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Hundeforum Der Hund
Gwenni

Anfängerfragen zum Mantrailing

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Ich war gestern mit einer Freundin zusammen bei einem Mantrailing Schnupperkurs und es hat super viel Spaß gemacht. Ich bin platt wie ne Flunder und Mona schläft seid gestern Mittag eigentlich nur noch. Bisher habe ich noch keine kopfmäßige Beschäftigung erlebt, die sie so dermaßen müde macht.

Wir haben insgesamt 6 Mini-mini-Trails gemacht und Mona hat das wirklich super gemacht. Bei den ersten zwei Versuchen hat sie einen richtigen Konflikt damit gehabt, dass sie vorne weggehen soll und ziehen an der Leine erlaubt ist. Beim 3. Versuch war das überhaupt kein Problem mehr :) Am Anfang wurde Mona über Futter motiviert und das Opfer hat sich mit Futter versteckt. Mona ging ab wie ne Rakete und ich bin im gestreckten Galopp hinterhergerannt. Mir ist ja klar, dass der Hund am Anfang "scharf" auf das Opfer gemacht werden soll aber ich will jetzt in der Zukunft nicht immer im Galopp hinterherrenn. Kann man das irgendwie trainieren, dass der Hund ein menschenfreundliches Tempo drauf hat?

Wie lange sind eure Anfangstrails und wie oft übt ihr in der Woche? Wie lange waren bisher eure längsten Trails

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Super das es euch gefällt :klatsch:

Also, es soll sich ja der Hund nach Deinem Tempo richten dh wenn er dir zu schnell wird, gehst du einfach langsamer. Djego ist auch eher zu schnell als zu langsam. Gelegentlich versucht er zu galopieren aber ich bremse ihn so dass er das fast im Stand tun muss. Sonst läuft er Gefahr, zB eine Kreuzung zu überrennen. Ruhe ist alles.

Man kann das auch sehr gut mit Eigentrails üben. Dafür brauchst du auch keine Gruppe.

Hast du die Möglichkeit weiter zu trainieren?

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Um das Ziehen im normalen Alltag zu verhindern, würde ich ihm zum Trailen ein bestimmtes Geschirr anziehen und das dann nur noch zum Trailen benutzen, damit er weiß, wenn ich das trage, darf/muss ich ziehen!

Oder wenn er nie ein Halsband trägt, zum Trailen zusätzlich ein Halsband drum machen (aber natürlich nicht die Leine da dran! ;)

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wir führen unsere Hunde am HB zum Startpunkt und ziehen dort erst das GEschirr und ggf die Kenndecke an. So ist es für die Hunde ein deutlicher Start.

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(bearbeitet)

ICh klicke das um,...also zum Trailen benutze ich ein Geschirr und normal ein Halsband. Das hat sie auch dann sofort kapiert: Halsband gesittet laufen und Geschirr ziehen.

Eine Freundin von mir war ja mit dabei und wir treffen uns eh immer dienstags und gehen gemeinsam eine Runde,... bei der Gelegenheit wollen wir dann auch üben :)

In eine Mantrailinggruppe gehen wir nicht,...das soll ja alles für den Hausgebrauch sei (außerdem ist es mir momentan auch zu teuer)

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Bisher habe ich noch keine kopfmäßige Beschäftigung erlebt, die sie so dermaßen müde macht.

Mir ist ja klar, dass der Hund am Anfang "scharf" auf das Opfer gemacht werden soll aber ich will jetzt in der Zukunft nicht immer im Galopp hinterherrenn. Kann man das irgendwie trainieren, dass der Hund ein menschenfreundliches Tempo drauf hat?

Wie lange sind eure Anfangstrails und wie oft übt ihr in der Woche? Wie lange waren bisher eure längsten Trails
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70674&goto=1494193

Hallo Stephie,

ja, es ist echt Wahnsinn, wie müde die Hunde nach den Trails sind!

Bei meiner Trainerin wurde kein Hund "scharf" auf das Opfer gemacht. Der Aufbau wurde immer sehr sehr ruhig gestaltet, was ich für positiv halte, da der Hund einfach entspannter und konzentrierter ist. Es ist -meiner Meinung- nicht nötig, eine Opferschärfe zu erzeugen. Das Suchen ist für den Hund die größte Motivation/Belohnung.

Bei uns wurde nur kurz verbal gelobt, wenn der Hund am "Opfer" ankam und bekam dann sein Fressen aus dem Futterbeutel, allerdings von mir und nicht von dem Opfer. Die Opfer verhalten sich bei uns immer sehr neutral. Dadurch sind die Hunde bei der Suche wesentlich ruhiger.

Leider ist es immer noch ein Leitgedanke vieler Trainer, dass man den Hund opferscharf machen muss...

