Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
gast

Ein guter Rat täte gut !

Empfohlene Beiträge

Hallöchen ihr lieben Hundebesitzer,

ich bin neu hier und finde eurer Forum echt toll !!!

Das ich mich jetzt auch mal traue etwas zu schreiben hat einfach mit meiner schwierigen Situation zutun. (bei der bestimmt guter rat schwer fällt)

Aber vielleicht kann der eine oder andere mir ja doch ein paar aufbauende Worte widmen.

(Würde mich sehr freuen)

Unser Hund Charly ist jetzt ca 3 einhalb Jahre alt und fast so lange haben wir ihn auch.

Charly ist ein ziemlich großer Beagle (und leider auch zu dick)

Er hat natürlich auch so seine Macken, wie z.B gerne auf ander Rüden losghen und so weiter.

Aber das Problem ist mir nicht neu.

Charly hat leider keine Erfahrungen mit Kinder machen können..

und da fängt das Problem an.

Unser Sohn ist jetzt etwas über ein Jahr alt und möchte natürlich seine Umwelt mehr und mehr kennen lernen. Er fängt nun an zu laufen und wird stimmlich auch immer aktiver.

Was unserem Charly aber zunehmend weniger zu gefallen scheint.

Die ersten Begegnungen der beiden fielen meist positiv aus, Charly schnupperte ganz neugierig und unser Sohn schaute ganz freudig.

Bis immer mehr Veränderungen eintraten, es kam ein Laufstall ins Wohnzimmer ein Hochstuhl in die Küche etc.

Charly hatte vor allem immer nur riesen Angst gewöhnte sich dann aber nach einiger Zeit daran. (Er ist ein großer Angsthase)

Bis vor kurzem könnte ich das Knurren von Charly gegenüber unserem Sohn an einer Hand abzählen und das in einem Jahr. Es waren auch immer Stresssituation für Charly.

Weil er ja so ängstlich ist zeigt man ja durchaus mehr Verständniss.

Wobei ich mir im Hinterstübchen schon so meine Gedanken darüber gemacht habe.

Fakt ist sie werden wohl leider nie zusammen auf einer Wiese toben können solange unser Sohn rein körperlich "unterlegen" scheint.

Wir hatten auch schon eine Hundetrainerin von einer Hundeschule da,

die sich die Situation vor Ort anschaute und uns den ernstlichen Rat gegeben hat sich von Charly zu trennen.

Sie gab uns auch ein paar gute Tipps und Literatur und bot uns weiterhin ihre Hillfe an falls wir es doch mit Charly versuchen wollten.

Ich war einfach nur geschockt und am heulen ... ich sage es mal so platt weil es so war.

Nun wird das knurren aber mehr und mehr und der Haussegen steht auch schon etwas schief.

Irgenwie fühle ich mich z.Z ziemlich alleine weil ich fast die einzige Verfechterin für meinen geliebten Charly bin.

Auf der anderen Seite bin ich aber auch eine fürsorgliche und besorgte Mutter.

Der Rest der Famlie sagt auch noch " geb den Hund doch ab das schaffst du doch alles gar nicht mehr".

Unser Sohn hat Charly quasi den Rang abgetreten. Hört sich zwar blöd an ist aber so.

Da wundert es mich eigentlich schon das Charly nicht viel mehr "Eifersuchtsmacken" zeigt.

"Nee Charly jetzt nicht geh mal weg die Oma geht jetzt zum Baby ! geh weg geh weg !!"

O-Ton Oma...nur eins von vielen fast täglichen Beispielen.

Für mich steht eigentlich fest das ich mich nicht von meinem Hund trennen kann und will.

Die Frage die ich mir dann so stelle "schaffe ich das alles??"

Wird es sich Auszahlen oder ist der Preis zu hoch ??

Werden meine Bemühungen Früchte tragen und es wird alles gut gehen??

Eigentlich bin ich ja diejenige die den meisten Durchblick hat, was unseren Sohn angeht was Charly angeht, der Haushalt, der Mann, und durchgeknallte Omas und Opas.

