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Hundeforum Hundeforum
Mariele

Zweithund - ja oder nein?

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Hallo Fories! :)

Nun komme ich auch nochmal mit dem Thema 2.-Hund - aber überhaupt erstmal generell die Überlegung. Hunde sind Rudeltiere - klar. Aber gibt es auch Hunde, die keinen Wert auf weitere Gesellschaft legen? Ich weiß gar nicht recht wie ich das erklären soll?!... :???

Debbie interessiert sich z.B. wenig für andere Hunde. Es gibt ein paar über die sie sich freut und mit ein oder zweien spielt sie auch mal. Aber überwiegend sind ihr Hundebegegnungen wurscht. In der Hundeschule hält sie sich z.B. abseits der Gruppe und geht ihren Weg.

Hier daheim hatten wir auch schon ein paar Mal das Vergnügen auf einen Hund aufzupassen. Da war sie anfangs etwas zickig, so nach dem Motto "das ist alles meins, hau ab". Später zog sie sich zurück...

Andererseits haben wir auch schon einige Male Hundebesitzer mit Hundewelpen getroffen (10, 12 Wochen alt) - und da wiederum war sie sehr interessiert.

Tjaaaa, nun stellt sich mir aber die Frage, ob wir Debbie wirklich einen Gefallen tun würden mit einem 2. Wuff? Was meint Ihr?

Liebe Grüsse Marie

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Das ist schwer zu beurteilen.

Man müßte das mal über einen längeren Zeitraum beobachten. Ich mein das ihr einen zweiten Hund mal so 1 bis 2 Wochen habt.

Ich habe es nicht bereut, das wir einen zweiten haben. Mehr arbeit macht das auch nicht, finde ich jetzt :D

Vielleicht findet sie ja doch Spaß daran einen Spielkameraden zu haben.

Mein Schwager war letztes Jahr im August zu besuch mit seiner kleinen Zicke ( weißer Schäferhund damals 3 Monate) . Aika mochte sie überhaupt nicht ( ist sowieso zickig geworden , nachdem sie Welpen hatte kommt mit keinem Hund mehr klar) . Naja nachdem ich ein Machtwort gesprochen habe und sie mir mal geschnappt habe , hat sie dann angefangen mit der kleinen zu spielen.

Wie das allerdings jetzt sein wird, da die Kleine ja auch größer geworden ist weiß ich nicht. Ich glaub das gibt mord und totschlag. Ich kann mich aber auch tierisch täuschen.

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Hallo Marie,

natürlich gibt es Hunde die auf andere Hunde *keinen Bock* haben, denen reicht ihr menschliches Rudel vollkommen aus!

WARUM willst du denn einen zweiten Hund?

Weil es schön ist wieder einen Welpen zu haben, oder möchtest du ihn für Debbie als Spielkamerad?

Ein Welpe ist was tolles, aber meinst du nicht auch das Debbie nach ihrer anfänglichen Neugier bald auch genervt ist von so einem Energiebündel?

Will dir bestimmt nicht abraten einen zweiten Hund zu euch zu nehmen :) , ich finde es auch toll das du dich fragst wie Debbie es finden würde :respekt: , für mich persönlich wäre es auch eine schwere Entscheidung, obwohl ich auch gerne einen zweiten Hund hätte, nun ja :Oo

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Ja Birgit, genau das ist es auch. Habe das Thema "Welpe und ältere Hündin" ziemlich interessiert verfolgt und ich glaube schon, das Debbie recht bald genervt sein würde. Debbie wird zwar erst 8 dieses Jahr, aber da sie die meisten Hunde links liegen lässt oder zu aufdringliche "wegknurrt", sehe ich da auch so ein Problem. Wobei in dem Thema super Tipps gegeben wurden und ich mir da einiges von rausziehen könnte.

Warum ein 2.-Hund? Ja, einfach weil es mir (und auch meinem Mann) gefallen würde, einen 2. Hund zu haben und auch als Spielkamerad für Debbie. Die Mehrarbeit würde mich dabei gar nicht interessieren. Aber am wichtigsten ist mir/uns, das es Debbie damit gut geht. Sie ist unser erster Hund und natürlich daher auch etwas besonderes. *gg* Wie der erste Freund. :D Naja, vielleicht wissts ja wie ich das mein. Ich könnte es jedenfalls nicht ertragen wenn Debbie mit einem neuen Familienmitglied nicht klar käme und was dann???

