Jump to content

Deine Hunde Community!

über 36.000 Mitglieder

Erstelle in 30 Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich einfach mit Deinem Facebook oder Google account ein.
 

✅ Registrieren oder einloggen

Hundeforum Der Hund
mirikai0

Neue Hündin und unser Rüde verstehen sich überhaupt nicht

Empfohlene Beiträge

Hallo,

habe ein riesiges Problem. Haben einen 1 1/2 jährigen Aussie Rüden. Der ist total lieb anderen Hunden/Menschen gegenüber, verträglich und gut sozialisiert. Nun haben wir uns gedacht wir holen uns eine Hündin dazu. Schari haben wir nun zwei Tage. Sie ist jetzt 1 Jahr alt und ist gegenüber fremden Menschen Anfangs etwas skeptisch - beißt aber nicht. Laut der Vorbesitzerin versteht sie sich auch problemlos mit anderen Hunden.

Nun das Problem:

Wir haben sie also mit zu uns nach Hause genommen und wollten sie und unseren Rüden auf einem neutralem Gelände zusammen bringen. Das funktionierte überhaupt nicht. Sobals sie ihn sieht, zeigt sie die Zähne und geht sofort nach vorn und beruhigt sich überhaupt nicht mehr. Der Rüde stand Anfangs nur da und wollte natürlich spielen aber mitlererweile ist es so das er sich genau so vor ihr aufbaut wie sie sich vor ihm. Habe einfach Angst sie nochmal zusammen zu lassen und das es dann richtig eskalieren könnte. Jetzt haben wir schon mit der Vorbesitzerin gesprochen weil da so manche Sachen anders sind wie sie erzählte und wollten Schari wieder zurück bringen, doch sie nimmt die Hündin auf keinen Fall mehr zurück. So kann es auf jeden Fall nicht weiter gehen. Der eine Hund ist im Haus und der andere im Garten. Was kann ich Eurer Meinung nach tun.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

hab dir eine PN geschickt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wieso habt ihr das vorher nicht ausprobiert, bevor ihr die Hündin übernommen habt? Habt ihr einen Vertrag gemacht, der eine Rückgabe an den Vorbesitzer beinhaltet?

Versuch es mal, mit einem Social Walk. Jeweils ein Mensch nimmt einen Hund an die Leine und ihr geht einfach mal spazieren. Zunächst mit größerem Abstand, dann vielleicht schon etwas näher. In Bewegung werden sich die beiden nicht so leicht anmachen und können sich aneinander gewöhnen.

Drinnen könnt ihr die Hunde erst mal räumlich trennen (Babygitter), aber so, dass sie sich sehen können. Vielleicht müsst ihr der Zusammenführung einfach etwas mehr Zeit geben. Die Hündin scheint ja mit anderen Hunden eher unsicher bis angstaggressiv zu sein. Zeigt sie das Verhalten nur eurem Hund gegenüber oder bei anderen Hundebegegnungen auch?

Ist der Rüde kastriert, wenn ja, wann? Ist die Hündin kastriert, wenn ja, wann?

Vom Alter her wäre es generell besser gewesen, man hätte etwas mehr Abstand zwischen den Hunden gehabt. Zwei so junge Tiere - da kommt eine Menge Arbeit auf euch zu.

Seid ihr bereit, die Verantwortung zu übernehmen? Wenn nicht, gebt sie lieber jetzt sofort wieder ab und am besten nicht über so eine Privatvermittlung wie ihr sie bekommen habt. Das geht oft in die Hose, wie ihr ja seht, weil oft keine ehrlichen Angaben zum Tier und auch keine Verträge gemacht werden. Wendet euch lieber an eine Notorga dieser Rasse. Vielleicht können die euch weiter helfen?

Ich persönlich finde, dass ihr euch eurer neuen Verantwortung stellen solltet. Vielleicht hilft es ja, wenn ein Hundetrainer sich das ganze mal ansieht. Im Zweifel würde ich die Hündin auch an einen Maulkorb gewöhnen, damit die Zusammenführung risikoärmer gestaltet werden kann. Ich vermute ja, dass mit eurem Neuerwerb aber noch viel mehr Probleme auf euch zu kommen werden. Gut verträglich ist sie ja schon mal nicht und ob sie gut sozialisiert ist - das ist die Frage. Das komplette Verhalten werdet ihr erst sehen, wenn sie länger bei euch ist. Lässt sie dann gut fremde Menschen ins Haus, kann sie alleine bleiben, ist sie bei Hundebegegnungen an der Leine in Ordnung? Überlegt euch das gut, ob ihr der ganzen Sache dauerhaft gewachsen seid. Zwei Hunde bedeutet deutlich mehr Arbeit als einer und man muss auch bedenken, dass, selbst wenn sie gut zusammen wachsen, sie nach außen eventuell auch als Pärchen auftreten. Das kann wieder weitere Probleme bei Hundebegegnungen mit sich ziehen.

Ist die Hündin auch ein Aussie?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Normalerweise funktioniert die Haltung Rüden/Hündin immer.

Wenn ich das so lese, bekomme ich den Eindruck, dass die Hündin nicht ausreichend auf andere Hunde geprägt ist und dann ist an dem Problem schnellfristig nichts zu regeln, wenn überhaupt.

Vorerst würde ich die Hündin anderweitig (Pflegestelle oder zurück) unterbringen und den Aufbau der Hunde miteinander auf neutralem Gebiet üben. Den Hunden Zeit lassen sich aneinander zu gewöhnen.