Und trotzdem bin ich doch absolut ratlos.

Jetzt habe ich aber wirklich zuviel geschrieben, sorry.

Aber es tat gut...

Danke an alle die es gelesen haben und etwas dazu schreiben.

mit hoffnungsvollem Gruß

midra

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo liebe Midra,

das tut mir leid, ist eine belastende Situation fuer dich und Charly...

Ich war in so einer Lage noch nie und weiss auch nicht so recht was ich dir raten sollte...

Da du dich ja fuer Charly einsetzen willst, ignoriere einfach die Bemerkungen der Omas und bleib bei deinem Standpunkt. Bleib stark und mache deutlich dass Charly auch seinen angestammten Platz bei euch hat und ein wertiges Familienmitglied ist. Verdeutliche dass du nicht in Betracht ziehst ihn 'abzuschieben'. Irgendwann geben die Omas sicher auf (was sicher ewig dauernd wird, so sind sie halt die Omas...)

Wichtig ist dass du Hund und Kind vereinbaren kannst und wenn sie beide nicht 'unter einen Hut' zu kriegen sind, dass auch fuer Charly genug Freiraum und Zuwendung und Bestaetigung 'abfaellt'! Ist sicher ein groesserer Aufwand in deiner Situation und was sicher auch nicht einfach ist wenn du die einzige bist die hinter ihm steht und du ihn immer 'verteidigen' musst.

Zum Schutz fuer euer kleines Kind solltest du beide trennen und in deinem Beisein ganz besonders auf der Hut sein, wie schnell ist etwas passiert... das weisst du ja am besten selbst wie du das am besten handhabst... das ist natuerlich bestimmt stressig auf Dauer... :(

Falls es dir nicht moeglich ist auch Charly die noetige Lebensqualitaet zu bieten und er schliesslich darunter leidet ist eine Abgabe wohl doch der bessere Weg auf lange Sicht...

Aber ich denke du liebst Charly sehr und versuchst sicher alles um allen gerecht zu werden! Druecke ganz fest die Daumen dass sich die Situation doch noch im Lauf der Zeit entschaerft und ihr das gut durchsteht bis der kleine ein bissi groesser ist ;O)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Guggug.

Ohne die Situation zu sehen ist das natürlich sehr schwierig zu beurteilen.

Aber was ich denke ist, dass die Verschärfung der Umstände daheim vor allem daher kommt, dass alle Beteiligten (bis auf deinen Sohn vermutlich) ziemlich verkrampfen.

Sobald auch nur annähernd was passieren KÖNNTE atmen wahrscheinlich alle tief ein und hören dann auf zu atmen, machen erschrockene Gesichter und bewegen sich ganz komisch.

Also... ich tipp mal, dass ihr noch mehr *Probleme* mit eurem Beagelchen habt und es sinnvoll wäre, an ganz anderen Enden anzufangen, Aufklärung über Hunde und ihr Verhalten zu betreiben und sinnvoll gegenzusteuern, dem Hund also sinnvolle Verhaltensweisen anzubieten.

Situationen, in denen der Hund das Kind anknurrt würde ich, so lange ihr keine adäquate Möglichkeit des Agierens habt, tunlichst VERMEIDEN! Das ist wichtig, damit der Hund seine Strategie nicht noch verfeinern kann.

In welchen Situationen knurrt denn der Hund das Kind an?

Grüße

Antje

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

eine schwierige Situation, besonders weil man seine Gefühle und Anspannungen nicht so einfach abstellen kann.

Ich vermute, ihr versucht, beide so weit es geht getrennt zu halten. Das würde ich nicht tun. Im Gegenteil. Ich würde den Hund voll in die Kinderaktivitäten einbinden. Er würde beispielsweise lernen (mit Clicker), die Windel zum Müll zu bringen. Er dürfte auch die Reste aus den Babygläschen schlabbern und diese dann entsorgen. Er würde lernen, mir bestimmte Dinge zu bringen. Er würde mein wichtiger Helfer sein.

