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Hundeforum Der Hund
TimoBeil

HTS - Rückwärtsdenken ehrlich gemeint, oder - du kannst mich mal...

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Jesus... was regelst du denn? Wann hat er das denn sehen können? Das einzige was du tust ist versuchen DEINEN Hund zu regeln... und das noch zu spät auf falsche Weise und zu lasch.

Weder zeigst du ihm, wie er sich zu verhalten hat, noch regelst du FÜR IHN irgendwas.

Geh noch mal dahin, wo man dir das bei gebracht hat und lasse es dir noch mal zeigen. Kein Mensch kann immer sofort alles richtig machen, aber dann hol dir erneut Hilfe und bastel nicht am Hund herum, wenn du merkst du schaffst es nicht.

Gruß Iris

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Weder zeigst du ihm, wie er sich zu verhalten hat, noch regelst du FÜR IHN irgendwas.Geh noch mal dahin, wo man dir das bei gebracht hat und lasse es dir noch mal zeigen. Kein Mensch kann immer sofort alles richtig machen, aber dann hol dir erneut Hilfe und bastel nicht am Hund herum, wenn du merkst du schaffst es nicht.

Gruß Iris
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70978&goto=1502530

Rumbasteln könnte auch hinkommen.

Scheint so als wenn Dein Hund in einem Dauer-Rot "sich geborgen fühlen muss"?

LG :winken:

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Du musst nicht am Boden zerstört sein. Mit Kira passiert es mir auch öfters mal, dass ich den Anfang der Situation verpasst habe. Früher habe ich mir nen Wolf korrigiert und es hat einfach nicht geklappt. Jetzt empfinde ich es dem Hund gegenüber als unfair, wenn ich weiß, dass ich die Situation verbaselt habe, dann vergrößere ich den Abstand zum Hund und warte einfach ab bis er vorbei ist. Ich lasse die Leine dabei locker und meistens hüpft sie dann nur einmal ein bisschen rum und bellt einmal, wenn sie sich dann wieder an mir orientiert gibt`s nen kurzen Knuddler von mir.

Du kannst dir ja auch einfach mal anschauen, wie du das Haus verlässt oder der Hund aus dem Kofferraum steigt. Schießt der Hund aus dem Kofferraum oder der Tür raus? Dreht er schon am Rad, wenn er die Leine klappern hört? Da musst du dann schon ansetzen.

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Du kannst dir ja auch einfach mal anschauen, wie du das Haus verlässt oder der Hund aus dem Kofferraum steigt. Schießt der Hund aus dem Kofferraum oder der Tür raus? Dreht er schon am Rad, wenn er die Leine klappern hört? Da musst du dann schon ansetzen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=70978&goto=1502559

Sehr gute Gedanken auf solche "Kleinigkeiten" sehr sorgfältig gleichmal zu be-achten!

LG :winken:

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Wohl wahr... das fehlt auch völlig der/ein Anfang Zuhause oder so...

Mag ja sein, das der da war, aber wohl nicht lang und deutlich genug. Also woher soll Hund nu wissen, was er tun soll?

Gruß Iris

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Wozu soll das Vorbeischleifen gut sein? Ist das kompetent, wie man es von einem weisen Rudelführer erwarten sollte? Wohl eher nicht. Ignorieren finde ich auch nicht gut, dann änderst Du auch nichts und lässt Deinen Hund irgendwie im Stich in seiner Situation.

Ich hatte Dir empfohlen, künftig einen Abstand zu anderen Hunden einzuhalten, wie groß müsste der sein, damit Dein Hund vorbeigehen könnte? Andere Straßenseite oder noch mehr?

Ich empfehle gerne dieses Video, das leider sehr leise ist, vielleicht kannst Du es trotzdem verstehen:

Konsequent durchgeführt, dürfte das Erfolg bringen. Was hälst Du davon?

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Vorallem wenn der Hund schon so in der Hochpushspirale ist, dann können die Hunde nicht mehr zuhören und das Rot kommt dann schon lange nicht mehr an.

Wahrscheinlich wäre es wirklich am Besten, wenn du dir das mal an deinem eigenen Hund zeigen lassen würdest. Du kannst acuh zuhause Situationen zum Üben nehmen z.B. kann ich meinen Hund durch Bewegungseinschränkung auf der Decke halten. Was mir sehr geholfen hat, war der Gedanke davon wegzukommen, dass ein Rot immer ein Stupser vor der Bust sein muss. Bei Mona hilft es z.B. ungemein sie einfach mal festzuhalten, bei ihr würde ein Stupser vor die Brust eher dazuführen, dass sie noch mehr aufdreht.

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Viele - nicht alle! - Wege führen nach Rom!

Grundsätzlich ist ein fremder Hund erstmal die größtmögliche Konkurrenz, die hund haben kann. Ein erwachsener Hund muss nicht jeden fremden Artgenossen klasse finden und herauszufinden, wo die Toleranzschwelle des eigenen Vierbeiners liegt, ist gar nicht so einfach.

Aber ich denke, jeder Hund sollte früher oder später lernen, einen sich neutral verhaltenden Artgenossen in einer gewissen Distanz "zu ertragen"! Ob man sich laut anpöbeln lassen kann, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, steht auf eniem ganz anderen Blatt...

Ich habe eine Hündin, die Hunde mit wenig Präsenz mobbt, sich aber vor großen, souveränen Rüde fürchtet. Ihre Taktik ist es, bereits auf 200 m zu imponieren und bei geringer Distanz massiv zu drohen. Nähert sich der "Fremde" im Freilauf zügig, attackiert sie ihn sofort. Sie will Abstand und ist nicht an fremden Artgenossen interessiert. Zuhause ist sie ein verträglicher, souveräner Hund und kuschelt und spielt mit einigen meiner Pensionshunde sogar...

