie seid ihr mit dem Verlust Eures Familienmitglieds umgegangen????

Als erstes Mal, sehr viel Kraft wünsche ich dir jetzt.

Und zu der obrigen FRage.

Ich habe mir aus lauter Trauer Bilder des HUndes raus gesucht. Und mich an den schönen Zeiten erfreut.

Und innerhalb zwei Wochen zog ein neuer ein.

Für einen "neuen" muss man sich finde ich bereit fühlen.

Den SAtz: Zeit heilt Alle Wunden, kann ich nicht zu stimmen. Denn wenn ich an JEDES Tier was je bei mir lebte und "ging" nun denke, bleibt die Trauer um das Tier. Jedes Tier hat SEINE eigene Art gehabt und mich mit seinen "Macken" glücklich gemacht.

Ich habe aber nach vorne geschaut und auch selbst gemerkt, das MIR auch was fehlt.

Das Spazieren gehen, egal wie langweilig oder anstrengend es war, es fehlte mir.

Mein Zimmer, war sooo leer.

Ich kann einfach nicht ohne ein Tier und habe mich damit "angefreundet" einen neuen Hund auf zu nehmen.

Dem ich ja wiederum auch ein neues schönes Leben bieten kann. Ich sehe es also nicht als "ersetzen" an. Denn das kann man kein Tier, egal wie schnell man sich ein neues holt oder doch Jahre dazwischen liegen.

Ich finde es gegenüber deiner Bessy keinen Verrat, wenn du dir einen neuen holen würdest. ES spricht ja keiner von direkt morgen :)

Du hast Gute und schlechte Zeiten mit ihr durch lebt, ihr hattet zu zweit sehr viele gemeinsame Erlebnisse. Die bleiben Ewig in Erinnerung. (An solchen Erlebnissen, erinner ich mich gerne)

:kuss:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Moni,

es tut mir unendlich leid für Dich, und weiss wie Du Dich jetzt fühlst. Lasse Dich mal unbekannter Weise drücken und trösten. :kuss::kuss:

Also, ich weiss es nicht anders, als das es so ist, wenn kein Zugang gefunden wird dann kommt das was ihr erleben musstet, aber normalerweise schickt der Tierarzt einen aus dem Behandlungsraum. Ich selber musste das schon ein paar Mal über mich ergehen lassen.

Ich wünsche Deiner Bessy eine gute Reise über die Regenbogenbrücke, wo es ihr ganz bestimmt besser geht. Denke immer daran, dann tut es nicht ganz so weh. :(

Ich wünsche Dir viel Kraft dazu!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Guten morgen alle zusammen,

zuerst mal ganz lieben Dank für Eure Worte, die uns gut taten und auch zu lesen war, wie man damit umgehen soll oder kann mit dem schmerzlichen Verlust. Jeder trauert irgendwie anders. Das schlechte Gewissen das wir hatten, als unsere Maus die letzte Spritze direkt ins Herz bekam, legt sich ein wenig, jedoch das Bild will nicht verschwinden, weil es einfach zu brutal war - die Handlung - dass sie jedoch nichts mehr mitbekommen haben soll, ist für uns schwer vorstellbar, auch wenn sie schon betäubt war. Dass unsere Tierarzt auch so gar nichts gesagt hatte, das fand ich nicht richtig...

Ach mann mir fließen schon wieder die Tränen.....Ich bin einfach am Ende....

Der erste Morgen ohne unsere Maus... Keine Bessy guckt ums Eck, wenn wir aufgestanden sind. Das ist einfach unvorstellbar und ich kann es einfach noch nicht realisieren. Denke jeden Augenblick müsste sie aufkreuzen und ihren Gassigang einfordern oder niesen so wie sie es in der letzten Zeit vermehrt tat. Nix mehr aufwischen, wenn Sie in der Nacht in die Wohnung gemacht hatte. Spazieren gehen mag ich auch nicht mehr, da hier bei uns so viele Hundis herumlaufen.... und spazieren ohne Hund ist für mich ohnehin schwer vorstellbar. Das kann ich ohnehin nicht nachvollziehen (noch nie). Wie man allein spazieren gehen kann. Wir sind mit Bessy und ehemals auch mit Teddy bei jedem Wetter raus und das war einfach herrlich, auch wenn es manchmal anstrengend war oder nicht, egal wie....

Ich kann momentan nicht weiterschreiben.... Werde mich jedoch wieder melden, wenn ich die Kraft habe....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hab es gestern schon gelesen, es tut mir unendlich Leid für euch.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft, das erlebte zu verarbeiten.

