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Hundeforum Der Hund
Maike2906

Miro hat wahrscheinlich Leishmaniose

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr,

manche von euch werden sicher schon von Miro gelesen haben. Miro ist ein ca. 17 Monate alter Windhundmischling, der seit Oktober bei meiner Schwiemu wohnt.

Miro ist oft bei uns zu Gast (so war es von vornerein mit meiner Schweimu abgesprochen), so dass auch wir ihn mittlerweile sehr lieb gewonnen haben.

Ich weiß natürlich, dass es das Leishmaniose-Forum gibt und bei gegebener Zeit werde ich bzw. meine Schwiemu sich dort auch anmelden.

Trotzdem mag ich hier davon erzählen und hoffe auf die ein oder andere Idee, Tipps und natürlich auch auf Daumen!

Aber jetzt zum eigentlich Thema:

Miro war vom 19.05. an für fast 2 Wochen bei uns. Als meine Schwiemu Miro brachte, fiel mir direkt in der ersten Stunde auf, dass Miro drei mal den Kopf geschüttelt hatte. Ich hab dann die Ohren angeschaut, konnte aber nichts finden.

Auch an den darauf folgenden Tagen fiel mir eben auf, dass Miro öfter Kopf und Ohren schüttelt als Dana. Als Miro eine Woche bei uns war, entdeckte ich an seinen Ohrenrändern kleine helle Stellen, das sah erst mal so aus, wie Mini-kleine Dornen oder so, aber wenn ich versucht hab das weg zu zupfen, dann hat die Stelle geschorft.

Als meine Schweimu Miro abgeholt hat, hab ich ihr die Stelle gezeigt und direkt gesagt, dass es evt. ja das erste Anzeichen einer Leishmaniose sein könnte.

Am Freitag war meine Schwiemu dann noch schnell mit Miro beim Tierarzt. Als Miro von der Organisation an meine Schwiemu überging, wurde nochmal darauf hingewiesen, dass der Mittelmeerbluttest noch aussteht. Miro war da noch kein Jahr alt. Na ja, da Miro so extrem ängstlich regelrecht panisch ist, war meiner Schwiemu zwar schon x-mal beim Tierarzt, aber bisher immer nur zur "Gewöhnung". Lange rede kurzer Sinn, Freitag war es schon zu spät, als dass der Tierarzt noch hätte die Blutprobe einschicken können, aber leider bestätigte er meinen Verdacht.

Dieser Tierarzt hat mehrere Jahre in Griechenland gearbeitet und kennt sich relativ gut mit den Mittelmeerkrankheiten aus.

Natürlich werden Ende der Woche alle entsprechenden Untersuchungen gemacht, um auch sicher zu gehen, dass er wirklich LM positiv ist (oder eben hoffentlich nicht!).

Meiner Schwiemu und mir geistern natürlich schon Sachen wie:

purinarme und eiweißarme Ernährung, möglichst wenig Streß....

Was könnte man jetzt schon für ihn tun?

Sollte man erzieherisch nun etwas besonders beachten oder etwas "besonderes" üben...

Keine Ahnung, wir sind gerade etwas verunsichert, haben natürlich auch Angst, sind traurig...eine ganz doofe Situation!

Man hofft natürlich noch, dass er doch keine LM hat und der Schorf an den Ohren "nur" Milben sein könnten....aber kennt ihr dieses komische Bauchgefühl, genau das habe ich leider.

Grüße

Maike

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Wenn Hund und Ihr ein bisschen Glück habt, könnte es sich auch "nur" um eine beginnende Ohrrandnekrose handeln, dass hatte die Galga meiner Tochter auch und im Moment schlägt sich unser Theo auch damit rum.

Zumindest bei Alma, der Galga, stand damals auch der Leishmanioseverdacht im Raum!

Ich drück die Daumen!

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Hallo Maike,

auch wenn der Tierarzt in Griechenland war, heißt es nicht, dass er sich so gut auskennt. In den Mittelmeerländern werden LM kranke Hunde oft direkt eingeschläfert oder nach Schema F behandelt: Höchstdosis Allopurinol plus Glucantimespritzen, und letztere in einem Abstand, der zu Resistenzen führt.

Daher rate ich dir, dich JETZT im LM-Forum anzumelden und Miro dort vorzustellen!

Wenn der Tierarzt sich gut auskennt, wird ein komplettes Reiseprofil erstellt sowie ein großes Blutbild nebst Eiweißelektrophorese in Kurvenauswertung. Ist dies der Fall?

Ernährungstipps bekommst du ebenfalls im LM-Forum von der Ernährungsexpertin dort.

Kranke Hunde dürfen nicht geimpft werden. Mittel, die auf das Immunsystem wirken (Echinacea, Kortison) sind bei Lm kontraindiziert und sollten nur im äußersten Notfall gegeben werden.

Es ist darauf zu achten, dass der Hund keinem hohem Stress ausgesetzt wird. Tierarztbesuche müssen natürlich trotzdem sein.

Erzogen werden kranke Hunde genauso wie gesunde. :???

Wie hat der Tierarzt deinen Verdacht bestätigt, wenn die Blutprobe noch nicht ausgewertet wurde? Oder ist sie das inzwischen?

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Hi du,

die Hündin einer Freundin (aus Griechenland) hat Leishmaniose.

