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Hundeforum Der Hund
Sylvia76

Natürlicher Tod beim Hund?

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Einer unserer letzten Boxer ist eines natürlichen Todes gestorben. Ob es nun Altersschwäche war oder ein Tumor, der aufgegangen ist, das hätte nur eine Obduktion klären können - das wollten wir nicht.

Morgens hat er noch mit seinem Bruder auf der Wiese gespielt, alles abgeschnüffelt und hat sich dann nachmittags in unserem Hundeauslauf in die Sonne gelegt. Danach ist er nicht mehr wachgeworden. Er wurde 10 Jahre alt, hatte mit 6 einen schweren Schlaganfall ( halt das Pendant davon beim Hund ) und war fast blind und hatte jede Menge Alterswehwehchen.

Alle unseren anderen Hunde - seinen Bruder ( Boxertypische Cardiomyopathie ) - seine beste Freundin, eine Rottweilerin ( mit 7 schwer an Leuämie erkrankt ) - und unsere beiden Vorgänger, eine Labradordame ( Rattengiftköder) und einen Boxer ( Hautkrebs) - mußten wir erlösen.

Diese entscheidung nicht treffen zu müßen ist ein Segen. Jedenfalls für mich.

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Der letzte Hund meiner Oma ist auch selber gegangen. Er kam eines morgens ans Bett meines Onkels, legt die Pfote auf seine Brust und kippte dann tot um. 3 Moante vorher ist meine Oma verstorben. Die ersten beiden mussten auch erlöst werden.

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ich sehe es nicht als negativ, dass viele Hunde keinen natürlichen Tod mehr sterben sondern eingeschläfert werden. Die meisten werden schließlich wegen ernsthaften Verletzungen oder Krankheiten eingeschläfert. Ich sehe es als Erlösung.. auch wenn es mehr als OT, teils würd ich mir so etwas auch als Mensch wünschen

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Auch einer unserer Hunde ist eines natürlichen Todes gestorben...

Unser damaliger Schnauzermix war 17 Jahre alt, es war der Hund meiner Eltern, den ich "geerbt" hatte.

Er war herzkrank, mit Medikamenten ging es ihm aber soweit gut. Im hohen Alter war es so, dass er viel gschlafen hat, unterbrochen von kurzen Gängen in den Garten.

Den Tag, als er gestorben ist, werde ich wohl immer in Erinnerung behalten.

Einige Zeit ging es ihm schon schlechter, er war nachts sehr unruhig und musste - wegen der Herzschwäche - jede halbe Stunde raus. Andere/ stärkere Medikamente brachten keine wirkliche Besserung. Es passierte dann auch mehrmals, dass er im Schlaf auf einmal in einer Pfütze lag. Ihm war es - soweit ich das so "vermenschlichen" kann - unangenehm.

Dieser Zustand war für uns noch "in Ordnung", da er keine Schmerzen zu haben schien. Die Gedanken, dass er nicht mehr lange da sein würde, wurden aber immer stärker.

Schlimm wurde es, als er anfing, orientierungslos zu werden und z.B. nachts ziellos durchs Haus stolperte. Eine Entscheidung war sehr schwer zu treffen, denn auf einen "schlechten" Tag folgte wieder ein guter Tag, an dem er sogar Bällchen holte. Ein Auf und Ab...

Nach mehreren dieser schlechten Tage in Folge stand die Entscheidung dann doch fest, dass der Tierarzt ihn zu Hause bei uns einschläfern sollte.

Für einen Dienstagabend war der Termin vereinbart. Bevor der Tierarzt kam, trug ich den "alten Herrn" nochmal in den Garten, wo er ein paar Schritte marschierte, sein Geschäft erledigte und sich dann wie schon an manchen Tagen zuvor ins Gras fallen lies, weil die Beinchen nicht mehr wollten. An eben diesem Dienstag ließ er sich nun ganz langsam auf die Seite fallen...ein kurzer Ruck ging durch den Körper...er atmete tief ein... und im sich öffnenden Maul wurden seine Schleimhäute weiß. Es kann Zufall sein, aber für mich hat er selber die Entscheidung getroffen, zu gehen - bevor dies durch den Tierarzt passierte.

Es hatte etwas friedliches, die Trauer kam erst danach, als ich richtig realisierte, was los ist.

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Meine Minou habe ich einschläfern lassen! Sie fiel eine Woche bei einem Routine-Blutcheck mit erhöhten Pankreas und Nieren - werten auf. Eine Woche habe ich sie 3 mal täglich infundiert. es ging ihr ganz gut. Dann haben wir, da Nierenwerte besser, die Infusionen abgebrochen, am nächsten Tag konnte sie kaum noch aufstehen. Meine Freundin hat sie auf meinen Wunsch erlöst, vorher hatten wir noch Blut genommen, der Befund kam einen Tag später und ließ nur einen Schluß zu: Leber- und Niereninsuffizienz infolge von Bauchspeicheldrüsenkrebs!

Sie wäre auch von selbst 2 oder 3 Tage später krepiert, aber DAS hatte dieser tolle, treue, einzigartige Hund nicht verdient!

Ich würde sofort wieder so entscheiden, auch wenn es mir wieder das Herz brechen würde!