Auch würde ich ihn an den Maulkorb gewöhnen und diesen anlegen, wenn das Baby durch die Wohnung krabbelt. Ganz einfach, damit ich mich sicher und entspannt fühle. Nicht als Dauerlösung.

Nur eines würde ich rigoros verbieten: dass der Hund mein Kind in irgendeiner Weise droht. Das Kind ist mein Nachwuchs und steht unter meinem persönlichen Schutz. Der Hund darf liebevoller Onkel und nützlicher Helfer sein - mehr nicht. Die Sprößlinge des Alphas sind tabu. Dieses Konzept ist dem Hund durchaus aus Urzeiten vertraut und es funktioniert auch heute noch.

Umgekehrt muss ich natürlich Fürsorge tragen, dass das Kind den Hund nicht bedrängt oder gar wehtut. Alleinelassen ist nicht.

Irgendwann hat sich dann alles eingespielt. Das Kind nimmt Rücksicht, der Hund kennt seine Rolle als Helfer und guter Onkel. Und dann kannst du durchaus Hoffnung haben, dass sie mal nett zusammen kuscheln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Midra!

Du steckst momentan in einer schwierigen Situation. Ich kenne das aus eigener Erfahrung - nur, das mein Hund noch ein Welpe ist. Aber ich würde bei allem nicht den Mut verlieren.

Du als "Leithund" darfst, wenn Hund und Kind zusammentreffen, nicht unsicher sein. Gewöhne die beiden z. B. im Kinderzimmer oder im Flur aneinander. Nimm dir für beide eine halbe Stunde Zeit um zu zeigen "Ihr beide seid wichtig". Erwarte aber nicht das soetwas von heute auf morgen einwandfrei klappt.

Wenn Dein Hund bei der Begegnung den Sohn anknurrt, packe ihn (den Hund) einmal ganz kurz in den Nacken und sage dabei schwarf "Nein" oder "Pfui" ( Habe ich bei Hundemammis mal gesehen und klappt auch bei älteren Hunden ganz gut. ) Später kannst Du das Training auf die Wohnung bzw. andere Bereiche ausweiten wenn den Hund nur auf Stimme reagiert - loben nicht vergessen!

Der Hund will nur seinen Rang verteidigen.

Damit Du Dir von meiner Situation eine Vorstellung machen kannst: Ich habe zwei Kinder, wovon eines eine leichte Behinderung hat und mehr Zuwendung braucht als das andere bzw. der Hund. Auch meiner hat auf diese Weise gelernt, das er die Kinder ( 9 und 7 Jahre ) nicht anknurren oder beissen darf. Auch dein Mann und die Oma versuchen nur ihren "Rang" in der Familie zu verteidigen und sehen nun den Hund als störend.

Verliere nicht den Mut und nimm Deinen Mann zum Kuscheln als Seelenausgleich. Würde mich aber über eine PM freuen, ob es bei Dir genauso geklappt hat wie bei mir.

Gruß Marlies + Chicco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Hallo Midra!

Wenn Dein Hund bei der Begegnung den Sohn anknurrt, packe ihn (den Hund) einmal ganz kurz in den Nacken und sage dabei schwarf "Nein" oder "Pfui" ( Habe ich bei Hundemammis mal gesehen und klappt auch bei älteren Hunden ganz gut. )

Gruß Marlies + Chicco

Das Packen in den Nacken halte ich für falsch. Ein "Nein" reicht. Wenn er es dann nicht läßt auf seinen Platz schicken/bringen.

Ich wünsche dir ganz viel Glück und eine sehr kompetente Beratung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

herzlich Willkommen.

Echt schwierig was dazu zu sagen.

Schlimm finde ich das du ganz alleine da stehst und gegen den Rest der Familie ankämpfst.Ich finde es toll das du alles versuchst beiden gerecht zu werden aber das wird dich viel Kraft kosten.

Wird die Trainerin dir denn weiter zu Seite stehen und was hat sie dir geraten??

Lg Birgit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hi!

Ja, eine schwierige Situation - denn letztendlich geht ja doch dein Kind vor was ja auch richtig ist!

