Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
LiaLin

Unsere Baustellen (Achtung lang)

Empfohlene Beiträge

Hallo Zusammen

Vorab, Vagabondo ist 5j. alt, kommt von Lanzarote und ist vermutlich ein Chow Chow mix.

Und wir haben viele Baustellen...

Momentan gehört Vagabondo noch meiner Mutter, ich werde ihn aber ab Februar übernehmen.

Ich sehe ihn jedes WE und er ist ca. einmal im Monat eine Woche hier.

Er hängt sehr an mir und das Drama wenn ich Sonntags wieder gehe ist gross ( Jaulen, heulen, sich verkriechen usw)

Meine Mutter ist zwar ein sehr lieber Mensch, aber extrem inkonsequent, dh. Vagabondo tanzt ihr gewaltig auf der Nase rum und nimmt sie auch nicht ernst.

Daran ist nix zu ändern, da sie es einfach nicht schafft, konsequent zu sein und auch recht überfordert ist mit ihm.

Mir ist klar, das viele unserer Probleme darauf beruhen, das er denkt er sei der Chef. Was die Erziehungsmethode angeht, klappts am besten, wenn er einen Sinn im verlangten sieht, ist das nicht so, tut er es höchstens mir zuliebe und dann halt nich immer.

Nun mal zu den Probs.

1. Das Jagen: Er hat einen sehr starken Jagdtrieb, nicht nur auf Sicht, sondern auch Fährten usw.

Meine Mutter hat ihn anfangs auf dem Feld freigelassen und wenn er dort eine Fährte hatte, war er weg. Oder er geht nach jagbarem suchen, dh. läuft solange durch die Pampa, bis er was findet.

Mittlerweile ist er natürlich an der Schlepp oder Flexi.

Das abrufen klappt leider überhaupt nicht in dem Moment, ohne Ablenkung klappt es meist, aber sobald er etwas in der Nase hat, oder gar sieht, ist Ende. Da nützt dann kein Leckerli und auch eine leine vor den Füssen bringt nix.

Immer wenn ich dort bin, oder er bei mir, übe ich den Abruf, aber wirklich klappen tuts nur, wenn nix da ist. Ich frage mich einfach, wie ich mich noch interessant machen könnte, den wie gesagt, Leckerli, Spielzeug usw interessiert ihn dann null. Auch würde er offline weit vorraus laufen, 200m oder mehr und läuft auch dahin, wo er will und kommt dann mal wenn er wieder lust hat ( ohne Leine).

Ich frage mich, ob dieser Jagdtrieb überhaupt insoweit kontrollierbar ist, das man ihn je von der Schlepp lassen kann?

2. Das Leinengezerre: Vagabondo reisst und zerrt nonstopp an der Leine, und zwar extrem.

Ich mache das dann so, das ich jedesmal stehen bleibe oder in eine andere Richtung gehe, natürlich habe ich so für eine 10min Strecke 40min, denn sobald ich einen schritt mache, geht das gezerre wieder los.

Ich denke hier ist halt das Problem, das meine Mutter da nix macht und er halt dann die ganze Woche an dr Leine reissen kann und auch Erfolg damit hat.

Gibt es vlt. noch was anderes was ich machen kann, ausser stehen bleiben?

Halti und co wird bei ihm nicht funzen.

3: Lindo und andere Hunde: Vagabondo hat kein Problem mit anderen Hunden, geht meist einfach dran vorbei oder schnüffelt kurz. Kläfft ihn ein anderer Hund an, wird dies ignoriert, zwickt er ihn, gibts mal nen knurrer. Also er verhält sich sehr souverän.

Nur wenn Lindo mit einem anderen Hund spielt, hat er iwie das Gefühl er müsse Lindo beschützen, dh. die Situation regeln.

Das ist natürlich nicht so das wahre, denn mit der Zeit fäng er dann an zu knurren und vertreibt den anderen Hund. Ich denke wie gesagt, das er einfach das Gefühl hat, er müsse das regeln und halt auch iwie nicht will, das sein Rudel mit fremden spielt.

Lindo aber braucht das, rennen, toben usw..

Vagabondo dreht in der Situation recht auf, und ist dann schwer zu beruhigen.

Wie kann ich ihm vermitteln das ich das regle?

Oder hat er vlt. sogar recht und ich sage spielen und in wirklichkeit ist es das gar nicht?

Vagabondo tut das bei allen anderen Hunden, auch bei denen die Lindo körperlich und Ego-mässig unterlegen sind, wie auch bei denen die überlegen sind.