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Ich habe es erst einmal erlebt, dass ein Hund eines natürlichen Todes gestorben ist.

Diese Hündin hatte sich mit 11 Jahren schon einmal aufgegeben, sie wollte nicht mehr fressen und auch nicht rausgehen. Dann zogen 2 Welpen ein und von diesem Tag an rappelte sie sich wieder, zeigte Lebensfreude und half die Beiden zu erziehen. Obwohl sie blind war, war sie die souveräne Führung für die beiden Welpen und begleitete sie fast 2 Jahre lang.

Eines Tages ging ich noch frühmorgens mit den Dreien eine Runde im gemütlichen Omatempo, anschließend brachte ich meine beiden jüngsten Kinder in den Kindergarten. Zurückgekehrt bereitete ich mein Frühstück und wollte die Hunde füttern - zwei kamen zum Napf, die 13jährige nicht. Sie lag auf ihrer Schlafstelle und atmete nicht mehr. Sie muss wohl im Schlaf gestorben sein - sah ganz friedlich aus, als ob sie noch schlief. Ein natürlicher Tod, wie ich ihn mir für meine Hunde wünsche.

Alle anderen Hunde wurden eingeschläfert, da ich es für einen Liebesbeweis halte ein Leiden zu beenden, für welches es keine Umkehr mehr gibt. Ich finde es gut, dass man Hunde, die durch eingeschränkte Lebensqualität leiden, erlösen kann und werde es wieder tun, wenn einer meiner Hunde unumkehrbar leidet.

LG Heike

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Hallo,

ich bin eine Neue hier im Forum. Bin also noch etwas holprig beim "Mitmachen". Ich habe einen tricolor Border Collie (Rüde, unkastriert), Mittelpunkt der Famile, ehemaliger Rettungs-Suchhund, jetzt 13 Jahr alt, mit Altersbeschwerden wie GElenkarthtrose, Schwerhörigkeit und nicht mehr so großer körperlicher Leistung fähig Trotzdem noch munter und immer mit dabei. Mit HIlfe von Dauermedikation (Schmerzmittel) scheinen sich die Beschwerden im erträglichen Rahmen zu bewegen. Seine Ah ngt vor glatten Böden wird jedoch manchmal zum Problem, er kann dann einfahc nicht darüber laufen, er rutscht weg und das tut weh, dem Hund - und uns auch.

DA er sich nur ungern tragen läßt, (er ist auch dazu etwas schwer) sich , habe ich einmal im Internet solche "Pfotenspikes", oder wie auf der Packung bezeichnet "Secure Footing for Dogs" gekauft, habe sie aber noch nicht eingesetzt . OIch war mir nicht sicher, wie die auf die Ballen des Hundes aufklebbaren Dinger dem Hund "gefallen".

Nun meine Frage an Euch: >Hat jemand ERfahrung mit solchen Antirutschern, tut dem Hund das Anbringen nicht weh, wenn nicht, halten sie überhaupt ??

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Eifeldohle

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@ Eifeldohle

herzlich willkommen, du schreibst deine Frage in ein falsches Thema :)

Da wirst du keine Antwort bekommen hihi.

Klicke auf neues Thema suche dir die Rubrik raus wo es passt und stelle die frage nochmal dan bekommst du sicher gute hilfreiche Ratschläge.

Und nein ich habe keine Erfahrung damit viel spass hier.

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Unsere Hündin ist vor 3 Jahren eines natürlichen Todes gestorben. Sie hat irgendwann ihr normales Futter verweigert. Wir haben sie dann mit Schnittchen gefüttert, weil das das einzige war, was sie noch angenommen hat. Wir sind natürlich zur Tierärztin gegangen und sie meinte sies stirbt jetzt. Hat aber keine Schmerzen dabei. Nach ein paar Tagen hat sie dann kein Essen mehr angenommen und auch nichts mehr getrunken. Sie ist immer schwächer geworden und ist auch nicht mehr rausgegangen. Unser Rüde hat in der Zeit nen Bogen um sie gemacht.

Eines Abends, wir waren alle im Erdgeschoss unseres Hauses, aber in verschiedenen Zimmern, kam sie zu jedem Einzelnen und hat sich verabschiedet. Sie hat ihren Kopf auf unseren Schoß gelegt und hat sich ein paar Minuten streicheln lassen. Als sie mit allen durch war ist sie wieder auf ihren Platz und hat geschlafen. Irgendwann in der Nacht ist sie dann eingeschlafen. Das ist alles innerhalb von etwas über einer Woche abgelaufen.

Ich muss sagen, es war ein sehr friedlicher Tod. Ihr Körper hat die Entscheidung für sie (und uns) gefällt und sie schien mir auch sehr friedlich zu sein. Keine Spur hektisch oder so.

Ihren Tod konnte ich auch viel leichter verarbeiten als den Tod von unserem Rüden, den wir leider einschläfern lassen mussten. Auch für meine Hunde, würde ich mir immer so einen natürlichen & friedlichen Tod wünschen.

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Die alte Hündin einer Freundin lag eines morgens tot in der Küche. Ohne dass es vorher irgendwelche erkennbaren Anzeichen gegeben hätte.

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