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Hundeforum Der Hund
Beate-Maria

Anforderungen an eine Pflegestelle?

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Hallo Fories,

je öfter ich hier lese und die ganzen armen Hundis sehe, die eine Pflege- bzw. Endstelle suchen, umso mehr spiele ich mit dem Gedanken, ob ich nicht evt. auch Pflegestelle sein könnte/ möchte...

Allerdings weiß ich zuwenig darüber - und ich möchte bei soetwas nicht unüberlegt handeln!

Wie verändert sich aus eurer Sicht das Leben, wenn immer wieder mal ein neuer/ anderer Hund dazukommt?

ist es nicht schwierig, wenn man mit dem eigenen eben bestimmte Dinge einfach tun kann ( z. BSp. mit auf den Hof zu den Pferden nehmen) und ein " Fremder" muß da einfach mitlaufen?

Gibt es öfters Probleme mit dem eigenen Hund? ( daß dieser sein Revier verteidigen will, o. ä.)

Muß man den ganzen TAg daheim sein, oder kann man auch halbtags arbeiten?

Kann man so ein Hundi überhaupt wieder " loslassen", nachdem man es aufgepäppelt hat?

Unsere eigene kommt auch aus einer Tötungsstation ( Spanien), wir haben sie mit 5 Mon. aus dem Tierheim geholt. Jetzt ist sie 3 JAhre alt!

Aber ich stelle es mir auch sehr schwierig für den Hund vor, wenn er lernt, Vertrauen zu fassen und dann wieder gehen und sich auf anderes einstellen muß. Macht man da nicht noch mehr "kaputt"? Der Hund wird doch auch Verlustängste haben/ bekommen?

Ihr seht - viele Fragen...

Vielleicht mögt ihr mir ja ein bißchen von euren Erfahrungen berichten, daß ich manches besser einschätzen kann!

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Alsö Ich finde deine Idee als Pflegestelle zu arbeiten wirklich toll und finde es auch gut das du dir vorher die Gedanken machst.

Wenn du als Pflegestelle für eine gute Orga arbeiten tust gibt es ein paar Regeln die du dir überlegen solltest.

Gute orgas schauen das der Hund den du Übernehmen tust zu dir passt(zu deinen Lebensumständen)

Gute Orgas schauen das der Hund über sie Versichert ist solange er Bei dir ist.

Gute orgas zahlen ALLE Tierarztrechnungen wenn der Hund bei dir ist

und zum Schluß noch eine gute Orga wird eine GRÜNDLICHE Vorkontrolle machen und dann mit dir zusammen Entscheiden welcher Hund in dein Umfeld passt.

Wenn dir der Aufwand nicht zuviel ist werden sich die Orgas freuen über deine Zusage als Pflegestelle.

Ich halte z.b. sehr regen Kontakt mit unserer Vorsitzenden alle 2 Tage wird telefoniert (heist solltest auch immer jemand von der orga als ANsprechpartner haben)

Bitte such dir wirklich eine orga raus die Gewissenhaft arbeitet und nicht einfach nur nach Deutschland holt was geht, denn dann wirst du schlechte Erfahrung machen und eventuell den guten orgas, die es richtig machen nicht mehr zur Verfügung stehen und das wäre schade.

Lg Sandra

hast du mehr Fragen gerne per PN, ich mache nun PS seit 15 Jahren

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Also ich bekomme dieses Wochenende, nach 6 jähriger Pause. wieder einen Pflegehund. Einen Welpen.

Natürlich verändert sich das Leben, vorallem, da man nie weiss, was der Hund vorher schon erlebt hat, wie er reagiert, ist er neugierig? Ängstlich? usw. Ich bin da immer mit sehr viel gefühl dran gegangen und mit meinen Hunden damals gab es nie Probleme. Viele der Hunde aus dem Ausland kennen keine Wohnung, keine Alltagsgeräusche und mehr als einmal wurde hier der Müll geplündert, misthaufen usw. ( gut gibts auch bei vielen deutschen hunden)

Gerade in den ersten Tagen / Wochen würde ich dem Hund nicht zuviel zumuten. Also nicht gleich mit zu den Pferden schleppen. Bei meiner allerersten Pflegehündin habe ich sie nach 3 Wochen das erste mal mit zu den Pferden genommen.

Das mit dem arbeiten kommt auf den Hund an.. einen Welpen würde ich nie halbtags alleine lassen. Ich hatte mich entschieden wieder Pflegestelle zu machen, weil ich Hausfrau bin im moment ( da wird sich auch bis januar nichts dran ändern) und einfach die Zeit habe, dann auf den Hund einzugehen.

Bezüglich des Abgebens.

