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Hundeforum Der Hund
Bisbee

Wir haben Nachbar's Mucki (Kaninchen) adoptiert ...

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und hätten es schon viel früher machen sollen!!!

Mucki ist ein altes, schon 10jähriges Kaninchenmädchen und kannte ihr Leben lang nur ihre "Holzkiste" (hinten im Garten), in der sie ganz allein ihr Dasein fristete.

Jetzt ist meinem Mann und mir die Hutschnur geplatzt, und wir haben Mucki zu uns rübergeholt (die Nachbarn haben sie auch sofort freudig abgegeben).

Wir haben ihr jetzt einen Auslauf im Garten gebaut, und sie hat sofort ihr neues Reich behoppelt und beschnuppert.

Ich kenn mich ja mit Kaninchen nicht so aus (sammel gerade Infos im www), aber ich weiss, dass es auch soziale Tiere sind, die nicht allein gehalten werden sollen.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob wir noch versuchen, einen alten Bock dazu zu holen, oder ob es schon zu spät für Mucki ist, weil sie ja immer alleine war und vielleicht überfordert wäre?

Aber andererseits könnte sie so noch ihre letzte Zeit mit einem Partner verbringen...

Ich weiss irgendwie nicht, denn wenn dann einer stirbt, ist der andere ja auch wieder alleine...

Es sei denn, ich entschließe mich, dauerhaft Kaninchen zu halten...

Denn irgendwie entwickel ich grad große Sympathie für diese Schnuppelnasen...

Mag jemand was dazu sagen?

Hier sind doch auch Kaninchenmenschen, oder?

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Ach, hier noch ein Foto...

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Hallo Steffi,

ui, ein Löwenköpfchen, hübsch, die kleine Maus!

Ich habe im Moment 5 Kaninchen, alle in Aussenhaltung.

Tja, was fällt mir so spontan ein dazu:

  • Kaninchen sollte, wie du schon sagtest, nicht in Einzelhaltung gehalten werden. Ob ein 10jähriges Nin allerdings noch ein anderes neben sich duldet, kann ich dir auch nicht sagen. Es sollte aber auf jeden Fall ein älterer Herr sein, da dürfte es am Leichtesten sein.
  • Nins sind sehr empfindlich, was Nahrungsumstellung anbelangt. Sollte die Kleine bisher wenig bis gar kein Frischfutter bekommen haben, dann lass sie erst mal nicht zu lange grasen, das kann schwere Magenprobleme bringen.
  • Nins sollten kein Trockenfutter bekommen, bzw. wenn doch, dann unbedingt darauf achten, dass es getreidefrei ist. Futterumstellung ganz langsam, Trockenfutter und Frischfutter nicht mischen.
  • Brot/Brötchen sind tabu
  • Hauptnahrung sollte gutes Heu sein.
  • Bei Aussenhaltung achte auf jeden Fall darauf, dass Muck sich nicht nach unten durchbuddeln kann (ok, kann sein, Muck buddelt nicht..)
  • Den Aussenstall auf jeden Fall Marder/Katzensicher machen. Von oben und unten geschützt, nicht den sog. Hühnerdraht verwenden, das ist dieser sechseckige, den können Nins durchbeissen.
    Den verzinkten mit Vierecken bekommen sie nicht durch (muss nachschauen, wie genau der heisst)

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Hallo Sabine!

Danke für die Ratschläge!

Dann lass ich ihn erstmal nicht so lange auf der Wiese.

Also an Futter hat die Nachbarin ihm fast ausschließlich so eine Trockenfuttermischung gegeben, und ab und zu "Grünzeugs" wie sie sagt...

Ja, und er würde total gern trockenes Brot knabbern?

Aber dass lass ich dann...

Ich hab jetzt schon viel gelesen über die Fütterung und möchte es natürlich auch so artgerecht wie möglich gestalten, aber dann mach ich die Umstellung das ganz langsam...

Gebuddelt hat er bis jetzt nur an einer kahlen Stelle, die hat mein Mann dann direkt abgesichert.

Und auf der Wiese buddelt er bis jetzt noch nicht (kennt er je gar nicht).

Ich glaub, ich werde mal die Tierheime durchtelefonieren, ob es irgendwo ein altes Böckchen gibt, das auch einen schönen Altersruhesitz sucht!