Hat da jemand nen Tipp?

Im allgemeinen ist er sehr dickköpfig, eigenwillig und hinterfragt alles..

Mir ist auch klar, das die momentane Situation suboptimal ist, leider geht es aber nicht anders.

Das dadurch keine perfekte Erziehung möglich ist, ist mir klar, aber vlt. hat trotzdem jemand Tipps, wie man das ganze etwas verbessern könnte?

Ab Februar kann ich ja dann richtig mit ihm arbeiten (täglich)...

Achja, zu Auslastung noch: Gassi ( also reine Bewegung) gehen wir pro Tag max. 2.5 Stunden, da er ja ein Handicap hat und hinkt und mehr als 2.5 Stunden nicht gut für seine Beine sind ( er hat dann auch Schmerzen und hinkt extrem) Auch die Tierarzt sagte max. 2.5 stunden.

Ich mache mit ihm auch Kopfarbeit, meist Suchspiele, Leckerli verstecken oder seinen Ball oder sowas.

Meine Mutter macht das auch ab und zu aber nicht täglich.

Danke fürs lesen :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Okey eine frage hat er acuh das gefühl dich beschützen zu müssen?

ich weiß nicht das hört sich jetzt blöd an aber vieleicht klapps ja,habs nur mal neben bei mitbekommen.Du nimmst dir einfach einen Stuhl und Lino.Setzt dich da für ein Minuten hin ,während Vagabando an einem Zaun oder ähnliches festgebunden ist.Wichtig:

versuch darauf zu achten das er nicht zu viel Streß bekommt,am besten ist wenn er sich hinlegt,dass ist ein Zeichen dafür,dass er ruhig ist.Der Stuhl ist dabei fast genau neben Vagabando.Nachdem du ein wenig gessesen hast rückst du ein Stück weiter,dass machst du eine halbe Stunde lang am Tag.Er kapiert dann das er euch nicht "beschützen" muss und das es nicht schlimm ist wenn er nicht immer im Mittelpunkt ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Zu 1., 2. und 3:

Drum halte ich so viel von HTS.

zu 1. Vergiss es, dich interessanter machen zu können als das Jagdbare. Das kannst du bei einem derart triebigen Hund vergessen. Klapp auch nicht mit Superleckerle, Superpfiff und Futterbeutelabrichtung.

zu 2. Was sollen diese Umstände? Lass ihn einfach nicht nach vorn und gut ist es.

zu 3. Er hat das nicht zu regeln, sondern du. Mach ihm das klar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also, ich fang mal mit 3. an:

Meine Hündin hat im engsten Bekanntenkreis ne Schwester aus selben Wurf. Kenne die Situtionen, die Du beschreibst.

Bei Hundebegegnungen hat meine Hündin das Bedürfnis ihre Schwester, die eher ängstlich ist zu beschützen. Die muß nur ängstlich schnaufen oder Wuff machen und meine ist startklar. Muß aber dazu sagen, daß die Schwester mit meiner Hündin im Rücken auch gerne meint auf die Kacke hauen zu müssen und auf einmal ganz mutig ist. Solche Situationen kann ich nur umgehen, indem einer an der Leine läuft. Meistens läuft meine frei, weil sie auf mich besser hört. Sind wir zu viert unterwegs (also Herrchen von der anderen Hündin auch dabei) laufen beide im Wechsel immer einer an der Leine und einer frei.

Beim Spielen mit anderen Hunden merke ich immer wieder das da ganz viel Eifersucht im Spiel ist. Das läuft in etwa so ab, daß eine sagt "eh, Du gehörst zu mir und nicht zu dem da". Kann das vielleicht bei Euch auch der Fall sein? Da mache ich in der Regel nicht viel, weil meistens regelt sich die Situation von selbst.

Zu 2. :

Leinenruck schon mal probiert?

Aber das vielleicht mal von nem vernünftigen Hundetrainer erklären lassen. Benötigt auch ein bißchen Gefühl und Timing.

Zu 1.:

Weiß nicht wirklich. Hab zwar auch nen Jäger. Aber sie sucht nicht. Sie jagt auf Sicht oder wenn sie was in die Nase bekommt, also quasi drüber stolpert. Bei Jagen auf Sicht kann ich nur sagen, gucken bis zum Horizont, am besten alles vor ihr sehen. Die anderen Jagdsituationen kündigen sich meist vorher an, z.B. Nase in den Wind hängen, staksig gehen...dann muß sie sofort bei Fuß kommen und dann gibts Ablenkung in Form von Gehorsamsübungen, Agility usw. verbunden mit Belohnung. Und wenn alles nichts hilft Leine! Also dabei viel Erfolg. War bei meiner schon schwierig und zeitintensiv. Habe was das angeht mal ein Einzeltraining gemacht, was aufbaute auf Leinenführigkeit und Rangordnungsproblematik. Hat aber funtioniert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich fange mal ganz woanders an:

Ich gehe davon aus, dass in diesem Hund eine Menge Chow-Chow drin ist. Denn Du beschreibst einen ganz normalen Chow-Chow.