Fühl dich ganz fest gedrückt. :knuddel :knuddel :knuddel

Du brauchst Zeit, gib sie dir. :kuss:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Kann bitte jemand Besuchszeiten für die Regenbogenbrücke einführen...?

      Mine geliebte Äve-Buebi Hüt vor 2 Jahr hani zum letschte Mal Dis Chöpfli gstrichlet, Din Duft igsoge...Dim Herzschlag gluschet... leidr im Wüsse dasi Dich mues gah la! Buebi.. ich fass es nöd, dass das bereits 2 Jahr her isch... Du fehlsch no immer sehr... ich vermisse Dich als min Seeletröschter... es chunnt mer vor als wers geschter gsy! Hüt chani wenigschtens mit emne Schmunzle a die vergangni gmeinsami Ziit denke...  Äve... danke, dass ich Din Mänsch han döfe si.  Ich denke oft a vili chlini Gegebeheite mit Dier und fühle eifach Dankbarkeit defür!   Min goldige Schatte... ich  Dich!     P.S. Solche Tage machen einem leider immer wieder die Kurzweiligkeit des Lebens bewusst und dass Krebs ein A******h ist!

      in Kummerkasten

    • Altern, nichts für Feiglinge? - ist über die Regenbogenbrücke gegangen

      Altern, nichts für Feiglinge? Diesen Artikel las ich gerade und Lakoma und ich stecken mittendrin Was bedeutet das denn? Was ändert sich?
      ALLES!
      ... und es geht so schnell. Schon lange kann Lakoma keine Treppen mehr laufen, ich trage sie alle paar Stunden raus, 22 kg, steile Treppe, manchmal tut mir der Rücken weh... Unsere Spaziergänge sind sehr, sehr langsam geworden. Oft vergisst Lakoma, dass sie auf den Gängen auch ihre Geschäfte machen soll, mit Glück fällt es ihr auf dem Rückweg oder im Garten noch ein.
      Schon lange ist sie inkontinent, alle Körbchen sind entsprechend ausgestattet.
      Seit einiger Zeit bekommt sie nicht mehr früh genug mit, dass sie raus muss, da gibt es kleine und große Malheure.     Ich musste meine Wohnung komplett umräumen, da viele Gegenstände zu gefährlichen Fallen werden können, Lakoma sieht immer schlechter, die Motorik ist sehr eingeschränkt.
      Langsam schleicht sich eine zunehmende Demenz dazu, sie steht manchmal unter dem Tisch oder vor einer Wand und sie starrt ins Nichts. Beim Spazierengehen muss ich höllisch aufpassen, dass sie nicht in Gefahr gerät, sie sieht und hört mich nicht, als muss ich aufpassen, dass sie nie zu weit von mir weg ist.
      Ich muss darauf achten, dass sie nicht in Bäche fällt, Hänge hinunterstürzt, im Schlamm stecken bleibt, vor Bäume läuft. Ich ziehe manchmal übergewichtige "Dertutnix" von ihrem gebogenen Rücken, die ja nur lieb sind, meinen alten Hund aber sofort und vollständig unter sich begraben, ohne dass Lakoma eine Möglichkeit hat, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Seit einigen Tagen kann sie nicht mehr allein ohne Hilfe fressen, sie kann nicht mehr stehen beim Fressen, ich füttere sie aus der Hand.
      Ja, es ist nichts für Feiglinge und manche denken vielleicht, warum tut man sich und dem Hund das an?   Weil sie ihr Leben liebt!!! Und wie sehr liebt sie es noch!   Das Lachen in ihrem Gesicht, wenn sie ihren Ridgeback-Freund trifft... Das wohlige Grunzen, wenn ich sie knuddel... Die überschäumende Freude, wenn sie meine Arbeitskollegen oder Freunde von uns trifft... Das verträumte Gesicht, wenn sie im Garten liegt und die Nase in den Wind hält... Die Freude über ein Leckerchen, dass ich ihr gebe... Die kleinen Spielaufforderungen, die sie manchmal noch macht.. Das Wälzen im Gras, wenn sie auch ohne Hilfe nicht mehr gut aufstehen kann... Der kleine Rennanfall, der nach Sekunden vorbei ist, aber ihr Gesicht zum Leuchten bringt... Ja, das alles ist es wert, ich tue das gerne für meine Lakoma, sie hat mir 165 Monate alles gegeben, was ein Hund geben kann, was sind da ein paar Monate, die ich ein ganz kleines bißchen zurück geben kann? NICHTS!   Liebt eure alten Hunde, seid für sie da, macht es ihnen nett, kuschelig und schön! Sie haben es so verdient!  

