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Hundeforum Der Hund
Cuina

Paartherapie - sinnvoll oder nutzlos?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ein Hallo an die Ehepaare und Lebensgemeinschaften :D

Mich würde interessieren, was ihr von Paartherapien haltet, ob ihr Erfahrungen von euch selbst habt oder aus Bekanntenkreisen berichten könntet, wie so Therapien verlaufen.

Wir stecken mitten in einer richtig dicken Ehekrise, wir beide haben große Fehler gemacht, aber wir wollen beide noch nicht aufgeben, weil wir uns immer noch lieben.

Es müssen nur echt große Probleme bewältigt werden und ich denke, dass ein Außenstehender, wo man sich mal so richtig "auskotzen" kann, der eine neutrale Haltung uns beiden gegenüber hat, wohl helfen könnte, uns Wege aufzuzeigen, wie man diesen Berg besteigen kann.

Mein Mann ist dem nicht abgeneigt (hätte ich nieeeeeeeemals gedacht, aber daran sieht man wohl, wie ernst es ist) und ich natürlich auch nicht.

Wie seht ihr die Sache mit der Paartherapie, sinnvoll oder nutzlos?

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Hi!

Ich bin Pädagogin und habe eine Zusatzausbildung in systemischer Beratung / Therapie.

Diese Therapieform kann ich sehr empfehlen. Sie ist ressourcenorientiert, kurzweilig und sehr effektiv.

Ich selbst habe mich während der Ausbildung in "die Hände" meiner Dozenten begeben und konnte erleben, wie sinnvoll sie sein kann.

Einziger Haken: Oft muss ein solch ausgebildeter Therapeut selbst bezahlt werden....es fällt nicht unter die Kassenleistungen. Außer, derjenige hat noch eine andere Ausbildung...

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....wie so Therapien verlaufen.

Wie seht ihr die Sache mit der Paartherapie, sinnvoll oder nutzlos?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=71041&goto=1503840

Wie so Therapien verlaufen kommt drauf an zu welchem Therapeuten/Psychologen man geht. Es gibt da natürlich verschiedene Ansätze. Es gibt spezielle Paarberatungen, die dich erstmal grundlegend aufklären was du tun kannst und wohin du dich wenden kannst. Es gibt dann Paartherapien und dabei auch speziellere Therapien (Sexualtherapie nach Singer-Kaplan und ähnliches).

Sinnvoll ist es immer, wenn man sich an eine seriöse Stelle wendet. Dort wird einem einfach mal die Betriebsblindheit genommen und da meistens die Beziehung als der Klient betrachtet wird hat man selbst auch nicht mehr so Hemmungen sich zu öffnen. Man lernt aufzuarbeiten.

Ich selbst habe noch keine Erfahrungen als Klient. Ich kenne nur die theoretische Seite und die Praxisansätze :) Ich kenne jedoch einige Paare, die dadurch eine langjährige Beziehung retten konnten. Und es freut mich für jeden, der es schafft.

Wenn ihr euch unsicher seid: Geht in eine reine Paarberatung und lasst euch dort grundlegend aufklären und beraten. Holt euch alle möglichen Infos und entscheidet dann gemeinsam.

Alles Gute

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Nach einer gescheiterten Ehe und anfänglichen Probs in meiner jetzigen Beziehung waren Frauchen und ich auch ein paar Sitzungen mit gemacht ....

Fazit für mich: Ich habe gelernt zu "Reden" und bis heute ist es so, dass, wenn wir Abends zusammen sitzen, erstmal über alles was den jeweiligen "Beschäftigt", geredet wird ... und wenn es nicht gibt was einen beschäftigt, dann wird über "Gott und die Welt" gequatscht ... und ich möchte es nicht missen .... ;)

Und ja, ich würde es jederzeit noch mal machen ..

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Einziger Haken: Oft muss ein solch ausgebildeter Therapeut selbst bezahlt werden....es fällt nicht unter die Kassenleistungen. Außer, derjenige hat noch eine andere Ausbildung...

Verbände wie Caritas, Diakonie, DRK, u.a. bieten auch häufig Paarberatung an und diese ist kostenlos.

Ich habe mein Praktikum in einer Familienberatungsstelle der Caritas gemacht, die Therapeuten dort hatten ebenfalls alle eine systemische Ausbildung.

Auch mir gefiel diese Art der Therapie sehr gut.

Ich denke, dass es auf keinen Fall sinnlos ist, sich einer neutralen Person anzuvertrauen, die einem vielleicht auch mal einen anderen Blick auf bestimmte Dinge vermitteln kann..

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Danke für eure Antworten, das bestärkt mich noch ein bisschen mehr!

Ich habe eine richtige Paartherapeutin hier in der Ecke gefunden, die sich noch einer handvoll anderer aber verwandter Therapieformen beschäftigt, es ist eine Praxis für Psychagogik und Präventivpsychologie. Sagt mir jetzt nichts, aber nun gut :D

Paar- und Familienberatungen aus kirchlichen oder sonstigen Verbänden fallen wohl eher raus, es muss schon eine wirkliche Therapie sein. Vor allem bei mir benötigt es mehr als ein paar gute Ratschläge, ich müsste wohl meine letzten 30 Lebensjahre mal aufrollen und würde immer Ansätze finden, die sich in meiner heutigen Problematik wiederfinden und wahrscheinlich der Schlüssel zu so mancher Tür sind.

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Die Therapeuten "meiner" Beratungsstelle haben die Methoden der systemischen Therapie genauso angewandt, wie dies ein niedergelassener Therapeut auch tun würde. Da haben die Klienten oft richtig "arbeiten" müssen. Also, nix mit "nur Ratschläge" ;)

Aber ist doch super, wenn du schon jemanden gefunden hast. Normalerweise hat man zu Beginn ja auch ein paar Kennenlern-Sitzungen um zu schauen, wie's läuft und ob man sich wohlfühlt.

Ich wünsch euch jedenfalls alles Gute :)

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Solange ihr Euch noch liebt macht kämpfen immer Sinn. Mein Mann zieht am Sa nach zwölf Jahren aus ,deshalb erst aufgeben wenn alles vorbei ist.

lg Bj

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Oh Gott wie furchtbar. Der Gedanke an eine endgültige Trennung würde mich echt umbringen.

Man lebt noch unter einem Dach, aber geht sich aus dem Weg, einer schläft auf der Couch, man redet nur das Nötigste, wirklich eine ganz schlimme Zeit.

Wir sind 9 Jahre zusammen und seit 7,5 Jahren verheiratet. Vieles ist falsch gelaufen, viele Enttäuschungen, die es gab und ich muss das Vertrauen zu ihm erst komplett neu aufbauen.

Dennoch hatten wir viele schöne Jahre, die wir nicht wegwerfen wollen.

Es wird ein harter Weg, aber ich denke, wir beide wissen, was falsch war und die Liebe ist eben noch da. Das ist die Basis, mit der man arbeiten kann und um die man kämpfen muss.

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Vor allem die Trauer das wir es nicht geschafft haben. Aber wegen der drei Kinder versuchen wir alles damit es zivilisiert abläuft. Die Hunde bleiben natürlich auch bei mir.

lg Bj

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