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Hundeforum Der Hund
Renate

Spiegelbild meiner Stimmung?

Empfohlene Beiträge

Leider hat mich heute nachmittag ein Migräneanfall *überrascht*! :(

Da mein Mann später von der Arbeit kam, und ich meine Tochter nicht mit beiden Hunden losschicken möchte, blieb mir nichts anderes übrig, als zumindest die Runde mit Shelly selbst zu laufen!

Mir ging es wirklich nicht besonders gut, und ich hatte die Leine nur locker in der Hand, mit dem Vorsatz, falls uns Wild begegnet, die Leine loszulassen und mir keinen *Kampf* mit Shelly zu liefern! :(

Als wir eine Anhöhe erreichten, hoppelte ein Hase, zwar noch relativ weit weg, aber sichtbar für Shelly, über eine Wiese! :o

Shelly schaute mich kurz an, es kam KEINE Reaktion von mir, und sie schnüffelte wieder rechts und links den Weg ab, als wenn da vorne überhaupt nichts laufen würde! :???

Ich denke mal, mit ihrem Verhalten hat sie mir ganz klar gezeigt, dass ICH das Problem bei Wildbegegnung bin! :(

Oder hatte sie heute einfach nur Mitleid mit mir? :???;)

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Hallo Renate,

erstmal hoffe ich, dass es dir inzwischen wieder besser geht?!

Nein, ich glaube nicht, dass deine Shelly wirklich Mitleid mit dir hatte!

Vielmehr wird es deine nicht vorhandene Anspannung bezüglich des Wildes gewesen sein, was es für Shelly so uninteressant gemacht hat!

Es ist doch oftmals so, dass das wirkliche Problem immer der ist der das andere Ende der Leine festhält...

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Renate, dieser Beitrag passt doch eigentlich zu Sabines Thema "Ruhe am Wild".

Du warst durch die Migräne zur Ruhe gezwungen, es war Dir alles egal und somit strahltest Du Ruhe auch aus. Auch wenn nicht freiwillig ;) .

Finde diese Beobachtung sehr interessant. Speziell bei Shelly...

LG Anja

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(bearbeitet)

Hallo Renate,

ich bin mir ganz sicher daß du Shelly durch deine absolut *sch.....egal Stimmung*, die leider gezwungener Maßen so war, übermittelt hast daß dieser Hase absolut uninteressant ist.

Merke das an Shari immer wieder, reagiere ich nicht wenn wir etwas sehen (Katze, Hasen etc.) bleibt sie auch relativ ruhig und kommt mit mir mit (wenn sie in meiner Nähe ist). :)

Sobald ich sie rufe oder einen Schritt auf sie zu gehe, womöglich noch hektisch, rennt sie los. Mittlerweile ist es schon oft so, daß sie mich erst ansieht, auf meine Reaktion wartet um dann zum guten Schluß bei mir zu bleiben.

Wenn unsere Hunde merken daß uns die Sache / das Tier nicht wichtig ist, ist es für sie selbst auch nicht mehr wichtig. Aber da muß man sich manchmal ganz schön im Griff haben um ruhig zu bleiben. :Oo

Ach so, gute Besserung wünsche ich dir. :knuddel

LG Elke ;)

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Hi Renate,

ich könnte mir auch vorstellen, dass das an Deiner Sch****egalstimmung gelegen haben könnte.

Allerdings, Shelly ist ja nun ein ziemlicher Jäger, vielleicht wollte sie auch doch in Deiner Nähe sein, weil sie gemerkt hat, dass es Dir schlecht geht, wer weiß...

Bei Candy macht es glaub keinen Unterschied, wie ich drauf bin, denn manchmal sehe ich ja gar nix, wo sie etwas sieht oder riecht, und dann ist sie auch weg, insbesondere, wenn ich mich z.B. gerade unterhalte und dann sicher nicht angespannt bin wegen Wild, und auch gar nix mitbekomme... :???

