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Hundeforum Der Hund
Shadow10

Hilfe, er markiert ständig!

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo!

Langsam mache ich mir echt so meine Gedanken und Sorgen.

Mein Hund Shadow ist ein sehr selbstbewuster 10 Monate alter Junghund Rüde.

Ständig muss er makieren. Gehen wir nur 5 min. hat er mindestens schon 7 mal makiert, wenn er an der Leine ist und ist er abgeleint mindestens schon 5 mal. Manchmal auch mehr.

Er pinkelt sogar noch, wenn ich das Gefühl habe, dass schon gar nichts mehr rauskommt.

Ich will versuchen, dass er nur noch die ersten 2 male Pinkeln darf, wenn er an der Leine ist und dann erst wieder, wenn er abgeleint ist, weil die Situation in meinen Augen schon Überhand nimmt.

Ich weis nicht, ob er mich austricksen möchte, aber ab und zu, wenn ich ihn rufe, dann musser erst mal intensiv schnüffeln und dann pinkeln oder während ich rufe weglaufen und dann kacken.

Ha ich ihn höchstens nur 3 mal rufen möchte und hoffe, dass er eigentlich schon beim ersten oder spätestens 2 mal hört, pausiere ich kurz in meiner Stimme und beobachte ihn, wenn ich bereits 3 mal komm gerufen habe.

Oder ich rufe erst gar nicht und warte, ob er gepinkelt hat, wenn ich merke, dass er gaaaannnzzz intensiv schnupert.

Allerdings kommt es mir so vor, als würde er pinkeln um nicht gleich kommen zu müssen, da er das kommen nach dem Pinkeln ab und zu vergisst und dann weiter läuft.

Es kann aber auch sein, dass ich ihn grade einmal gerufen habe und er nach dem Pinkeln direkt auf dem Weg zu mir ist (leider auch nicht immer).

Es gibt auch momente in denen er nbei Fuß gehen soll, jedoch abhaut (ich natürlich nicht genau weis warum), er schnüffeln geht und kurze Zeit später pinkelt.

Mittlerweile schaue ich mir die Situation an und wenn ich merke, dass er gleich oder grade beschäftigt ist ihn nicht rufe, sondern dann, wenn er hochsaut. Ist das so richtig?

Ich könnte oft platzen, da er dann erst mal pinkeln geht.

Klar jeder muss mal aber so oft???

Was kann ich dagegen tun?

Ich habe zwar schon versucht ihn zu rufen, wenn er gerade beschäfitigt ist und dann mit ihm toben. manchmal schaffe ich das schon, aber ehr von der Tageslaune abhänig mal mehr mal eniger.

Wenn ich 3 mal gerufen habe oder einmal, dann gibt es meistens auch Grünfläsche wo ich mich verstecken kann, dann fängt er nach einiger Zeit an mich zu suchen.

Wenn er denn nicht wieder muss.

Oft ist es auch so, dass ich gerufen habe, er dann direkt pinkeln geht dannach dann oohne aufforderung zu mir läuft keuder vergebens.

Ich will ihm das komm ja nicht unangenehm oderüberlaufen klingen lassen sondern einfach das er dann kommt.

In solchen Momenten denke ich dann: okay er weis ja doch was ich will er musste nur mal, aber wenn er es ständig macht, dann denke ich, dass es schon bewusst ist und er es einsetzt in Hoffnunhg nicht kommen zu müssen.

Stimmt das?

Lasse ich ihm da zu viel Freiraum?

Habt ihr eine Idee, was ich ändern könnte??

Vielen Dank schon mal

;)

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Hallo,

für mich hört sich das ganz schwer nach Pubertät an.

Er versucht gerade auszuprobieren, wie weit er gehen darf.

Aber mehr fällt mir dazu gerade nicht ein.

Ich hoffe, es kommen noch weitere kluge Beiträge, die dir mehr helfen.

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Hallo,für mich hört sich das ganz schwer nach Pubertät an.Er versucht gerade auszuprobieren, wie weit er gehen darf.Aber mehr fällt mir dazu gerade nicht ein. Ich hoffe, es kommen noch weitere kluge Beiträge, die dir mehr helfen.zitieren

Hab genau das selbe gedacht. Pubertät!

In Fernandos jungen Jahren hat er auf 10m gefühlte 100 mal markiert!