Ich bin immer mit dem Gedanken: Der hund bleibt nicht für immer hier, drangegangen. Hatte auch eigentlich nie Probelme damit, ws aber nicht heisst, das keine Bindung zu dem Hund aufgebaut wurde. Deswegen habe ich auch immer viel wert drauf gelegt, das der Hund andere Menschen kennenlernt und sich nicht "zusehr" auf mich fixiert. Natürlcih wird es schwerer wenn der Hund länger bleibt ( das längste waren 1,5 Jahre bei mir).

wenn du möchtest, kannst du dich auch gerne per PN bei mir melden.

Ich denke es gibt aber noch mehr leute hier, die wesentlich mehr Erfahrungen bzgl. Pfelgestellen haben!

LG

Nicole

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so und nun zum Thema wie gehe ich damit um das der Hund sich bindet

also ich muß sagen das ich die Erfahrung gemacht habe das wenn ich ein gutes Gefühl habe wenn ich den Hund auf einen Endplatz vermittele, es dem Hund dann auch nicht schwer fällt.

heißt für mich soviel.

Ich mache die Vorkontrollen Bei den Neuen Besitzern und wenn alles passt und stimmt gebe ich den Hund dort gerne ab und so fällt es dem Hund, da er meine Positiven Gefühle spürt auch nicht so schwer.

also seit ich die Kontrollen selber mache hab ich nicht mehr das groe Problem.

Mit miner Hündin ist es so, wenn wir Pflegehunde Haben sind die eben da ....gut jemand zum Spielen.

Sind die Hunde wieder weg auch gut mehr Ruhe.

Begegnung zwischen eigenem Hund und Pflegehund immer erst auf Neutralem Boden (finde ich ganz wichtig) hatte bis jetzt noch nie Probleme.

Hoffe konnte dir etwas weiter helfen.

Lg Sandra

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Danke schonmal für eure Antworten.

Es muß bei mir nicht " schnell gehen" - ich ziehe im August um, von F nach D zurück!

Dann muß sich eh erstmal alles neu sortieren.

Für so eine Entscheidung nehme ich mir auch gerne Zeit :-)

Für mich stellt sich halt auch die Frage, ob es überhaupt machbar/ realisierbar ist - auf den Hof z. Bsp. sollte ich ja täglich und es wäre ja blöd, meinen mitzunehmen und den " Neuen" zuhause zu lassen... ( ich würde eh wenn, lieber ältere nehmen und keine Welpen - ich glaube, die Kleinen haben prinzipiell bessere Chancen)

Aber mal ganz prinzipiell - woran erkenne ich gute bzw. schlechte Organisationen?

Worauf sollte man da dann achten?

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Aber mal ganz prinzipiell - woran erkenne ich gute bzw. schlechte Organisationen?Worauf sollte man da dann achten?zitieren

ich finde da hat Sandra schon super darauf geantwortet:

.Gute orgas schauen das der Hund den du Übernehmen tust zu dir passt(zu deinen Lebensumständen)Gute Orgas schauen das der Hund über sie Versichert ist solange er Bei dir ist.Gute orgas zahlen ALLE Tierarztrechnungen wenn der Hund bei dir istund zum Schluß noch eine gute Orga wird eine GRÜNDLICHE Vorkontrolle machen und dann mit dir zusammen Entscheiden welcher Hund in dein Umfeld passt.

Auch, wie Sandra schon sagte: Ein Ansprechpartner, der dir vorallem in der ersten zeit mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ich bin auch schon böse mit einer Orga eingegangen... was auch zu dazu führte das ich lange keine Pflegestelle mehr angeboten habe. Aber das war ja nicht die Frage!

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Bitte such dir wirklich eine orga raus die Gewissenhaft arbeitet und nicht einfach nur nach Deutschland holt was geht, denn dann wirst du schlechte Erfahrung machen und eventuell den guten orgas, die es richtig machen nicht mehr zur Verfügung stehen und das wäre schade.

Lg Sandra


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=71118&goto=1505785

Sorry - natürlich hat Sandra das schon beantwortet!#

Bin wohl eher über diesen Satz gestolpert...

Wenn man noch nie damit zu tun hatte, bin ich mir nicht sicher, ob man als Außenstehender beurteilen kann, welche Orga wirklich gewissenhaft ist und welche sich nur so " verkauft".

Wobei andererseits : einen finanziellen Vorteil hat ja keine dabei....(?)

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Wenn ich mir eine Orga näher anschaue, auch Kontakt zu den anderen Pflegestellen aufnehmen und schauen was die so berichten.

Viele Orgas haben ein Forum, da anmelden und mal lesen was da so steht.

Es gibt auch in D. viele Hunde die eine Pflegestelle benötigen, bevor sie in ein neues Zuhause vermittelt werden, Hunde die im Tierheim untergehen, die sich aufgeben und leiden.

Umso Größer eine Orga ist und umso mehr Hunde sie in der Vermittlung haben um so ktitischer muss man hinschauen.

Ich bin sicher hier gibt es einige, die dir eine Handvoll Orgas nennen können, von der du besser gleich die Finger lassen solltest.

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