Aber ich finde es beachtlich dass du nicht mit deiner Familie mitschwingst und ihn weggeben möchtest!!! Ich wünsche dir viel viel Erfolg!

Wenn ich es so lese und aus der Ferne "betrachte" würde ich behaupten - dein Beagle verbindet mit deinem Kind zu viel Negatives:

Er wird nicht mehr oder kaum noch beachtet (wie war das früher wenn ihr Besuch hattet?), er wird weggeschubst (z.B. von den Omas die zum Kind wollen), er wird gerügt wenn ihm die Bewegungen deines Sohnes unangenehme und unheimlich sind....

Ich würde versuchen die Situation zu drehen...

Dein Sohnemann muss positiv werden für deinen Beagle - und Drohaktionen sollten schon im Vorfeld vermieden werden. Also Weitsicht üben - wo könnte es bedrohlich sein für Beagle - diese Situation vermeiden wir oder umgehen sie....

Hilfreich dabei könnte sein - ein Zimmerkennel den du deinem Hund ganz positiv beibringen kannst - mit Leckerchen und Co. Dieser Kennel sollte SEIN ganz alleiniger Platz sein.

Er ist für deinen Sohn TABU - dorthin kann sich dein Beagle immer zurückziehen wenn er sich irgendwie bedroht fühlt und seine RUhe haben möchte - und wenn dein Sohnemann frei im Raum rumturnt - dann kannst du auch mal die Kenneltüre schließen, vielleicht mit nem Kaustengelchen zur Belohnung und du musst nicht immer innerlich unruhig und hyperwachsam sein - das merkt nämlich dein Hund genauso und für ihn wird die Situation dadurch uneinschätzbar - denn irgendwie hat deine Unruhe ja etwas mit deinem Kind zu tun - seltsam... nicht einzuordnen - verstehst du?

Für draußen - auch im Sommer dann wenns ums freie Herumtollen auf der Wiese geht - würde ich ihn POSITIV an einen Maulkorb gewöhnen. Wenn du das tun willst - dann besorge einen gut sitzenden aus Leder der noch so viel Spielraum bietet dass man bequem Leckerchen füttern kann und mit dem er trinken kann.

Desweiteren würde ich den Beagle für alles was er gut macht - also wenn Situationen locker hinnimmt belohnen. Füttere deinen Hund aus der Hand - stell dir kleine Schälchen mit Trockenfutter in die Wohnung so dass du immer irgendwo was Griffbereit hast und leg immer mal zwischendurch klitzekleine Beaglebeschäftigungsminuten ein. Ruhig wenn dein Kind grade irgendwie wo spielt und auch im Raum ist - dein Hund soll wissen - auch ER hat seinen Raum.

Und wenn du dein Kind fütterst - stell dir was für den Beagle daneben - ein Löffelchen fürs Kind - ein Bröckchen für den Beagle. Kind und Beagle sollen ja irgendwann Kumpels werden. Und sobald dein Kind das hinbekommt - darf er deinem Beagle die Futterbröckchen anbieten.

Ich finde die Idee einer der Vorschreiberinnen prima - bau ihn komplett mit ein ins Geschehen - lass ihn mitmachen!

Gib ihm ruhig auch mal den Job die klebrigen Finger deines Kindes abzulecken (kannst ja anschließend waschen) - vermittle ihm dass er zwar unter euch steht - aber dass er trotzdem ganz wichtig ist. Ich würde mein Kind sogar manchmal gezielt im Essen panschen lassen damit Beagelchen auch richtig was abbekommt - keine Sorge - er kann schon gut unterscheiden zwischen Fingerchen und Futter :) ...

Sollte er dabei irgendwie drohen - unterbrichst du das Ganze natürlich sofort.

So manche Nettigkeiten zu verlieren weil jemand Neues dazukommt ist nicht so einfach - es sollte ausgeglichen werden.

Und was euren Besuch angeht - die bucklige Verwandschaft :D - erklär deinen Leuten ein wenig was Beagelchen braucht. Bitte sie, auch den Hund zu beachten - ihm ein Futterbröckchen anzubieten - ihn nicht nur wegzuschubsen sondern ihn auch kurz zu begrüßen und zu beachten....

