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Hundeforum Der Hund
Oschi

Mein Hund bellt Hunde und Menschen an, wieso entwickelt er sich so?

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Bei unserer war es anfangs ebenfalls ähnlich gewesen. Da hatte ich noch das Geschirr ihr angezogen, inzwischen ist es besser geworden, seitdem sie halsband nur hat und kein Geschirr mehr.

Ins Geschirr konnte sie sich richtig reinlegen und hängen, das geht mit dem Halsband nicht mehr, das würde ihr wehtun und das hat sie begriffen, es wird immer besser und mit Ablenken wenn Jogger, Autos, ... kommen, Sitz, Leckerli und Betüddeln.

Bei hunden ist sie glücklicherweise sehr sozial eingestellt!!! :klatsch:

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Bei Hunden in diesem Alter ist oft die Ursache, dass sie nicht mehr ein Hundekind sind, sondern erwachsen werden und somit sich versuchen zu üben, erwachsen sein zu spielen. Oft haben sie wirklich zu viele Freiheiten genossen, da sie bisher so brav bzw. eher schüchtern waren.

Wichtig ist, dem Hund hier zu zeigen, dass man selbst gut aufpassen kann, der Hund das nicht übernehmen muss.

Das tut man am verständlichsten für den Hund damit, dass man ihn im Alltag etwas einschränkt. Einschränken bedeutet z. B., beim Gassi auch mal angeleint zu bleiben (kann nicht hingehen, wo er will), zuhause einen Platz zum Liegen zuweisen (kann sich nicht hinlegen, wo er will), in verschiedenen alltäglichen Situationen, wo es eigentlich für Dich noch nicht mal so wichtig ist, was Dein Hund gerade macht, ihm vorgeben, was zu tun ist. Das macht einen Rudelführer aus, und Hunde verknüpfen das dann leichter damit, dass man Chef ist, wenn man kompetent vorgibt, was zu tun ist. Und diese Erkenntnis ergibt automatisch, dass der Hund sich nicht mehr um entgegenkommende Passanten/Hunde zu kümmern brauch.

Dabei ist es nicht mal wichtig, ob der Hund selbstbewusst oder ängstlich ist. In dem Moment, wo er sich sicher sein kann, Du bist Chef, macht er sich darüber keine Sorgen.

Was ich an dieser Methode besonders schön finde, ist, dass man dem Hund nicht streng gegenüber treten muss, sondern immer mal Sachen von ihm verlangt, die man auch noch loben kann.

Bei entgegenkommenden Menschen/Tieren ist es anfangs nützlich, einen Bogen um diese zu laufen, damit ein Sicherheitsabstand entsteht.

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Ins Geschirr konnte sie sich richtig reinlegen und hängen, das geht mit dem Halsband nicht mehr, das würde ihr wehtun und das hat sie begriffen, es wird immer besser und mit Ablenken wenn Jogger, Autos, ...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70669&goto=1500733

Falsche Schlußfolgerung ;) das liegt nicht dran, das sie sich im Halsband weh tun würde, sondern schlicht daran, das die Leine nicht mehr unter Spannung ist ;)

Gruß Iris

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Also erstmal Danke für die vielen Tips!

Also ich benutze ein Geschirr und angeleint ist sie im Moment ,außer im Garten,immer.Wurde uns von der Pflegestelle und der Hundetrainerin erstmal so empfohlen,bis die Bindung zwischen uns stärker ist :???

Außerdem besteht in Niedersachsen derzeit Leinenpflicht.

Es ist meiner Meinung nach ein 'Geh weg' Bellen.Sie ist aber nicht ängstlich dabei und kneift den Schwanz ein sondern geht wie gesagt nach vorne.

Aufgestellte Regeln versuchen wir von Anfang an konsequent einzuhalten.Sie darf zum Beispiel nur auf einem ihrer beiden Plätze liegen,muß hinter uns durch Türen gehen und wenn sie auf dem Balkon anfängt zu Bellen schicke ich sie rein auf ihre Decke.

Ach ja,wenn ich sie bei anderen ,ihr noch unbekannten Hunden,im Garten gleich abgeleint habe,hat sie nicht gebellt.War zwar anfangs vorsichtig und hatte ein aufgestelltes Nackenfell(?),nach ein paar Minuten fing sie dann aber an zu spielen.