Befasse Dich mit der Rasse und wende Dich mal an Ullih hier im Forum, die ganz exzellente Chow-Chow Kenntnisse besitzt.

Von mir selber kann ich nur sagen, ich verlange nie mehr von einem Hund als seine Anlagen hergeben.

Die Situation zwischen Deinem Hund und dem Chow-Chow Mix ist für einen Chow-Chow mit einer höheren Rudelstellung als Dein Hund hat ein ganz normales Verhalten. Dieses Übertemperament Deines Hundes versteht dieser Hund nicht. Hier wird es in Zukunft permanent zu Missverständnissen kommen wenn der Hund bei Dir ist. Dein Vorteil wäre, der Hund wird wenn er fest bei Euch ist, dass Interesse an Deinem Hund verlieren, wenn die nicht ruhiger wird und sich seinem Lebensverständnis nicht anpaßt. Du mußt nur aufpassen, dass seine höhere Rudelstellung hier nicht zu diktatorischen Massnahmen sich ausufern.

Das Leinenziehen kannst Du nur mit dem gleichen Dickkopf beheben wie der Hund von seiner Veranlagung her auch versteht. Nicht Richtungs wechseln sondern dickköpfig stehen bleiben und ganz kurz zum Hund auf die Leine treten und stehen bleiben und erst wenn der Hund von sich aus seinen Dickkopf läßt und Luft zwischen Hund und Leine ist, versuchen weiterzugehen. Sofort wieder stehen bleiben und auf die Leine treten bis der Hund wieder nachgibt. Es reicht wenn Du dem einmal sagst was er nicht machen soll. Dann reicht schweigen und Dein Dickkopf.

Auch nicht viel loben, dass heißt es ist selbstverständlich ordentlich an der Leine zu gehen. Diese Hunde sind sehr Persönlichkeitsstark und haben immer nur einen Menschen dem sie folgen. Also nimm es als hohe Ehre wenn der Hund sich für Dich entschieden hat.

Wenn er bei Fuß geht, Sitz und Platz macht solltest Du stolz sein, dass er Dir die Ehre gibt. Da er alles hinterfragt was Du von ihm willst, gebe ihm Zeit zum Nachdenken aber Du bestimmst wann Schluss mit Denken ist.

Zum Jagen - einfach jedesmal wenn er eine Fährte hat - Abbruch. Wird ihm nicht gefallen, aber macht nichts - nur Dickkopf siegt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Unsere Wundertüte Motte