Sag ihnen, dass sie wesentlich daran beteiligt sind durch ihr Verhalten ob die Umgewöhnung deines Hundes gelingt oder auch nicht...

Und ganz wichtig - egal wie klein dein Kind noch ist - bring ihm von vornherein bei wie man sich gegenüber Hundi benimmt und NICHT benimmt!

So sensibel wie dein Rüde ist sollte dein Kind ihn weder ins Gesicht patschen dürfen, noch sich an seinem Fell festhalten etc...

So, das war jetzt lang - ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen!

Liebe Grüße

Hilde

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hallo Midra

Erstmal Herzlich Willkommen hier im Forum =)=)=)

zu Deinem Problem:

Man kann natuerlich keine genaue Ferndiagnose machen,eine genuae Beurteilung dazu muss man die Situation sehen.

Trotzdem moechte ich dir meinen Eindruck schreiben,wobei ich die Schluess daraus ziehe nach dem was du geschrieben hast.

Du schreibst: Charly hat vor allen Veraenderungen Angst ,obwohl er schon seit dem Welpenalter bei euch lebt.

Das heisst Charly ist ein extrem unsicherer Hund,der ueberhaupt nicht weis wo er steht innerhalb der Familie.

Das kann genetisch sein, es gibt so etwas wie ererbte Aengstlchkeit,ist aber in 90% aller Faelle nicht zutreffend.

Ganz offensichtlich bist du der einzigste Verteidiger deines Hundes kannst dich selbst aber auch innerhalb dr Familie nicht wirklich durchsetzen;

Das weis und spuert Charly und da auch niemand anderes ihm eine klare Kommandostruktur gibt reagiert er extrem unsicher.

Dafuer gibt es nur eine Loesung:deine Familie muss sich aus der Erziehung von Charly raushalten. Das heisst du musst mit deiner Familie reden und das durchsetzen

Dann kannst du beginnen mit Charly zu arbeiten und das wird ein langwieriger Prozess,denn du musst ihm nach drei Jahren hilflosigkeit klarmachen das er erstens willkommen ist in deinem Rudel und zweitens das du sagst wo es langgeht.

Zur Sicherheit wuerde ich Charly am Anfang an einen leichten Maulkorb gewoehnen, auch damit deine Familie sieht das du die Umerziehung von Charly ernst meinst.

Dann beginnst du mit drei Grundregeln;

Niemals ist Charly mit Kind allein.

Niemals stoert dein Kind Charly beim Fressen

Niemals stoert dein Kind Charly beim schlafen.

Dann faengst du an Charly beim Fuettern deines Kindes zusehen zu lassen.

Er sollte sich dabei in der Platzposition befinden. und zwar so das er dien Kind nicht anstarren kann.

Wenn du und dein Kind fertig mit essen sind ,dann bekommt er die Reste wenn er brav gewartet hat. Dadurch stellst du die Rangfolge klar und zeigst ihm das dein Kind hier der Kronprinz ist und nicht er.

Waehrend er die vernichtet solltet ihr ihn voellig ignorieren.

Fuer die naechste Uebung waee die Frage vorher ,kann Charly etwas apportiern?

Wenn ja besorge ein Korb mit Henkel,in diesen Korb tust du alles rein was du fuer die Windelpflege deines Kindes brauchst und bringst ihm bei dir auf Kommando diesen Korb zu bringen,klappt es dann leckerchen.

Lass ihn bei der Pflege zusehen; beim Zuschauen sollte er immer sitzen oder Platz machen.

Wenn er brav ist gibt es Belohnung und Lob.

Hebt er die Befehle auf ganz geduldig und souveraen wieder an den Platz bringen und sitzen oder ablegen lassen.

