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Hundeforum Der Hund
Sylvia76

Natürlicher Tod beim Hund?

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Der Hund einer Freundin ist vor 3 Wochen eines natürlichen Todes gestorben.

Am Abend haben die beiden noch richtig schön gespielt und der Kleine hatte einen leckeren Kauknochen. Irgendwann ist jeder in sein Bett gegangen und morgens war der Kleine tot. Aber er sah ganz friedlich aus und wirkliche als schlafe er.

Der Tierarzt meinte er habe wohl etwas am Herzen gehabt. War aber etwas spontanes, da 1 Monat vorher gründlich untersucht wurde.

So wünsche ich mir es auch für meine, soweit man sich sowas wünscht.

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Es kommt aber auch ein bisschen darauf an, wie alt der Hund war. Bei einem sehr alten Hund, der vielleicht auch schon krank ist, kann man sich das nur wünschen. Bei einem jüngeren oder (scheinbar) gesunden Hund kann es auch schwer sein, wenn man keinen Abschied nehmen konnte.

Ach, schwer ist es immer.

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Einer meiner Borders wurde in der Blüte seines Schaffens von einem Ziegenbock auf die Hörner genommen. An eine Wand geschleudert Genickbruch. Das wars.

Wenn man mit Hunden arbeitet besonders am Vieh muss man jeden Tag damit rechnen einen treuen Freund zu verlieren.

Ich muss mir klar sein, das wenn ich die Hunde zum Outrun schicke das es vielleicht das letzte mal ist dass ich sie lebend sehe, und so behandle ich Sie auch, und deshalb habe ich mit all meinen Hunden eine so extreme Bindung, und Sie zu mir.

In den letzten 30 Jahren ist keiner meiner Hunde beim Tierarzt von mir gegangen sie durften alle zu hause gehen, und wenn ich Sie vom Viechdoktor wieder halbtot heim geschafft habe zum Erlösen. Das hat sich jeder verdient.

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Unsere Langhaarcollie Hündin ist mit 15 Jahren friedlich eingeschlafen. Das liegt aber schon viele Jahre zurück. Damals wohnte ich noch bei meinen Eltern und habe die eine Stunde neben der alten Dame gesessen und/oder gelegen und sie behutsam gestreichelt. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie ganz langsam von der Rutenspitze her lahm wurde, bis sie dann ganz friedlich eingeschlummert ist. Ach ne, jetzt kommen wieder Tränchen. Kann immer noch nicht ohne die Tropfen darüber reden oder schreiben. Sie war mein Ein und Alles.

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Jackson war schon alt und hatte es am Herzen und er ist einen natürlichen Tod gestorben.

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Mein Bobbe,ein Dalmatiner starb auch ganz friedlich eines natürlichen Todes.

Mich hat es natürlich wie die Fausr getroffen.

ich wußte,daß Bobbe ein Herzproblem hatte,was ich allerdings,auf Anraten des Tierarzt nicht behandelt habe,weil Bobbe ein leichtgewicht von 20kg war.

Und er hatte höchstwahrscheinlich einen Darmtumor (dauernd blutiger Durchfall,den ich aber mit 1001 Tricks als Krankenschwester immer wieder gestoppt bekam).

Bobbe war fast 14j und insgesamt ALT,aber noch sehr lauffreudig.

Im Sommer trank er bei heißem Wetter nicht genug,darum bekam er im Sommer zusätzlich mit der Spritze und einer Infusionsleitung Wasser ins Mäulchen.

Wir waren lange spazieren gewesen,Bobbe hat mit dem 10J jüngerem Degno nochmal richtig getobt und war durch den Wald geflitzt,er war richtig müde,mochte kaum nachhause laufen.

Im Haus habe ich ihn die Treppe hoch getragen,ihn mit einem Handtuch sauber gerubbelt und ihn an seinen Lieblinsplatz: mein Bett gebracht.

Als ich nach einer Stunde nach ihm sehen wollte,hob er den Kopf und guckte mich an,spontan legte ich mich zu ihm um ihn lieb zu knuddeln; ganz leise brummte er zufreiden,streckte sich durch,und war TOT.

Ich begriff es erst nicht,dann habe ich vor Schmerzen geschrien,ich wollte es nicht wahr haben: meine große Liebe war gegangen.

5Std. später habe ich ihn mit Bekannten an einem besonders schönem Ort,mitten im Wald begraben,.........................

Nie werde ich diesen Tag vergessen,wenn mir morgens,als ich auf die Arbeit ging gesagt hätte,daß´Bobbe morgen nicht mehr leben würde,ich hätte es nicht fassen können.

4J später konnte ich mit nur 8J Degno einschläfern lassen: Magenkrebs!

Ich bin jetzt noch nicht darüber hinweg gekommen,......jetzt laufen mir schon die Tränen runter.

Nur henry,den ich als Spielgefährten für Degno nach Bobbes Tod geholt hatte,lebt noch,.........

manchmal stehe ich vor dem Rätsel,was ich wohl verbrochen habe,daß man mir in 4J soviel Leid antut,.....................................

Lg Claudia +Henry

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Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, hatten wir einen Pekinesen als (ganz tollen!) Familienhund. Unsere Lady ist mit knapp 19 Jahren an Altersschwäche zuhause gestorben. Zum Schluss war sie so schwach, dass wir sie zum Pippimachen nach draußen tragen mussten. Aber sonst ging es ihr gut. Sie hat relativ gut gefressen, war nicht abwesend und hatte keine sonstigen Krankheiten. Da war das in Ordnung.