      in Regenbogenbrücke

    • Liebling über die Regenbogenbrücke geschickt - Vorwürfe das es zu früh war

      Liebe Forummitglieder! Ich bin neu hier und hoffe auf ehrliche Meinung von tierliebenden Menschen!   Zu meiner Geschichte: Wir hatten bis Sonntag ein mittlerweile 16 1/2 jähriges Chihuahuamädchen. Unsere Itschy war mein Herzenshund ich leider schwer unter dem Verlust. Jedenfalls war Itschy immer ein quirliger und chihuahuatypischer Hund. Vor ca. drei Jahren wurde "eher leichte" Nieren, Herz und Leberprobleme festgestellt. Mit den richtigen Medikamenten und dem Spezialdiätfutter  lief es aber super. Nach und nach kamen dann immer dominanter werdende Gelenksprobleme hinzu. Damit meine ich, dass Itschy auf unebenem Boden oft stürzte.   Vor zwei Wochen war sie aber echt lustig drauf, als sie den Schnee verließ auf Steinfliesen stieg, rutschte sie auch riss ihr hinteres Kreuzband. Nach tierärztlicher Untersuchung wurde vereinbart dass aufgrund ihres Alters eine Operation nicht durchgeführt wird.   Sie erholte sich den Umständen entsprechend. Hier passierte unser erster - wirklich blöder Fehler! Wir wollten den Heilungsprozess und die Schmerzlinderung damit erreichen, indem wir ihr verletztes Knie mit Voltaren behandelten. Diese Behandlung tat Itschy augenscheinlich auch gut und konnte sie sich  den Umständen entsprechend gut fortbewegen. Einige Tage danach stellten sich dann plötzlich Übelkeit und Nahrungsverweigerung ein. Erst jetzt haben wir in Erfahrung gebracht, dass  Voltarensalbe für Hunde toxisch wirkt.   Daraufhin begaben wir uns sofort in die Tierklinik und wurden ihr an zwei Tagen hintereinander Infusionen und div. Injektionen erreicht. Der Tierarzt teilte uns mit, dass es dem Hund nun wieder gut geht und sie es geschafft hat! In der Nacht darauf jaulte der Hund plötzlich laut auf und zeigte vom Kopf abwärts eine Lähmung. Auch die Blase wurde unkontrolliert entleert. Ich verließ meinen Dienst und fuhr sofort heim zu meinem Liebling. Als Itschy mich sah wedelte sie noch mit dem Schwanz, konnte aber weder den Kopf heben noch ihre Gliedmaßen bewegen. Wir fuhren sofort wieder in die Tierklinik. Dort konnte man die wahre Ursache nicht sofort diagnostizieren (entweder Kreuz, oder ein neurologisches Problem) und wollten die Tierärzte unserem Hund Cortison spritzen, um so evtl. eine Besserung des Gesundheitszustandes zu erzielen.   Schweren Herzens lehnten wir dies ab und ersuchten darum, unseren Hund zu erlösen. Meine Gattin und ich hatten vereinbart, dass wir, wenn die Würde (selbständiges Geschäft verrichten, Trinken, Essen und Aufstehen) unseres Hundes nicht mehr gegeben ist, wir sie über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.   Sie schlief nach Erhalt der Narkose sofort angst und schmerzfrei ein. Der Verlust unseres Lieblings schmerzt so sehr, es zerreißt mir das Herz! :-((   Nun quälen mich die Gedanken ob wir richtig gehandelt haben? Vielleicht wäre es doch klüger gewesen ihr die Cortisonspritze verabreichen zu lassen und noch einen Tag zu zuwarten!   Zur immensen Trauer tauchen jetzt auch starke Selbstzweifel und Selbstvorwürfe auf. Auch wenn ich die Situation nicht ändern kann, wäre ich für ehrliche Meinungen sehr dankbar!   mit lieben Grüßen, Hubert  

