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Hundeforum Der Hund
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Welpen "beuteln" und "Rudelgeheul"

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

ICh habe zwei Dinge,

die ich nicht ganz verstehe,

voe dem Hintergrund der hier geschriebenen Aussagen zumindest.

Das erste:

wir treffen auf unseren Spaziergängen seit einiger Zeit immer unabhängig voneinander verschieden Welpen (es sind 3).

alle sind sehr forsch und aufgeschlossen und spielen gerne mit meinen Hunden.

und die Besitzer sind froh, wenn sie uns treffen.

eine Besitzerin hat gebeten, daß ihr Welpe doch bitte mit den Hunden spielen darf, damit er lernt.

Jedenfalls kehrt Frida "Kindergartentante"-Qualitäten raus.

Sie beaufsichtgt die Kleinen ständig,

und wenn sie auch nur irgendéinen "Fehltritt" machen, dann maßregelt sie.

Sie teibt sie vor sich her, indem sie die Kleinen im Genick mit dem Maul berührt.

bei groben Fehlern beutelt sie die Welpen auch.

ich habe sie beim ersten Mal zurückgeholt, nicht wegen des Welpen, sondern weil Besitzer das meist nicht mögen.

doch die eine Welpenbesitzerin war sogar froh, da0 ein Hund dem Kleinen zeigt, daß es so nicht geht.

Die Welpen sind NICHT zu Tode verängstigt, sondern sie scheinen das richtig einordnen zu können und unterlassen eben das Fehlverhalten.

Das zweite:

MEine Hunde beginnen, mit mir zu heulen,

wenn ich bestimmte "Geräusche" von mir gebe.

Ic bin kein Hund. ich bin ein Mensch.

warum heulen sie dann mit mir?

(ich habe NICHT!!!!! in dieser Absicht diese Geräusche gemacht, sondern aus anderen Gründen,

stimmtechnischer Art. da aben sie dann eingestimmt, ohne daß ich diese Absicht hatte.

das ganze ist wiederholbar.)

Wieso beutelt Frida Welpen,

und wieso scheinen die das auch noch zu verstehen?

(ich hab meine eigenen Gedanken dazu, wüßte ber gern, was ihr denkt)

und

wieso "heulen" meine Hunde mit mir?

(auch da hab ich meine Gedanken dazu ...)

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Wieso beutelt Frida Welpen,

und wieso scheinen die das auch noch zu verstehen?

(ich hab meine eigenen Gedanken dazu, wüßte ber gern, was ihr denkt)

Weil du es erlaubst

Ich nehme jetzt mal an, dass wohl beuteln - schütteln bedeuten soll

Dies ist KEINE Maßregelnung, die deinem Hund bei fremden Welpen zusteht, ganz im Gegenteil sogar. Das würde ich bei meinem Hund aber ganz rigeros unterbinden

Geschüttelt wird Beute um sie zu töten

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(bearbeitet)

Ich bin ganz anderer Meinung als Junimond. Ich verstehe nicht wer sich diesen Grundsatz wer schüttelt = tötungsabsicht einfallen lassen hat. Es gibt verschiedene Arten von Schütteln! Ich glaube nicht das sie die Babys dabei hochhebt und schüttelt.

Tanten und Onkel schütteln ( was man so eigendlich nicht beschreiben und wirklich eher beuteln nennen sollte) durch! Das heißt ein Welpe wird mal im Genick oder über Körper Gegriffen und " fester" angepackt. Dies ist nicht mit einer Verletzungsabsicht sondern rein erzieherischer Natur. Eine Mutter die Ihrem Kind mal einen Klapps auf den Po gibt erschlägt es ja auch nicht gleich.