Knurrt Charly dein Kind an dann stelle dich quer vor ihn zwischen Kind und ihm ,nimm ganz selbstbewusst eine straffe Koerperhaltung ein und befehle mit moeglichst dunkler Stimme ein hart gesprochenes AUS,knurrt er dann weiter lege ihm die Hand fest auf den Ruecken,wiederhole den Befehl bis er versucht aus der Situation auszuweichen,bleibe ruhig und konsequent,nicht schreien,nicht aufregen.

Geht Charly aus der Situation raus verfolge ihn noch ein Stueck und lasse ihn eine Gehorsamkeitsuebung machen Sitz,Platz dann nimm seine Pfote und halte diese ein paar Sekunden.

Gehorcht er dann Belohnung.

Das Geben der Pfote ist eine Demutsgeste beim Hund;wenn err dir die gibt hat er deine Fuehrung anerkannt.

Schaffe Hundefreien Raum,zum Beispiel der Laufstall. Der Laufstall hat fuer den Hund einen Zaun Effekt. Du kannst das sehr gut beobchtren wie sich Hunde auffuehren wenn sie sich durch einen Zaun getrennt begegnen.

Um dieser teritorialen Agression zu begegnen hilft nur Trennung,am Laufstall hat Charly nichts zu suchen zumal der Laufstall fuer dein Kind nur eine Frage der Zeit ist.

Das wichtigste bei all diesen Dingen ist das du Charly souveraene Ruhe und Ueberlegenheit signalsierst ,dann wird er deine Fuehrung anerkennen und seine Unsicherheit wird sich bessern; Damit bist du einen Entscheidenen Schritt weiter.

Besuche mit Charly eine Hundeschule,damit er mehr Umweltreizen ausgesetzt wird und lernt das er in ungewohnten Situationen sich auf dich verlassen kann.

Wenn du sicher bist das du das alles Umsetzen kannst und auch konsequent gegenueber deiner Familie durchhaelst,dann wird es klappen.

Wenn du selbst meinst das nicht zu schaffen dann ist es wirklich besser ein gutes Zuhause fuer Charly zu suchen ,bevor ein Unfall passiert,den du dir nie verzeihen koenntest und Charly auch nicht.

L.G.

Wotan

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Midra,

Das ist ja nicht unbedingt eine tolle Situation in der Du steckst. Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen kompetente Hilfe zu Suchen. Du hast eine Trainerin da gehabt. Ich würde mir noch mal eine zweite Meinung einholen. Gerade weil es in unserem Umfeld (Bochum / Dortmund) einige nicht gerade gute Hundetrainer gibt.

Soviel ich hier gelesen habe, auch zwischen den Zeilen, stimmt in eurer Beziehung einiges nicht. Es wurde hier schon angesprochen ein unsicherer Hund etc.

Und auch wenn es jetzt nicht schön klingen mag. Der Schutz deines Kindes geht vor und wenn Du es mit professioneller Hilfe nicht in den Griff bekommst, wirst Du dich wahrscheinlich von deinem Hund trennen müssen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Guter Tierarzt

      Hallo könnt ihr mir einen guten Tierarzt in Bochum empfehlen?  Liebe Grüße Melanie 

      in Gesundheit

    • Ein guter Züchter

      Guten Morgen liebe Community Ich wollte mal fragen ob ein Eurasierbesitzer mir einen guten Eurasierzüchter in Sachsen empfehlen kann.  Danke und LG Susi

      in Der erste Hund

    • Plattnasen im Trend - guter Artikel vom Rückert

      Ich denke, dieser Artikel passt in die Rubrik "Gesundheit". Es geht um die "Plattnasen", Mops, Bully u.ä.    Ich hoffe, dass möglichst viele diesen Artikel lesen - vor allem diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, eine solche Rasse zu kaufen:   http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20194

      in Gesundheit

    • Rettungshund=guter erzogener Hund?

