Jump to content

36.794 Hundefreunde !

Jetzt kostenlos ein Konto erstellen oder mit Deinem Facebook oder Google account anmelden.

 

〉Registrieren Ι Anmelden

Hundeforum Der Hund
nandoluka

Auslassen von Gegenständen funktioniert nicht

Empfohlene Beiträge

Unsere Hündin gibt nichts her, was sie einmal in der Schnauze hat!

Ich habe bisher noch kein Mittel gefunden, um ihr etwas abzunehmen.

Beispiel: Luka beisst in die Leine.

Ich sage: Aus! Luka hält weiter fest.

Ich greif ihr über die Schnauze: Luka hält.

Ich drücke etwas fester zu: Luka hält.

Ich schau ihr tief in die Augen: Luka hält.

Ich hol ein Leckerchen zum Tauschen: Luka nimmt das Leckerchen mit der linken Seite ihres Gebisses und hält die Leine rechts.

Ich halt die Leine fest und warte: Luka hält auch fest und wartet.

Irgenwann lässt Luka los!

Ich weiss, dass Luka renitent und pupertär ist. Wir haben schon unheimlich viel geschafft, aber das mit dem Loslassen haut einfach nicht hin.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

ich würde Dir empfehlen, nicht in einen Zweikampf mit Luka zu gehen, um ihr das Ausmachen beizubringen. Später, wenn sie es mal kann, kannst Du es von ihr ggf. auch einfordern.

Was die Leine betrifft, die sie ins Maul nimmt, so würde ich mit einer zweiten Leine arbeiten. D.h. immer, wenn sie die Leine ins Maul nimmt, würde ich sie sofort fallenlassen und die zweite Leine ans Geschirr anmachen, so dass sie dumm dasteht. Sie sollte hier nicht lernen, die Leine "Aus" zu machen, sondern sie gar nicht erst ins Maul nehmen.

Zum Ausmachen üben ist es besser geeignet, ein Spielzeug (besser 2 die selben) zu haben mit ihr zu spielen. Ich würde das Wort "Aus" erst sagen (in Verbindung mit einem Lob), wenn sie gerade etwas hergibt, praktisch um ihr die Bedeutung des Wortes "Aus" zu lernen. Im Moment scheint sie zu glauben, "Aus" bedeutet, jetzt kommt sie und versucht, mir etwas gewaltsam wegzunehmen, ich gebe es ihr aber nicht.

Erst, wenn das geübt wurde, würde ich versuchen, ein Spielzeug auf "Aus" zu tauschen. Tauscht sie nicht, ist das Spiel beendet und Du wendest Dich ab, um es später wieder neu zu versuchen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Super Tipps, Karosa.

Ich denke auch, dass das Kommando "Aus" erst mal sauber erarbeitet werden muss. Der Hund wird zurzeit noch keine Verknüpfung mit dem Wort alleine haben.

Geht es hier nur um die Leine oder gibt der Hund andere Dinge auch nicht her bzw. kannst Du sie davon abhalten, etwas überhaupt erst aufzunehmen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich sehe das ähnlich. Wenn der Hund die Leine hält und Du weiterhin an seiner Beute interesse zeigst dann wird er so schnell nicht ablassen. Also Leine fallen lassen und weg gehen.

Das Kommando aus sollte seperat dazu aufgebaut werden. Denn die Leine kann man nicht immer überall fallen lassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke, für Eure Antworten.

Luka beisst nicht nur in die Leine, sondern auch in Handtaschen (ich hab ne ganz bunte Filztasche),Schlüsselanhänger (bei mir hängt ein Stoffhund dran), flatternde Röcke, lange Schals etc...........! Alles was weich, bunt und flatternd ist, findet sie toll! GsD macht sie das nur bei Familienmitgliedern und nicht bei Fremden.

Heute hab ich meinen Sohn beobachtet. Er hat mit Luka gespielt, indem er ihr ständig mit einem "Sockenmonster" (zwei alte Socken ineinander, Knoten rein, fertig!) vor der Schnauze herumgewedelt hat. Jedesmal, wenn sie das "Monster" erwischt hat, hat er ein kurzes "eh" von sich gegeben und Luka hat sofort wieder losgelassen.

Als er keine Lust mehr hatte, hat er Luka absitzen lassen und ihr das "Monster" gegeben!

Es geht also doch!

Ich bin viel zu lieb, um einen Hund zu erziehen. Ich denk viel zuviel nach. Ich ärgere mich über mich selber! :wall:

Ich werde es jetzt auch mal mit einem gezischten "eh" versuchen, wenn sie mal wieder an meinem Schal hängt. Wenn sie loslässt kriegt sie ein Sockenmonster zum weiterspielen.

Haltet Ihr das für eine gute Idee?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn Du es so ehrlich von Herzen und deshalb so glaubhaft wie Dein Sohn rüberbringen kannst, ist es einen Versuch wert. Allerdings sollte es kein lautes oder besonders strenges "Eh" sein, es soll ja nicht mit Angst verknüpft werden.

Viel Erfolg!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.