Alle anderen Hunde die wir hatten, wurden vom Tierarzt erlöst. Alle anderen Hunde waren aber auch krank. Viele hatten Tumore und litten zum Schluss unter Schmerzen. Und Mowgli, mein erster "eigener" Hund war schon sehr alt. Durch diverse epileptische Anfälle, die zum Schluss immer häufiger wurden, war er sehr verwirrt und orientierungslos, weil im Köpfchen wohl bei jedem Anfall immer mehr abgestorben ist. Blind, taub und Herzprobleme dazu. Zum Schluss bekam er schon bei Anstregungen wie "einem Häufchen machen" einen epileptischen Anfall. Er wollte (oder konnte) auch am letzten Tag nicht mehr laufen. Da habe ich mich entschlossen, ihn erlösen zu lassen. Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen aber ich weiß, dass es die richtige Entscheidung war. Mein süßester Mini-Spitz war ein echter Kämpfer, aber in den letzten Wochen hatte er so sehr abgebaut und fühlte sich einfach nicht mehr wohl.

Ich finde es gut, dass Tiere z.B. große Schmerzen oder auch starke Altersleiden nicht mehr bis zum "Schluss" aushalten müssen. Und ich sehe mich als Tierhalter auch in der Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass ich für mein Tier die best-mögliche Lösung finde. Solange ich es verantworten kann, dass mein Hund mit Medikamenten gut und vor allem schmerzfrei leben kann, mache ich das. Wenn es aber nicht (mehr) so ist, würde ich mein Tier immer wieder erlösen lassen, auch wenn das die schwerste aller Entscheidungen ist.

Liebe Grüße

Daniela

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Lotta ist dieses Jahr am Anfang der Osterferien auch an Altersschwäche gestorben.

Sie war eine Belgische Schäferhund-Wolf-Nochwasmixhündin und wurde 14 Jahre alt.

Ich war froh, dass sie nicht eingeschläfert werden musste und sich ihren Tod selber aussuchen konnte. Man hat ihr das Alter am Ende schon sehr angemerkt, sie hatte (typisch für Schäferhunde) Gelenk- und Hüftschmerzen, wobei das bei ihr immer wieder kam und ging seid sie 12 war.

Am dem Tag als sie starb, hab ich mir das irgendwie schon gedacht, aber nicht wirklich geglaubt dass sie sterben würde.

Als ich am Abend aber nochmal zu ihr gehen wollte, lag sie tot am Boden. Sie sah aus als ob sie schlafen würde.

Drei Tage zuvor sind wir schonmal mit ihr in die Tierklinik, weil sie nicht mehr aufstehen konnte. Da hat sie Tabletten bekommen und dann gings wieder.

Bis auf diesen Vorfall und ihrem letzten Tag, konnte sie immer gut laufen und hatte eigentlich nie beschwerden.

Bei meinem nächsten Hund hoffe ich auch, dass wenn er mal alt ist, von selber stirbt und nicht eingeschläfert werden muss.

Ich hab zwar bisher auch noch nicht gehört, dass jemand der Hund von allein gestorben ist, aber so habe ich es selber erlebt.

Viele Grüße Felicia

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Man WILL zum Teil auch bestimmte Veränderungen nicht sehen...

Ich denke auch, man kann feine Veränderungen nicht gut sehen, wenn man dem Tier so nahe ist. Dazu braucht man wirklich Abstand, im doppelten Sinne (nicht nur räumlich, sondern auch im übertragenen Sinne).

Bei Hunden ebenso wie bei Menschen, die einfach einschlafen können, müssen doch sehr viel mehr Tiere und Menschen unter Krankheit und Siechtum leiden, bevor sie sterben können. Bei den Tieren kann man das Leid abkürzen, was beim Menschen noch schwieriger ist. Aber es ist selten geworden.

Ich habe mal einen Bestatter im Fernsehen sagen hören, dass allein 50 % seiner Klientel an Krebs gestorben ist. Da sind noch keine Herzinfarkte, sonstige Krankheiten und Unfälle dabei. Die wenigsten haben das Glück, einfach und still einzuschlafen.

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meine schäfer-mix hündin ist inzwischen 15 jahre alt, hat eine herzschwäche und ist stark mit ihren gelenken bedient. und ich mache mir natürlich auch schon seit einem halben jahr darüber gedanken wie es bei ihr sein wird. ich würde es mir natürlich wünschen das sie eines tages einfach einschläft, aber wenn ich es mir täglich ansehe wie sie beim gehen, vorallem bei unebenheiten, stolpert und auf die seite fällt, sie häufig wirklich sehr schwer hochkommt, sie nicht mehr alleine die 5 stufen schafft frage ich mich ob ich weiter so zusehen soll. zumal sie ja auch tage hat wo es besser geht, aber die werden leider immer weniger. sie frisst noch recht gut, zwar weniger als früher aber bei kutteln ist die schüssel sofort leer *gg*, trotz ihre schwerhörigkeit kriegt sie noch viel mit und ist aufmerksam. und gerade das macht mir die entscheidung so schwer da ich nicht weiß ob der hund überhaupt noch so leben will mit dem dauernden umfallen

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