Als ich das erste Mal von HTS hörte, war ich hin und weg. Auch heute bin ich davon überzeugt, daß ich mit Anitas Ansätzen beim nächsten Hund weit kommen werde, denn bei meinen Gassi- und Urlaubshunden funktioniert "grün-gelb-rot" und "Rückwärtsdenken" astrein.

Zu denen habe ich aber nicht so eine starke emotionale Bindung und verbringe auch weniger Zeit mit ihnen!

Für Zora, und auch für einen weitere Schäferhündin, ist ein Stubs vor die Brust aber auch der falsche Weg. Ich richte sie rückwärts, in dem ich mich ihr in den Weg stelle und auf sie zu gehe - bis sie zu mir aufsieht!

Das hat auch den Effekt, daß wir die Distanz zum "Objekt der Begierde" wieder vergrößern.

Da sie als Hütetier extrem weitsichtig ist und schon hochfährt, wenn Müllers Labrador am Horizont um die Ecke biegt, habe ich gegen meine Überzeugung mit Futter "rumgekekst" und damit gute Erfolge erzielt.

Die Welt ist besser geworden, seit sie meine Hosentasche anstelle des Fremdhundes fixiert und inzwischen ist sie in der Lage, ruhige Hunde kommentarlos passieren zu lassen. An wirklich guten Tagen hat sie so sogar schon neue Hunde kennengelernt, ohne daß die danach geklammert werden mußten... =)

Liebe Elke!

Vielleicht erwartest Du zuviel oder das Falsche von Deinem Hund?

Für mich ist es weder eine Schande, noch ein Zeichen von erzieherischem Versagen, wenn ein Halter seinen Hund im großen Bogen um ein anderes Team herumführt oder an einen Baum bindet und sich selbst entfernt oder ihn kekst oder was auch immer...solange er ihn nur nicht körperlich grob straft oder versehentlich bestätigt.

NICHTS TUN ist viel schlimmer!

Dein Hund ist "in Not", wenn da ein potentiell böser Fremder um die Ecke kommt und Du suchst nach einem Weg, die Situation zu verbessern - das ist doch prima!

Ich glaube, daß Du auf dem richtigen Weg bist, aber Dein Timing und eventuell Deine emotionale Grundeinstellung noch holperig sind. Dein Hund verarscht Dich definitiv NICHT, sondern ihr habt aneinander vorbei kommuniziert.

Macht nix, morgen ist ein neuer Tag!

Manchmal hilft es immens, wenn man die Hundebegegnungen als Trainingsmöglichkeit und nicht als Streßfaktor sieht. Das kann schon das Zünglein an der Waage sein...

LG Corinna

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Das ist immer alles gut und schön ihm klar zu machen, das etwas nicht erwünscht ist und, wenn man Glück hat fällt der von ganz alleine in ein erwünschtes Verhalten... aber, was wenn nicht?

Kein Hund kann Hellsehen, wenn ich anfange meinem Leinenpöbler klar zu machen, das dies ein unerwünschtes verhalten ist, dann muß der auch wissen, was er anstatt tun soll. Was soll er denn Dich anschauen? In die Gegend schauen? Sich setzen/legen oder ein lustiges liedchen pfeifen? Einfach nur die Klappe halten ?

Ich habe ja gerade den Robbie hier. Da er Hundebegegnungen anscheinend nur an der Leine kannte war er reichlich unsicher und ist von da aus dann auch mal ins Pöbeln gegangen. Nachdem er sehr gut auf ne Ansage reagiert habe ich es so gemacht:

Hund und ich bewegen uns in lockerem Tempo an der Leine auf einen anderen Hund zu - Hund spitzt leicht die Ohren und man merkt eine leichte Anspannung - Die Anspannung habe ich mit einem Abbruchsignal (das Robbie hier gelernt hat) als "lass das" gekennzeichnet - Samt Hund einmal umgedreht und wieder locker weiter gegangen - umgedreht und wieder auf den Hund zu - Das nächste mal anspannen war fast direkt vor dem Hund - wieder Abbruchsignal - umgedreht und locker weiter gegangen - wieder umgedreht und dann am Hund vorbei

So habe ich das Verhalten, dass mir nicht gepasst hat abgebrochen und danach direkt den lockeren Gang weitergeführt. Es bringt halt auch nichts den Hund mit einem rot nach hinten zu "schießen" und ihn einfach nur zu blocken. Dann lernt er maximal, dass er rückwärts gehend gut pöbeln kann und regt sich halt so auf. Ich bevorzuge daher danach die von mir gewünschte Bewegung wieder, da Bewegung den Stress auch einfach abbaut.

Robbie hat 2 Hundebegegnungen gebraucht um das Schema zu verstehen und läuft daher nun auch seit einigen Tagen bei Hundebegegnungen frei. Weil er weiß er soll locker weiter gehen.

So habe ich es bei diesem Hund erarbeitet. Das ist kein Rezept für andere Hundehalter, sondern nur eine Idee. Das muss man dann halt auch individuell an den Hund anpassen, ob ihm das so liegt oder ob ein Verbleib im Sitz/Platz nicht zu Beginn sinnvoller ist. Man muss jedoch einfach mal klar sagen was man nicht will und dann zeigen was man will.

Besser erklärt? ;)

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Jau gut erklärt :)

Denke halt so zurück an meine wilden Zeiten... in dem Moment ist man einfach , wie vernagelt und kommt auf die einfachsten Dinge nicht... ;)

Gruß Iris

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