Hier hat diese Hündin die Tanten Funktion übernehmen dürfen. Offenbar fehlt diese im eigenem Haus. Dies ist für die Prägung der Welpen äußerst wertvoll. Mamis haben meist zu viel Gedult und stehen zwischen den Stühlen. Zwischen ich hab euch alle unendlich lieb ( was die Babys wissen) und mit wieviel Nachdruck setzte ich Grenzen. Mamis sind dann oft sehr froh wenn sie eine vertrauenswerte Hündin diese erzieherische Aufgabe übergeben können.

Nicht jede Hündin ist mit fremden Welpen so tolerant und bereit sowie geeignet diese Aufgabe zu übernehmen um den kleinen Sitten und Manieren beizubringen. Diese Hündin macht das Toll!

Das sie nun anfängt mit dir zu heulen kann mit den Kleinen zusammen hängen. Sie hat ein kleines Rudel gefunden das sie auch betreut. Heulen ist eine Verständigung über weite Distanzen ein Ausdruck das man jemand vermisst außerdem ein Signal wo man zu finden ist.

Auch bei mir wird so ab und an nach mir gerufen und so ein Trennungsleid ausgedrückt. Wenn ich mal die Bande einsperre um in Ruhe etwas zu verrichten wo ich ihre Nasen nicht gebrauchen kann ist das kein Problem nur sitze ich dabei mucks Mäuschen still und sie wissen nicht wo ich abgeblieben bin fängt ab und an einer an. Das ganze setzt sich schlagartig durch die gesamte Gruppe fort. Sobalt ich nun zurückmelde ist es gut man erkennt das das Rudel noch komplett ist. Keiner fehlt alle da.

Unsere Hunde integrieren uns in ihr Rudel und ob du Mensch, Hund, Katze, Maus bist dürfte für sie in diesem Punkt nur wenig Unterschied ausmachen. Wie es scheint ist es für sie nun so daß du eine Vermisstenmeldung aufgibst ;-) klar muß sie da mitmachen ;-)

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Petty,

du beschreibst es so nett,

genau so empfinde ich ihr Verhalten auch.

das mit der "Vermisstenmeldung" - da mußte ich lachen, das kann aber wirklich sein!

Der eine Welpe wurde ist wohl mit wenigen Tagen ins Tierheim gekommen,

die Mutter tot,

und schon mit vier Wochen ungefähr kam er dann zu der Besitzerin, die ihn liebevoll hochgepäppelt hat.

Aber der Kleine benimmt sich wie ein elefant im Porzellanladen -

er wirbelt umher und rempelt und springt und zwickt und freut sich des Lebens.

Bei ihm zeigt Frida dieses gouvernantenhafte Verhlaten am deutlichsten.

Junimond,

wenn Frida irgendetwas machen würde,

was ernsthaft gefährdend ist oder garnicht geht,

dann würde ich sie natürlich stoppen.

Wenn ich einem Hund immer alles verbiete,

wenn ich immer alles unterbinde,

dann stoppe ich allerdings die Entwicklung und Reifung eines Charakters.

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Ich ziehe hier ja auch gelegentlich Welpen auf, die im Hunderudel mit mehreren Altersstrukturen integriert und mitlaufen dürfen/können.

Bei keinem meiner Hunde, Tanten, Omas habe ich je ein Schütteln/Beuteln der Welpen festgestellt. Jedoch ein Herunterdrücken im Nacken. Dabei wird der Nacken des Welpen mit dem Gebiss des Althundes umklammert und nach unten gedrückt.

Das reicht bei den Welpen völlig aus um sie zur Ordnung zu rufen.

Was den kleinen Trampel anbelangt; nun, er kam viel zu früh von seiner Mutter und den Geschwistern weg und hat die Kommunikation unter Hunden nicht ausreichend erlernt. Er wird dann etwas heftiger und nachdrücklicher zur Ordnung gerufen.

Nach einiger Zeit wird auch er lernen, dass nicht immer voller Körpereinsatz erforderlich ist, sondern, dass es weniger radikal geht. Für ihn ist der Umgang mit anderen Hunden besonders wichtig.