      in Regenbogenbrücke

    • Willy ist über die Regenbogenbrücke gegangen

      Hallo, ich war schon ewig nicht mehr hier, aber ich weiß wie ihr mir immer mit Rat und Tat zur Seite standet als wir Willy gerade vom Züchter abgeholt hatten.  Willy ist am Sonntag, den 8.10. friedlich in unserem Haus um 1:25 Uhr morgens eingeschlafen. Mein Mann wäre zum Glück noch wach, dass er mitbekommen hat wie Willy erst unruhig wurde und dann zusammenbrach. Er weckte mich sofort und wir waren bei ihm, als seine Atmung aussetzte und dann sein Herz aufhörte zu schlagen.  Er war 11 Jahre alt und hatte ein Herzleiden, wofür er seit Jahren Medikamente nahm.  Er musste Entwässerungspillen nehmen, da sich Wasser in der Lunge ansammelte.  Er wäre am 6.12. 12 Jahre alt geworden, doch ich hatte es bereits im Gefühl, dass Willy diesen Geburtstag nicht mehr erleben würde, da er in den letzten Wochen doch sehr abgebaut hatte und das allerdings trotz immer regen Appetits. Er ging immer noch extrem gerne spazieren. Zwar etwas langsamer logischerweise aber er war nicht irgendwie lethargisch so dass man sagen hätte können, man sollte ihn einschläfern.  Wir waren in der letzten Zeit öfter beim Tierarzt, um die Dosis seiner Entwässerungspillen einzustellen und anzupassen.  Wir vermissen ihn unheimlich und es ist so still und leer im Haus wenn ich von der Arbeit komme. Immerhin hatten wir das Glück ihn auch hier auf unserem Grundstück begraben zu dürfen.  Obwohl es nun fast zwei Monate her ist, seit er verstorben ist, muss ich sagen, dass ich erst jetzt langsam realisiere wie es mir wehtut und Wien sehr ich ihn vermisse.  Willy hat uns immer sehr auf Trab gehalten und seine Streiche (Socken und Fernbedienung klauen ) werde ich nie vergessen und mich immer lächeln lassen, wenn ich mich daran erinnere.  Er durfte mit uns auch 4 Jahre in den USA leben, dort unterhielt er schonmal unsere Nachbarn indem er regelmäßig Eichhörnchen durch den Garten jagte und dann stundenlang den Baum bewachte auf dem diese Zuflucht gefunden hatten.  Ein Höhepunkt war dort sicherlich als Willy meinen BH aus dem Schlafzimmer schnappte (selber schuld wenn Mami den auch rumliegen lässt) und ihn für alle sichtbar im Hintergarten herumtrug. Und als  Mami dann panisch angerannt kam, naja, da wollte sie offensichtlich Fangen spielen und ...muss ich dazu mehr sagen, ihr habt das Bild im Kopf.  Danke Willy, für die schönen Erinnerungen, für deine bedingungslose Liebe! Danke, dass du immer da warst, als ich einfach nur jemanden zum Zuhören gebraucht habe.  Danke, dass du unser Leben so lange bereichert hast!!! Wir lieben und vermissen dich!   Deine Mami und dein Daddy! 

      in Regenbogenbrücke

    • Opis letzte Zeit auf Erden/Charly ist über die Regenbogenbrücke gegangen

      Hallo, ihr kennt mich schon, und ich habe meinen Account aus persönlichen Gründen löschen lassen. Seit dem ich aber doch noch etwas passiert womit ich gerade nicht alleine klar komme. Mein Charly wurde in der letzten Zeit ja immer älter und älter. Es ging immer schneller und ich hatte fast das Gefühl, dass ich ihm täglich dabei zusehen konnte wie er immer mehr abbaut. Vor nicht ganz einer Woche haben wir erfahren, dass Charly einen großen Tumor am Hinterbein hat. Der Tierarzt sagt, dass man da nichts mehr machen kann. Das Ding ist echt groß und Charly nunmal ziemlich alt. Ich habe das Gefühl, dass ich dem Tumor beim Wachsen richtig zusehen kann. Es scheint für mich, als würde er sich täglich größer anfühlen. Charly raubt das alles die Kraft. Man kann nichts mehr für ihn tun außer ihm Schmerzmittel geben. Das machen wir auch und ich hatte das Gefühl, dass es ihm damit auch etwas besser geht. Er hat sein Bein wieder etwas belastet und schien etwas fitter. Heute bin ich den halben Tag dabei zu weinen. Er hat Schmerzen und ich fühle mich einfach so hilflos. Wenn er wach ist, dann läuft er ruhelos hin und her, hechelt wie verrückt und weiß nicht wohin mit sich. Und irgendwann schläft er aus Erschöpfung ein. Aber selbst im Schlaf atmet er schnell. Ich frage mich wann die Zeit gekommen ist in der ich ihn gehen lassen muss. Und ich weiß es einfach nicht. Wenn wir ein bisschen spazieren gehen, und er abgelenkt ist, dann scheint es als würde es ihm relativ gut gehen, für seine Lage. Er frisst noch gerne, zwar nicht mehr so viel wie früher, aber er frisst. Heute scheint sogar das Atmen anstrengen für ihn zu sein, und er hustet immer mehr. Immer hört man von allen, dass man schon merkt wann die Zeit gekommen ist, den treuen Begleiter gehen zu lassen. Aber ich habe Angst, dass ich es nicht merke.

      in Regenbogenbrücke


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.