      Hey ho ihr Lieben Ich hab uns schon kurz vorgestellt im Vorstellungstheard   Unsere Motte ist jetzt etwas über 8 Monate alt und sehr unsicher und unsozialisiert... Eine Trainerin steht uns schon zur Seite und wir gehen Sonntags zur Hundeschule soweit unsere Jobs das zu lassen. Erziehungstechnisch steht Motte am Anfang. Ok sie ist stubenrein,kann Sitz und Platz und im Gegensatz zu unserem Anfang ist ihre Leinenführigkeit schon besser geworden. Aber natürlich ist das noch ausbaufähig. Alles andere müssen wir noch zusammen erarbeiten und erlernen. Für uns momentan ist das entspannte Alleine bleiben sehr wichtig. Zur Zeit ist es so das wir Motte nicht länger als eineinhalb Stunden alleine lassen.Dank Videoüberwachung wissen wir das sie max. die ersten 5 Minuten bellt, danach dauert es noch ein paar Minuten bis sie runter fährt und dann legt sie sich meistens hin. Wir haben von unserer Trainerin den Rat bekommen Motte so wenig Raum wie möglich zu geben damit sie nicht überfordert wird. Also ist sie an der Heizung fest gemacht damit sie lernt das man nicht kontrollieren muss und das man entspannen kann. Mittlerweile haben wir eine Hundebox und die wird von Motte sehr gut angenommen und darin entspannt sie viel schneller und viel besser. Und mit Hilfe der box wollen wir das Alleine bleiben aufbauen. Für Tipps, Tricks und Anregungen sind wir sehr dankbar   Grad eben haben wir Maulkorbtraining gemacht, denn Motte hat manchmal richtige Aussetzer an der Leine wo sie von jetzt auf gleich einfach ausrastet(zumindest ist für uns nicht ersichtlich was der Auslöser ist).Sie beißt in die Leine, fängt an dran rum zu zerren und zu schütteln, sie springt an uns hoch, greift immer wieder mit der Schnauze an der Leine nach...und leider nimmt sie dann keine Rücksicht auf unsere Finger...gestern dann die ersten blutigen Kratzer bei meiner Freundin an der Hand. Und damit wir nicht unsere Selbstsicherheit ihr gegenüber verlieren gehts erstmal nur mit Maulkorb raus. Wenn Motte wieder am rum spinnen ist dann treten wir immer auf die Leine so das sie nach Möglichkeit nur ganz wenig Spielraum hat und sich im Prinzip nur noch hinlegen kann , um die Spannung aus der Leine zu nehmen.Und dann warten wir in Ruhe ab bis sie wieder ansprechbar ist.Wir bestrafen in dem Moment nicht direkt sondern ignorieren sie einfach und versuchen Ruhe und Entspanntheit auszustrahlen...Ist halt nur doof wenn das grad beim Überqueren einer Straße passiert.   Spielen in dem Sinne von Ball werfen, holen und abgeben ist auch nicht möglich da Motte es nicht kennt das Spielzeug abzugeben. Auch das Üben wir brav mit Leckerlie geben wenn das Spielzeug fallen gelassen wird. Dazu sagen wir Aus in der Hoffnung das sie das miteinander verknüpft.   Und jetzt auch mal was positives von Motte. Sie ist schon viel entspannter zu hause und in ihrer Box entspannt sie noch schneller. Da interessiert sie es auch nicht wenn wir mal kurz nicht im Raum sind. Sie bleibt einfach liegen. Wenn wir Draußen unterwegs sind gelingt es uns mittlerweile auch unter Ablenkung (andere Menschen, fliegende Blätter, vorbei fahrende Autos usw ) Motte ins Sitz bzw Platz zu schicken. Die Treppen zieht sie uns mittlerweile auch nicht mehr runter, denn da sind wir auch dran am trainieren...Es ist zwar nicht perfekt aber schon deutlich besser.   So das ist erstmal alles was mir grad so einfällt.   Wie gesagt wenn ihr genaueres wissen möchtet, Fragen habt oder Tipps habt dann immer her damit

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Unsere 3

      Alles Ausländer Määx. labi seines zeichens aus Belgien  und blond, Winzig ist weiß mit grauen punkten aus Spanien, und Idda aus Portugal 5 Monate alt frisst genau so viel wie Labi

      in Hunderudel

    • Wäre ein Chihuahua für unsere Familie geeignet?

      Hallo Liebe Hunde-Freunde! Mein Mann, meine 14 jährige Tochter und ich wollen uns unseren Traum erfüllen, und einen Hund anschaffen. Mein Mann und ich sind beide Berufstätig, können es uns jedoch so einteilen, dass rund um die Uhr jemand bei dem Hund ist. Wir hatten aber beide noch nie einen Hund und somit auch keine Hundeerfahrung. Gewünschte Eigenschaften wären: •Sollte nicht ständig beschäftigt werden müssen •Sollte mit 3 Stunden Auslauf pro Tag ausgelastet und nicht unterfordert sein •Sollte keinen Jagdtrieb haben •Sollte sich als Ersthund eignen •Sollte möglichst leicht zu erziehen und unkompliziert zu Halten sein.  Wir haben ein Auge auf die Hunderassen Malteser und Havaneser geworfen, sind jedoch momentan in Kontakt mit einer Chihuahua Züchterin in der Nähe, die gerade Welpen hat. Wäre ein Chihuahua denn eine Option für uns? Die sollen aber Probleme mit der Sache "Bezugsperson" haben und schwer zu erziehen sein. Wir haben ein Haus mit einem kleinen Garten. Was meint ihr? Habt ihr Erfahrungen mit einem Chihuahua als Ersthund? Oder würdet ihr eher einen Malteser oder Havaneser empfehlen? Hört ein Chihuahua wirklich immer nur auf eine Person?   