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Bei Hunden in diesem Alter ist oft die Ursache, dass sie nicht mehr ein Hundekind sind, sondern erwachsen werden und somit sich versuchen zu üben, erwachsen sein zu spielen. Oft haben sie wirklich zu viele Freiheiten genossen, da sie bisher so brav bzw. eher schüchtern waren.

Dieses "Erwachsensein" spielen treibt oft merkwürdige Blüten. Mir ist an Junghunden schon öfter aufgefallen, dass Geräusche (Bellen, Knurren, Fiepen etc.) nicht richtig mit der Körpersprache zusammenpassen. Wahrscheinlich müssen das Hunde auch erst mal richtig ausprobieren. Oder ist das nur bei Tierschutzhunden aus dem Ausland so? Keine Ahnung.

Auf jeden Fall kommt es mir so vor, als würde Deine Hündin einfach gern mit jedem Hund Kontakt aufnehmen. Wir lassen Luka jetzt immer absitzen, wenn uns Hunde begegnen. Dann wird etwas gewartet, bis sie ein Leckerchen bekommt und meistens ist der andere Hund dann auch schon vorbei. Vorbeiführen geht im Moment noch nicht. Manchmal darf sie auch zu anderen Hunden hin, wenn der andere Hundehalter einverstanden ist. Dann wird kurz geschnüffelt und gut ist es. Bei Luka ist es ganz wichtig niemals etwas anders zu machen. Auch wenn sie frei laufen darf. Erst "Hier", dann "Sitz" und warten.

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Es ist meiner Meinung nach ein 'Geh weg' Bellen.Sie ist aber nicht ängstlich dabei und kneift den Schwanz ein sondern geht wie gesagt nach vorne.

Ach ja,wenn ich sie bei anderen ,ihr noch unbekannten Hunden,im Garten gleich abgeleint habe,hat sie nicht gebellt.War zwar anfangs vorsichtig und hatte ein aufgestelltes Nackenfell(?),nach ein paar Minuten fing sie dann aber an zu spielen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70669&goto=1500835

Ganz bestimmt ist das Unsicherheit und die Taktik, Angriff ist die beste Verteidigung. Sei doch froh, dann wird sie das später nicht mehr brauchen, wenn sie sich mal gefangen hat und richtig angekommen ist.

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Meine Punks haben da auch immer noch ihre Haupt-Baustelle. Die Ursache für´s Pöpeln ist ganz klar: Sie wollen hin und dürfen nicht, sie bellen, und hängen sich dann in die Leinen, um Frust abzulassen, sieht aber für andere bestimmt agressiv aus. Aber sie müssen nunmal lernen, dass sie nicht zu jedem hindürfen.

Wenn ich mit einem alleine bin, geht´s inzwischen meistens, Probleme gibt´s, wenn beide mit sind und sich gegenseitig anstacheln. Da geht´s inzwischen auch oft, wenn der andere Hund einfach vorbei geht, aber gerade heute kan an meinen (abseits vom Weg) abgesetzten Hunden ein keifender JRT vorbei, da reicht die Selbstkontrolle noch nicht. Aber wir arbeiten dran.

Ich habe eigentlich keine feste Strategie, ich wende für unterschiedliche Situationen unterschiedliche Methoden an: Ablenkung mit Leckerli, Absitzen und zu mir schauen, Zugig vorbeigehen, mich zu meinen Hunden hocken und ihnen Körperkontakt geben..... was ich wann einsetzt, entscheide ich aus dem Bauch heraus.

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Gehört zwar nicht so ganz hierher. Aber dieses absetzen der Hunde und

der andere kann dann sehen wie er vorbei kommt geht mir total auf den

Nerv. Gibs hier auch einige Halter die das so machen, am besten noch etwas

versteckt hinter einem Busch. Ich wechsle dann mit meinem ebenfalls

unsicherem Hund die Straßenseite. Warum? Zu oft habe ich dann ein

fixieren durch den abgesetzen Hund erlebt mit anschließendem hinlegen.

Mein Hund versteht das dann schon richtig als: Gleich gibts was in die

Fresse(Tschuldigung).

Wenn ich dann fast vorbei bin schießt der Hund dann los und zerrt einen

überraschten, völlig hilflosen Besitzer hinter sich her.

Das mußte ich jetzt einfach mal los werden :motz:

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