Unsere Anfangstrails waren auch so ca. 5-6 Mini-Trails und je nach "Talent" des Hundes wurden schon verschiedene Untergründe eingeführt.

Danach haben wir 1x in der Woche getrailt und später dann 2x in der Woche.

Mein längster Trail ging mal eine Dreiviertelstunde und Sam hat danach 2 Tage gepennt :-)

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Also scharf gemacht, ist jetzt auch übertrieben (mir viel vorher nur kein anderes Wort ein). Ich habe vorher (als ich Opfer war) ein paar Mal den Ball hochgeworfen um dem Goldie zu zeigen was ich tolles habe und dann habe ich mich versteckt und als er mich gefunden hat, habe ich mit dem Goldie dann gezergelt.

Da Mona ja zum Hibbeln neigt, will ich das Motivieren einfach nicht übertreiben, denn ich möchte keinen Hund haben, der vor dem Trail kläffend und junkelnd im Kofferraum hockt.

Stefi, kannst du vielleicht noch ein bisschen mehr beschreiben, wie der Aufbau bei euch war?

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ICh klicke das um,...also zum Trailen benutze ich ein Geschirr und normal ein Halsband. Das hat sie auch dann sofort kapiert: Halsband gesittet laufen und Geschirr ziehen.

Eine Freundin von mir war ja mit dabei und wir treffen uns eh immer dienstags und gehen gemeinsam eine Runde,... bei der Gelegenheit wollen wir dann auch üben :)

In eine Mantrailinggruppe gehen wir nicht,...das soll ja alles für den Hausgebrauch sei (außerdem ist es mir momentan auch zu teuer)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70674&goto=1494372

Es gibt auch Mantrailinggruppen für den Hausgebrauch ;)

Ich finde es sinnvoll danach zu suchen, oft ist das auch gar nicht so teuer, wir zahlen zB pro Termin 10 .

Wenn man das alleine macht, wird man so vieles Falsch machen. Am Anfang müsst ihr erst mal lernen euren Hund zu lesen. Das Fehlerrisiko ist einfach recht hoch.

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Ich habe vorher (als ich Opfer war) ein paar Mal den Ball hochgeworfen um dem Goldie zu zeigen was ich tolles habe und dann habe ich mich versteckt und als er mich gefunden hat, habe ich mit dem Goldie dann gezergelt.

Da Mona ja zum Hibbeln neigt, will ich das Motivieren einfach nicht übertreiben, denn ich möchte keinen Hund haben, der vor dem Trail kläffend und junkelnd im Kofferraum hockt.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70674&goto=1494381

Genau das halte ich für äußerst kontraproduktiv, wenn man einen hibbeligen Hund hat! Unsere Trainerin ist da sehr individuell auf die Hunde eingegangen.

Gerade diese Spielchen mit Ball usw. sind denkbar ungeeignet, um dem Hund Ruhe und Konzentration zu vermitteln. Leider bedienen sich viele "Trainer" immer noch dieser Methode...

Bitte deine Trainerin, dass sich die Opfer bei deinem Hund neutral und vorallem sehr ruhig verhalten, dann wird auch Mona sich besser auf das Suchen konzentrieren können.

Der Aufbau bei mir:

Der erste Trail wurde noch mit einer Schleifspur von Pansen unterstützt. (Untergrund war eine Wiese)

Sam war am Startpunkt und bekam eine Geruchsprobe des Menschen (Tüte mit der Probe wird aufgerollt und auf den Boden gelegt und NICHT dem Hund vor die Nase gehalten)

Dann wird Geschirr und Schleppleine "angezogen". Dann zeige ich mit der Hand auf die Tüte und sage "Trail"...dann gehts los.

Wenn beim Anziehen des Geschirrs schon darauf achtet, wohin der Hund schaut, dann weiß man meist schon, in welche Richtung der Mensch verschwunden ist.

Sam schnüffelte also den Boden ab und kam beim Menschen ab. Ich habe kurz verbal gelobt und das Geschirr umgesteckt.

Dann wurde der nächste kleine Trail gelegt.

Sam kam gut zurecht und deshalb wurde Asphalt mit in den dritten Trail eingebaut.

Als er alle Trails absolviert hatte, warf ich meinen Futterbeutel und er durfte fressen.

Wenn du noch Fragen hast, dann frag ruhig!

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Ah danke! Also gesucht hat sie prima. Ich will halt nur nicht wieder mit dem Arsch einreißen was ich mit den Händen aufgebaut habe und mir wieder einen Hund ranziehen, der draußen wieder hibbelt ohne Ende.

Das mit dem Aufbau lese ich mir gleich nochmal in Ruhe durch, klingt sehr interessant!

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