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Slimgirly

Hundetrainer & ihre Vierbeiner

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Lobeshymnen auf das Team der HTS gibt es hier ja schon reichlich! Nachdem ich Anita und Michael kennenlernen durfte, kann ich sagen: zu Recht!

Jetzt ist fast eine Woche vergangen und ich habe eigentlich „nur“ einige Kleinigkeiten an mir und im Umgang mit meinen Hunden geändert und ich bin ganz begeistert wie positiv meine Fellnasen auf diese Änderungen reagieren.

Ich glaube ausschlaggebend für meine an den Tag gelegte Konsequenz ist nicht nur die Tatsache, dass Anita und Michael mich mal zum nachdenken angeregt haben, sondern hauptsächlich ihre Hunde. Einfach mal zu sehen, was möglich ist und wie das im Endergebnis aussehen kann, hat mich enorm beflügelt.

Ja, ich bin jetzt ehrgeizig – ich will auch so tolle Hunde wie Ihr.

Hab ich ja eigentlich schon, nur hören meine noch lange nicht so gut und es gibt immer wieder Situationen wo eben andere Dinge wichtiger sind als Frauchen. Es wird nicht von heute auf morgen gehen, ist mir klar, aber den Grundstein habt ihr am Sonntag gelegt. Das nur mal so am Rande.

Worum es mir eigentlich geht: Ich habe hier in und um Dresden noch keinen Hundetrainer kennen gelernt, der seinen Hund dazu geholt hat und der gesagt hat: „Ich zeig Dir jetzt mal was ich meine!“.

Meistens klingt das doch so: „Gib mir mal Deinen Hund und dann zeig ich Dir wie es geht!“.

Stopp – richtig MEIN HUND! Und ich tue mich sehr schwer damit, meine Kleine aus der Hand zu geben.

Das Anita und Michael ihre Hunde auf den Platz geholt haben, um mir die Theorie noch einmal praktisch zu demonstrieren, war für mich glaube ich am geilsten (´tschuldigung) und hat den größten Eindruck bei mir hinterlassen.

Ein Hundetrainer, der auch zeigt, dass er seine Philosophie „LEBT“ - an / mit seinen Hunden, ist für mich allemal glaubwürdiger und überzeugender als jemand, der nur „schön erzählen“ kann.

Was habt ihr denn so für Erfahrungen gemacht? Wie wichtig ist es Euch, die Vierbeiner Eurer Hundetrainer live zu erleben; wie stark beeinflußt es Eure Entscheidung für / gegen einen Hundetrainer.

Bin gespannt auf Eure Antworten!

LG,

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Unser Hundetrainer besitzt auch eine Cattle Dog , und vieles , was er mit seinem Hund gemacht hat , wollte ich auch - so hab ich meine Ziele mit Cleo komplett überdacht und geändert-

das Gefühl kenne ich , wenn der Ehrgeiz geweckt wird ;) ....

Ich finde , wird man offener für andere Methoden (bei uns das Clickern) .

Meinen Hund nehmen und mir was mit meine Hund zeigen , hat noch keiner gemacht

(wird wohl auch niemand ;) )

und würde auch nix bringen - es geht doch um MEINE Beziehung zu meine Hund - da wär ich echt empört :(

Viel Erfolg wünsche ich Dir !! =)

Martina mit Cleo und Tyler

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Hallo!

Erstmal vielen Dank für das Lob, der Tag hat auch uns sehr viel Spass gemacht.

Das Vorzeigen mit den eigenen Hunden ist eine Selbstverständlichkeit.

Allerdings gibt es auch bei uns Situationen, wo wir (natürlich mit Einverständnis) den Hund aus der Hand nehmen.

Dies geschieht aus folgenden Gründen:

- entweder weil es für uns wichtig ist, den Hund mal zu "fühlen" um an die Ursache eines Verhaltens ranzukommen, oder

- weil wir den Eindruck haben, dass der Besitzer glaubt der Hund (die Rasse, der Charakter, das Potential) sei schuld

- oder weil die nicht ausreichende Schulung des HF gerade auf Kosten des Hundes geht

So elementar, wie es für uns ist mit dem eigenen Hund das Gelehrte vorzeigen zu können, so elementar ist auch die Fertigkeit sich auf jeden fremden Hund einzustellen.

Viele Hundetrainer sagen, sie nehmen den Hund aus Prinzip nicht aus der Hand, der Grund dafür ist in den meisten Fällen: Sie können es nicht.

Beide Dinge (eigener, fremder Hund) halten wir als vertrauensbildende Massnahme für wichtig.

Trotzallem noch ein Tipp:

Die Dinge, die wir gezeigt haben, hatten mit klassischem Gehorsam oder "Unterordnung" nichts zu tun, daher spielte der Ort keine Rolle.

Wenn Euch jedoch auf einem Hundeplatz perfekte Hunde gezeigt werden, dann schaut auch immer mal was vom auto zum Platz und danach oder auf einem normalen Spaziergang passiert.

Es gibt eine Menge beeindruckender "Platzidioten". Die bekannte Umgebung, sowie ein schematischer Ablauf können ganz schön blenden.

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Unser Hundetrainer besitzt auch eine Cattle Dog , und vieles , was er mit seinem Hund gemacht hat , wollte ich auch - so hab ich meine Ziele mit Cleo komplett überdacht und geändert-

Hallo Martina,

ja genau so ging mir das auch.

Ich dachte immer, dass meine Zwei absolut alltagstauglich sind und groß Probleme habe ich ja auch nicht mit ihnen. Ich wollte eigentlich weniger am Gehorsam arbeiten als vielmehr etwas über Spielen und Motivation vom HTS Team lernen. Aber jetzt sehe ich das alles in einem ganz anderen Licht!

Es war einfach nur schön zu sehen, wie die Hunde von Anita und Michael mit den Beiden zusammen arbeiten WOLLEN und wie entspannend es doch eigentlich ist, wenn die Vierbeiner jedes auch noch so kleine Signal wahrnehmen und darauf reagieren und trotzdem (oder gerade deswegen) einen Riesenspaß dabei haben.

LG,

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Freut mich das ihr Spaß hattet und sie in die den Ehrgeiz geweckt haben =)

Meine Trainerin zeigt es auch erst immer mit ihrer Hündin aber auch wenn es sein muß mit dem eigenen Hund.Ich finde das auch sehr wichtig wenn es um bestimmte Sachen geht.Oft steht sie auch einfach ganz nah bei einem und gibt an wann und was man machen muß.

Lg Birgit

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Hallo Kathrin,

meine Trainerin hat mich durch ihre eigenen Hunde völlig überzeugt. Ich erlebe sie bei jedem Training mit einem Teil ihres Rudels, ich erlebe sie in den Situationen, die ich für uns als kritisch erachte. Sie lebt mir bei unseren Treffen vor, was sie mich lehrt und was sie propagiert. Sie lebt mit einem Rudel von 10 Hunden zusammen, meist begleiten uns 4-5 ihrer Hunde im Wechsel. Ich erlebe sie nicht als perfekten Übermenschen, sondern als souveränen Menschen, dem seine Hunde folgen, dessen Hunde aber auch Flausen im Kopf haben, ich sehe wie sie damit umgeht und lerne daraus. Für mich ist es ein Muss, dass ich Trainer und seinen Hund so zusammen erleben kann. Klar es gibt auch Trainer, die sich um Problemfälle kümmern, dass sie die betreffenden Hunde, je nach Problem für einige Zeit nicht mit zum Training bringen ist völlig klar, aber irgendwann sollte es möglich sein, nicht generell, aber in Abwägung der Gegebenheiten.

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