Hm, Du könntest ja vielleicht mal versuchen, Dir eine solche Stimmung anzutrainiern, aber ist sicher schwierig. ;)

Übrigens auch von mir gute Besserung!!! :knuddel

LG!

Anja und Hundis

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Kann mich den anderen nur anschließen.

Und denke auch, wie Anja sagt, dass es an beidem liegen könnte.

Merke es manchmal, wenns mir besch***eiden geht und ich mit Shelly gehe..... sie läuft einwandfrei neben mir, ohne dass ich sie ans Fuß erinnern muss. Und auch so kommt sie mir dann immer etwas "sensibler" vor, als wenn sie mich nicht verärgern will oder sogar "Rücksicht" nimmt auf mich. :D

Hm, Du könntest ja vielleicht mal versuchen, Dir eine solche Stimmung anzutrainiern, aber ist sicher schwierig. ;)

Tja Renate.... dann wird Valium bald dein bester Freund. :D

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denn manchmal sehe ich ja gar nix, wo sie etwas sieht oder riecht, und dann ist sie auch weg, insbesondere, wenn ich mich z.B. gerade unterhalte und dann sicher nicht angespannt bin wegen Wild, und auch gar nix mitbekomme... :???

Ja, das stimmt wohl. Habe jetzt nur daran gedacht wenn ich den Hasen etc. gleichzeitig mit Shari sehe (Renate´s Situation), dann reagiert sie stark auf meine Reaktion. Wenn sie etwas sehen würde ohne daß ich es mitbekomme, würde sie sicher auch losrennen. :Oo

LG Elke ;)

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Ich sage nur Ruhe, Ruhe und Ruhe und das kann jeder trainieren, indem er den Hund erstmal angeleint in solche Situationen führt, da muß man sich ja nicht aufregen/sorgen usw. weil der Hund letztendlich gesichert ist. Aber das dauert seine Zeit.

Renate, gute Besserung, Migräne ist schrecklich, das sehe ich bei meiner Freundin immer.

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Hallo Renate

Erstmal wuensche ich dir Gute Besserung und ich weis von was du sprichst wenn du Migraene sagst. :(

Ich glaube allerdings auch das unsere Verunsicherung , Fehlverhalten unbedingt ab stellen zu wollen und unsere sehr haeufigen Stressverhalten auf die unerwuenschten Situationen unsere Hunde erstmal richtig aufmerksam machen und das Fehlverhalten ausloesen.

Ein Beispiel:

Ich habe hier am Anfang mit meiner Hundezucht einige Nachbarschaftsprobleme gehabt.

Es gab Probleme mit ,zu laut, zu viel Bellen und vieles andere mehr.

Dann wurde es ernsthaft und es kam zu einer Auseinandersetzung mit der Gemeinde in der ich ueber ein Gutachten bewies das meine Hunde ca 7 Minuten pro Tag bellen und das auch noch auf zwei ,drei Bellanfaelle verteilt.

Das Gericht entschied das das in einer Gegend mit laendlichem Gefuege zumutbar ist.

Von diesem Tag an habe ich ueberhaupt nicht mehr reagiert wenn die Hunde bellten wenn andere Hunde vorbeiliefen oder Menschen,vorher habe ich immer versucht auf sie einzuwirken doch ruhig zu sein.

Ergebnis :Sie bellen heute nur noch wenn wirklich jemand zu uns kommt und an der Tuer klopft .

Und auch das nur bis ich sie abrufe mit dem Wort Besuch.

Mit anderen Worten sie haben vorher meine Nervositaet uebernommen und jetzt meine Gelassenheit.

L.G.