Festgestellt wurde dies erst vor ca. 2 Monaten.

Sie ist aber schon 5 Jahre hier in D und es brach auch erst richtig vor 2,5 Monaten aus. Es gab wohl vorher schon anzeichen dafür, aber trotz das jedes Jahr ein Bluttest gemacht wurde kam erst jetzt ein positiv auf Leishmaniose. Nachdem sie endlich die richtigen Medis bekommt und sie sehr gut darauf anschlägt wird die Hündin immer freundlicher und auch wieder fitter. Klar man muss schauen, dass sie sich nicht überlastet. Aber sie gehen trotzdem immer mal wieder auf ein THS Tunier auch kommen sie regelmäßig ins Training. Ich würde mich jetzt nicht verrückt machen. Genießt die Zeit mit ihm. Gebt ihm Ruhe und Ausgeglichenheit. Ansonsten würde ich ihn jetzt aber nicht "anders" behandeln oder "anders" trainieren.

Was wichtig ist: Kauft ihm ein Halsband das diese Sandmücken abhält. (es gibt soweit ich weiß nur eins auf dem Markt, dass genau diese Mücken abhält - das kann euch euer Tierarzt sagen. Damit falls diese Mücken hier in D gibt sie gleich sterben wenn sie euren Hund angesaugt haben und dies nicht weiter geben). Aber ansonsten behandelt meine Freundin ihre Hündin nicht unbedingt anders als vorher!

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mir konnte man damals mit Maya super in dem Forum weiterhelfen. Einfach mal anmelden ;)

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Nein, er hat noch nichts bestätigt, hat nur ebenfalls den Verdacht auf Leishmaniose geäußert.

Da es am Freitag schon so spät war, wurde Miro nur "normal" untersucht und der Tierarzt hat sich die Ohren genau angeschaut.

Am Freitag (10.06) ist nun ein neuer Termin vereinbart, wo alle Untersuchungen (ja, von "Eiweißkurve" sprach der Tierarzt auch) gemacht werden sollen.

Es heißt also erst mal warten, bis wir die endgültigen Ergebnisse haben.

Der Tierarzt hat versucht zu beruhigen und meinte, wir sollen erst alle Untersuchungen abwarten und dann überlegen wir gemeinsam, was der beste Weg sein kann. Leishmaniose möchte er nicht voreilig diagnostizieren, aber es sei nunmal in diesem Fall ziemlich verdächtig...

Klar, dass man einen kranken Hund genauso erziehen muss wie einen gesunden, aber was weiß ich, wäre es sinnvoll,dass er lernt, auf Kommando lange ruhig zu liegen, weil er in Zukunft vielleicht öfter Infusionen bekommt (war nur ein Beispiel, ich kenne mich in der Behandlung von LM nicht aus). Sowas meinte ich eher....

Im LM-Forum werden wir uns bestimmt anmelden, aber eure Daumen nehmen wir auch gerne als Unterstützung :)

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:winken:

Infusionen (mit Kochsalzlösung) werden nur nötig sein, wenn die Nieren versagen.

Da er ja jetzt untersucht wird und die LM, falls sie vorliegt, rechtzeitig erkannt und behandelt wird, wollen wir mal nicht davon ausgehen.

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Danke für die Infos schonmal, ich meld mich mal im LM-Forum an und stöber mal, was ich dort finde.....

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Hallo und schönen Mittag

Gina kommz aus Spanien und ist Leishmaniose Positiv.

bis im Oktober war sie frei von allen Symptomen.

nun hatte sie sich Grasmilben eingefangen und durch die Schwächung des Immunsystems ist die Leishmaniose ausgebrochen.

Der Titer war nicht so hoch aber sie hatte trotzdem die Typische Brillenbildung.

das Forum Parasitus Ex ist sehr darauf spezialisiert und hilft auch das richtige Labor zu finden.

Meine bekommt nun Allopurinol in geringer Dosis und wenn so stellen an den Ohren sind gehe ich hin und reibe sie mit einem Öl ein wo omega 3 Fettsäuren drinn sind, das hilft Ihr gut.

Lg Sandra

die Hündin von meiner Freundin ist mit Leishmaniose 13 Jahre alt geworden

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Hallo Sandra,

danke für deine Antwort.

Also eine Brillenbildung lässt sich bei Miro nicht erkennen. Und wie geschrieben, ich will mich nicht verrückt machen, aber schon mal ein paar Infos vorweg sammeln.

Ich weiß, dass die Ansteckung von Hund zu Hund praktisch (fast) unmöglich ist. Mache mir also darum keine Sorgen.

Das Forum "Parasitus Ex" kenne ich noch nicht, google ich gleich mal.

Als ich das gerade mit dem "nicht-Impfen" gelesen habe, mmh das könnte ein Problem werden. Meine Schwiemu wohnt auf einem Zipfel Deutschalnds der von Belgien "eingekesselt" ist. Wenn sie aus ihrem Haus raus in den Wald geht, dann befindet sie sich genau genommen in Belgien - Grenzüberschreitung doch aber nur mit gültiger Tollwutimpfung?!

Ahh ich fange an zu viel zu denken....wir warten nun erst mal die Ergebnisse ab.

Hab aber auch schon viel Input vom Lesen aus dem LM-Forum!

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