Was das Mitheulen anbelangt, so ist dies als Zusammenghörigkeit zu werten. Im Rudel ist das ebenso festzustellen.

Gruß Christa

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Hallo!

Mit schütteln=Tötungsabsicht ist wirkliches Beuteschütteln gemeint und es geht

darum mit dem "Erziehungstip" aufzuräumen einen Welpen im Nackeln zu packen

und zu schütteln.

Wenn Hundemütter ihre Welpen über dem Nacken fassen, dann schütteln sie sie

nicht wild hin und her.

Und der o.g. Welpe, der von Hand aufgezogen wurde hat sicher Nachholbedarf was

hündische Kommunikation und Erziehung angeht. Da finde ich es super hilfreich,

wenn Frida das übernimmt. Ist wirklich keineswegs selbstverstämdlich.

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Ach Petty, das hast Du aber schön geschrieben :) . Das ist doch mal ein interessantes Thema, hier gibt es viel zu wenig Themen über Verhaltensbeobachtungen an unseren Hunden. Kaum je freuen wir uns an ihrer Intelligenz und ihrem instinktiven, klugen Verhalten. Viel zu oft liegt der Fokus auf sogenanntem Fehlverhalten.

Danke dafür Calua!

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was mich so daran fasziniert, ist,

wie die kleine Frida, selber ja noch nicht wirklich erwachsen oder gerade so mit 1 1/2 Jahren,

zielgenau entscheidet, was richtig und was falsch ist - aus ihrer Sicht zumindest.

und das alles nicht nur in Bezug auf Verhalten unter Hunden.

Dieser Tolpatsch-Welpe kam vor eineigen Tagen mit Karacho uns entgegengerannt,

ich dachte, er will mit meinen Hunden spielen.

Dieses entgegenrennen tolerieren meine drei alle.

aber der Kleine ist dann schnurstracks auf mich zugerannt und ist an mir hochgesprungen -

so schnell konnte ich garnicht schauen.

Frida ist mit Mordsgetöse auf ihn losgegangen und hat ihn mit der Schnauze runtergedrückt.

Sie weiß, daß niemand an mir hochspringen darf. Außer sie natürlich, gell, Frida?!

(Frida darf mich auf ein bestimmtes Kommando mit Hochspringen begrüssen, wenn ich nachhause komme. einmal und dann is aber auch genug.)

und ich bin mit einem Herrn ein Stück gelaufen, der drei kleine Jack-Russels hat.

Diese drei hat Frida dann zusammengehalten wie eine Schafherde.

Wehe, einer wollte ausbüchsen oder ist stehengeblieben und nicht mitgelaufen.

Sie schlängelt dann mit dem Kopf so ganz nah überm Boden und treibt die Kleinen voran.

Wirklich spannend!

und genauso spannend ist, zu sehen, wie die kleinen Hunde alle verstehen,

was Frida da gerade macht und will.

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Ich seh das Verhalten deines Hundes immer noch völlig anders, wie die anderen bisher hier.

Gerade auch deine letzte Schilderung wieder zeigt einen Hund, der sich Sachen herausnimmt, die meine Hunde nicht bei fremden anderen Hunden dürften.

Mein Hund hat keine anderen Hunde zu hüten oder zu regeln, wenn ein Hund mich anspringt.

Für mich ist dies einfach kein souveränes handeln, sondern dein Hund kontrolliert unangemessener Weise Situationen außerhalb eures Rudels.

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Ich glaube Du interpretierst zu viel Menschliches!

Dein Hund hat sich das Anspringen des Welpen/Junghundes verbeten, weil sie sich als Ranghöhere einstuft und dem Kleinen solche Dreistigkeiten schlichtweg verbieten wollte.

Sie hat ihn sich unterworfen und ihm gegenüber die Stellung zu Dir klar gemacht. Mehr nicht!

Gruß Christa

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