Wotan

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Ich glaube das kennt jeder ..... unter Zeitdruck, Unsicherheit.... klappt fast nüx :Oo

Wenn ich z.B. von Weitem ein Katze sehe und Nelly zu mir rufe (mit leichter Panik :Oo in der Stimme), schaut sie sich als erstes mal um, was denn da so Interssantes sein könnte :(

Da Nelly mir ja mal ins Auto gerannt ist, steigt in mir auch oft leichte "Panik" auf, wenn in einer "ungünstigen" Situation ein Auto kommt :Oo .......... Ich habe schon Anna gebeten Nelly für mich abzurufen, da ich genau gespürt haben, das wird sonst nix :Oo

Wie heißt es so schön: In der Ruhe liegt die Kraft ..... Wenn das sooooo einfach wäre :D

Renate wünsche Dir auch gute Besserung.... :)

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Als wir ihn dann abholten - ein Schock am Abend (nach über 24 Stunden Autofahrt unsererseits). Seine Hinterläufe schwollen unglaublich an und er bekam plötzlich hohes Fieber - wir zum Nottierarzt - Antibotika, Cortison, Schmerzmittel. Irgendwelche Keime würden das verursachen - nichts ungewöhnliches. Am nächsten Morgen - ich hatte ihm zusätzlich die ganze Nacht hindurch Wadenwickel gemacht - wir zu unserem Tierarzt - gleiche Auskunft und Beruhigung von seiner Seite. Okay - wir wieder heim - Leo konnte kaum laufen geschweige denn selbstständig aufstehen. Ich nachmittags beim Doc angerufen - was sollen wir machen? Einschläfern lassen, er quälte sich wirklich? - der Doc verneinte, sagte, dass es nichts Gravierendes wäre und wir nur etwas Geduld haben sollten. Mein Mann gab sich damit zufrieden - ich fühlte, dass das nicht sein kann - Leo war sehr, sehr krank. Die Nacht wieder kaum geschlafen (ich sah schon aus wie ein Zombie) und Wadenwickel gemacht. 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Abends legte ich mich zu meinem Fellgesicht - unter Tränen und völlig am Ende - und habe ganz ruhig mit ihm geredet - habe ihm gesagt, dass er gehen könne, es okay wäre, wenn er uns allein lässt, ich nur möchte, dass er sich keine Sorgen um uns macht. Ich weiß, dass ihr mir das nicht glauben werdet - aber er hat mich ganz genau verstanden und hat seinen Kopf in meinen Schoß gelegt und wir haben uns sehr lange einfach nur angeschaut, Abschied genommen. (Ich heule schon wieder, wenn ich daran denke - er fehlt mir sooo unendlich). Mein Mann kam dazu, wir redeten lange miteinander und er stimmte mir dann zu, dass Leo gehen will. Wir legten uns beide zu ihm, umarmten ihn und uns, hielten uns fest und er schlief dann ganz ruhig ein und ging über die Regenbogenbrücke, während wir uns alle festhielten. Weinend lagen mein Mann und ich noch eine Weile bei ihm - es war das Schlimmste und auch das Schönste (wenn ihr versteht, was ich meine), was ich bisher erlebt habe. Leo hat nur auf uns gewartet, gewartet, bis wir wieder bei ihm sind, bereit sind, ihn gehen zu lassen - er war unglaublich. Mein Seelenhund - diesen Ausdruck habe ich hier im Forum gelesen und er trifft es zu 100 %. Einige Wochen tiefster Trauer folgten, in denen mein Mann und ich uns plötzlich einsam fühlten und sehr viel gemeinsam geweint haben (ja, mein Mann auch, von dem ich das nie vermutet hätte) - unser Haus war leer, kein Hundegeschnarche mehr, kein Gassigehen, keine Gumminase, die in deine Hand stupst etc.. Wir waren einfach nur unglaublich unglücklich und beschlossen dann (mein Mann, weil ich so traurig war - ich, weil mein Mann so traurig war:D), uns wieder auf die Suche nach einer Fellnase zu begeben. Wir suchten eine Weile, bis wir unseren Morty fanden, der nun seit dem 18. August bei uns lebt und der genau die richtige Entscheidung war - er ist ganz anders als Leo, somit nicht vergleichbar und dadurch einfach perfekt. 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