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Zum Knabbern eignen sich Obstbaumzweige, z.B. Apfel oder Birne. Bei Kirschzweigen gehen die Meinungen auseinander, weil anscheinend nicht klar ist, ob nun Blausäure enthalten ist oder nicht.

Mit Brot bei Nins ist es so wie mit Schoki bei uns, ungesund, aber lecker ;)

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(bearbeitet)

super, dass du das Kaninchen aus seiner Einzelzelle rausgeholt hast!

Wir hatten letztes Jahr das Problem, dass von unserem Pärchen das Weibchen verstarb und der knapp 7jährige Rammler sehr unter der Einsamkeit gelitten hat.

Obwohl ich mich umgehend nach einem neuen - älteren- Kaninchen umgesehen habe (Tierheim, e..y Kleinanzeigen usw, hat es fast 6 Monate gedauert, bis wir eine neue Partnerin etwa im gleichen Alter im Tierheim gefunden haben.

Ältere Tiere sind wohl sehr gefragt.

Aber schau dich mal in diversen Kaninchenforen um, evtl. wirst du da fündig.

Da es sich bei deinem Hoppler wohl um ein Weibchen handelt, stell sie bitte dem Tierarzt vor.

Gerade ältere Kaninchendamen leiden häufig unter Gebärmutterentzündungen, man merkt ihnen lange nichts an, evtl. wenn die Entzündung fortgeschritten ist, werden sie "bissig" beim hochnehmen, da ihnen das verständlicherweise weh tut!

So war es auch bei unserem Neuzugang. Diese Bissigkeit war wohl auch der Grund, dass unsere Emma ein Fundkaninchen war (also ausgesetzt wurde)

Sie wurde im Tierheim untersucht und leider bestätigte sich bei ihr der Verdacht auf vereiterte Gebärmutter.

Nach der Kastration (im Tierheim) ist sie aber nun das liebste und zutraulichste Kaninchen auf der Welt und sehr sehr menschenbezogen. War höchstwarscheinlich auch ein allein gehaltenes Tier, dem nichts anderes übrig blieb, als sich dem Menschen anzuschliessen.

Aber nun geniest sie die Zweisamkeit mit unserem Senior in vollen Zügen!!!

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Die Idee mit dem Tierheim finde ich gut.

Vielleicht findet sich tatsächlich ein Opi :)

Meine Häsin ist im gleichen Alter. Ihr Partner ist vor Kurzem gestorben und sie wird ihre Rente nun ohne Partner verbringen müssen.

Bei ihr kommt eine Vergesellschaftung aber einfach nicht nochmal in Frage.

Es ist falsch das Kaninchen komplett getreidefrei ernährt werden sollten, Wildkaninchen leben auch nicht ohne Getreide.

Allerdings nur in geringen Mengen.

Bei Aussenhaltung kann man zB vorm Winter ein paar Haferflocken zufüttern.

Biel Spaß mit dem kleinen Knopf :)

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Also ich war vorhin hier in unserem Tierheim, und da wimmelt es von Kaninchen!

Irgendwie kann ich das nicht verstehen...

Aber es ist kein "alter Hase" dabei, die sind alle noch ziemlich jung.

Es wurde mir allerdings auch abgeraten, sie in diesem Alter noch zu vergesellschaften, vor allem, weil sie ja in ihrem Leben noch nie ein anderes Kainchen gesehen hat.

Nun ja, jetzt düsen wir erstmal in den Wald und suchen Holz, um noch ein kleines Versteck zu bauen.

Und ich hab mir gedacht, dass ich ihr so eine "Buddelkiste" unter den Stall stelle, denn dort ist sie immer zugegange und gräbt eine Kuhle um sich dort langgestreckt hinzulegen...

Vielleicht einfach ein Speissfass eingraben und Sand rein (haben wir bei den Schildis auch so gemacht).

Aber ist schon `ne Süße!

Danke nochmal für die Tipps!!!

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Ich hänge mich nochmal kurz an ;)

Es gibt einige Kaninchen-Nothifen, die Dir bestimmt einen Partner vermitteln können und Dir v.a. auch bei der Vergesellschaftung helfen können.

Was ich so gelesen habe, sind Meerschweinchen dagegen wohl harmlos :kaffee:

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      in Plauderecke


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