Man müßte das mal über einen längeren Zeitraum beobachten. Ich mein das ihr einen zweiten Hund mal so 1 bis 2 Wochen habt.
Ja, das wäre eine Idee. Nur, ich wüsste gar nicht - hört sich jetzt etwas blöd an - woher wir den 2. Hund nehmen sollten?!

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Habt ihr im Bekanntenkreis jemanden, der seinen Hund 1 - 2 Wochen hergeben würde?

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Hab auch schon überlegt, aber da gibts leider niemanden. Die sind alle froh wenn sie ihre 4-Beiner um sich haben.

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Hallo Mariele,

eine Zeit lang dachte ich immer, dass Nelly der optimale Hund zur Rudelhaltung wäre. Sie spielt gerne mit anderen ausgesuchten Hunden, wobei diese immer weniger werden. :Oo

Als ich mal einen Pflegehund da hatte ist mir allerdings aufgefallen das sie sehr schlecht zur Ruhe kommt, wenn ein 2. Hund im Haus ist. Und zwar nicht weil sie nicht "teilt", sondern weil sie immer alles im Auge behalten muss.

Nachdem sie 10 Tage bei Anita und Micha in einem Rudel gelebt hat wurde mir bestätigt, dass das für Nelly mehr "Stress" als Freude ist. Ich denke das es auch ein bißchen Rassebedingt ist, da ja Schäferhunde dazu neigen für Ordnung sorgen zu müssen und Unordnung für sie was "schlimmes" ist. Sie kann sich gut anpassen, aber so richtig "gut" findet sie es nicht.

So wie Du das Verhalten Deiner Fellnase beschreibst, kann ich mir nicht unbedingt vorstellen das Ihr ihr eine große Freude machen würdet.

Wünsche Dir/Euch ein glückliches Händchen bei Eurer Entscheidung.

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Hallo Mariele

In der Vergesellschaftung sind Hunde den Menschen aehnlich.

Es gibt introvertierte die ieber alein sind und andere werden verrueckt wenn sie keinen Trubel haben.

So wie du deinen Hund beschreibst denke ich er gehoert eher zur ersten Kategorie.

Dann ist die Haltung eines zweiten Hundes mit Stress verbunden und nicht schoen.

Wenn ihr es aber trotzdem probieren wollt dann wuerde ich es zunaechst mit einem passenden Pflegehund aus dem Tierschutz versuchen;

1. Koennt ihr feststellen wie es mit einem erwachsenen Hund laufen wuerde;

2. Erspart ihr eurem Hund den Welpenstress

3. Wenn es klappt findet vieleicht ein geeigneter Kandidat ein gutes Zuhause

Denkt doch einfach mal darueber nach;

L.G.

Wotan

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Hallo Marie,

als ich deinen Beitrag las, dachte ich du schreibst über unsere Dicke. :D

Shelly ist das seeeeehr ähnlich "gestrickt" (legt nicht viel Wert auf andere Hunde) und auch ich hatte schon Hunde hier zur Betreuung, wo sie sich ähnlich benahm.

Wir hatten damals ja auch über einen Zweithund nachgedacht. Den "Traum" hatte ich irgendwann aufgegeben, aber mehr, weil ICH immer und immer wieder große Zweifel hatte, ob ich dann auch wirklich beiden gerecht werden kann.

Da sich unsere Hunde ähnlich scheinen, könnt ich mir schon vorstellen, dass ein zweiter Hund funktionieren würde.

Wir haben hier z.B. oft den Hund (Jacky) von der Schwester meines Freundes hier... die beiden sind ein Herz und eine Seele. Mittlerweile ist er aber auch schon 2 Jahre alt. Und als er Welpe war, konnte er sie nicht allzu doll nerven, da er wie gesagt, nur zu Besuch da war und ich das, wenn ich dabei war, unterbunden habe.

Wenn ich längere Zeit bei Bürgit mit Kenay bin, "lebt" Shelly auch wunderbar mit Kenay ohne Gezicke oder sonstwas.

Die Bedingung ist allerdings (denke ICH mir - jedenfalls bei Shelly): Der Hund darf KEIN Welpe sein! Er muss schon etwas älter und vor allem ruhiger sein und, wenn nicht vielleicht gewöhnt mit anderen Hunden zusammenzuwohnen, SOFORT gezeigt bekommen, dass er Debbie nicht nerven darf.