      Hallo,   ich  habe meine Frage mal in diesen Unterthread gepackt, weil diese Frage sehr Leihenhaft ist, vlt  auch bisschen blöd ist. so schwirrt mir die Frage nun halt im Kopf.... Ist der Rettungshund besser ausgebildet als der Hund normaler Leute? Also nicht im Einsatzberich sondern im normalen Leben. Ich dachte das ja so, war so die Königsdisziplin in meiner Birne. So nun hatte ich eine Handvoll Erfahrungen die mich jetzt ja schon sehr zweifeln lassen. Rettungshunde die mich in der Stadt bekläffen , oder im Wald an mir hochspringen....entschuldigt wird das dann das ist ein Rettungshund, oder noch mit der Eigenart der Rasse. Kann der Hund für den Privatgebrauch nicht mehr ausgeschaltet werden?    Falls die Frage jetzt unangebracht ist , bitte ich Sie zu löschen.   viele Grüße     

      in Plauderecke

    • Tierheim Aixopluc: AGUS, 5 Mon., Hüte-Mix - kein guter Start ins Leben

      AGUS: Hütehund-Mix, Rüde, geb.: 04.2016, Höhe: im Wachstum (vermutl. mittelgroß werdend)

      AGUS ist einer von vielen Welpen und Junghunden, die kürzlich von behördlicher Seite beschlagnahmt wurden und zu uns ins Tierheim kamen. Sie hatten alle keinen guten Start ins Leben. Sie lebten mit insgesamt 26 Hunden bisher in einem Haus, eingesperrt in Zimmer. Bis sie ins Tierheim kamen, hatten sie noch keinen Tierarzt gesehen, kein Flohmittel bekommen und über das Futter müssen wir gar nicht reden. Bei der Beschlagnahmung hatten sie daher lichtes, stumpfes Fell und noch das ein oder andere Wehwehchen. Inzwischen wächst das Fell nach und die kleinen Elendsbündel verwandeln sich in wunderschöne Hundekinder. Die bisherige Haltung hat bei ihnen aber nicht nur äußerlich ein paar Spuren hinterlassen. Aufgrund der mangelhaften Sozialisation sind sie anfangs fremden Menschen gegenüber etwas schüchtern. Macht man sich als Mensch aber klein, erhebt die Stimme und spricht sie freundlich an, so vergessen sie ihre Schüchternheit sehr schnell und zeigen ihre lebenslustige, welpentypische, verschmuste und verspielte Seite. Im Tierheim haben die kleinen Wirbelwinde inzwischen viele Hunde kennen gelernt und sind problemlos mit ihnen verträglich. Sie können daher auch gut an der Seite eines souveränen Ersthundes leben und sich so an ihnen orientieren. Was die kleinen Racker noch lernen müssen, sind die ganzen Umweltreize. Autos, Pferde, Menschen auf der Straße – das sind Dinge, an die sie noch ran geführt werden müssen. Wichtig ist dabei, dass die Menschen auch dann, wenn sie Angst bekommen und unsicher werden, sich völlig souverän verhalten. Würde man in einer solchen Situation den Hund wie ein Kind trösten, so würde das die Angst unter Umständen noch verstärken. Eine Portion Hundeerfahrung ist daher sicher von Vorteil, aus den schüchternen Würmchen selbstbewusste kleine Racker zu machen. Auch wäre dabei ein souveräner Ersthund eben wieder von Vorteil. Wer sich aber auf einen unsicheren Hund einlässt und schafft, dass dieser ihm absolut vertraut, der wird mit einen treuen Begleiter belohnt werden. Wer bietet AGUS ein Zuhause auf Lebenszeit? AGUS ist geimpft und gechipt. Aufgrund des Alters konnte noch kein Mittelmeertest gemacht werden.  






        Kontakt: Ilona Fischer, Tel.: 05633-9937313, Handy: 0151-22632537, Mail: iloaixopluc@gmail.com Astrid Weber, Handy: 0152 33658177 , Mail: astridaixopluc@gmail.com Manuela Kroneck, Handy: 0170 2843235 , Mail: mauaixopluc@gamail.com Hannah Wern, Handy: 0151 24126008 , Mail: hannahaixopluc@gmail.com Eddie Gonzales, Handy: 0151 54881264 , Mail: office@natural-dog-training.de     Homepage: http://hunde-aus-manresa.cms4people.de/

      in Erfolgreiche Vermittlungen


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.