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Hundeforum Der Hund
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Begleitung in den Tod

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Mir hat Anitas Beitrag gerade sehr zu denken gegegeben.

Sind Menschen zu schnell was Euthanasie angeht?

Sollte man alte Hunde "aus eigener Kraft" gehen lassen oder aktive Hilfe leisten (lassen) ?

Wie denkt ihr darüber?

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Das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden, ob er die Kraft aufbringt oder den schnellen Tod durch den Tierarzt wünscht.

Gruß Christa

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Wenn sicher gestellt sein kann das eben ein Tier nicht leidet, dann bin ich auch dafür das dieses Tier aus eigener Kraft gehen darf!!

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Meine Tierärztin sagt immer: Sterben kann man auch von alleine.

Recht hat sie. Wenn ein Hund sich quält, sollte man ihn natürlich einschläfern lassen. Wenn man einem Hund helfen kann, ohne ihn leiden zu lassen bzw. sein Leiden zu verlängern, dann sollte man natürlich zum Tierarzt gehen überlegen, was man tun kann.

Kompliziert wird´s, wenn man einen Hund mit Medikamenten (Herzmittel etc.) vom Sterben abhält.

Aber das muss man von Fall zu Fall entscheiden, und letztendlich gilt für mich auch das, was Christa schreibt.

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Muß ich einem Tier zumuten elendig zu verrecken?

Will ich persönlich nicht. Niemals!!! Das hat für mich etwas mit Liebe zu meinem Tier zu tun.

Wenn´s so ist wie bei Anka (dem von mir heißgeliebten Pudel meiner Omi) kein Problem. Die hatte bis zuletzt glänzende Augen und war munter wie sie konnte. Trotz leichter Lähmung der Hinterläufe (das bekam sie im Alter und ging nie wieder ganz weg).

Die ist Abends mit ihren 17Jahren ins Körbchen getapst und über Nacht friedlich eingeschlafen.

Das ist das was ich jedem, egal ob Mensch oder Tier wünsche.

Meine Omi hat 12 Tage leiden müssen. Glaube mir wenn ich gedurft hätte hätte ich alles abgestellt.

Dieser Schwebezustand geht an die Substanz. Nur noch eine warme leere Hülle.... nene. Da hab ich heute noch dran zu knabbern.

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Hallo!

Danke für dieses Thema.

Nun ja, das mit dem Leiden ist eine schwierige Sache.

Denn, wie beschrieben, bei einer Geburt hält man Schmerzen für "normal" und dass es Stunden dauern kann auch.

Ich denke eben, dass das sich aktive Auseinandersetzen mit dem Thema Tod im Vorfeld sehr lehrreich sein kann.

Ich habe bei Leila zwei Jahre Zeit dafür gehabt und fühlte mich dann gut vorbereitet.

Ich wusste sie wird nicht mehr aufstehen wollen, wird das Fressen und Trinken Tage vorher einstellen, es kann sein sie erbricht Blut, beginnt zu zittern, bekommt Alpträume.

Egal, was dann eintrat, ich war nicht überrascht. Ich wusste, es gehört dazu.

Sicher war der Hund besonders in ihrer letzten Woche permanent sowohl energetisch als auch durch eine Tierärztin überwacht.

Ich für mich kann sagen, von ihrem Sterben genauso viel gelernt zu haben, wie von ihrem Leben und bin dafür unendlich dankbar.

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Ich frage mich halt einfach....

Kann Mensch das Leid nicht ertragen, oder leidet das Tier wirklich...

Das ist jetzt absolut nicht wertend gemeint. Bisher habe ich alle meine Tiere einschläfern müssen, und habe nie weiter drüber nachgedacht.

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Ich denke, dass es da keine Pauschalaussage gibt. Natürlich sollte man den Hund erlösen, wenn er Erlösung bedarf! Aber ich bin oft irritiert darüber, wie schnell hier (und anderswo) nach Einschläferung geschrien wird.

Die Aussage den Hund zu töten, damit er nicht leidet, finde ich so pauschal -für mich- auf jeden Fall falsch.

Natürlich will ich meinen Hund nicht leiden sehen, aber ein "wenig zu leiden" gehört für mich zum Sterbeprozess. Der Verfall des Körpers, das nicht mehr "schön sein des Lebens", das "nicht mehr das tun können, was man immer so machte", sind doch notwendige Erkenntnisse, um sich mit dem Tod anzufreunden. Warum sollte ein Tier in den Tod gehen wollen, sich vom Leben lösen, wenn das Leben noch lebenswert ist.

Bei den ersten Anzeichen von Schmerz und Qual will Mensch und Tier für gewöhnlich nicht den Tod, es braucht seine Zeit, um ihn als annehmbare Alternative zu akzeptieren.

Sollte mein Hund an einer schweren Erkrankung leiden, die zum Tod führen wird, dann wird er entweder von sich aus in den Tod gehen oder er wird gehen, wenn ich der Ansicht bin (was eine wahrlich verantwortungsvolle Aufgabe ist, die ich mir nicht herbei wünsche!), dass er sein Leben tatsächlich nicht mehr als lebenswert empfindet und dies wird wahrscheinlich nicht bei den ersten Anzeichen von Schmerz oder den ersten Einschränkungen sein.

Allerdingst besteht dabei natürlich die Möglichkeit den richtigen Zeitpunkt zu verpassen und unnötiges Leid zuzulassen!

Es ist eine Gratwanderungen und allgemeingültige Aussagen wird es wohl nicht geben!

Lg Tina

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Ich wusste sie wird nicht mehr aufstehen wollen, wird das Fressen und Trinken Tage vorher einstellen, es kann sein sie erbricht Blut, beginnt zu zittern, bekommt Alpträume.

Egal, was dann eintrat, ich war nicht überrascht. Ich wusste, es gehört dazu.

Nah prima, wenn man seinem besten Freund solch ein Ende zumutet, obwohl man es ihm leichter machen kann :Oo

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Die Leute hier die mich kennen, kennen meine Einstellung gut. Ich habe meine Hunde (mit tierärztlicher Überwachung) bis zu ihrem letzten Atemzug begleitet. Sie starben eines natürlichen Todes ohne "Erlösung" durch den TA.

Es gibt geeignete Beruhigungsmittel oder Schmerzmittel, die einem Tier das Gehen leichter machen. Niemals sollte ein Tier leiden und Schmerzen ertragen müssen. Das ist das Allerwichtigste. Aber es sollte auch das Recht haben, selbst zu entscheiden.

Leider lassen viele Menschen ihre Tiere voreilig "einschläfern" (tolle Bezeichung :wall: ) oder vielfach auch nur aus Bequemlichkeit. Ein inkontinenter Hund könnte ja den schönen Perserteppich versauen.

Solche Menschen sollten niemals irgendein Tier haben.

Es erfordert viel Kraft, einem sterbenden Lebewesen beizustehen. Ich würde daher HH, die diese Kraft nicht aufbringen können, nicht verurteilen.

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