Jump to content

Deine Hunde Community!

über 36.000 Mitglieder

Erstelle in 30 Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich einfach mit Deinem Facebook oder Google account ein.
 

➡️  Hier anmelden

Hundeforum Der Hund
HolunderHolly

Calming Signals = Beruhigungssignale?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

Bisher habe ich immer gehört, bzw. gelesen (weiß nicht mehr wo),dass Calming Signals Beschwichtigungssignale sind.

Jetzt steht aber in "Wölfisch für Hundehalter" von Günther Bloch dass Calming Signals Beruhigungssignale sind, was ja schon einen erheblichen Unterschied macht.

Kann mich mal jemand aufklären? :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

beruhigen, beschwichtigen egal wie es geht um Konflikt- und Stressvermeidung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Übersetzung war damals bei Turid Rugaas falsch.

Calming Signals sind Beruhigungssignale, Appeasement Signals sind Beschwichtigungssignale.

Beruhigunssignale werden von unten nach oben gezeigt, also von ranghoch nach rangniedrig, Beschwichtigungssignale anders herum.

Beide Signaltypen müssen immer im gesamten Kontext gesehen werden und dienen der Kommunikation zum Wiederherstellen von Harmonie und zur Lösung von Konflikten. Willst Du mehr darüber erfahren, gibt es von Günther Bloch dazu auch Studien innerhalb des Tuscany Dog Project (Pizza-Hunde). Darin wird ein Großteil der Aufstellungen von Turid Rugaas widerlegt und weniger Signale aufgeführt, als sie gefunden hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Die Übersetzung war damals bei Turid Rugaas falsch.

Calming Signals sind Beruhigungssignale, Appeasement Signals sind Beschwichtigungssignale.

Beruhigunssignale werden von unten nach oben gezeigt, also von ranghoch nach rangniedrig, Beschwichtigungssignale anders herum.

Beide Signaltypen müssen immer im gesamten Kontext gesehen werden und dienen der Kommunikation zum Wiederherstellen von Harmonie und zur Lösung von Konflikten. Willst Du mehr darüber erfahren, gibt es von Günther Bloch dazu auch Studien innerhalb des Tuscany Dog Project (Pizza-Hunde). Darin wird ein Großteil der Aufstellungen von Turid Rugaas widerlegt und weniger Signale aufgeführt, als sie gefunden hat.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70661&goto=1496421

Beruhigen/Beschwichtigen.... für mich ist das Gleiche! das ist so mit der Sprache, mache bezeichgen das Gleiche mit unterschiedlichen Begriffen und dann noch Übersetzungen!!!!

Jeder Übersetzter wird dir sagen: Übersetzen ist unmöglich! und das mit Recht: es wird versucht dem Urtext nahe zu kommen, das wäre das höchste.

Tuccaby projekt: da wird nichts widerlegt, die Untersucheung setzt total falsch an, zählt einfach Vorkommnisse, vergist den Zusammenhang: wie oft hat der Hund gegähnt? Hunde Gähnen nun mal auch wenn kein anderer da ist, auch weilgähnen auch unter Hunden "ansteckend" ist. gähnen als beschwichtigung macht nur einen geringen Teil aus.

Ich hatte die Arbeit gelesen (ich glaube es war so was in Richtung Diplomarbeit im Rahmen von dem mitlerweile eingestellten Projekt) ich was enttäuscht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wichtig ist doch einfach, dass die Signale im Zusammenhang (vorherige Situation, Konfliktsituation, nachherige Situation) beobachtet und analysiert werden. Dass es diese Signale gibt, ist ja nichts neues.

Den Ansatz von Blochs und Gansloßers Studenten ist definitiv ein wissenschaftlicher. Dabei ging es ja genau um den Kontext und die Handlungsketten. Den wissenschaftlichen Ansatz hat Turid Rugaas nicht vorzuweisen. Nicht jedes Gähnen und jedes Maullecken muss daher als solch ein Signal gewertet werden, sondern wird natürlich auch ohne Konflikt und ohne ein Gegenüber gezeigt, da viele Signale sowieso aus den verschiedenen Funktionskreisen stammen.

Mir ist es letztendlich auch egal, was und wie man diese Art der Kommunikation nennt. Und der durch Turid Rugaas ausgelöste Wahn ist es, den ich nicht nachvollziehen kann. Auf einmal meint alle Welt ihre Hunde oder angsteinflößene Objekte beschwichtigen zu müssen. Und das halte ich für völligen Quatsch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Den Ansatz von Blochs und Gansloßers Studenten ist definitiv ein wissenschaftlicher. Dabei ging es ja genau um den Kontext und die Handlungsketten. Den wissenschaftlichen Ansatz hat Turid Rugaas nicht vorzuweisen. Nicht jedes Gähnen und jedes Maullecken muss daher als solch ein Signal gewertet werden, sondern wird natürlich auch ohne Konflikt und ohne ein Gegenüber gezeigt, da viele Signale sowieso aus den verschiedenen Funktionskreisen stammen.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70661&goto=1496792

Nein, so weit ich aus der Arbeit entnehmen kann hat die Studentin schlichtweg alle Vorkommnisse gezählt, auch die die offensichtlich nichts mit Beschwichtigung und co zu tun hatten. (also 100 mal gegähnt, 2 mal wenn es ein Signal sein könnte, auch solche Situationen wo Hund alleine war)

Rugass hats anders herum gemacht, Hunde in den Situationen beobachtet und dann notiert wie sie sich verhalten haben. Rugass hat sehr wohl beschrieben das nicht jedes Verhalten in die Kategorie passte.

Da ich beides kenne muss ich sagen das Rugass eher den Anspruch wissenschaftlich erfüllt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.