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Hundeforum Der Hund
vilweniger

Erster Spaziergang in ruhigem Wohngebiet - wie mache ich es richtig?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

mal wieder eine Frage:

Marlowe ist nun 14 Wochen alt und seit 6 Wochen bei uns. Bisher waren wir nur in unserem recht großem Hof und auf einer entfernten Wiese (bin ich mit dem Auto hin gefahren).

Heute abend haben wir die erste Runde durch unser doch recht ruhiges Wohngebiet gedreht. Marlowe war angeleint, ich hab ihn ausgiebig schnüffeln lassen, war ja alles neu.

Wir sind z.B. an einem Grundstück vorbeigekommen, dies ist mit einem hohen Lebendzaun eingezäunt. Hinter diesem Zaun bellte ein (von Bellen her) großer Hund. Marlowe hat sich hingesetzt und hatte Angst weiter zu gehen. Ich bin zu ihm runter, hab beruhigend auf ihn eingeredet. Letztendlich sind wir auf dem gegnüberliegenden Gehsteig weite gelaufen.

Ich bin mir nicht sicher, was nu besser ist, soll ich ihn in solchen Situationen auf den Arm nehmen und tragen? Auf den anderen Gehsteig ausweichen, oder langsam in kleinen Stücken mit ihm weitergehen. Ich will ihn nicht einfach weiterziehen, fänd ich die schlechteste Lösung.

Gruß

Birgit

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Mit dem Auto mit einem Welpen irgendwo hin zu fahren, ist in den ersten Wochen nicht so gut. Lieber sofort direkt vom Haus oder Garten aus gehen. Für Welpen ist es natürliches Verhalten, erst mal das Innenterritorium (Haus/Garten) und dann das nähere Außenterritorium kennen zu lernen. Sie lernen in dem Alter umgebungs- und situationsbezogen.

Starte die Spaziergänge ganz klein mit wenigen Schritten und geh wieder zurück. Jeden Tag kannst Du die Gänge ein klein wenig länger gestalten. Auf den Arm nehmen würde ich keinen Hund nehmen. Beruhigend auf den Hund einreden, macht die Angst meistens schlimmer, da der Hund denkt, Dir ist auch nicht ganz wohl bei der Sache. Geh Du selbst mit gutem Vorbild und selbstbewusst voran, das nimmt er sich am ehesten an. Gartenzäune mit Hunden dahinter vielleicht erst mal meiden, trotzdem in Bewegung bleiben und zur Not die Straßenseite wechseln. Für gutes und entspanntes Mitlaufen kannst Du ihn dann per Wort oder Leckerchen belohnen.

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guten Morgen,

danke für die Antwort

Gruß

Birgit

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Hi!

Wenn ich Deine Sorgen so lese, bin ich wohl ziemlich "rabiat" mit meinen Welpen. ;)

Gemma hat mich mit ihren 8 Wochen überall hin begleitet. Sie geht mit mir zur Arbeit, wir haben die Welt erkundet. Immer Schritt für Schritt, mit viel Pausen und ohne dabei viel zu Laufen.

Zwischen der 8. und 12. Woche ist die Sozialisationsphase. Hier liegt es in der Natur von Welpen, die Welt zu erfahren und kennenzulernen.

Diese gilt es zu nutzen....wenn nicht der Welpe von vorangegangenen "Fehlern" in der Aufzucht oder schlechten Erfahrungen geprägt ist.

Also: Nicht so viel Kopf machen, die Welt erkunden lassen. Keine Aufmerksamkeit für Unsicherheiten (oben schon erklärt) und Schritt für Schritt voran. ;)

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