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Hundeforum Der Hund
Gwenni

Anfängerfragen zum Mantrailing

Empfohlene Beiträge

Die Hunde sollen ihr eigenes Tempo ziehen können. Ein bewusstes Verlangsamen ist kontraproduktiv. Es geht bei der Sache um eine zügige Verfolgungsaufnahme einer Spur.

Vernünftiges und zuverlässiges Trailen setzt mehrmals wöchentliche Übungen voraus und auch mehrstündige Trails.

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Wenn ich Mona ihr Tempo gehen lasse, dann fliege ich im gestreckten Galopp hinterher.

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Die Hunde sollen ihr eigenes Tempo ziehen können.

Da kann ich leider nur sehr bedingt zustimmen.

Hunde die sehr schnell und hektisch trailen sind oft auch unkonzentriert und haben Probleme Abzweige (vor allem atypische) richtig zu erkennen. Dieser Typ Hund überläuft gerne und dreht auch schlecht raus.

Sehr langsame Hunde sind im Umkehrschluss auch leider nicht immer hoch konzentriert. Oft trödelt der Hund um ganz nebenbei noch seine Privatangelegenheiten zu erledigen. Vielleicht ist er aber auch deshalb so langsam unterwegs weil er mit dem Schwierigkeitsgrad der gestellten Aufgabe überfordert ist.

Zu hohes oder zu niedriges Tempo ist also durchaus kontraproduktiv und dient (oft) als Indikator für tiefer liegende Probleme in der Ausbildung. In solchen Fällen ergreift man geeignete Maßnahmen um u.a. über das Tempo ein "Grundproblem" zu bearbeiten. Wie bei so vielen Dingen im Mantrailing muss aber auch hier immer das Team ganz individuell betrachtet werden.

Oliver

K-9 Suchhundezentrum Rheinland

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Moin Oliver

widerspreche ich Dir Oliver. Das was Du als unkonzentriert bezeichnest ist falsch. Wir trainieren in einer anderen Form und arbeiten in einem hohen Motivationsbereich. Der HF hat die Möglichkeit seinen Hund zu lesen, da er seine natürlichen Verhaltensweisen sehr deutlich zeigt. Das wichtigste ist den Hund auf die Spur zu bringen. Ihn nicht zu führen, sondern selbstständig arbeiten zu lassen.

Es ist sogar einem eher ungeübten HF möglich mit einem schnell arbeitenden Hund zu suchen, da dieser viele Dinge selber regelt. Das er schlecht abdreht hat schlicht und einfach den Hintergrund, dass man nicht mit einer Korrektur arbeitet. Oder wenn Korrektur sie an den falschen Stellen setzt. Und Korrekturen machen nur da einen Sinn, wo der Hund motiviert arbeitet.

Langsame Hunde werden durch den HF geführt. Hat mit trailen wenig zu tun.

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Hunde die sehr schnell und hektisch trailen sind oft auch unkonzentriert und haben Probleme Abzweige (vor allem atypische) richtig zu erkennen. Dieser Typ Hund überläuft gerne und dreht auch schlecht raus.

Sehr langsame Hunde sind im Umkehrschluss auch leider nicht immer hoch konzentriert. Oft trödelt der Hund um ganz nebenbei noch seine Privatangelegenheiten zu erledigen. Vielleicht ist er aber auch deshalb so langsam unterwegs weil er mit dem Schwierigkeitsgrad der gestellten Aufgabe überfordert ist.

Kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen! :D

Zu Schnell: Ratz fatz ist ein Abgang verpasst und überlaufen.

Zu langsam: Der Hund fängt an, sich zu langweilen, *switscht* um und fängt an, *Blümchen* zu suchen!

Ich baue in der Ausbildung ein *Langsam* ein, der Hund lernt, sich MEINEM Tempo anzupassen, wenn das Gebiet ein schnelleres Laufen für den HH nicht zulässt.

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Kann einer von euch ein Buch oder DVD zum Thema empfehlen?