"Trockenpinkeln" macht er heute noch. Ich sag dann immer:" Lass den Quatsch, du hast doch gar kein Material mehr übrig." Dann lässt er es sein. :D

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Er MUSS nicht, er will auf seine Hundeart zeigen, dass er auch da war ;)

Ulkig, wie unterschiedlich man dieses Markieren werten kann: Mein Hundi jonnt es lange Zeit gar nicht, ebenso wenig wie das Schnüffeln. Wie auch, wenn man nur im Badezimmer und allenfalls mal im hauseigenen Garten groß wird.. :(

Was hab ich mich gefreut, als er anfing, an jeder Ecke stehen zu bleiben und sein Beinchen zu heben! Inzwischen hat sich das alles - er ist nun anderthalb - auf normales Rüdenmaß reduziert und das wird es bei deinem auch, keine Angst. :)

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Du verwechselst da "müssen" mit markieren :)

Ermarkiert nicht, weil die Blase voll ist, sondern, weil er anderen eine Botschaft hintelassen möchte.

Das kannst Du entweder tollerieren (und dann am Tag in 2 Stunden 500 m weit kommen) oder unterbinden. Dich indem Du ihn 3 mal rufst! Dadurch lernt er: Die ruft zwar, aber das bedeutet, wenn es mir in mehr oder weniger absehbarer Zeit genehm ist, sollte ich mich mal in ihre Richtung orientieren. sie wird ja noch öfters rufen....

Einmal rufen, wenn er nicht kommt, abholen, anleinen.

Wenn er an der Leine privaten Tätigkeiten nachgehen will: "Hier" oder "Ran" oder "Fuß" und stur weitergehen.

Natürlich darf ein Hund auch mal schnüffeln und markieren, aber nicht ausschließlich und nicht, wenn er Dir dabei den Stinkefinger zeigt :)

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Pubertät würde ich auch vermuten, aber nicht nur das.

Warum willst du deinen Hund 3 mal rufen :??? Er hat beim ersten

rufen zu kommen. Das Hunde bis drei zählen können wissen wir zwar,

aber vielleicht vergißt er manchmal wie weit du warst mit rufen :D .

(Ist natürlich nicht ernst gemeint).

Mach ihn an die Schleppleine und kommt er nicht beim ersten rufen kannst

du das einfordern, er muß auf dem Weg zu dir nicht pinkeln, das siehst du

richtig.

Läuft er frei und kommt nicht würde ich hingehen und ihn einsammeln, auch

wenn er gerade einen Haufen macht. Kommentarlos anleinen und wenn

er fertig ist weitergehen.

Wenn du schon richtig geladen bist, weil er nicht kommt, dann liegt das "nicht kommen

wollen" an dir. Er merkt natürlich an deiner ganzen Haltung und Stimme das du schlecht gelaunt bist, da würde ich als Hund lieber auch Abstand halten. Manche Hunde

schnüffeln dann um zu beschwichtigen, deiner hebt auch noch mal das Bein.

Es macht für mich auch Sinn dem Hund an manchen Stellen das markieren

zu verbieten, das brauchst du z.b. wenn ihr mal in der Stadt unterwegs

seit. Da kann er ja auch nicht an jeden Geschäfteingang pinkeln.

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Wenn wir auf unserer morgentlichen Runde Astor, einem weissen Schäferhund begegnen und sowohl Astors Herrchen, als auch ich, Zeit haben, unterhalten wir uns ein wenig. In dieser Zeit sind die beiden Rüden damit beschäftigt hintereinanderher zu markieren. Der der als letzter einen Spritzer obendrauf setzt hat gewonnen! ;)

Wenn wir weitergehen wollen, hört das Markieren sofort auf. Die Leine hilft aber wirklich dabei, solche Tätigkeiten zu unterbinden.

Skita hat Dir wirklich einen guten Rat gegeben.

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Also, ich würde in diesem Fall Pinkeln an der Leine auch stark einschränken. Hier geht es ja nicht darum, dass er dringend muss, sondern es geht rein ums Markieren und das muss nicht überall sein. Bin aber generell auch kein Freund davon, dass ein Hund überall seine Duftmarke hin setzen muss. Wenn man z.B. erst durch ein Wohngebiet gehen muss, bevor man den Hund laufen lassen kann, lasse ich meine Hunde da GAR NICHT pinkeln, sondern erst dann, wenn ich sie frei laufen lasse. Stehen bleiben, damit der Hund in Ruhe schnüffeln und pinkeln kann, gibt es bei mir nicht. Also einfach immer schön stur weiter gehen und Hund mit nehmen, ob er will oder nicht.

DU machst Dir zu viele Gedanken darum, wann Du rufen kannst, ob der Hund gerade Zeit hat, auf Dich zu hören oder zu beschäftigt ist, wie Du rufst, wie oft Du rufst. Das alles wäre mir egal. Wenn ich den Hund zur mir rufen will, achte ich nicht darauf, was er gerade macht. Und mehr als einmal rufen würde ich auf keinen Fall. Da das ja alles bei Dir momentan nicht so gut klappt, würde ich den Hund an die Schleppleine machen, damit Du Zugriff auf den Hund hast, und den Rückruf weiter üben.

