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Hundeforum Der Hund
TripleJ

Ressourcen-Verteidigung

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Huhu

Ich hab seit heute die Huskyhündin meiner Freundin für übers Wochenende hier. Eigentlich ein sehr unkompliziertes Mädel , doch wie sie mir auf dem Spaziergang eben gezeigt hat ist sie sehr stark beim Ressourcen Verteidigen..

Situation : Ich habe mit ihr und dem Futterdummy gespielt , sie hatte keine Lust ihn mir zurück zu bringen und ließ ihn liegen , dann schickte ich Jester , den Rüden meiner Mutter den Dummy holen , gerade als er ihn mir dann bringen wollte stürzte sie sich auf ihn und verpasste ihm ein paar. Nichts schlimmes ließ dann auch wieder von ihm ab aber trotzdem. Ich hab sie daraufhin direkt zu mir bei Fuß geholt und ließ sie an der kurzen Leine neben mir laufen - den Futterdummy hab ich ihr sowieso weggenommen.

Nun meine Frage : Wie kann ich das Trainieren dass sie deswegen andere Hunde nicht mehr so angeht ? Oder wie soll ich sie am besten in dem Moment behandeln wenn sie etwas so stark verteidigt ?

Sie ist eigentlich eine sehr umgängliche und verträgliche Hündin , doch bei Leckerlies und Spielzeug hört der Spaß auf. Auch wenn sie sich nicht mal mehr für das Spielzeug interessiert :???

Hoffe ihr habt ein paar Ideen dazu :)

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Ich würde grundsätzlich bei zwei sich fremden Hunden solche gemeinsame Spiele vermeiden, um dieses Ressourcenproblem gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Einzeln trainieren, wobei der zurzeit nicht trainierte Hunde an der Leine abseits des Geschehens bleibt.

Gruß Christa

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Wenn der Hund nur übers Wochenende bei dir ist, würde ich da garkein Training anfangen, sondern definitiv alles vermeiden, was zur Verteidigung führen könnte.

Trainieren eines fremden Hundes ohne Plan und Mithilfe des Besitzers führt zu nix, außer nachher Blessuren, weil man es nicht richtig macht und der Hund dich womöglich tackert.

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Hmm aber wenn ich einzeln trainiere , trainiere ich ja nicht , dass sie die Ressource nicht zu Verteidigen hat weil es ja eigentlich MEINE ist oder ?

Ich möchte ja nicht dass sie jedem alles überlässt , sie soll sich nur nicht wie eine Furie benehmen...hoffe es kommt rüber was ich meine :s

Und fremd ist der Hund nicht sie kennt unsere jetzt schon etwas länger.

Gegenüber mir verteidigt der Hund ja sein Spielzeug usw nicht und die Besitzerin ( meine beste Freundin ) meinte ich kann ruhig ein wenig mit ihr üben und sie beschäftigen.

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Sie beschäftigen, mit ihr üben - aber nicht erziehen. Das ist Sache des Besitzers.

Wenn Ihr an dem Problem arbeiten wollt, dann sollte der Besitzer maßgeblich eingreifen. Er ist der Chef und als solchem steht es ihm zu Ressourcen zu nehmen und zu geben.

Wenn es zwischen den beiden Hunden mal knallt, stehst Du alleine da und Du kannst höchstens Deinen eigenen Hund ansprechen. Ob der fremde Hund für Dich dann überhaupt noch ansprechbar ist, bleibt dahin gestellt.

Gruß Christa

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Hallo,

Ressourcenverteidigung gegenüber Artgenossen gehört zum normalen Verhalten der Hunde und ist individuell verschieden stark ausgeprägt.

Wenn Du mit 1 Spielzeug / Dummy mit 2 Hunden spielst, von denen einer stark ressourcenorientiert ist, ist Ärger vorprogrammiert.

Spiele/übe mit jedem Hund einzeln und bringe dem anderen bei, dass er nicht dazwischen funken darf - notfalls zunächst anleinen.

Alles andere ist sinnlos, Du schürst höchstens noch Konflikte. Es gehört zur Persönlichkeit eines Hundes, wie ressourcenorientiert, territorial usw. er ist - Du kannst es lenkbar machen (indem er z.B. eindeutig "nicht dran" ist, verlangen, dass er sein Spielzeug teilt? Es wird knallen.

LG

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Da geb ich Christa uneingeschränkt recht.

Auch wenn es der Hund deiner Freundin ist, Beschäftigung ist etwas völlig anderes.

Du willst an einem Problem arbeiten, wo es um Aggression geht. Bei dem falschen Hund, hast du dann im Anschluß erst ein richtiges Problem, noch dazu, wenn man nicht wirklich weiß, was man in solch einem Fall tun muß.

Bitte laß soetwas sein, dass kann böse nach hinten los gehen

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Hmm eigentlich habt ihr schon recht hätte nur gerne etwas getan um das ein wenig zu verbessern :/

Kenne das nur von meinen dreien so überhaupt nicht , da wird maximal geknurrt aber sie lassen sich auch meistens von den anderen etwas wegnehmen...

Aber wahrscheinlich habt ihr Recht , dann vermeide ich das künftig.

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Die Hunde gehören nicht zusammen, leben nicht zusammen, deswegen ist die Konkurrenz entsprechend viel höher. Ich würde auch nicht empfehlen, an dem Thema Ressource in irgendeiner Form zu arbeiten, denn es ist kein wirkliches Problem, sondern Du bietest zu viel Zündstoff und solltest so etwas besser lassen, wenn Du den Hunden etwas Gutes tun willst.

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Danke , ich werd das jetzt vermeiden mit Spielzeug usw ;)

Aber eine Frage hätt ich noch für die ich jetzt keinen extra-Thread eröffnen möchte , sie hat eben gerade zum zweiten mal heute über den Futternapf meiner ( auch unkastrierten) Hündin markiert , und zwar so richtig Bein hoch wie ein Rüde..

Was soll das genau bedeuten , dass sie höherrangig ist als meine Hündin ? Sie hatte keinen Stress mit meiner Hündin die beiden verstehen sich super und meine hat sich beim allerersten Kontakt auch direkt freiwillig auf den Rücken gerollt...

Ein Husky ist so anders als die anderen stell ich jetzt fest :Oo:D

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