Gruß Christa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo...? Würde Dich gerne mit Deinem Namen anreden... ;)

Erst einmal herzlich willkommen. :winken:

Oh, weh, das klingt gar nicht gut, zumal die Besitzerin sie auf keinen Fall wieder haben möchte, dass lässt nichts gutes erahnen. Wenn ich meine tolle Hündin, was ich nie machen würde, weggeben müsste und derjenige würde mir solche Dinge berichten, dann wäre ich sofort da. Ich hätte sie Dir aber auch nicht einfach so mit gegeben.

Warum hattet Ihr Euren Rüden bei der Abholung nicht mit dabei? Es sollte vor einer Übername immer ein Kennlerntreffen für alle geben...

Nun, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist guter Rat teuer. Mit viel Geduld und Zeit kann man so einiges hinbekommen. Welcher Hund lebt denn jetzt bei Euch im Garten?

Da der Hund im Garten Nachts alleine ist, finde ich, dass hier schnell eine andere Lösung her sollte. Wende Dich umgehend an einen Hundetrainer. Im Haus kann man wunderbar mit einem Türgitter arbeiten, so können die Hunde sich langsam wahrnehmen und jeder hat seinen Schutzbereich. Viele gemeinsame Spaziergänge an der Leine, wo Ihr immer splittend in der Mitte lauft können auch zum Kennenlernen beitragen. Es ist für beide jetzt wichtig, dass sie gemeinsam schöne Dinge erleben, durch laufen und schnüffeln abgelenkt sind. Sollte die Hündin zu sehr fixieren, kann man übergangsweise mit einem Halti arbeiten um sie aus der Fixierung zu holen, also mit dem Halti ihren Blick zu den sie führenden Menschen lenken. Immer wieder positiv ansprechen und entspanntes Verhalten loben.

Da die Hündin noch jung ist, denke ich mal ist hier Hopfen und Malz noch nicht verloren. Ich hatte bei der Integrierung von einem 10 Jahre alten angstaggressieven Rüden, der verletzten gebissen hat, auch noch meine Erfolge gehabt.

Viele gute Anregungen und immer wieder Mut hat mir damals das Buch "Hundereich von Mirijam Cordt" gegeben.

Dass Euer Rüde irgendwann selbstbewusst anfängt zu antworten kann ich gut nachvollziehen, darum würde ich die direkte Konfrontation, mit sich hochschaukelnden fixierenden Blickkontakten vermeiden und g.g.f. durch Ablenkung durch rufen unterbrechen. Für eine "leinenlose" Zusammenführung würde ich mir die Hilfe eines Hundetrainers holen. Er oder sie sollte die Körpersprache einschätzen können und wissen, wann man mal etwas laufen lassen kann, ohne dass es eskaliert, oder wie man einzugreifen hat.

Toi, Toi, Toi...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eingezäuntes Grundstück, Mauli drauf , ableinen und gucken ob die das tatsächlich so ernst meint, wie sie tut.

Wenns nicht geht Tierheim.

Gruß Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Den Beitrag von Iris kann ich nur unterschreiben

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Denke auch die Sache mit dem Maulkorb ist OK.

Würde so auf 2-3 Tage gehen wenn keine Besserung dann würde ich auch abgabe empfehlen-siehe die Begründungen der anderen Foris.

Über Aussies weis ich nicht allzuviel aber brauchen die nicht sehr viel Beschäftigung?

Könnte sein das Vorbesitzer die Rasse mit Firma Steif verwechselt hat.

Ich denke der Hund wurde abgegeben weil HH überfordert war und daher auch das verhalten.

Oder und das wäre noch mieser,eine Erkrankung mit zu erwartenden Hohen Tierarzt Kosten.

Gruß

Michael und die Wuffelbande

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hattet ihr die Hunde beide an der Leine beim "Zusammenführen"?

ich würd es genauso machen, wie Iris beschreibt.

ich würde bei Iris´ Satz das ableinen noch hervorheben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe Ähnliches hinter mir. Babsie kam letztes Jahr im Mai, war als verträglich beschrieben, hat sich aber auf meinen Rüden mehrmals gestürzt, nach der ersten Attacke mit Maulkorb, was für meinen Rüden genauso schlimm war.

Jetzt im Nachhinein war das aggressive Verhalten aus der Unsicherheit heraus, sie ist wirklich lieb mit den anderen Hunden von mir, selbst wenn es um Futter geht, geht

sie nicht mehr nach vorne.

Das war nicht viel Arbeit, ich erkläre Dir, wie ich es gemacht habe:

Maulkorb dran, und beim ersten Drohen oder Attacke an der Hausleine 1 m-Bendel, der immer zuhause am Halsband blieb, genommen und nach draußen geführt. Dort musste sie für ca. 10 min. alleine bleiben, dann habe ich sie wieder reingelassen. Alles wortlos, keine große Sache daraus gemacht. Innerhalb von 2 Tagen war das Thema durch.

Die neue Hündin fühlt sich bestimmt sehr schutzlos und geht deswegen nach vorne. Ich bin mir sicher, dass das ganz schnell durch ist, wenn sie bei Euch angekommen ist. Dazu ist aber erforderlich, dass Ihr sie zusammen lasst und Du Dich nicht von ihrer Show beeindrucken lässt. Sie wird ihm nicht sehr wehtun, da bin ich sicher.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas Mut machen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.