      in Der erste Hund

    • Ava's Baustellen

      Hallo Foris,   kurz zu meiner Hündin: - Ava, 11 Monate alt, X-Herder, seit 1 Monat bei mir, vorher 1 Monat bei Bekannten meiner Großeltern die sie aus schwierigen Verhältnissen bekommen haben, genaues weiß man nicht.   Baustellen: 1. Sie bellt ALLES an was ihr seltsam vorkommt, alle Menschen werden angebellt und ich dringe gar nicht richtig zu ihr durch. Bisheriger Lösungsansatz: Ich organisiere Treffen mit verschiedenen Menschen, führe sie da ganz langsam heran, verusche dabei ihre Individualdistanz zu aktzeptieren, dann füttere ich ihr diesen Menschen schön, nach ein paar Treffen schaffen wir es dann jedesmal etwas Näher und ich belohne Ava für's gucken, aber ruhig bleiben.
      Allerdings habe ich das Gefühl das es so halt bei ausgewählten Menschen klappt, aber ich kann ihr ja nicht jeden Menschen dieser Welt erstmal gesondert vorstellen und schön füttern. Wie würdet ihr das machen?   2. Sie ist extrem unruhig und findet einfach keine Entspannung. Im Haus geht es, da ist sie meistens so fertig von ihrem nervösen herumgehibbel draußen, das sie sofort einschläft. Bisheriger Lösungsansatz: Auf Spaziergängen setze ich mich zwischendurch einfach mal mit ihr auf eine Bank, belohne und lobe sie dann wenn sie sich hinlegt. Das klappt auch schon immer schneller und länger.
      Allerdings springt sie sofort wieder auf wenn irgendwas ist, ich bewege mich, Ava springt auf, ich räuspere mich, Ava springt auf, ich blättere das mitgebrachte Buch um, Ava springt auf, ich atme leise ein, Ava springt auf.   3. Andere Hunde. Ava findet andere Hunde toll, sie verträgt sich auch sehr gut mit ihnen, aber sobald wir andere Hunde treffen, egal ob Ava frei läuft oder an der Leine ist, macht sie erstmal den dicken Macker. Sie stellt Fell auf, prollt wie eine Bescheuerte und walzt auf die fremden Hunde zu. Bisheriger Lösungsansatz: Keiner. Ich sammle Ava immer ein bevor sie den anderen Hund erreicht und lasse sie nicht von der Leine wenn wir andere Hunde treffen, ich habe zu viel Angst das ein Hund sich ihr respektloses Verhalten einmal nicht gefallen lässt (verständlicherweise). Also falls ihr da Ideen hättet?   4. Leinenführigkeit. Am liebsten lasse ich Ava frei laufen, da hört sie aufs Wort, aber das geht ja nun mal nicht überall. Sie zieht wie ein Stier wenn sie irgendwohin möchte, zwischendurch ist sie die Perfektion und dann irgendwas was ihr Interesse weckt und los gehts. Bisheriger Lösungsansatz: stehen bleiben, Ava steht wie ein Stein in die Leine gelehnt da, ich stehe wie ein Stein da und wir beide rühren uns keinen Millimeter. Rekordzeit: 37 Minuten, beide nicht nachgegeben, in der Zeit geschafft meine ganzen Mails zu beantworten. Blockieren, Ava hat angefangen einfach über mein Bein zu hopsen, aus dem Stand, scheiß egal ob sie mir dabei direkt ins Gesicht springt, beim blocken mit dem ganzen Körper, versucht sie angestrengt durch meine Beine durch zu kommen und schert sich nicht drum wenn ich umfalle. Richtungswechsel, Ava hatte es sowas von raus wann ich vorhatte die richtung zu wechseln und war mir manchmal sogar voraus.     Ich liebe sie sehr und ich weiß das ich mir mit einem X-Herder wahrscheinlich keinen Gefallen getan habe, aber ich will ihr ersparen weiter rumgereicht zu werden. Und ich finde eigentlich sind das doch alles Probleme die zu lösen sind? Oder?   Gleichzeitig habe ich Angst mir zu viel zugemutet zu haben und sie noch mehr zu versauen. Über eure Antworten wäre ich deshalb sehr froh, egal wie sie ausfallen.   Liebe Grüße Klara mit Ava 🐕

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Unsere Dogge hört nicht

      Hallo mein Name ist Christin. Wir haben eine 9 Monate alte Dogge. Sie hört eigentlich ganz gut auf Sitz und Platz aber wen ich oder meine Brüder aus oder Schluss sagen weil sie uns anspringt oder anknappert hört sie nicht auf uns aber wen es mein Vater sagt hört sie sofort wir haben es schon oft versucht aber es klappt nicht. Abends und frühs ist es am schlimmsten vielleicht kennt ihr eine Lösung für das Problem. Vielen Dank

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.