Sei insgesamt vielleicht auch etwas ignoranter, geh Deinen Weg, bleib nicht stehen, achte nicht auf den Hund, denn er soll lernen, dass er auf Dich achtet. Läuft er zu weit vor oder ist irgendwo schwer beschäftigt, drehst Du um und gehst kommentarlos in die andere Richtung (im Zweifel alles an der Schleppleine).

Zur Zeit macht der Hund sein Ding und Du orientierst Dich zu sehr an ihm. Eigentlich solle s ja genau anders herum sein.

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Das Markieren ist besonders für einen intakten Rüden von großer Wichtigkeit. Es zeigt sein Revier an und dass er da war, und wir wissen doch gar nicht, für was das noch alles gut ist. Dadurch, dass er ganz neu als Rüde ist, weil er vorher noch ein Hundekind war, ist es für ihn doppelt wichtig, dass er sich überall vorstellt und präsentiert.

Ich persönlich bin kein großer Freund davon, ein natürliches und wichtiges Verhalten so hart und vor allem auch nach Schema F zu unterbinden, dass man sagt, 3 mal pinkeln darfst Du, dann ist Schluss. Du wolltest doch gerne einen unkastrierten Rüden haben, oder? Dann würde ich an Deiner Stelle auch das natürliche Verhalten, so weit es geht, akzeptieren. Wahrscheinlich wird es etwas besser werden, wenn er älter und etwas cooler ist. Außerdem kannst Du ihn auch mal an der Leine weiterziehen, wenn Du weitergehen möchtest. Nur, das Markieren ganz unterbinden, weil es unwichtig ist, ist sehr menschlich gedacht und schlichtweg falsch.

Was Hunde und ihr Verhalten betrifft, wissen wir noch so wenig, aber eines ist sicher, es hat alles seinen Sinn.

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Erst mal vielen Dank für eure vielen Antworten. ;)

Ich probiere es jetzt wieder mit der Schleppleine und ich glaube das Problem gefunden zu haben.

Klar muss ein Hund pinkeln. Er ist eben ein sehr potenter Rüde und das darf er ja auch.

Ich habe ihn beim vorletzten Gassi gehen noch genauer beobachtet und fesgestellt, dass er der Meinung ist, dass er machen kann, was er will, weil ich eh warte bis er fertig ist mit seiner Sache sei es schnüffeln Grasfressen, pinkeln..... und ihn dann erst rufe und wenn ich dann doch mal früher rufe ich ja mehrmals komm rufe also 3 mal höchstens und wenn er dann nicht kommt ich ihn irgendwie zu mir befördere oder so lange beobachte, bis er denn kommt.

Ich habe dann auch mal ausprobiert, weil er so gar nicht gehört hat, dass er vllt. einfach erst mal Bewegung braucht, da es seine erste Runde am morgen war. Habe mich dann hingestellt und ihn machen lassen, aber da wurde ihm direkt langweilig. erst hat er ständig blickkontakt gesucht und sich gewundert, warum ich ihn denn nicht rufe obwohl er grade gepinkelt hat oder gefressen und ständig zu mir rüber schielte.

Dann als er mehrmals zu mir kam und kein leckerli bekommen hatte, lief er ins Feld, weil er wusste, dass ich ihn dann rausrufe und belohne, dass ist mir aber erst aufgefallen, nachdem genau das passiert war.

Dann wurde es ihm wieder zu langweilig und er wollte nem Fußgänger hinter her. Doch als er gerade lag bin ich in die entgegengesetze Richtung gerannt und er mir direkt hinter her.

Das hat mir dann zu denken gegeben also habe ich es weiterhin ausprobiert und ihm situationen geschaffen, dass er auf mich achten muss und ich nicht mehr warte, bis er endlich fertig ist und ich ihn rufen kann.

Da ich nach der Runde ziemlich außer Atem war habe ich mir bei der nächsten Runde die Schlepleine geschnappt und das ganze nochmal gemütlich angegangen und bin erst mal in seine richtig gelaufen, aber er hinter mir her und durfte schnüffeln dann wieder musste er mir nur folgen indem ich 2 - 3 mal die Richtung gewechselt habe und dann wieder ne Zeit lang grade aus gegangen bin etc.

Das hat gut geklappt.

Darauf hin habe ich ihn dann mal gerufen, während ich kurz von ihm weg gegen bin und dann in die Hocke und kam promt auf mich zu.

Was sagt ihr dazu?

Wie lange soll ich das Schleppleinentraining durchziehen. Klar bis er richtig hört aber wie viele Wochen ca?

Habe ich ihn richtig analysiert oder interpretiere ich zu viel in ihn hinein?

Liebe Grüße und vielen Dank schon mal für weitere Antwort(en).

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