Wie alt der Hund sein sollte ist schwer zu sagen. Manche Hunde sind mit 8 Monaten schon ruhiger, manche werden es erst mit 3 Jahren.

Bei den Hunden, die mal hier zur Betreuung waren, habe ich nämlich gemerkt, wenn die so hibbelig waren, dann findet Shelly das ätzend. Und dann "muss" sie gleich noch mehr rumzicken, weil das Stress für sie ist.

Das deckt sich dann auch mit Katjas Aussage, wegen den DSH und der Unordnung. ;)

Ist der Hund eher ein ruhiger (wie z.B. Kenay), kann sie sich sehr wohl super entspannen und kommt ohne Probleme zur Ruhe. Das kann sie aber generell sehr gut (abschalten :) ).

Also wie gesagt, bei einem etwas älteren, ruhigen Hund kann ich mir das durchaus vorstellen, dass es klappen könnte. Wenn sie sich aus dem Weg gehen können und ihr keiner an der Backe klebt, ist das auch völlig in Ordnung.

Das sie auch anfangs bissl rumzickt, ist, denke ich, auch normal. Aber du sagst ja selber, sie hat sich schnell mit der Situation "abgefunden". Außerdem denke ich auch, dass die Hunde anfangs manchmal so reagieren, weil WIR auch noch dazu aufgeregt sind, alles beobachten, vielleicht noch dazwischenrufen ("Nein", "Aus"....) und das in einer Tonlage, die den Hund vielleicht nicht gerade "Sicherheit" geben usw.

Der Rest ist, würd ich sagen, Gewöhnungssache. War bei Shelly und Jacky jedenfalls auch so... die Hunde "wachsen" da auch rein.

Ein Welpe hingegen würde ich ihr nicht mehr zumuten.

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Ohja Danke für Eure Erfahrungswerte Katja, Ricky. :)

Habe viel gegrübelt - auch schon vor längerer Zeit. Es war ja immer wieder mal so ein Wunsch/Gedanke, den wir dann aber wieder verworfen haben, weil wir nicht wussten wie das mit Debbie funktionieren würde. Debbie ist kastriert (Wotan, wir hatten ja kürzlich das Gespräch kastriert/nicht-kastriert ;) ), ob da vielleicht ihre Zurückhaltung herrührt oder auch der Tod ihres besten Freundes vor 4 Jahren. Der Gauner war sowas wie ein Ersatzpapa - er war ihre erste Hunde-Begegnung hier und die beiden waren seitdem ein inniges Pärchen. Als er dann eingeschläfert werden musste, haben wir uns schon Gedanken gemacht - aber bei Debbie merkte man keinerlei Anzeichen. Sie suchte ihn nicht oder zog sich auch nicht auffällig zurück. Alles lief weiter wie gehabt. Aber so ein inniges Verhältnis hat sie auch nie wieder zu einem anderen Hund aufgebaut. Drum grübele ich auch immer wieder darüber, ob sich dieser Verlust doch irgendwie in dieser Kontaktscheu bemerkbar macht. Oder ist das zu menschlich gedacht?

Allerdings war sie auch beim "Welpentreffen" damals beim Züchter eher ein Aussenseiter und bekam auch nicht wirklich Kontakt - ja, als ob sie ausgeschlossen wurde.... :???

Viele, viele Gedanken - vielleicht auch zuviele.

Wenn ihr es aber trotzdem probieren wollt dann wuerde ich es zunaechst mit einem passenden Pflegehund aus dem Tierschutz versuchen;
Ach' sowas geht? Das wusste ich gar nicht - wie läuft sowas denn?

Muss ganz ehrlich gestehen: habe letzte Woche auf einer I-net-Seite geschaut, wo Hunde ein Heim suchen und dabei habe ich ein Hütemix-mädelchen von knapp 7 Jahren entdeckt. Auf dem Bild hat sie total Ähnlichkeit mit Debbie und vom Wesen her scheint sie auch etwas vorsichtig zu sein. Mein Gedanke war "sie würde zu Debbie passen". Ja und so kam erneut der Gedanke nach einem 2.-Hund hoch....

...für mich persönlich wäre es auch eine schwere Entscheidung, obwohl ich auch gerne einen zweiten Hund hätte, nun ja :Oo
Birgit, erzähl doch mal bitte. Hast Du Dir da auch schon öfters Gedanken gemacht?

:) Liebe Grüsse Marie

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