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(bearbeitet)
Zu Schnell: Ratz fatz ist ein Abgang verpasst und überlaufen.

Zu langsam: Der Hund fängt an, sich zu langweilen, *switscht* um und fängt an, *Blümchen* zu suchen!

Ist für mich schon ein kleiner Widerspruch. Der Hund muss doch einen Spur überlaufen um seinem HF durch sein Verhalten aufzuzeigen, wo der Scent ist und wo nicht. Wie trifft der HF sonst seine Aussage? Die Version von A nach B zu kommen klappt in den meisten Fällen halt nicht. Durch den Hund und seine gezeigten Verhaltensweisen ergeben sich Hinweise, die durch den HF bewertet werden müssen. Den Hund anzusetzen um von A nach B zu kommen, ergibt wenig Sinn. Gerade die Negativhinweise sind für eine Ausarbeitung eines Spurverlaufs wichtig. Da werden Richtungsänderungen durch das natürliche Verhalten des Hundes erarbeitet.

Der Scent wird vertragen und die Laufstrecke des Runners und des Hundes sind in vielen Bereichen nicht identisch. So hat der Hund aufgrund seiner Wahrnehmung den sich verflüchtigenden Scent in der Nase und muss einen Richtungswechsel erstmal ausarbeiten. Das heißt auch überlaufen.

Aus dem Erfahrungswert kann ich sagen, dass mit einem schnell arbeitenden Hund diese Vertragungen, die auch für ihn interessant sind, ausgearbeitet werden. Die natürlichen Verhaltensweisen durch die Schnelligkeit sehr genau angezeigt werden. Der Hf darauf um einiges besser reagieren kann. Deine Einschränkungen bezüglich dem schnellen und langsamen Hund sind zu pauschal.

Das gleiche gilt für das Tempo. Da wir unsere Hunde dazu animieren recht schnell zu sein, sind die selbstbelohnenden Effekte um einiges deutlicher. Auch in einer Jagdsequenz hinter dem Wild ist der Hund schnell. Er kreist und arbeitet mit sehr tiefer Nase. Hat er den Scent läuft er in schneller Art und halbhohem Kopf über die Spur, verliert er es beginnt erneut das Kreisen. Interessant zu sehen in einer Meutenarbeit.

Ich für meinen Teil sehe eher zu, dass das Fokussieren auf die Trail funktionell ist. Das muss schnell gehen, damit der Hund seine jagdlichen Interessen auf den menschlichen Geruch bringt. Durch seine Körpersprache, insbesondere den Head Turns und den Flowing Negativs, ist es recht leicht zu erkennen, was er wie in die Nase bekommt. So muss man den Hund lesen und braucht ihm auch kein einschränkendes Hörzeichen beibringen, dass eine Ausarbeitung eines Trails und die Abhängigkeit zum HF deutlich macht. Besonders interessant ist es, dass die Körpersprache der unterschiedlichsten Hunderasse sich nur wenig unterscheidet.

Zur Ausbildung gibt es in amerikanischer Sprache einige Manuals von Lindbergh, Schuler, Davis.

Aktuell ist seit letztem Jahr ein Buch von Robin und Kevin Kocher erhältlich. Ein kleiner Auszug daraus ist eine Broschüre über das Lesen des Hundes, hier in deutscher Übersetzung

Das in amerikanisch geschriebene Buch enthält sehr viele Ausbildungstipps. Es wird zur Zeit ins Deutsche übersetzt. Auf unseren Seiten findet man das ein oder andere Video.

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Hallo, Der Hund im Rettungsdienst ISBN 3-933228-74-3. Es wird über die gesamte Hundearbeit geschrieben. Das Grundwissen der Arbeit wird auch gut erklärt. Und auch das Kapitel über Trailen ist nicht schlecht. Auch so wie der Aufbau eines Trailbuchs kann man über nehmen.! @Olivier sehr gut erklärt.

Mbg. Hoge

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